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Veröffentlicht am 02.05.2025

Traumhaft süßes Kinderbuch

Der schlaflose Fuchs und die Suche nach dem Traumstein
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Der schlaflose Fuchs und die Suche nach dem Traumstein

In diesem Kinderbuch geht es um einen Fuchs namens Rainer Maria . Er lebt in seiner Höhle. Da eine seiner Lieblingsbeschäftigungen das Buddeln ist, ...

Der schlaflose Fuchs und die Suche nach dem Traumstein

In diesem Kinderbuch geht es um einen Fuchs namens Rainer Maria . Er lebt in seiner Höhle. Da eine seiner Lieblingsbeschäftigungen das Buddeln ist, hat er schon eine stolze Sammlung an funkelnden Steinen, die er an seiner Wand drapiert hat.

Eines schönen Abends sah er sich vor dem Einschlafen wieder einmal seine Steinsammlung an. Da fiel es ihm auf. Sein Traumstein war abwesend! Ausgerechnet dieser, ohne den er doch nicht einschlafen konnte.

So also machte er sich auf die Suche nach ihm. Diese begann in der Felsebene bei seinem Freund, dem Nashorn Theodor. Dieser wollte ihm auch gerne beim Suchen helfen. Aber erst am nächsten Tag, da die Sonne schon unterging.
Theodor lud den Fuchs ein, über Nacht bei ihm zu bleiben. Mithilfe seines „Traumhornes“ hatte dieses einen sehr aufregenden Traum. In diesem war ihm der Fuchs sogar gefolgt. Doch der Fuchs konnte sich im Traum nicht halten und war plötzlich verschwunden. Als Theodor aufwachte, war Rainer Maria aber schon weg. Also beschloss Theodor, zum Fuchsbau zu laufen, um Rainer Marias Traumstein doch noch in derselben Nacht zu finden.

Der Fuchs war inzwischen zur nächsten Freundin gelaufen, um ihr vom Verschwinden seines Traumsteins zu erzählen.

Wer es ist und wie die Geschichte weitergeht, das möchte ich euch natürlich nicht alles verraten. Lest es doch selbst.

Meine Meinung zum Buch:
Als Erstes muss ich sagen, dass ich völlig begeistert von den traumhaften Illustrationen der Autorin Julia Nüsch bin. Diese ist auch die Autorin.
Das Buch ist aus dem Kindermann Verlag.
Die Geschichte vom Fuchs hat mich auch als Erwachsene begeistert. Es ist so schön zu lesen, welche Tiere dem Fuchs helfen wollen und was er in ihren Träumen miterleben darf.
Das Buch wird ab 4 Jahren empfohlen. Doch die Bilder sind sicherlich auch schon für jüngere Kinder toll zum Ansehen.
Von meiner Seite aus eine klare (Vor)leseempfehlung für Kinder und Erwachsene.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.04.2025

Ein Junge auf der Suche nach seinem Vater und einem Roadtrip der es in sich hat

Das Universum ist verdammt groß und supermystisch
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Das Universum ist verdammt groß und super mystisch

Rezi /Unbezahlte Werbung !

Gustav lebt mit seiner Mutter in Berlin. Diese hat einen neuen Freund kennengelernt. Wieder einmal. Zum Geburtstag bekommt ...

Das Universum ist verdammt groß und super mystisch

Rezi /Unbezahlte Werbung !

Gustav lebt mit seiner Mutter in Berlin. Diese hat einen neuen Freund kennengelernt. Wieder einmal. Zum Geburtstag bekommt er eine Wasserpflanze von den beiden. Dabei wünscht er sich doch so lange schon einen Hund! Na dann bekommt die Wasserpflanze eben einen Namen. Sie wird von Gustav Agatha getauft.
Seine Mutter wird mit dem neuen Freund in den Urlaub fahren. Doch Gustav will nicht mit. Nur einmal wollte er Zeit mit seiner Mutter alleine in den Sommerferien verbringen. Denn eine Frage plagt ihn schon lange. Wer ist sein leiblicher Vater? Wo ist dieser? Jeden Tag malt er sich aus, was sein Vater beruflich machen könnte. Doch seine Mutter weigert sich, ihm Antworten zu geben.
So wird Gustav nun bei einer Freundin seiner Mutter bleiben in dieser Zeit. Nadiah. Immerhin ist diese super nett.
Wegen all dem beschließt er erst mal nicht mehr zu reden. Er kommuniziert mit dem Handy per Nachricht mit seinem Opa, der im Altersheim ist.
Dieser erzählt immer wieder aus der Vergangenheit, als er mit dem Zirkus als Clown unterwegs war. So richtig kann ihm das Gustav nicht glauben. Denn immer, wenn er im Heim zu Besuch ist, sitzt sein Opa am Tisch und starrt manchmal nur in die Luft.

Als Gustav mal wieder am Rhein sitzt und sich fragt, ob sein Vater sich auf einem der vorbeifahrenden Schiffe befindet, steht plötzlich ein Mädchen neben ihm. Sie entdeckt Gustavs Liste, auf die er immer schreibt, was sein Vater sein könnte, und wird neugierig. Das Mädchen stellt sich ihm als Charles vor.
Oskar erklärt ihr, was es mit der Liste auf sich hat.
Wie sich herausstellt, hat es Charles momentan auch nicht leicht mit ihren Eltern. Ihr Vater ist nur noch mit der Eröffnung seiner neuen Galerie beschäftigt.
Ihre Mutter versucht, ihre Chakren durch Meditation wieder in den Griff zu bekommen.
Daher kommt Charles auf die Idee, Oskars Vater ausfindig zu machen. Also Detektivin zu spielen. Sie ist sich sicher, dass sie durch seinen Opa Joseph, der sicher mehr weiß, als er zugibt, schon einen ersten Hinweis erhalten.

Und so geht der Roadtrip, angefangen in Berlin, gemeinsam los. Mit Opa Joseph als Fahrer.
Charles hat den Bulli ihrer Eltern genommen und Nadiah denkt, dass Oskar gemeinsam mit ihren Eltern in die Uckermark fährt, um dort zu zelten.
Dabei geht es nach Polen und von dort aus?

Ob Charlie wirklich recht hat mit ihrem Glauben an die supermystische Kraft des Universums und dass am Ende alles gut wird, dürft ihr selbst herausfinden.

Meine Meinung zum Buch:
Ich hatte viel Spaß beim Lesen. Die Autorin hat den ganzen Roadtrip sehr bildlich beschrieben, sodass ich alle besuchten Orte vor Augen hatte.

Josephs Gedanken sind teilweise sehr tiefgründig und regen zum Nachdenken an.

Charles als Gegenpart zum stillen Oskar mit ihrer aufgeweckten und unerschütterlichen Art und Weise ist einfach großartig.

Natürlich ist der Gedanke einer Mutter, die ihren Sohn mit eigentlich wildfremden Leuten in die Uckermark fahren lässt, befremdlich. Aber hey, es ist nun mal ein Kinderbuch.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Bücher über Freundschaft, Abenteuer und den Glauben an das Universum mag ;)

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Was ist Wahrheit und was Fiction?

Die Bibliothek der Wahren Lügen
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Der Buchautor Jesus Canadas lässt uns Leser*innen gleich am Anfang des Buches den jungen Oskar kennenlernen.

Er steht vor seiner Klasse und ist dabei, eine selbst geschriebene Fanfiction seiner Lieblingsbuchreihe ...

Der Buchautor Jesus Canadas lässt uns Leser*innen gleich am Anfang des Buches den jungen Oskar kennenlernen.

Er steht vor seiner Klasse und ist dabei, eine selbst geschriebene Fanfiction seiner Lieblingsbuchreihe vorzulesen. Es ist der letzte Tag des Schuljahres vor den Sommerferien. Seine Geschichte kommt allerdings weder bei der Lehrerin noch bei seinen Mitschülern besonders gut an. Denn die Bücher finden alle hingegen zur Serie langweilig.
Generell scheint Oskar in der Klasse nicht beliebt zu sein. Denn bei der anschließenden Wasserschlacht wird er nicht gerade zimperlich behandelt.

Auch zu Hause hat es Oskar nicht leicht. Seine Mutter hat einen neuen Freund. Hektor. Diesen stellt sich Oskar als eine Eidechse vor. Denn Hektor meint, er wäre mit 13 Jahren bisher nicht verantwortungsbewusst genug und würde sich zu sehr in die Welt der Bücher zurückziehen. Generell hat Hektor immer etwas zu meckern.

Der Lichtblick in der Familie ist seine jüngere Schwester Bibi. Die kleine Maus. Sie bringt Oskar immer ein Lächeln ins Gesicht. Außerdem teilt sie seine Leidenschaft für Bücher. Dazu ist sie eine leidenschaftliche Pfadfinderin.

Die Sommerferien verlaufen ziemlich langweilig. Bis Oskar bei einem Schreibwettbewerb seines Lieblingsautors Simon Bruma doch tatsächlich gewinnt. Er wird sogar von ihm persönlich zu Hause abgeholt und dann geht es nach Neblina. Dort soll er von seinem großen Idol lernen, wie man ein Autor wird.

Simon Bruma lebt anders, als Oskar es sich vorgestellt hätte. Es ist eine große Villa mit einem kleinen Irrgarten.
Dort wohnt der Autor nicht alleine. Er hat eine Tochter namens November. Diese hat eine schwere Krankheit, die sich an manchen Tagen sehr schwach macht. Das hält sie aber nicht davon ab, Oskar zu zeigen, was sie von ihm hält. Dies ist recht wenig.

Simon warnt Oskar davor, wegzurennen, wenn ihm etwas im Haus komisch vorkommt. So könnten dunkle Schatten auf ihn warten oder Stimmen ihn rufen.
Genau dies passiert auch gleich in der ersten Nacht. Oskar wird verfolgt und in letzter Minute von Bruma gerettet.
Was geht in der Villa vor? Was hat Oskar verfolgt? Und was für Andeutungen, das er es nicht schaffen wird, macht November gegenüber ihrem Vater?

Nun, wo die Geschichte so richtig losgeht, höre ich auf. Denn schließlich muss es ja noch lesenswert bleiben für alle, die das Buch nun kaufen möchten.

Meine Meinung:

Das Buchcover finde ich einfach nur wunderschön!

Ich fand die Geschichte durchgehend sehr spannend erzählt. Der Autor schafft es, einen in das Geschehen hineinzuziehen.
Man erfährt im Laufe des Buches immer mehr von Oskar und warum er genau diese Buchreihe so sehr mag.
Des Weiteren entwickelt sich Oskar immer mehr und wird mutiger und schlagfertiger.

Etwas schwierig fand ich es manchmal, der Geschichte innerhalb der Geschichte zu folgen.
Denn es kommen schon viele Charaktere darin vor.
Super ist, dass die Schrift sich im Buch immer dann verändert, wenn Oskar in die andere Welt abtaucht.

Sehr interessant fand ich es auch zu erfahren, wie Simon Bruma Oskar erklärt, wie man eine Geschichte gut schreibt. Generell alles, was Bruma ihm an Wissen eines Autors weitergibt.
Generell gibt es so viele tolle Zitate über das Schreiben und Lesen, dass Büchermenschen begeistert von diesem Fantasy-Buch sein werden.

Mein einziger Kritikpunkt ist es, dass es in diesem Buch keine Triggerwarnung gibt. Denn es behandelt doch ein sehr sensibles Thema, von dem man so am Anfang nicht viel ahnt. Auch wird es zwischendurch doch etwas grausam.
Die Altersempfehlung ab 11 Jahren ist somit sehr berechtigt.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Ist es ein Roboter oder nicht ?

Roboter und KI
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Roboter und KI

In diesem Kinderbuch geht es, wie schon der Titel sagt, um künstliche Intelligenz und Roboter. Es ist für Kinder ab 8 Jahren. Gleich am Anfang des Buches gibt es eine Kapitelübersicht.
Man ...

Roboter und KI

In diesem Kinderbuch geht es, wie schon der Titel sagt, um künstliche Intelligenz und Roboter. Es ist für Kinder ab 8 Jahren. Gleich am Anfang des Buches gibt es eine Kapitelübersicht.
Man erfährt, was ein Roboter generell ist. Dann kommt als Nächstes, wann die ersten Roboter erfunden wurden. Wer hätte gewusst, dass dies schon vor 1900 Jahren geschehen ist?

Nicht nur dies wird erklärt. Auch, wie man einen einfachen Roboter selbst nachbauen kann. So wird man Stück für Stück in die Welt der Roboter geführt. Wo werden diese eingesetzt? Können Roboter in jeder Tätigkeit den Menschen ersetzen?

Alles wird mithilfe von vielen Illustrationen und Bildern erläutert. Dazu kommen lustige Witze und ein Roboter namens Roberta der einen durch das Buch begleitet.

Damit es nicht zu viel Theorie auf einmal ist, beinhaltet das Buch auch leichte Experimente, die die Kinder selbst mit nur wenigen Hilfsmitteln durchführen können, um das Theoretische ins Praktische umzuwandeln.

Ganz am Ende des Buches gibt es noch ein Glossar.

Meine Meinung zum Buch:

Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen. Auch als Erwachsene habe ich noch so einiges dazulernen können. Schon alleine das Cover ist so ansprechend,dass ich sehr neugierig war.
Was es nicht alles für verschiedene Roboter gibt und wie weit die Technologie heutzutage ist, war unglaublich spannend zu lesen.

Durch die bunte Gestaltung der einzelnen Seiten macht es einfach Spaß, jedes Kapitel neu zu entdecken. Es wird einfach nicht langweilig.

Außerdem werden zwischendurch auch etwas kritische Fragen zum Thema KI erläutert, die zum Nachdenken anregen.

Von meiner Seite aus eine absolute Buchempfehlung nicht nur für Kinder!

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Ein Buch das heilt und einem so viel mehr gibt !

Heimweh nach mir
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In diesem Sachbuch stellt uns die Autorin in jedem der 33 Kapitel eine bis mehrere Fragen. Diese beziehen sich auf verschiedene Themen, die sich sicher jeder von uns in der ein oder anderen Situation ...

In diesem Sachbuch stellt uns die Autorin in jedem der 33 Kapitel eine bis mehrere Fragen. Diese beziehen sich auf verschiedene Themen, die sich sicher jeder von uns in der ein oder anderen Situation schon gestellt hat.

Ist eine Partnerschaft, in der man sich eigentlich nicht mehr wohlfühlt, es wert zu bleiben?

Wenn einem der Job einfach keine Freude mehr bereitet oder aber auch die Ausbildung oder das Studium, sollte man sich dann durchquälen oder doch schauen, was es für andere Möglichkeiten gäbe?

Würde man heute noch einmal dieselbe Entscheidung treffen?

Es geht also um Zukunftspläne, um die Liebe zu anderen, aber auch sich selbst und zum eigenen Körper. Um Freundschaft und Erwartungen in Freundschaften und um erlebte Traumata und den möglichen Umgang mit diesen.

Zu jedem Kapitel gibt die Autorin ihre eigenen Erfahrungen zum Thema anhand von Erfahrungsberichten oder kurzen Listen preis.

Meine Meinung zum Buch:

Elena Anna Mayer verfolge ich schon seit ein paar Jahren auf Instagram.
Sie hat dort schon immer über ihr Leben gesprochen.
Elena zeigt uns Followern aber nicht nur die guten Momente. Nein, sie zeigt uns auch die schlechten. Die, in denen die Menstruation wieder so schmerzhaft ist ,dass es außer mit Wärmflasche im Bett liegen nichts gibt, was sie im Moment tun will. Die Momente, in denen sie einfach sehr emotional wegen etwas ist.
Momente, in denen Sachen große Überwindung kosten. Wie ein Anruf bei einem Arzt.
Oder sie ist gerade glücklich, weil sie die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings im Gesicht spürt.
Egal, wobei sie einen teilhaben lässt, sie ist dabei ehrlich. Sie spricht ermutigende Worte und zeigt einem, dass es in Ordnung ist, seinen Gefühlen momentan freien Lauf zu lassen. Es ist okay, zu weinen, wenn es einem gerade nicht gut geht, oder aber vor Glück.

In ihrem Buch hat sie nun all das verschriftlicht. Alle ihre Ermutigungen, die sie selbst und auch viele von uns oft stärker gemacht haben.

Elenas Worte sind heilsam. Sie sind Seelenstreicher. Sie sind ermutigend und manchmal öffnen sie einem als Leser*in die Augen oder aber helfen Entscheidungen zu be und überdenken.

Außerdem ist die ganze Gestaltung von der Titelseite bis zu den verschiedenen Kapiteln einfach nur wunderschön, wie ich finde.

Ich kann dieses Buch absolut jedem empfehlen!

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