Guter Auftakt
Curse of Shadows and Thorns - Geliebt von meinem FeindDas deutsche Cover gefällt mir leider nicht so. Ich finde den orangen Farbton zu aufdringlich und nicht sehr passend für diesen Fantasy-Roman. Im englischen hat die Reihe neue Cover bekommen, die mir dagegen ...
Das deutsche Cover gefällt mir leider nicht so. Ich finde den orangen Farbton zu aufdringlich und nicht sehr passend für diesen Fantasy-Roman. Im englischen hat die Reihe neue Cover bekommen, die mir dagegen sehr gefallen.
In dieser Geschichte geht es um Elise, die zweite Tochter der Schwester des Königs. Elise wünscht sich nichts sehnlicher, als nicht verheiratet zu werden, aber nachdem der König die Behandlung ihres todkranken Vaters androht, muss sie die Verhandlungen akzeptieren. Aufgrund des Gesundheitszustands ihres Vaters kann er die Verhandlungen um ihre Mitgift nicht führen, und der König hat auch keine Zeit dafür, also überträgt er die Aufgabe dem unglaublich schönen und geheimnisvollen Legion Grey. Es dauert natürlich nicht lange bis zwischen den beiden die Funken sprühen, jedoch hat Legion einige Geheimnisse.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir noch etwas schwer. Das Worldbuilding wurde sehr info-dumping-mäßig eingeführt, wodurch ich meine Schwierigkeiten hatte, weil es alles so überwältigend wirkte. Mir haben aber die Charaktere sofort gefallen. Sie sind auf jeden Fall gut ausgearbeitet und man konnte die Chemie spüren. Außerdem führt die Autorin den Leser an der Nase herum, an manchen Stellen war ich mir nicht mehr sicher, wem ich vertrauen sollte. Das hat mir auf jeden Fall gut gefallen und so verflogen die Seiten auch sehr schnell.
Der Schreibstil ist flüssig, mir persönlich hat aber das gewisse Etwas gefehlt um dem Buch volle 5 Sterne geben zu können. Ich mag die Welt und die Charaktere. In der zweiten Hälfte wurde das Tempo angezogen, wodurch es stellenweise etwas holprig wurde in der Erzählweise. Nichtsdestotrotz wurde es in der zweiten Hälfte um einiges spannender.
Fazit: Die Handlung war sehr vorhersehbar, aber das bin ich mittlerweile gewohnt und lasse mich davon nicht abschrecken. Wer die typischen populären Tropes mit „Enemies to Lovers“, „one horse“ und „Touch her and you die“ mag, der wird auf seine Kosten kommen. Alles in allem war es ein interessanter Auftakt einer neuen Fantasy Reihe.