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Veröffentlicht am 27.07.2021

und das Ende ist in Sicht...

Rule of Wolves
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Im zweiten Teil der „King of Scar“ Reihe geht es weiter in der Geschichte von Nikolai, Zoya, Nina und einigen anderen bekannten Figuren.

Auch hier geht es fulminant weiter nach dem Cliffhänger in Band ...

Im zweiten Teil der „King of Scar“ Reihe geht es weiter in der Geschichte von Nikolai, Zoya, Nina und einigen anderen bekannten Figuren.

Auch hier geht es fulminant weiter nach dem Cliffhänger in Band 1.
Ravka steht vor einem Krieg um den Thron. Nikolai versucht durch geschickte Manöver und ungewöhnliche Verbindungen alles daran zu setzen um Ravka zu schützen.
Nina verdient sich als Spionin im Haus des gefährlichsten Grisha-Jägers und muss ihre Wut immer wieder im Zaun halten um nicht aufzufliegen. Sie kämpft allerdings nicht allein. Auch Zoya versucht alles um Ravka, Nikolai und ihre Freunde zu schützen. Neben aller Schwierigkeiten ist auch der Dunkle zurückgekehrt und keiner weiß was er im Schilde führt.

Nach dem der erste Band etwas langatmig am Anfang war und es mir schwer viel in die Geschichte einzutauchen, hat mich dieser Band wieder von Anfang an gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.
Die Entwicklung der einzelnen Figuren und wie sie dadurch die Geschichte steuern hat mich fasziniert und gepackt. Den Zwiespalt in dem sich Nikolai befindet. Auf der einen Seite muss er Verbündete finden und kämpft mit den Gerüchten über seine Abstammung weiterhin quält ihn aber immer noch der Dämon der in ihm weilt.
Zoya die versucht die neue Macht die ihr seit dem Kampf im Dornenwald und Juris Tod innewohnt zu ergründen und ihre Gefühle für Nikolai die sie nicht zulassen will.
Leigh Bardugo entführt uns hier wieder in eine wohlbekannte Welt. Man taucht wieder ab in den Palast in Ravka aber auch in die Straßen von Ketterdam oder nimmt teil am Eistribunal. Jeder Ort erscheint zum greifen nah und es wird nie langweilig. Immer neue Handlungsstränge und Plot Twist die einen zwingen das Buch auf keinen Fall zur Seite zu legen.
Viele alte und liebgewonnene Bekannte die wieder in Erscheinung treten und die Nebengeschichten erzählen, die sich aber wie ein großes Ganzes am Ende zusammenfügen.
Ich liebe es einfach ins Grishavers abzutauchen und ich vermute es ist vielleicht nicht das letzte Buch aus Ravka...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.07.2021

blut, blutiger, Chris Meyer

Der Blutkünstler
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Da ich ein großer Fan von blutigen Thrillern bin, hat mich das Cover natürlich sofort angesprochen. Als ich dann auch noch den Klappentext gelesen habe, musste ich dieses Buch unbedingt lesen.
Tom Bachmann, ...

Da ich ein großer Fan von blutigen Thrillern bin, hat mich das Cover natürlich sofort angesprochen. Als ich dann auch noch den Klappentext gelesen habe, musste ich dieses Buch unbedingt lesen.
Tom Bachmann, ein Profiler der sonst den schlimmsten Verbrecher in den USA analysiert, ist aus privaten Gründen in Deutschland. Als das BKA vor seinem Aufenthalt in Deutschland erfährt, werben sie ihn an um die Serie blutrünstiger Morde aufzudecken.
Der „Blutkünstler“ ermordet nicht nur Frauen, er macht aus ihnen Kunstwerke. Immer schlimmere Verstümmlungen in immer kürzer werdenden Zeiträumen. Tom, der als bester Profiler seiner Generation gilt macht sich auf die Psyche des Mörders zu ergründen und ihn so aufzuspüren.
Eine wirkliche spannende Geschichte, die ich kaum aus den Händen legen konnte. Man erlebt die Geschichte aus drei Perspektiven. Die erste ist aus der Perspektive von Tom Bachmann. Hier erfährt man nicht nur die aktuellen Geschehen rund um den Fall. Man erfährt durch einige Rückblenden in die Vergangenheit wie er zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist. Nach außen hin der vorzeigbare Profiler und nach innen hin zeigen sich Spuren aus seiner Kindheit die ihn auch in eine andere Richtung hätten bringen könne.
Ebenfalls wird die Geschichte aus dem Blickwinkel des Mörders beschrieben. Man wird Zeuge seiner Überlegungen und nach dem Drang das perfekte Kunstwerk zu erschaffen. Die Beschreibungen sind hier sehr plastisch und nichts für schwache Nerven.
Die dritte Perspektive wird aus den Augen Toms alten Freund aus Kindertagen beschrieben. Dieser hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zu bestrafen, die sich an Kinder vergehen, so dass diese nie wieder einem Kind was zu Leide tun können. Die Perspektive hat mich am Anfang etwas verwirrt, ergibt aber am Ende immer mehr Sinn bis zum fulminanten Ende.

Fazit:
Wer auf blutige Thriller und einen nicht ganz perfekten Ermittler steht, der sich mit seinen eigenen privaten Problemen rumquält, ist mit „Der Blutkünstler“ von Chris Meyer genau richtig aufgehoben. Ein wirklich gelungener Auftakt der Buchserie rund um Tom Bachmann, die einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2021

Die Geschichte von Nikolai

King of Scars
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3 Jahre sind vergangen nachdem die Sonnenkriegerin Alina den Dunklen in der Schattenflur besiegt hat. Nikolai versucht als Zar das gebeutelte Ravka wieder aufzubauen. Doch an den geschwächten Grenzen sammeln ...

3 Jahre sind vergangen nachdem die Sonnenkriegerin Alina den Dunklen in der Schattenflur besiegt hat. Nikolai versucht als Zar das gebeutelte Ravka wieder aufzubauen. Doch an den geschwächten Grenzen sammeln sich bereits schon die Feinde, die Kassen des Reiches sind leer, neue Verbündete müssen gefunden werden und der Unmut im Land steigt.
Neben all diesen Problemen meldet sich der Dämon in Nikolai, der besiegt zu sein schien, in seinem Inneren und bricht immer öfter aus und verwandelt ihn wieder in das geflügelte Ungetüm, in das ihn einst der Dunkle verwandelt hat.

Ich habe mich sehr auf die neue Geschichte aus dem Grishaverse gefreut, da ich die „Legenden der Grisha“ in kürzester Zeit verschlungen hatte. Bei diesem Band muss ich allerdings sagen, dass ich knapp 200 Seiten brauchte um wirklich in die Geschichte abtauchen zu können. Aber danach hat sich wieder das gleiche Lesevergnügen eingestellt wie bei den anderen Bänden.
Die Geschichte wird aus 3 kurzweilig sogar aus 4 Perspektiven erzählt. Die 3 Hauptprotagonisten kennt man bereits aus vorherigen Geschichten. Nikolai, Zoya und Nina.
Man bekommt einen tieferen Eindruck in die Gedanken der drei und erlebt die Geschichte aus ihren Augen. Wobei ich leider sagen muss, dass sich die Geschichte aus Ninas Augen am Anfang sehr gezogen hat und mir am wenigsten Vergnügen bereitet hat.
Es wirkt alles in Allem sehr gewollt und liest sich manchmal mehr wie eine Gesichtsabhandlung. Da hat mir ein wenig die Spannung gefehlt. Diese wird erst gesteigert als sich Nikolai zusammen mit Zoya und den Zwillingen Tamar und Tolya auf die Suche nach einem Heilmittel gegen seinen inneren Dämon machen. Aber auch dort ist der Gegenspieler im Gegensatz zum „Dunklen“ eher schwach dargestellt und auch der Kampf gegen diesen zu schnell abgehandelt.
Da der Cliffhänger am Ende aber wieder mehr Spannung verspricht, bin ich gespannt wie es weitergeht und hoffe, dass

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2021

Origami, Liebe und andere Dinge

Ever - Wann immer du mich berührst
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Ein schlimmer Autounfall fesselt Abbi seit Wochen ans Bett. Sie hat unglaubliche Schmerzen und daher verläuft die Therapie nicht sonderlich erfolgreich. Doch dann kommt David, ein junger Student. Er lässt ...

Ein schlimmer Autounfall fesselt Abbi seit Wochen ans Bett. Sie hat unglaubliche Schmerzen und daher verläuft die Therapie nicht sonderlich erfolgreich. Doch dann kommt David, ein junger Student. Er lässt sich nicht von Abbi vertreiben und schafft es mit seiner einfühlsamen Art ihr Vertrauen zu gewinnen und somit ihre Heilung voranzutreiben.

Diese sehr einfühlsame Geschichte wird aus den Perspektiven von Abbi und David erzählt und man kann gar nicht mehr aufhören mit den beiden Sprechern in die Geschichte abzutauchen.
Abbi die trotz ihrer Schmerzen und der Angst neuen ausgesetzt zu werden, immer freundlich und offen bleibt und in jedem das Gute zu sehen. Sie ist ein sehr tiefgründiger Mensch, der sich viel Gedanken macht, wie sie auf andere wirkt und auch lieber eine unangenehme Frage stellt, um am Ende zu wissen wie der Gegenüber darüber denkt. Das macht sie sehr sympathisch und man würde sie am liebsten in den Arm nehmen und sagen „Alles wird wieder gut“.
David, der eigentlich einen Groll gegen Abbis Vater hegt, stellt diesen hintenan und versucht Abbi möglichst gut zu helfen schnell wieder auf die Beine zu kommen. Man merkt immer wieder seinen Zwiespalt, wobei er sich am Ende immer für Abbi und ihre Gesundheit entscheidet und seine Wut unterdrückt.

Eine wirklich tolle Geschichte, die nie langweilig wurde. Ich war wie gebannt beim Zuhören, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.
Die Mischung auswachsender Zuneigung auf beiden Seiten, sowie dem Spannungsbogen, warum David so wütend auf Abbis Vater ist. Gepaart mit vielen Nebenprotagonisten, die der Geschichte die richtige Würze verleihen. Ich habe mich einfach in diese Geschichte verliebt und freue mich schon auf den nächsten Band von Nikola Hotel.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2021

Hörvergnügen mit Witz und Spannung

Miss Merkel
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Einige haben sich wohl schon immer mal gefragt, was Frau Merkel nach ihrer Zeit als Bundeskanzlerin machen würde. David Safier hat uns endlich ein mögliches Szenario aufgezeichnet und dazu noch ein sehr ...

Einige haben sich wohl schon immer mal gefragt, was Frau Merkel nach ihrer Zeit als Bundeskanzlerin machen würde. David Safier hat uns endlich ein mögliches Szenario aufgezeichnet und dazu noch ein sehr unterhaltsames.
In Miss Merkel zieht Angela Merkel zusammen mit ihrem Mann Achim, dem Mops Putin und ihrem Bodyguard Mike in die Uckermark. Doch die Idylle langweilt Angela und so ist sie schon fast froh als der ansässige Freiherr Philip von Baugenwitz tot in einer Ritterrüstung in seinem Weinkeller aufgefunden wird. Sie stürzt sich, ganz zum Bedauern ihres Bodyguards, in die Aufklärung des Mordfalles und kommt in die ein oder andere brenzlige Situation.
Neben der Exfrau des Freiherrn steht auch dessen jetzige Ehefrau, die Bäuerin Namens Angela, die Polizistin des Ortes und viele andere. Mit viel Witz, Plot Twists und Spannung entführt uns David Safier in einen unterhaltsamen Krimi den Mann nicht mehr aus der Hand legen oder in dem Fall vom Ohr entfernen will.
Sprecherin Nana Spier schafft es mit viel Abwechslung jede Person ihr eigenes Leben einzuhauchen und man hört ihr gern dabei zu.

Mein Fazit: Eine wundervolle Geschichte die einem zum Lachen bringt aber auch mit Spannung aufwartet. Ich konnte nicht mehr aufhören bis der Täter enttarnt war.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere