Liebevoll gestaltetes Vorlesebuch
Ups, mir ist langweiligm Mittelpunkt der Vorlesegeschichten steht Toni, ein quirliges lebhaftes Mädchen, knapp sieben Jahre alt. Es geht um Wartezeiten, in denen ihr langweilig ist und die Zeit nicht vergehen will. Gleich in ...
m Mittelpunkt der Vorlesegeschichten steht Toni, ein quirliges lebhaftes Mädchen, knapp sieben Jahre alt. Es geht um Wartezeiten, in denen ihr langweilig ist und die Zeit nicht vergehen will. Gleich in der der ersten Geschichte erwartet sie ihren Cousin Niklas, mit dem sie spielen will, während ihre Eltern Umbauarbeiten vornehmen. Doch Niklas kommt nicht, weil er krank ist und Toni weiß nun nichts mit sich anzufangen. Besonders die zweite Geschichte hat mir persönlich gut gefallen, als Toni mit ihrem Opa im Wald spazieren geht und dieser viele Gegenstände, wie Tannenzapfen und Stöckchen in seine Taschen steckt. Auch die Suche nach der entlaufenen Schildkröte entpuppt sich als spannende Schnitzeljagd, bei der Toni sogar einen neuen Freund gewinnt.
Im Teil für Eltern wird vieles erklärt, beispielsweise, dass sich das Zeitverständnis der Kinder erst aufbauen muss. Bei den zahlreichen Tipps ist für jeden was dabei. Manches hat mich an meine Kindheit erinnert, wie etwa die Nie-mehr-Langeweile-Box. Meine Mutter nannte es »Wunderkiste« in der allerlei Dinge lagen, wie besondere Verpackungen, kleine Spielsachen, Bastelideen, Werbegeschenke etc. – die wir Kinder nur dann erhielten, wenn unsere Mutter uns beschäftigen wollte. Diese Methode habe ich auch bei meinen Kindern erfolgreich durchgezogen. Und sie wirkt auch bei meinen Enkelkindern.
Dass man Kindern helfen kann in den sogenannten Spiel-Flow zu kommen (vor allem, dass man es so nennt) fand ich ebenfalls hilfreich.
Mein Fazit ein Buch für Eltern und Kinder, das den Alltag ein bisschen leichter machen kann. Daher empfehle ich es auf jeden Fall weiter.