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Veröffentlicht am 06.07.2020

Jeden Tag eine Träne mehr

Jeden Tag ein neuer Himmel
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Inhalt:
Schon als ich die Leseprobe gelesen habe, wurde ich umgehauen. Die Geschichte handelt von der Liebe zwischen Charlotte und Sam, deren Leben nicht unterschiedlicher hätte sein können. Sie, eine ...


Inhalt:
Schon als ich die Leseprobe gelesen habe, wurde ich umgehauen. Die Geschichte handelt von der Liebe zwischen Charlotte und Sam, deren Leben nicht unterschiedlicher hätte sein können. Sie, eine junge Frau die anfängt in einem Kinderhospiz zu arbeiten und er ein Straßenmusiker mit einer Leidenschaft zur Musik. Scheinbar unterschiedliche Welten, doch als Sam eines Tages seinen neuen Song „Daisy“ vorstellt, beginnt Charlotte, die wie immer an ihm vorbeigeht, in aller Öffentlichkeit zu weinen. Verwirrt und fasziniert von der Lady beginnt der Musik ein Lied zu schreiben, das die beiden näher bringt, als gedacht. Doch verschiedene Gegebenheiten legen ihrem Glück Steine in den Weg. Werden sie es schaffen über ihren Schatten zu springen?

Cover: Das Cover ist wunderschön und passend, da es etwas Träumerisches an sich hat, das meiner Meinung nach auch die tiefen Gefühle der beiden widerspiegelt. Auch das im Buch immer wiederkehrende Blumenmotiv ist hier nochmal wirklich schön bildlich dargestellt.

Erzählstil+: Gefühlvoll. Das ist das einzige, was ich dazu sagen kannoder dazu sagen muss. Wenn ich nicht immer im bei sein von anderen Leuten gelesen hätte, hätte ich wohlmöglich nicht nur ein Mal Rotz und Wasser geheult. Mit der Zeit hat man das Gefühl man kennt die Charaktere. Sogar zu den Nebencharakteren entwickelt man mit der Zeit ein gewisses Band, das eine ganz bestimmte Stimmung beim Leser erzeugt. Von tiefster Zuneigung bis absolutem Hass ist alles dabei. Generell war es einem sehr gut möglich dem Handlungsstrang zu folgen, auch wenn mir persönlich einige Aspekte zu sehr eingeschoben wirkten. Wenn es wegelassen und dafür noch mal weiter auf einem wichtigeren Aspekt genauer eingegangen worden wäre, hätte mir das irgendwie besser gefallen.

Charaktere: Sam ist ein Träumer. Das merkt man sofort, aber es ist auch rührend wie seine kindliche Naivität zwar immer wieder zum Vorschein kommt, er aber trotzdem das Wesentliche nicht aus den Augen verliert und weiterhin für das einsteht, woran er glaubt. Charlotte ist eine Person, die sich offenbar schwertut damit anderen zu vertrauen, was auch verständlich ist. Dennoch handelt sie meiner Meinung nach doch schon manchmal ein bisschen zu impulsiv. Die Nebencharaktere, besonders Hamish sind wirklich sehr gut gelungen. Obwohl sie teilweise nur im Rande erwähnt werden, haben sie es trotzdem geschafft einen Platz im Herzen des Lesers zu finden.

Besonders Worte wie: „Aber ich dachte mir, dass ich im Kinderhimmel nach Ihrer Tochter suche und sie von Ihnen grüße.“ (Seite 44), lassen das Herz schmerzen. Oder die Art und Weise wie auch die Nebencharaktere teilweise so viel Liebe in sich tragen und diese versuchen weiter zu geben, dass es beinahe weh tut. Zum Beispiel durch Worte wie: „Du bist ein bezauberndes Wesen, das Liebe verdient. Egal, wie dunkel es manchmal in dir aussieht. Oder wie du glaubst, dass es aussieht.“ (Seite 138).

Die Idee*: Überhaupt erstmal darauf zu kommen, dass ein Kinderhospiz eine so große Rolle spielen würde hat mir sehr gefallen. Es ist ein sehr sensibles Thema und umso mehr bin ich begeistert, dass es der Autorin gelungen ist, das Thema zu behandeln, ohne dass es zu kitschig oder emotionsgeladen wirkt.

