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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2019

1 Wohnung, 1 Bett & viele Post-its

Love to share – Liebe ist die halbe Miete
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Die Autorin Beth O´Leary sorgt mit ihrem Debüt "Love to share- Liebe ist die halte Miete" für Begeisterung. Auch ich bin begeistert. Ihre Figuren sind so realitätsnah und lebendig, als wären Leon, Tiffy ...

Die Autorin Beth O´Leary sorgt mit ihrem Debüt "Love to share- Liebe ist die halte Miete" für Begeisterung. Auch ich bin begeistert. Ihre Figuren sind so realitätsnah und lebendig, als wären Leon, Tiffy & Co. echte Menschen.
Leon, der wortkarge Typ und Tiffy, die quirlige Quasselstrippe harmonieren perfekt zusammen. Die Nebenprotagonisten Rachel, Gerty, Mo und Richie uvm. sind allesamt durchwegs sympathisch und ein wenig ulkig.
Der Schreibstil ist flüssig und wunderbar zu lesen. Abwechselnd kommen Leon und Tiffy zu Wort. Bei Leon ist es ein andere Wortwahl wie bei Tiffy. Leon ist der typische Mann- wortkarg und Tiffy, ist die typische Frau- viel redend. So konnte ich sicher sein, dass es die jeweiligen Kapiteln der beiden waren. Die abwechselnde Wortwahl hat mich begeistert. Erfrischend!

Wer einen schönen, humorvollen und unkonventionellen Liebesroman lesen möchte, dann kann ich "Love to share- Liebe ist die halbe Miete" uneingeschränkt empfehlen.

Fazit
witzig, sympathisch, erfrischend, schön, unkonventionell & liebenswert

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2019

Wie würde der Amerikaner sagen: Incredibly beautiful

New Beginnings
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"New Beginnigns" ist der erste Band der romantischen Green-Valley-Love-Reihe und ich bin verliebt.

Lilly Lucas ist das Pseudonym von Julia Hanel, die schon erfolgreiche Liebesromane schreibt. Bisher kannte ...

"New Beginnigns" ist der erste Band der romantischen Green-Valley-Love-Reihe und ich bin verliebt.

Lilly Lucas ist das Pseudonym von Julia Hanel, die schon erfolgreiche Liebesromane schreibt. Bisher kannte ich keines von ihren Bücher.

"New Beginnings" ist ein perfekter Liebesroman...
... weil die Handlung zuckersüß ist,
... weil die beiden Hauptprotagonisten Lena und Ryan wie Katz und Maus sind,
... weil die beiden miteinander harmonieren,
... weil das Setting einfach wundervoll ist (im Hintergrund die Rocky Mountains),
... weil es ein wenig Herzschmerz gibt und last but no least
... weil es ein Happy End gibt.
Ich könnte noch stundenlang weiter schmachten.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft und gab mir das Gefühl mittendrin zu sein. Die Autorin war selbst schon in dieser Gegend und das hab ich mit ihrer Beschreibung der Region gemerkt. Ich fand das sehr schön, dass Lena als Ich-Erzählerin die Ereignisse erzählt hat.

Der männliche Hauptprotagonist Ryan ist ein professioneller Skifahrer und diesmal kein Eishockey- oder Footbollspieler. Das war echt mal eine Überraschung. Er wirkte unnahbar und nachvollziehbar zerrissen.
Lena ist eine junge Frau aus Deutschland, die ich von der ersten Seite ins Herz schließen konnte. Sie wirkte so normal, wie Du und ich. Diese Charaktereigenschaft hab ich an ihr am meisten geschätzt. Nichts Aufgesetztes oder Überhebliches.
Die Nebenprotagonisten z. B, die Coopers, Izzy und Will konnten mich ohne Wenn und Aber begeistern. Sie waren alle so herzlich.

Es gibt im Herbst einen zweiten Band mit der Liebesgeschichte zwischen Izzy und Will. See you in Green-Valley!

Für mich ein Jahreshighlight 2019!

Fazit
wunderschön, humorvoll, zauberhaft, herzlich, bildhaft & liebenswert

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2019

"Nerventee" ist Sauguad!

Nerventee
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Mit ihrem Debüt "Nerventee" ist der Autorin Antonia Vitz etwas sehr Lustiges gelungen. Ich war von der ersten bis zu letzten Seite begeistert.

Das Cover ist ein Traum und passend für die Geschichte. ...

Mit ihrem Debüt "Nerventee" ist der Autorin Antonia Vitz etwas sehr Lustiges gelungen. Ich war von der ersten bis zu letzten Seite begeistert.

Das Cover ist ein Traum und passend für die Geschichte.

Die Hauptprotagonistin Franzi, eine liebenswerte Mutter und Tochter, die sich immer für ihre Lieben einsetzt, konnte mich mit Ihrer quirlige Art überzeugen und war sofort sympathisch. Alle Haupt-und Nebenprotagonisten konnten mich überzeugen. Da ist Tante Hilde, die nichtsahnend Cannabis in ihren Garten anbaut, der Papa, der immerzu in Fettnäpfchen tritt und ein bisschen nervt, die Mama, die nach dem Gebrauch vom Nerventee ihrem Sepp, die Wadl vierericht, der Oma, die ihren Kräuterquark aufpeppt oder der Opa, der mich am allermeisten überrascht hat. Wirklich super komische Charaktere!!

Der Schreibstil ist flüssig. Ich finde den bayrischen Dialekt klasse und hatte als waschechte Niederbayerin keine Probleme. Ich kann mir vielleicht denken, dass die Zoagroasten eine Zeit lang brauchen bis sie den Schreibstil mögen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall dran zu bleiben.

Von der Handlung möchte ich nicht verraten. Es wird viel geschnapselt, viel gegickelt, viel gelacht, es gab jede Menge Dialoge und jede Menge komische Situationen.

Wer einen kurzweiligen humorvollen Roman mit urigen Charakteren und lustige Szenen lesen möchte, der ist bei "Nerventee" genau richtig.

Fazit

erfrischend, witzig, sympathisch, bayerisch & sauguad

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere