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Veröffentlicht am 07.08.2017

mit guten Freunden schafft man alles

Gute Freunde - ein großer Schatz
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Ich habe die Geschichte unseren Töchtern (3,5 und 5,5 Jahre) vorgelesen.

Am Anfang werden alle Insekten bzw. Tiere vorgestellt, die im Laufe der Geschichte eine Rolle spielen. Die Illustrationen sind ...

Ich habe die Geschichte unseren Töchtern (3,5 und 5,5 Jahre) vorgelesen.

Am Anfang werden alle Insekten bzw. Tiere vorgestellt, die im Laufe der Geschichte eine Rolle spielen. Die Illustrationen sind dabei kindgerecht, farbenfroh und fröhlich. Das hat uns sehr gefallen. Diese wurden von unseren Mädels dann auch erst einmal ganz genau betrachtet. Auch kann man dadurch auch immer wieder nachgucken, wer denn gerade gemeint ist, wenn man sich bei den Namen nicht mehr sicher ist.

Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Hirschkäfer ist einfach schön. Sie sind sofort zur Stelle, wenn jemand Hilfe braucht. Jeder wird ohne Vorbehalte aufgenommen. So entstehen dann auch tolle Freundschaften.
Auch wird in der Geschichte klar, dass man auf die Natur und die kleinen Insekten Rücksicht nehmen sollte. Das Verhalten der Menschen hat große Auswirkungen auf die kleinen Tiere. Dies wurde hier verständlich erzählt und bringt die kleinen Zuhörer bzw. Leser vielleicht auch dazu, sich im Wald ein bisschen sorgsamer zu verhalten. Das schadet sicherlich nicht.
Daneben kommt auch ein bisschen Spannung auf, als ein Dachs sein Unwesen treibt, die Freunde ein vermeintliches Ungeheuer aufspüren oder Leopold in Gefahr gerät. Hier waren unsere Mädels immer ganz gespannt, wie die Sache ausgeht.

Der Schreibstil ist leicht und kindgerecht. Er eignet sich auch gut zum Vorlesen. Außerdem wird die Geschichte sehr anschaulich erzählt, so dass man sich alles auch gut vorstellen kann.
Ein bisschen schade finde ich es, dass eher wenig Bilder enthalten sind. Unsere Große hört zwar trotzdem im Großen und Ganzen aufmerksam zu, freut sich aber immer, wenn wieder eine Illustration auftaucht. Die Kleine dagegen will immer zwischendurch Pause machen und umblättern, um wenigstens irgendein Bild angucken zu können. Aber sie ist natürlich auch noch nicht im Zielgruppenalter.

Die gesamte Geschichte ist in nur drei Kapitel eingeteilt. Die einzelnen Kapitel sind dadurch ziemlich lang. Mir hätte es besser gefallen, wenn man hier mehrere und dadurch kürzere Kapitel gewählt hätte. Damit wäre die Geschichte ein bisschen überschaubarer, was für die Motivation der (Vor-)Leser bzw. die Aufmerksamkeit der Zuhörer sicherlich hilfreich wäre. Es sind dafür aber viele Absätze enthalten. Dadurch ist zumindest auch eine gewisse Übersichtlichkeit gegeben.

Fazit:

Alles in allem eine unterhaltsame Geschichte mit schönen Botschaften, spannenden Momenten und farbenfrohen Illustrationen.

Veröffentlicht am 30.07.2017

zum Träumen und Entspannen

Dein Haus der Fantasie 3 - Geschichten zum Entspannen, Einschlafen und Träumen
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Auf dieser CD sind folgende Fantasiegeschichten enthalten: Der japanische Garten, Der Mammutbaum, Der Regenbogen, Der Adler, Der Glühwürmchentanz, Die Unterwasserstadt, Der Dschungel. Die einzelnen Geschichten ...

Auf dieser CD sind folgende Fantasiegeschichten enthalten: Der japanische Garten, Der Mammutbaum, Der Regenbogen, Der Adler, Der Glühwürmchentanz, Die Unterwasserstadt, Der Dschungel. Die einzelnen Geschichten sind ca. 6 bis 9 Minuten lang. Die Gesamtspielzeit beträgt ca. 54 Minuten.

Ich habe die CD mit unseren Mädels (3,5 und 5,5 Jahre) angehört.

Die Geschichten sind alle ruhig und fantasievoll. Besonders die Regenbogengeschichte kam bei unseren Töchtern sehr gut an. Aber auch der Dschungel und die Unterwasserwelt gefällt ihnen sehr.
Manche Geschichten sind mit kleinen Geräuschen, wie Vogelzwitschern oder Regentropfen, untermalt, was die Vorstellungskraft fördert und die Geschichten auch lebendig macht. Jede Erzählung schließt mit einer kleinen, wunderbaren Melodie ab.
Auch der Sprecher hat eine sehr angenehme und sympathische Stimme. Das Vorlesetempo ist ruhig und es werden ab und zu kleine, passende Pausen eingefügt. Man hört ihm wirklich gerne zu. Zusammen mit den Musikstücken ensteht eine ganz entspannte und besondere Atmosphäre.

Bisher durften unsere Töchter abends im Bett noch keine CD hören. Hier habe ich eine Ausnahme gemacht, da die Geschichten wirklich entspannend sind und zum Träumen einladen. Die Beiden waren auch nach kurzer Zeit eingeschlafen. Die gleiche Wirkung hatte die CD abends auch auf mich

Fazit:

Die CD bietet eine wunderschöne Möglichkeit, kleine Auszeiten zur Entspannung für Groß und Klein zu finden. Auch das Einschlafen funktioniert bei uns damit wirklich gut. Daher gibt es von uns auch fünf Sterne.