Insgesamt ein wirklich schönes und emotionales Buch, welches definitiv zu den Top 5 meiner Lieblingsbücher gehört!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 25.06.2020

Auch Männer haben Gefühle!!!!

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Inhalt
Frauen sind undurchschaubar? Schwachsinn. Eine Gruppe von Männern hat die ultimative Idee, um sich der Gefühlswelt des weiblichen Geschlechts zu nähern oder um es in ihren Worten auszudrücken: ...

Inhalt
Frauen sind undurchschaubar? Schwachsinn. Eine Gruppe von Männern hat die ultimative Idee, um sich der Gefühlswelt des weiblichen Geschlechts zu nähern oder um es in ihren Worten auszudrücken: "Ihre Sprache zu lernen". Dieses Wissen wollen sie nutzen, um Gavin einen verzweifelten Profisportler bei seiner verpatzten Ehe zu helfen. Mit anderen Worten, der Buchclub soll ihm dabei helfen die Scheidung zu verhindern, doch wird es ihm gelingen?

Cover
Dem ist nichts auszusetzen. Sehr ästhetisch.

Charakter und Erzählstil
Ich glaube, dass ich das Buch noch am selben Abend durchgelesen habe, als ich es anfing, sagt wohl schon einiges über den Lesefluss aus, den ich hatte. Die ganze Zeit hinweg hatte ich keine Probleme, mich in die Geschichte hineinzuversetzen. Im Gegenteil. Gavin ist ein sehr einfühlsamer und reflektierter Mensch, dass ich mir schon fast gewünscht habe, dass ich an Theas Stelle stehe. Auch Thea ist eine wundervolle Person, er ich nicht anderes als Glück und Zufriedenheit Wünsche.
Klar zwischen den beiden ist es ein ewiges hin und her, doch das ist es auch ein Stück weit, was die Geschichte zu etwas Besonderem macht.. Man fiebert die ganze Zeit mit und hofft, dass er es endlich hinkriegt und dann, reitet er sich in das nächste Missgeschick.

Generell der Buchclub für Männer hat etwas super liebenswürdiges an sich. Ich würde die alle am liebsten knuddeln..

Wie schon gesagt, ich kann eigentlich nichts wirklich bemängeln. Es ist ein sehr schöner Liebesroman, der für mich persönlich von vorne bis hinten spannend und unterhaltend war.

Lohnt sich auf jeden Fall zu lesen.

In diesem Sinne gibt es von mir 5 von 5 Sterne :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.06.2020

Aus Einsiedler mach einen gefühlvollen Liebhaber

Ein Vampir zum Vernaschen
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Ein Buch, das einen sehr schnell zum schmunzeln bringt

Inhalt: Lucern ist des Lebens überdrüssig. Er lebt zurückgezogen in seinem Heim und schreibt Vampirliebesromane, und das sogar sehr erfolgreich. ...

Ein Buch, das einen sehr schnell zum schmunzeln bringt



Inhalt: Lucern ist des Lebens überdrüssig. Er lebt zurückgezogen in seinem Heim und schreibt Vampirliebesromane, und das sogar sehr erfolgreich. Schade nur, dass die Vermarktung einer Buchreihe nicht aus dem Nichts geschieht und so versucht die Lektorin Kate den Autor davon zu überzeugen mit ihr auf eine Lesereise zu gehen. Als er immer wieder auf eine direkte Art und Weise ablehnt, fliegt sie kurzerhand zu ihm und nistet sich in seinem Haus ein. Eine unaabhängige starke Frau... das ist ja gar nicht das, was Lucern erfreut.

Cover: Das Cover hat wie immer eine gewisse Ästhetik, jedoch passen die Bildelemente meiner Meinung nach nur bedingt Weder ein Kreuz, noch ein Martini (ich hoffe es ist einer, denn ich kenne mich mit alkoholischen Getränken nicht so aus) werden in der Story erwähnt.

Handlung: Irgendwie kann ich (wohlmöglich aufgrund meines Alters) die Tragweite der offensichtlichen Verzweiflung, die Kate verspürt, nicht ganz nachvollziehen, jedoch ist die daraus folgende Handlung sehr erheiternd. Generell sind sowohl Kate, als auch Lucern sehr interessante Persönlichkeiten, die ich so auch noch nicht gelesen habe. Der Zwiespalt zwischen Leidenschaft und Unsicherheit ist interessant zu beobachten, auch wenn es ja klar ist, dass sie zueinander finden.

(Vorsicht meckern auf hohem Niveau: Das einzige, was mir bisher aufgefallen ist, ist das in allen vier Bänden, die ich bisher gelesen habe, keine Frau scheinbar irgendwelche Makel besaß. Auch wenn es die subjektive Meinung des Seelenverwandten ist, finde ich es schade, dass das Thema gar nicht zur Sprache kommt. Denn eines ist sicher, jeder hat etwas an sich, womit er unzufrieden ist. Auch gab es hier und da mal ein paar Logikfehler, die aber aufgrund der Handlung, die gerade stattfand dennoch unterhaltsam waren)

Erzählstil Wie immer konnte ich das Buch sehr flüssig lesen. Es ist interessant wie die Autorin am Ende des Kapitels zum Beispiel "... aber vielleicht würde der Abend gar nicht so schlecht werden." schreibt und das nächste Kapitel mit "Es war schrecklich" beginnt. So schafft sie es zwar Zeitsprünge zu unternehmen, aber dennoch Bezug zum letzten Kapitel zu nehmen.

Insgesamt ein schöner zweiter/dritter Band, der mich mal wieder sehr unterhalten hat. Denn wie ich in einer anderen Rezension schon sagte (jedenfalls hoffe ich das), diese Buchreihe ist nicht lesbar, wenn man etwas tiefgründiges oder Gesellschaftskritisches lesen möchte.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2020

Wir sind Bob

Alle diese Welten
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Ich habe das Buch schon vor über einem Jahr gelesen, daher kann ich gar nicht mehr so viel sagen zur Handlung oder den Charakteren, was ich aber weiß, ist dass der dritte Teil genauso gut ist, wie der ...

Ich habe das Buch schon vor über einem Jahr gelesen, daher kann ich gar nicht mehr so viel sagen zur Handlung oder den Charakteren, was ich aber weiß, ist dass der dritte Teil genauso gut ist, wie der erste und der zweite Teil. Von der technischen Fachsprache, bis hin zum Spannungsgrad ist der dritte Band wirklich extrem gut.

Auch die Erzählweise war wie immer sehr gut. Es wurden vieles nochmals erklärt, und auch der Lesefluss kam durch die Perspektivwechsel der einzelnen Bobs nicht ins stocken.

Insgesamt also wirklich ein sehr gelungener dritter Teil!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2020

Analphabetismus:Ein Alptraum für jeden Buchliebhaber

Das Geschenk
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Inhalt: Milan Berg wird von einem weinenden Mädchen aufgehalten, das in einem Auto sitzt und verzweifelt ein Schild hochhält. Er spürt, dass etwas anders ist, aber kann die Schrift auf dem Schild nicht ...

Inhalt: Milan Berg wird von einem weinenden Mädchen aufgehalten, das in einem Auto sitzt und verzweifelt ein Schild hochhält. Er spürt, dass etwas anders ist, aber kann die Schrift auf dem Schild nicht entziffern, denn Milan ist Analphabet.

Cover: Das Cover ist top. Trifft den Titel und passt auch zum Plot.

Handlung: Wie immer gab es einige Momente, wo ich einfach nur sprachlos vor dem Buch saß. Das passiert mit eigentlich immer, wenn ich eines von Fitzeks Büchern lese. Sie ist gut durchdacht gewesen, auch wenn einige Aspekte vielleicht ein bisschen zu viel waren, doch im großen und ganzen war es mal ein sehr spannender Plot mit interessanten Charakteren.

Tatsächlich will ich auch gar nicht so viel über die Charaktere sagen, da ich zum einen angst habe, dass ich ausversehen etwas Spoiler und zum anderen ich einige Handlungsschritte und Entwicklungen langsam wieder vergessen habe, da ich das Buch fast schon direkt nach der Veröffentlichung gelesen habe. Was ich aber definitiv sagen kann, ist dass Milan wirklich ein sehr bemerkenswerter Mensch ist, der weiß, wie man seine Beeinträchtigung vertuschen kann. Der Analphabetismus ist aber auch der Alptraum jedes Buchliebhabers. Zwar kann es an sich nicht von jetzt auch gleich ausbrechen, aber der Gedanke nicht mehr lesen zu können ist schön recht schlimm.

Zusammengefasst ist es wirklich ein Buch, welches sich lohnt zu lesen!!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere