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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2020

In jeder Frau steckt mehr als nur ein Anhängsel

So sehen Siegerinnen aus
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Cover : Dafür, dass es solch ein recht wichtiges Thema verbirgt, war es schon recht schlicht gestaltet. Gefallen hat es mir dennoch und vorallem hat es auch zum Lesen verleitet, was ja die Hauptsache ist. ...

Cover : Dafür, dass es solch ein recht wichtiges Thema verbirgt, war es schon recht schlicht gestaltet. Gefallen hat es mir dennoch und vorallem hat es auch zum Lesen verleitet, was ja die Hauptsache ist.

Inhalt: Allgemein ist es ein Ratgeber, ohne ein wirklicher Ratgeber zu sein. Katrin Klewitz agiert hier eher wie eine beste Freundin, die Anekdoten aus ihrem Leben erzählt, die einem selbst wiederum die Augen öffnen oder einen Spiegel vors Gesicht halten sollen. Das Ziel hierbei ist es, dem Leser verschiedene Wege zu vermitteln souveräner aus unfairen Situationen hinaus zu kommen und vor allem in meinem Fall, sich mehr in Geduld zu üben. Insgesamt soll hier das Bild einer starken und unabhängigen Frau vermittelt werden, die in der Lage ist, für sich selbst in einem angemessenen Maße einzustehen.

Schreibstil : Das Lesen war sehr angenehm und man hatte das Gefühl, dass die Autorin wirklich vor einem sitzt und einen kleinen Vortrag hält, der aber nie langweilig wird.

Die Tipps Tatsächlich habe ich mich sehr sehr oft auch von dem angesprochen gefühlt, was sie gesagt hat. Immer wieder geriet ich selbst im Grübeln und auch wenn ich noch nicht in der Lage bin es vollends einzusetzen, so denke ich schon mehr über meine eigene Situation nach, wenn ich in irgendeine missliche Lage gekommen bin. Vor allem waren die Tipps meistens sehr einfach und werden bei mehrmaligem Versuch ( so wie immer wenn man eine persönliche Gewohnheit wie zum Beispiel das ständige Entschuldigen) sicherlich auch funktionieren.

Fazit Ein sehr schönes Buch, wenn man mal wieder über sich hinauswachsen möchte und die Welt aus einer anderen, wenn auch nicht immer einfachen Perspektive betrachten will.

  • Thema
  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 31.08.2020

Gänsehaut Pur!

Böser Wolf
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Cover: Mein eigenes Cover ist tatsächlich ein anderes, als das, was hier angezeigt wird, wobei ich hinzufügen muss, dass mir persönlich dieses hier angebotene Cover weniger gefällt. Auch wenn der Titel ...

Cover: Mein eigenes Cover ist tatsächlich ein anderes, als das, was hier angezeigt wird, wobei ich hinzufügen muss, dass mir persönlich dieses hier angebotene Cover weniger gefällt. Auch wenn der Titel "Böser Wolf" sehr passt, ist das Cover sehr irreführend, wenn man bedenkt, dass der Begriff "Wolf" eigentlich einen viel schlimmeren symbolischen Charakter besitzt.

Erzählstil Mir persönlich hat der Stil tatsächlich nicht wirklich gefallen, da der ständige Sichtwechsel zwar einen Einblick in die Gedankenwelt der Charaktere bot, aber die Häufigkeit dieser Wechsel letztendlich eher verwirrend war. Aus diesem Grund habe ich bis zur Hälfte der Geschichte nicht wirklich verstanden wer in welcher Relation zu jemanden steht. Auch die etwas gewaltvolleren Szenen waren detailliert beschrieben, was meiner Meinung nach perfekt zur Atmosphäre im Buch gepasst hat.

Handlung Die Handlung war sehr interessant.Es gab zwar einige Stellen, wo der Plottwist sehr vorhersehbar war, aber generell hat es eigentlich bis zum Schluss gedauert, bis man alle Puzzleteile zusammensetzen konnte. Auch die Spannung ist durch die Erzählweise eigentlich die ganze Zeit über erhalten geblieben.

Charaktere Es gab sehr sehr viele Charaktere, wobei jede von ihnen eine eigene Geschichte hatte und vorallem auch die Beweggründe fast immer klar verständlich und doch sehr überraschend waren.

FAZIT: Insgesamt ist es ein sehr schönes Buch, wenn man sich mal wieder Gedanken über die Abgründe des menschlichen Wesens machen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.07.2020

Ein heilloses Durcheinander

Wer will schon einen Vampir?
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Inhalt Bastiens Topangestellte Inze Urso wird zusammen mit dem Vampir Thomas losgeschickt, um die verschollene Marguerite in Europa zu finden, doch schnell werden ihnen Steine in den Weg gelegt und Thomas ...

Inhalt Bastiens Topangestellte Inze Urso wird zusammen mit dem Vampir Thomas losgeschickt, um die verschollene Marguerite in Europa zu finden, doch schnell werden ihnen Steine in den Weg gelegt und Thomas erfährt, dass ausgerechnet sie seine Lebensgefährtin sein soll.

Cover Wie immer ist das Motiv auf dem Cover sehr willkürlich gewählt und bis auf den Fakt, dass es eine Vampirgeschichte ist, deutet nichts darauf hin, welche oder wessen Geschichte eigentlich erzählt wird.

Charaktere Thomas ist ein wirklich liebenswerter junger Mann und ich finde es schön, dass er Inez, die so von Selbstzweifeln geplagt ist, aufmuntert, aber ansonsten gab es bei beiden keine einschlägigen Charaktereigenschaften, die ich mir jetzt wenige Stunden nach beendigen des Buches merken konnte. Sogar über Bastien konnte ich mehr erfahren. Aber allem in allem waren sowohl Inez als auch Thomas wieder sehr liebenswürdige Wesen

Erzählstil und Handlung Ich muss ehrlich sagen, von diesem Teil der Reihe war ich enttäuscht. So sehr, dass ich die letzten hundert Seiten eigentlich mehr in mich reingekämpft habe. Ein flüssiges Lesen, war zwar möglich, aber an sich war die Handlung ein einziges Durcheinander. Es wurden Annahmen getätigt, die nicht unbedingt so stimmen mussten, wie sie dachten und dennoch tat sie so, als wäre dies die einzige Möglichkeit. Des Weiteren wirkten die sonst so erfrischenden Erotikszenen dieses Mal mehr als deplatziert auf mich. Wenn ich auf der Suche nach meiner Ziehmutter wäre, würde ich nämlich nicht unbedingt bei der ersten Gelegenheit (so gut wie) Sex haben.
Auch wirkte die ganze Storyline auf mich eher wie ein dahingestelltes Etwas, das einfach dazu da ist, um dem nächsten Familienmitglied seine Lebensgefährtin zu geben. Wobei ich auch noch bemängeln muss, dass es irgendwie sinnbefreit ist, dass wirklich jedes Familienmitglied seine große Liebe innerhalb von wenigen Monaten bekommt, während sie vorher Jahrhunderte warteten.

Alles in allem bin ich wirklich enttäuscht von diesem Teil, aber hoffe dennoch, dass der nächste wieder etwas besser wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2020

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Ein Bild von dir
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Inhalt: Erzählt werden die Geschichten von zwei verschiedenen Schicksalen, die durch ein verloren geglaubtes Gemälde miteinander verbunden sind. Die erste spielt im ersten Weltkrieg, als die deutschen ...

Inhalt: Erzählt werden die Geschichten von zwei verschiedenen Schicksalen, die durch ein verloren geglaubtes Gemälde miteinander verbunden sind. Die erste spielt im ersten Weltkrieg, als die deutschen ein französisches Dorf besetzen und eine junge Frau namens Sophia versucht mit ihrer Familie durch die abgeschottete Zeit zu kommen. Der einzige Trost: Ein Portrait von ihr gezeichnet von ihrem geliebten Ehemann. Auch Olivia, hundert Jahre später findet Trost in dem Gemälde. Denn ihr verstorbener Ehemann hat es ihr vermacht, doch genauso wie Sophie muss sich Olivia einer harten Prüfung stellen.

Cover: Das Cover ist sehr schlicht, aber wie immer sehr schön gestaltet. Es hat jedoch etwas verträumtes an sich, was meiner Meinung nach nicht ganz zur Handlung gepasst hat.

Handlung und Erzählstil: Der Erzählstil hat mir wie immer sehr gefallen. Jojo Moyes hat es geschafft die Emotionen wunderschön zu vermitteln, sodass man die ganze Zeit mitfiebert und den Charakteren das Beste wünscht. Auch der Lesefluss war quasi kontunierlich vorhanden. Was ich jedoch nicht so ganz verstanden habe, waren die Handlungsmotive der Charaktere. Teilweise waren mir die Emotionen zu überspitzt. Vor allem auch Olivias Liebe zu dem Gemälde war mir nach einer gewissen Zeit auch zu übertrieben und überhaupt nicht mehr realitätsnah, auch wenn mir der Ausgang der Geschichte schon gefallen hat. Auch bestimmte Umstände in Olivias Leben wirkten auf mich eher eingeschoben, um andere Handlungsweisen zu rechtfertigen, was irgendwie sehr schade war.

Insgesamt jedoch ist es dennoch ein gelungenes Buch, das ich gerne gelesen habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2020

Jeden Tag eine Träne mehr

Jeden Tag ein neuer Himmel
4


Inhalt:
Schon als ich die Leseprobe gelesen habe, wurde ich umgehauen. Die Geschichte handelt von der Liebe zwischen Charlotte und Sam, deren Leben nicht unterschiedlicher hätte sein können. Sie, eine ...


Inhalt:
Schon als ich die Leseprobe gelesen habe, wurde ich umgehauen. Die Geschichte handelt von der Liebe zwischen Charlotte und Sam, deren Leben nicht unterschiedlicher hätte sein können. Sie, eine junge Frau die anfängt in einem Kinderhospiz zu arbeiten und er ein Straßenmusiker mit einer Leidenschaft zur Musik. Scheinbar unterschiedliche Welten, doch als Sam eines Tages seinen neuen Song „Daisy“ vorstellt, beginnt Charlotte, die wie immer an ihm vorbeigeht, in aller Öffentlichkeit zu weinen. Verwirrt und fasziniert von der Lady beginnt der Musik ein Lied zu schreiben, das die beiden näher bringt, als gedacht. Doch verschiedene Gegebenheiten legen ihrem Glück Steine in den Weg. Werden sie es schaffen über ihren Schatten zu springen?

Cover: Das Cover ist wunderschön und passend, da es etwas Träumerisches an sich hat, das meiner Meinung nach auch die tiefen Gefühle der beiden widerspiegelt. Auch das im Buch immer wiederkehrende Blumenmotiv ist hier nochmal wirklich schön bildlich dargestellt.

Erzählstil+: Gefühlvoll. Das ist das einzige, was ich dazu sagen kannoder dazu sagen muss. Wenn ich nicht immer im bei sein von anderen Leuten gelesen hätte, hätte ich wohlmöglich nicht nur ein Mal Rotz und Wasser geheult. Mit der Zeit hat man das Gefühl man kennt die Charaktere. Sogar zu den Nebencharakteren entwickelt man mit der Zeit ein gewisses Band, das eine ganz bestimmte Stimmung beim Leser erzeugt. Von tiefster Zuneigung bis absolutem Hass ist alles dabei. Generell war es einem sehr gut möglich dem Handlungsstrang zu folgen, auch wenn mir persönlich einige Aspekte zu sehr eingeschoben wirkten. Wenn es wegelassen und dafür noch mal weiter auf einem wichtigeren Aspekt genauer eingegangen worden wäre, hätte mir das irgendwie besser gefallen.

Charaktere: Sam ist ein Träumer. Das merkt man sofort, aber es ist auch rührend wie seine kindliche Naivität zwar immer wieder zum Vorschein kommt, er aber trotzdem das Wesentliche nicht aus den Augen verliert und weiterhin für das einsteht, woran er glaubt. Charlotte ist eine Person, die sich offenbar schwertut damit anderen zu vertrauen, was auch verständlich ist. Dennoch handelt sie meiner Meinung nach doch schon manchmal ein bisschen zu impulsiv. Die Nebencharaktere, besonders Hamish sind wirklich sehr gut gelungen. Obwohl sie teilweise nur im Rande erwähnt werden, haben sie es trotzdem geschafft einen Platz im Herzen des Lesers zu finden.

Besonders Worte wie: „Aber ich dachte mir, dass ich im Kinderhimmel nach Ihrer Tochter suche und sie von Ihnen grüße.“ (Seite 44), lassen das Herz schmerzen. Oder die Art und Weise wie auch die Nebencharaktere teilweise so viel Liebe in sich tragen und diese versuchen weiter zu geben, dass es beinahe weh tut. Zum Beispiel durch Worte wie: „Du bist ein bezauberndes Wesen, das Liebe verdient. Egal, wie dunkel es manchmal in dir aussieht. Oder wie du glaubst, dass es aussieht.“ (Seite 138).

Die Idee*: Überhaupt erstmal darauf zu kommen, dass ein Kinderhospiz eine so große Rolle spielen würde hat mir sehr gefallen. Es ist ein sehr sensibles Thema und umso mehr bin ich begeistert, dass es der Autorin gelungen ist, das Thema zu behandeln, ohne dass es zu kitschig oder emotionsgeladen wirkt.

Insgesamt ein wirklich schönes und emotionales Buch, welches definitiv zu den Top 5 meiner Lieblingsbücher gehört!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Figuren
  • Atmosphäre