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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2024

Einen Geschichte über Freundschaft und das Frau-Sein Ende des 20. Jahrhunderts

Unsere Jahre auf Fellowship Point
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In „Unsere Jahre auf Fellowship Point“ begleiten wir Agnes und Polly durch mehrere Jahre und Jahrzente ihrer Freundschaft und den gemeinsamen Ort Fellowship Point, der die beide, sehr unterschiedlichen, ...

🄸🄽🄷🄰🄻🅃:
In „Unsere Jahre auf Fellowship Point“ begleiten wir Agnes und Polly durch mehrere Jahre und Jahrzente ihrer Freundschaft und den gemeinsamen Ort Fellowship Point, der die beide, sehr unterschiedlichen, Frauen zusammengeführt hat.

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Wir lernen die beiden Frauen Polly und Agnes kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sowohl bezüglich ihrer Charakter als auch ihrer Weltbilder. Beide Damen sind spannend und tiefgründige Charaktere, die mit den Schwierigkeiten kämpfen eine Frau im 20. und 21. Jahrhundert zu sein. Dieser Gegensatz macht den Kern dieser Geschichte aus und jeder kann sich mit der ein oder anderen Facette der Protagonistinnen identifizieren.
Ihre persönlichen Geschichten und den Verlauf ihrer Freundschaft werden über viele Jahre erzählt.
Für meinen Geschmack hätte hier ein wenig gekürzt werden können, da die Geschichte dadurch an bisweilen etwas zäh wird.

Der Schreibstil ist außergewöhnlich, da er trotz leichter Verständlichkeit viele poetische und auch philosophische Elemente enthält, die zum Nachdenken einladen.

Für wen eignet sich diese Geschichte? Für alle Leserinnen und Leser, die sich mit den feinen Nuancen menschlicher Beziehungen beschäftigen möchte und dabei auch vor philosophische Fragestellungen nicht zurückschrecken. Zudem spielt die Geschichte in einer wundervollen Umgebung, die einem klarmacht, dass es wunderbare Flecken auf der Welt gibt, die es wert sind zu schützen.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Leichter Thriller für Anfänger

Wenn sie wüsste
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Inhalt:
Nach einer abgesessenen Gefängnisstrafe versucht Millie wieder Fuß zu fassen, als sie von der betuchten Familie Winchester als Hausmädchen eingestellt wird. Millie kann ihr Glück kaum fassen, ...

Inhalt:
Nach einer abgesessenen Gefängnisstrafe versucht Millie wieder Fuß zu fassen, als sie von der betuchten Familie Winchester als Hausmädchen eingestellt wird. Millie kann ihr Glück kaum fassen, wäre da nicht die wechselhafte und lügende Gattin Nina Winchester, ihr sehr gut aussehender und zuvorkommender Mann und der Raum unterm Dach, der nur von außen abgeschlossen werden kann. Mit der Zeit erkennt Millie, dass sie sich nicht in einem Paradies befindet, sondern ins einem Horrorfilm befindet. Kann sie noch fliehen?

Kritik:
„The Housemaid“ ist ein kurzweiliger Thriller mit dem Hausmädchen Millie, die eine schwierige Vergangenheit hat, als Protagonistin. Sie versucht ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und nimmt dafür viel in Kauf und steckt einiges. Diese Resilienz macht sie sympathisch, wenn auch bisweilen etwas blind. Es gibt mehrere Plot-Twist, die aber nicht alle komplett unerwartet kommen. Nichtsdestotrotz wird die Story gut erzählt und bleibt spannend. Mich hat es oft an „Gone Girl“ von Gillian Flynn erinnert.
Besonders interessant fand ich die zweite Erzählperspektive, die in der zweiten Hälfte des Buches hinzukam. Sie liefert nochmal andere emotionale Dimensionen, die der Story Tiefe verleihen.

Der Schreibstil ist leicht verständlich und man kommt schnell in einen Lesefluss.

Ich hab die Story sehr genossen, aber da einer der Plot-Twist nicht sooo unerwartet kam, gibt es nur 4,5 von 5

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Veröffentlicht am 29.07.2024

Eine erwachsene RomCom mit viel Humor, Tiefgang und bisschen Spice

Funny Story
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Funny Story ist eine authentische, erwachsene RomCom mit wunderbaren Haupt- und Nebencharakteren. Sowohl Daphne, als auch Miles sind Mitte dreißig und haben ihre Päckchen aus der Kindheit zu tragen. Das ...


Funny Story ist eine authentische, erwachsene RomCom mit wunderbaren Haupt- und Nebencharakteren. Sowohl Daphne, als auch Miles sind Mitte dreißig und haben ihre Päckchen aus der Kindheit zu tragen. Das macht sie sehr authentisch und real. Bereits beim ersten Aufeinandertreffen der Beide spürt man deren besondere Chemie, die nicht plakativ und offensichtlich ist, sondern eher durch die Interaktionen und Dialoge erkennbar wird. Beim Lesen hatte ich sehr oft ein Grinsen im Gesicht und musste wie ein Teenie giggeln. Ich möchte die ironisch/sarkastische Art und Weise, wie Miles und Daphne miteinander umgegangen sind. Aber auch die Nebencharaktere sind erwähnenswert. Jeder Nebencharakter ist für die Entwicklung der Hauptcharakter wichtig und hat seine berechtigte Rolle. Am besten gefallen hat mir Daphnes Arbeitskollegin Ashley, die Daphne das ein oder andere Mal einen imaginären Spiegel vorhält.
Für alle Fans von RomComs ist Funny Story eine absolute Leseempfehlung.
Von mir gibt es daher 5 von 5 ⭐️

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Veröffentlicht am 23.07.2024

Süße Teenie RomCom fürs einmalige Lesen

Better Than the Movies
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Was, wenn dein Leben wie ein romantischer Liebesfilm wäre???

Klappentext:
Was, wenn dein Leben wie ein romantischer Liebesfilm? Das wünscht sich die Highschool Schülerin Liz. Als ihre Kinderliebe Michael ...

Was, wenn dein Leben wie ein romantischer Liebesfilm wäre???

Klappentext:
Was, wenn dein Leben wie ein romantischer Liebesfilm? Das wünscht sich die Highschool Schülerin Liz. Als ihre Kinderliebe Michael nach Jahren plötzlich wieder vor ihr steht, muss es Schicksal sein. Doch um Michael näher zu kommen, muss sie sich mit Wes, ihrem Erzfeind seit Kindertagen, anfreunden und geht einen Deal mit ihm ein. Während ihren gemeinsamen Bemühungen, Michael für
Liz zu begeistern , kommen sie sich jedoch näher und Liz muss sich die Frage stellen, ob ihr Leben und die Liebe wirklich vorherbestimmt ist, wie in den Liebenfilmen.

Kurz-Meinung:
Better Than the Movies ist ein typischer Teenie Liebesroman mit sehr viel Cuteness und Banter, einem tollen Wes 😍 und vielen Film- und Musikreferenzen. Durch die Thematik von Trauer und Tod eines Elternteils beinhaltet er tiefgängige Passagen, die einen emotional durchaus mitnehmen. Aber Better Than the Movies ist auch eine Teenie Romanze mir einer verbissenen, engstirnigen und lange Zeit wenig reflektierte Protagonistin Liz, die in ihrer Liebesfilm-Traumwelt gefangen ist. Für mich, als fast 30-Jährige 😅, war das manchmal zu viel, sodass ich keine starke Verbindung zur Liz aufbauen konnte und sie mir oftmals auf die Nerven ging. Dafür machte Wes alles richtig. Er ist sooo ein toller und aufmerksamer Typ. Die Szenen mit ihm und Liz mochte ich am liebsten und sorgten auch für den nötigen Humor. Auch wenn ich mich nicht mehr ganz mit den Protagonisten identifizieren konnte, muss man anerkennen, dass es sich bei Better Than the Movies um eine süße, moderne und auch tiefgründige Teenie Rom Com mit wunderbaren Film- und Musikreferenzen handelt.
Von mir gibt es daher 4 von 5 ⭐️

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Veröffentlicht am 15.07.2024

Selection meets Hunger Games meets Vorherrsehbarkeit

Trial of the Sun Queen
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Ich hatte große Erwartungen an diese Geschichte.

Es geht um die Gefangene Lor, die sich auf einmal bei dem Wettbewerb um die Hand des Sonnenkönigs wiederfindet. Um ihrem Gefangenenschicksal endgültig ...

Ich hatte große Erwartungen an diese Geschichte.

Es geht um die Gefangene Lor, die sich auf einmal bei dem Wettbewerb um die Hand des Sonnenkönigs wiederfindet. Um ihrem Gefangenenschicksal endgültig zu entkommen und Rache an dem Aurorakönig zu nehmen, versucht sie trotz schwieriger Umstände, die Hand des Sonnenkönigs und die brutalen Wettkämpfe um die Königinnenkrone zu gewinnen. Doch nicht alles ist so wie es scheint.

Was hat mir gut gefallen:

Ich bin ein Fan von starken weiblichen Hauptcharakteren und die Intention, warum Lor gegen jede Widerstände kämpft und versucht, die Krone zu bekommen, werden gut beschrieben und sind sehr nachvollziehbar. Ich mochte auch, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven (Lor und eine weitere männliche Perspektive) erzählt wurde.

Was hat mir nicht so gut gefallen:

Die Geschichte findet in der Welt Ouranos statt, bei der verschiedene Königreiche miteinander konkurrieren, aber auch sympathisieren. Leider bekommt man als Leser viel zu wenig Einblicke in diese Weltenstruktur. Das Worldbuilding ist sehr oberflächlich. Genauso wie einige der Beziehungen, so im Besonderen die Beziehung von Lor zu ihrem Wächter Gabriel. Die Kommunikation von beiden ist oftmals sehr abrupt und nicht nachvollziehbar. Einige der Plottwist sind schon zu Beginn zu erahnen und haben dadurch keine schockierende Wirkung.

Alles in allem war es ein netter Read, von dem ich mir aber mehr erhofft habe.

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