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Veröffentlicht am 20.05.2018

Good Girl und Bad Boy auf britisch

Save Me
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Meinung
Mona Kasten hat auf 416 Seiten ein Gefühlschaos der Sonderklasse geschaffen…
Die Sprache die Kasten verwendet ist einfach, jugendlich und passt daher wunderbar zu den Charakteren in der Geschichte. ...

Meinung
Mona Kasten hat auf 416 Seiten ein Gefühlschaos der Sonderklasse geschaffen…
Die Sprache die Kasten verwendet ist einfach, jugendlich und passt daher wunderbar zu den Charakteren in der Geschichte. Ganz im Stil Mona Kastens sind die Protagonisten klasse beschrieben und die Geschichte ist mitreißend, spannend und unterhaltsam verfasst. Es lässt sich super locker durchlesen.
Die Kapitel sind stellenweise aus Rubys und aus James‘ Sicht geschrieben, was unheimlich dazu beiträgt, dass man sich gut in die Charaktere hineindenken kann, man erlebt alles aus erster Hand, das lässt keinen Platz für Durststrecken. Ich für meinen Teil konnte mich total in Ruby hineinversetzen und fast selbst ihren Schmerz spüren. Der Schreibstil der Autorin bewirkt, dass die Emotionen für den Leser greifbar und alles verzehrend sind – hört sich dramatisch an, aber wer das Buch liest, versteht es.
„Save Me“ ist romantisch, witzig, tiefgründig und sexy… Mein Gedanke beim Lesen: eine Mischung aus der „After“-Reihe von Anna Todd und dem Film „Eine wie Keine“ mit Freddy Prince Jr..
Kasten hat authentische Charaktere erschaffen; die Unterschiede zwischen arm und reich gut beschrieben, wobei dieser Good Girl/Bad Boy-Geschichte trotzdem etwas Klischeehaftes innewohnt, was mir aber persönlich gut gefällt.
Außerdem kann man „Save Me“ durchaus als gesellschaftskritischen Roman betrachten (arm/reich-Spaltung, gesellschaftliche Vorgaben und Zwänge, insbes. in den gehobenen Schichten).
Auch die Entwicklung der Protas erinnert mich etwas an „After“ - man merkt, dass James aus den selbstdiktierten Fessel ausbrechen möchte, er es aber falsch angeht, denn er ist leicht beeinflussbar und fällt durch schlechten Umgang in alte Muster zurück. James macht eine langsame Entwicklung durch die aber spannend ist, zwei Schritte vor und einer zurück.
Ruby ist total sympathisch, quirlig naiv und unschuldig anmutend, hier hat man auf Grund ihrer Vernunft den typischen Herz-Kopf-Konflikt – aber auch sie entwickelt sich in Band I bereits merkbar.

Alles in allem haben wir mit „Save Me“ eine tolle Story, die den Gefühls- und Lebensumbruch mitreißend und nachvollziehbar beschreibt.
Da die erotischen Szenen explizit und prickelnd beschrieben sind, würde ich das Buch für Leser ab 16 Jahren empfehlen.
Ein gelungener Auftakt der alles bereithält, was das Herz bluten lässt.
Für die relative Ähnlichkeit zur „After“-Reihe gibt es aber ein Pünktchen Abzug.

Veröffentlicht am 20.05.2018

Supergelungener Reihenauftakt der Lust auf Mehr macht!

Save Me
0

Meinung
Mona Kasten hat auf 416 Seiten ein Gefühlschaos der Sonderklasse geschaffen…
Die Sprache die Kasten verwendet ist einfach, jugendlich und passt daher wunderbar zu den Charakteren in der Geschichte. ...

Meinung
Mona Kasten hat auf 416 Seiten ein Gefühlschaos der Sonderklasse geschaffen…
Die Sprache die Kasten verwendet ist einfach, jugendlich und passt daher wunderbar zu den Charakteren in der Geschichte. Ganz im Stil Mona Kastens sind die Protagonisten klasse beschrieben und die Geschichte ist mitreißend, spannend und unterhaltsam verfasst. Es lässt sich super locker durchlesen.
Die Kapitel sind stellenweise aus Rubys und aus James‘ Sicht geschrieben, was unheimlich dazu beiträgt, dass man sich gut in die Charaktere hineindenken kann, man erlebt alles aus erster Hand, das lässt keinen Platz für Durststrecken. Ich für meinen Teil konnte mich total in Ruby hineinversetzen und fast selbst ihren Schmerz spüren. Der Schreibstil der Autorin bewirkt, dass die Emotionen für den Leser greifbar und alles verzehrend sind – hört sich dramatisch an, aber wer das Buch liest, versteht es.
„Save Me“ ist romantisch, witzig, tiefgründig und sexy… Mein Gedanke beim Lesen: eine Mischung aus der „After“-Reihe von Anna Todd und dem Film „Eine wie Keine“ mit Freddy Prince Jr..
Kasten hat authentische Charaktere erschaffen; die Unterschiede zwischen arm und reich gut beschrieben, wobei dieser Good Girl/Bad Boy-Geschichte trotzdem etwas Klischeehaftes innewohnt, was mir aber persönlich gut gefällt.
Außerdem kann man „Save Me“ durchaus als gesellschaftskritischen Roman betrachten (arm/reich-Spaltung, gesellschaftliche Vorgaben und Zwänge, insbes. in den gehobenen Schichten).
Auch die Entwicklung der Protas erinnert mich etwas an „After“ - man merkt, dass James aus den selbstdiktierten Fessel ausbrechen möchte, er es aber falsch angeht, denn er ist leicht beeinflussbar und fällt durch schlechten Umgang in alte Muster zurück. James macht eine langsame Entwicklung durch die aber spannend ist, zwei Schritte vor und einer zurück.
Ruby ist total sympathisch, quirlig naiv und unschuldig anmutend, hier hat man auf Grund ihrer Vernunft den typischen Herz-Kopf-Konflikt – aber auch sie entwickelt sich in Band I bereits merkbar.

Alles in allem haben wir mit „Save Me“ eine tolle Story, die den Gefühls- und Lebensumbruch mitreißend und nachvollziehbar beschreibt.
Da die erotischen Szenen explizit und prickelnd beschrieben sind, würde ich das Buch für Leser ab 16 Jahren empfehlen.
Ein gelungener Auftakt der alles bereithält, was das Herz bluten lässt.
Für die relative Ähnlichkeit zur „After“-Reihe gibt es aber ein Pünktchen Abzug.