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Veröffentlicht am 16.11.2019

prickelt und unterhält, ist aber nicht ganz perfekt

Dirty Rich – Verbotene Leidenschaft
1

Kurzbeschreibung
Eine gemeinsame Nacht – mehr nicht. Sie. Er. Leidenschaft. Und dann ein schneller Abschied. Aber das wäre zu einfach …
Reese Summer ist einer der profiliertesten Anwälte New Yorks. Und ...

Kurzbeschreibung
Eine gemeinsame Nacht – mehr nicht. Sie. Er. Leidenschaft. Und dann ein schneller Abschied. Aber das wäre zu einfach …
Reese Summer ist einer der profiliertesten Anwälte New Yorks. Und weltberühmt, seit er bei einem umstrittenen Fall die Verteidigung übernommen hat. Und er ist ein arroganter (wenn auch sehr attraktiver) Frauenheld.
Cat Maxwell berichtet aus dem Gerichtssaal. Sie beobachtet ihn, studiert ihn. Sie kennt seinen Ruf als erfolgreicher Anwalt. Und den als Playboy. Sie weiß, dass sie sich in Acht nehmen sollte. Aber gegen ihre Gefühle ist sie machtlos.
Damit sie weiter professionell berichten kann, will sie ihm aus dem Weg gehen. Aber die Anziehung ist gnadenlos. Das Versprechen vollkommen. Und die Katastrophe unausweichlich …
(Quelle: beHEARTBEAT)

Meine Meinung
Von der Autorin Lisa Renee Jones kannte ich bisher noch keinen Roman. Daher war ich richtig gespannt auf „Dirty Rich – Verbotene Leidenschaft“, den Auftaktband der „New York Office Romance“.
Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon los.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier sehr gut gezeichnet und ins Geschehen hineingesetzt. Ich empfand sie als vorstellbar und passend, die Handlungen sind gut zu verstehen.
Cat ist Anwältin, mag ihren Job aber nicht unbedingt gerne. Viel lieber ist sie Journalistin. Mir gefiel Cat sehr gut, sie hat etwas an sich, wodurch man sie als Leser wirklich gerne mag.
Reese, ebenfalls Anwalt von Beruf, ist stets auf Sieg aus. Er liebt seinen Job, für ihn tut er alles. Liebe ist nichts für Reese, er hatte hier auch kein gutes Vorbild. Diese harte Seite aber macht ihn richtig sexy.

Der Schreibstil der Autorin ist gut und locker. Man kommt so flüssig durch die Seiten hindurch und kann sehr gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Cat und Reese. So wird es vielseitig und man behält einen sehr guten Überblick.
Die Handlung selbst hat mir sehr gut gefallen. Der Leser bekommt hier eine sehr schöne und prickelnde Liebesgeschichte. Das Knistern zwischen den Protagonisten kann man sehr gut nachempfinden, es ist wirklich greifbar.
Das Geschehen ist sehr abwechslungsreich und im Gericht kommt auch immer wieder Spannung auf. So entsteht eine wirklich schöne Mischung.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte, es macht alles rund und schließt das Geschehen gut ab.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Dirty Rich – Verbotene Leidenschaft“ von Lisa Renee Jones ein guter Auftakt der „New York Office Romance“, der ich auch gut einnehmen konnte.
Interessant gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich auch als spannend und sehr prickelnd empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 16.11.2019

abwechslungsreicher Roman für verdammt gute Lesestunden

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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Kurzbeschreibung
Gefährlich, überraschend und fesselnd– willkommen in Cassardim!
Amaia ist gerade sechzehn geworden– zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf ...

Kurzbeschreibung
Gefährlich, überraschend und fesselnd– willkommen in Cassardim!
Amaia ist gerade sechzehn geworden– zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.
(Quelle: Planet!)

Meine Meinung
Ich kannte die Autorin Julia Dippel bereits von einer anderen Reihe. Umso gespannter war ich daher auch auf „Cassardim: Jenseits der Goldenen Brücke“.
Der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden, das Cover allerdings sagt mir persönlich gar nicht zu. Trotzdem habe ich das Buch geladen und dann ging es auch schon los.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier richtig gut gezeichnet und dann ins Geschehen integriert. Ich konnte sie mir alle samt sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren sehr gut zu verstehen.
Amaia ist eine sympathische Protagonistin, die ich sehr gerne gemocht habe. Ihre toughe Art weiß absolut zu überzeugen, man fiebert und fühlt hier richtig mit ihr mit.
Noár ist ein Charakter, der mir zunächst eher unsympathisch war. Er wirkte total arrogant und eingebildet, schien skrupellos und unnahbar zu sein. Doch diese Einschätzung hat sich rasch gewandelt. Er ist ein Bad Boy keine Frage und doch bringt er das Leserherz in Wallungen. Auch Amaia ist wirklich sehr angetan von ihm.

Neben den beiden genannten Charakteren gibt es noch andere Figuren, die sich richtig gut ins Geschehen einfügen. Mir persönlich sind ja besonders Zoey, Amaias Freundin, oder auch ihr Bruder Moe in Erinnerung geblieben. Auf jeden Fall hat die Autorin eine richtig gute Mischung geschaffen.

Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und man kommt flüssig und gut durch die Seiten hindurch. Die Autorin beschreibt zudem alles sehr lebendig und anschaulich, so wird alles sehr gut zum Leben erweckt.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Amaia. Durch die verwendete Ich-Perspektive kann man sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Gedanken und Gefühle noch viel besser nachempfinden.
Die Handlung gefiel mir wirklich richtig gut. Es kommt schnell Spannung auf, es gibt genug Action und unerwartete Dinge, die auf den Leser einstürmen. Aber auch der Humor und natürlich die Liebe kommen nicht zu kurz. So entsteht eine richtig gute Mischung, die den Leser immer mehr im Geschehen abtauchen lässt.

Das Ende ist dann ein echt packender und spannender Showdown, mit dem ich so wirklich nicht gerechnet hatte. Die Geschichte hier ist dann soweit auch abgeschlossen, es gibt aber durchaus auch genug Potential für eine Fortsetzung, die wohl auch geplant ist.

Fazit
Kurz gesagt ist „Cassardim: Jenseits der Goldenen Brücke“ von Julia Dippel ein Fantasyroman, der mich total mitreißen und für sich gewinnen konnte.
Sehr interessant beschriebene Charaktere, ein wirklich angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und abwechslungsreich aber auch humorvoll und voller Gefühl empfunden habe, haben mir verdammt gute Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

Veröffentlicht am 16.11.2019

geheimnisvoll und prickelnd, wirklich sehr gut

Sinful Princess
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Kurzbeschreibung
Sie beugt sich nur einem Mann, der stark genug ist, um ihrer würdig zu sein
Temperance Ransom weiß nicht viel über den faszinierenden Mann, der sich Kane nennt und der sie Dinge fühlen ...

Kurzbeschreibung
Sie beugt sich nur einem Mann, der stark genug ist, um ihrer würdig zu sein
Temperance Ransom weiß nicht viel über den faszinierenden Mann, der sich Kane nennt und der sie Dinge fühlen und begehren lässt, die sie sich in ihren wildesten Träumen nicht ausmalen konnte. Doch das, was sie weiß, sollte eigentlich genug sein, um sich von Kane fernzuhalten: Er ist geheimnisvoll, undurchschaubar und absolut gefährlich. Für seinen Job hat er seine wahre Identität aufgegeben und führt ein Leben im Schatten. Doch trotz allem kann Temperance der Anziehung, die dieser Mann auf sie ausübt, einfach nicht widerstehen. Denn das, was sie verbindet, ist jede Gefahr wert …
(Quelle: LYX)

Meine Meinung
Bereits mit dem ersten Band der „Sinful-Royalty-Reihe“ konnte mich Meghan March mich richtig gut unterhalten. Nun endlich war es soweit, ich konnte auch „Sinful Princess“ lesen und entsprechend war ich auch sehr gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir wieder richtig gut und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden auch direkt los mit lesen.

Die hier handelnden Charaktere sind bereits gut aus Band 1 bekannt. Es ist sehr schön das man hier die Geschichte um Temperance weiterverfolgen kann.
Temperance ist eine sehr starke Frau, das wird hier nochmals sehr deutlich. Ihr Bruder ist ihr sehr wichtig, sie will ihn beschützen, ihm helfen.
Kane wirkt geheimnisvoll. Er ist ein Auftragsmörder, sein Ziel ist Temperance‘ Bruder. Er stand ja am Ende von Band 1 plötzlich da und ich fand ihn hier echt sehr faszinierend beschrieben.

Auch die Nebencharaktere dieser Geschichte hier sind der Autorin richtig gut gelungen. Sie fügen sich wieder richtig gut ins Geschehen ein, bringen aber auch ganz eigene Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder richtig gut lesbar. Ich bin sehr flüssig und leicht durch die Geschichte hier gekommen, konnte ohne Probleme gut folgen und auch alles verstehen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Temperance und Kane. Für beide hat die Autorin hier auch die Ich-Perspektive verwendet, die in meinen Augen sehr gut passt, da man den Charakteren so noch viel näher ist.
Die Handlung schließt direkt an Teil 1, der ja mit einem Cliffhanger geendet hatte, an. Daher sollte man diesen auch vorher gelesen haben, da man nur dann alle Zusammenhänge gut nachvollziehen kann.
Man ist hier direkt von Beginn an mittendrin im Geschehen und wird mit jedem Wort mehr ins Geschehen gezogen. Es kommt auch direkt wieder Spannung auf, man will als Leser wissen wie es weitergeht. Die Atmosphäre ist wieder recht düster und auch geheimnisvoll, das aber macht Band 2 in meinen Augen aus. Die Autorin schafft es einfach total klasse Emotionen einzubinden und zum Leser zu transportieren. Und auch die erotischen Szenen sind wieder sehr schön ins Geschehen integriert, sie passen sehr gut dazu.

Das Ende ist dann, leider, wieder ein ziemlicher Cliffhanger, der den Leser mit ganz vielen Fragen zurücklässt. Ich bin schon gespannt auf Teil 3, den ich, glücklicherweise, bereits hier habe.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Sinful Princess“ von Megan March ein richtig guter zweiter Teil der „Sinful-Royalty-Reihe“, der mich ebenso sehr gut für sich gewinnen konnte.
Charaktere, die ich als wirklich sehr gut ausgearbeitet empfand, ein flüssig zu lesender lockerer Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, emotional und sehr prickelnd empfunden habe und deren Atmosphäre recht düster und geheimnisvoll gehalten ist, haben mir wieder richtig tolle Lesestunden beschert und machen Lust auf Band 3.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 16.11.2019

ein guter, unterhaltsamer Auftakt

King's Legacy - Alles für dich
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Kurzbeschreibung
Jaxon King ist jung, gutaussehend und noch dazu Besitzer des King’s Legacy – der angesagtesten New Yorker Bar. Er könnte jede Frau haben. Doch dass Hope, die hübsche neue Kellnerin, immun ...

Kurzbeschreibung
Jaxon King ist jung, gutaussehend und noch dazu Besitzer des King’s Legacy – der angesagtesten New Yorker Bar. Er könnte jede Frau haben. Doch dass Hope, die hübsche neue Kellnerin, immun gegen seinen rauen Charme zu sein scheint, ist neu für ihn. Sie hält ihn auf Abstand, egal wie sehr er sich ins Zeug legt. Denn sie hat ein Geheimnis. Eines, das ihre Liebe unmöglich macht. Aber Jaxon ist nicht bereit, sich damit abzufinden …
(Quelle: beHEARTBEAT)

Meine Meinung
Von Amy Baxter hatte ich bereits Geschichten gelesen und diese auch für gut befunden. Daher war ich nun neugierig auf „King’s Legacy – Alles für dich“ aus ihrer Feder. Es ist der Auftakt der „Bartender of New York“ – Reihe und ich wurde hier sowohl vom Cover als auch vom Klappentext sehr angesprochen. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es direkt mit Lesen los.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Mir gefielen sie alle sehr gut, ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und die Handlungen auch verstehen.
Sowohl Hope als auch Jaxon mochte ich sehr gerne. Allerdings dieses Mögen war nicht von Anfang an da, es hat ein wenig gedauert bis ich wirklich warm mit ihnen war. Beide Protagonisten entwickeln sich im Verlauf der Handlung merklich weiter, diese Entwicklung ist auch gut nachzuvollziehen.

Auch die Nebenfiguren sind gut gelungen und fügen sich sehr gut ins Geschehen ein. In meinen Augen hat die Autorin hier eine richtig gelungene Mischung geschaffen.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig schön flüssig und ich bin sehr gut durch die Geschichte hindurch gekommen und konnte problemlos folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Hope und Jaxon. Für beide hat sie die Ich-Perspektive verwendet, die in meinen Augen absolut passend ist.
Die Handlung selbst konnte ich auch richtig gut für sich einnehmen. Die Autorin schafft es wirklich sehr gut das Setting von New York zu erfassen. Ich kam mir wirklich so vor das ich selbst vor Ort sein würde. Es kommt auch gut Spannung auf, hinzu kommen verschiedene Emotionen und Gefühle. Weiterhin sie auch erotische Szenen ins Geschehen eingearbeitet, die sehr gut und passend eingearbeitet sind.
Mir gefiel das die Autorin durch ernstere Szene auch zum Nachdenken anregen kann. Die Mischung ist ihr hier in meinen Augen sehr gut gelungen.

Das Ende ist dann passend gehalten. Ich fand es ist sehr gut zur Gesamtgeschichte gehalten, es macht alles gut rund und schließt das Geschehen passend ab.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „King’s Legacy – Alles für dich“ von Amy Baxter ein guter Auftakt der neuen Reihe, der mich auch gut für sich gewinnen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend empfunden habe, die mich aber auch durch ernstere Szenen zum Nachdenken anregen konnte, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 16.11.2019

abwechslungsreich - macht Lust auf mehr

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
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Kurzbeschreibung
Lass dich hineinziehen in eine Welt voller Träume
Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten ...

Kurzbeschreibung
Lass dich hineinziehen in eine Welt voller Träume
Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep – ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?
(Quelle: ONE)

Meine Meinung
Laini Taylor ist eine Autorin, die mir bereits sehr gut bekannt war. Ich war wirklich sehr neugierig auf die deutsche Version von „Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte“.
Das blaue Cover hat mich auf Anhieb angesprochen und der Klappentext versprach mir wirklich tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden dann auch direkt los mit Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und die Handlungen waren zu verstehen.
Lazlo habe ich richtig gerne gemocht. Er liebt Bücher und sonst ist er ein eher ruhiger und bescheidener Zeitgenosse. Ihm reicht was das Leben ihm gibt, lebt aber so leider auch irgendwie immer im Schatten der anderen. Er tut kaum etwas für sich selbst, was ich schade fand. Mit der Zeit entwickelt sich Lazlo weiter, er bekommt Selbstbewusstsein und setzt sich für seinen Traum ein. Er wird immer mutiger und geht neugierig durchs Leben.
Weiterhin lernt man als Leser Sarai kennen. Er hat blaue Augen und wird gemeinsam mit anderen Kindern gezwungen sich vor Weep zu verstecken. Diese Sache weiß den Leser zu packen, vor allem auch wenn die Hintergründe bekannt werden.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fantastisch und unheimlich bildhaft. Dabei wird es sehr poetisch, wodurch der Stil vielleicht auch nicht ganz einfach wirkt. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat kommt man dann flüssig und wirklich gut durch die Handlung hindurch.
Es gibt hier zwei Sichtweisen, aus denen die Geschichte geschildert wird. Zum einen lernt man Lazlo Strange sehr gut kennen und dann ist da die Perspektive von Sarai.
Die Handlung selbst war für mich am Anfang etwas schwierig für mich. Das ist auch ein wenig dem Schreibstil geschuldet. Wenn man dann aber drin ist wird die Handlung echt richtig toll.
Das Geschehen ist sehr ruhig gehalten. Mir persönlich war es etwas zu ruhig, es geht mir ein wenig zu langsam voran. Man wird quasi hier im ersten Buch in die Welt eingeführt, man lernt alles genau kennen und die Vermutung liegt nahe das Band 2 dann flotter vorangeht.
Dennoch aber gibt es auch in dieser Handlung hier bereits Wendungen, die man nicht erwartet und die einem als Leser Gänsehaut bescheren.

Das Ende ist dann leider sehr abrupt. Es endet mitten im Geschehen und man bleibt als Leser ratlos zurück. Es ist zwar kein direkter Cliffhanger aber trotzdem ist es doch gemein. Die Fortsetzung steht so nun auf meiner Muss-ich-Lesen-Liste und ich bin echt total gespannt darauf.

Fazit
Kurz gesagt ist „Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte“ von Laini Taylor ein gut gemachter Auftakt, der mich allerdings nicht vollkommen einnehmen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein gut zu lesender Stil der auch sehr poetisch rüberkommt und eine Handlung, die mich nach ein paar Seiten Eingewöhnung dann auch einfangen konnte und in der es Spannung und Wendungen gibt, die man nicht erwartet, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf Teil 2.
Durchaus lesenswert!