Veröffentlicht am 23.07.2017

ein fantasievolles und märchenhaftes Abenteuer

Linas Reise ins Land Glück
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Lina erzählt dem kleinen Daniel eine Gute-Nacht-Geschichte. Die Geschichte handelt von Linas Vergangenheit. Als sie klein war, verschwand ihr Bruder. Keiner wusste, was mit ihm geschehen war. Mit Hilfe ...

Lina erzählt dem kleinen Daniel eine Gute-Nacht-Geschichte. Die Geschichte handelt von Linas Vergangenheit. Als sie klein war, verschwand ihr Bruder. Keiner wusste, was mit ihm geschehen war. Mit Hilfe eines Schlittens landet Lina schließlich im Land Glück. Dort trifft sie auf sprechende Insekten und darf die Welt mit Hilfe einer Libelle von oben sehen. Doch nicht alle sind im Land Glück glücklich, auch wenn es auf den ersten Blick den Anschein hat. Hier herrscht nämlich eine böse Krabbe, die Kinder gefangennimmt. Lina gehört bald auch zu ihren Opfern und muss schnell eine Lösung finden, damit sie wieder nach Hause kommt...

Meine Meinung:

Ich habe die Geschichte meinen Töchtern (3,5 und 5,5, Jahre) vorgelesen. Ich war sehr gespannt, wie sie auf die Geschichte reagieren. Beim Blick auf das Cover und dem ersten alleinigen Durchblättern war ich mir erst nicht ganz sicher, ob die Geschichte - vor allem für die Kleine - schon geeignet ist, da sie evtl. ein bisschen zu düster bzw. gruselig ist. Ich habe das Buch erst auf die Seite gelegt, doch die Kleine hat es bald entdeckt, durchgeblättert und wollte die Geschichte unbedingt hören. Im Endeffekt hat unseren Mädels die Geschichte sehr gefallen.

Lina ist im Land Glück sehr klein, so dass die Insekten größer sind als sie. Die Insekten können auch sprechen. Das fanden unsere Mädels toll. Dabei waren die Ameise und die Libelle ihre Favoriten. Als in der Geschichte dann die böse Krabbe auftauchte, waren sie sehr gespannt was passiert. Da Lina erst ihren Bruder findet und dann auch noch einen guten Einfall hat, wie die gefangenen Kinder sich befreien können, siegt langsam das Gute über das Böse. Das kann hier aber auch nur gelingen, wenn die Kinder zusammenhalten. Als die Krabbe dann wirklich besiegt wurde, waren unsere Mädels erleichtert und freuten sich. Wir alle fanden Lina hier sehr mutig und einfallsreich. Linas Geschichte endet damit, dass die Kinder zu den Eltern heimkehren. Danach schläft der kleine Daniel ein. Das Ende der Geschichte lässt die Kinder (und auch den Vorleser) also mit einem guten Gefühl zurück.

Auch der Schreibstil gefällt mir sehr. Er ist kindgerecht und eignet sich sehr gut zum Vorlesen.

Die Illustrationen sind wunderschön und faszinierend. Man kann die Geschichte hier gut mitverfolgen, so dass die Kinder sehr aufmerksam sind. Vor allem die Insekten kamen bei uns sehr gut an. Zusammen mit der Geschichte verbreiten die Bilder eine ganz besondere, zauberhafte Stimmung.

Fazit:

Ein fantasievolles und märchenhaftes Abenteuer mit wunderbaren Illustrationen. Man sollte sich von dem ein bisschen düster wirkenden Cover nicht abschrecken lassen, sondern sich auf die Geschichte einlassen. Unsere Mädels waren auf alle Fälle sehr fasziniert.

Veröffentlicht am 23.07.2017

eine fröhliche und lustige Geschichte

Stille Post für Fräulein Samstag
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Der kleine Montag ist immer so müde. Um herauszufinden, warum das so ist, fragt er Frau Sonntag um Rat. Frau Sonntag weiß genau, wer hier schuld ist: Fräulein Samstag. Diese kann nämlich nie stillsitzen ...

Der kleine Montag ist immer so müde. Um herauszufinden, warum das so ist, fragt er Frau Sonntag um Rat. Frau Sonntag weiß genau, wer hier schuld ist: Fräulein Samstag. Diese kann nämlich nie stillsitzen und tanzt bis zum Morgengrauen. Der kleine Montag schickt dem Fräulein Samstag nun eine Nachricht, die er gleich Herrn Dienstag mitteilt. Der überbringt sie an Madame Mittwoch und so geht es weiter, bis sie endlich bei Fräulein Samstag ankommt. Doch die Nachricht stimmt schon lange nicht mehr, denn hier wurde sehr viel verdreht. Ob der kleine Montag am Ende trotzdem einmal richtig wach ist?

Meine Meinung:

Ich habe das Buch unseren Töchtern (3,5 und 5,5 Jahre) vorgelesen.

Die fröhliche und lustige Geschichte hat uns allen sehr gefallen. Die verschiedenen Wochentage sind toll dargestellt. Jeder hat hier eine Eigenschaft, mit der man sich den Wochentag ein bisschen besser merken kann. Es gibt hier beispielsweise die verdrehte Madame Mittwoch, den polterigen Donnerstag oder das quirlige Fräulein Samstag. Unsere Mädels konnten sich den ordentlichen Dienstag, den donnernden Donnerstag und den langen Freitag am besten merken. Schön finde ich hier auch, dass am Ende der Geschichte das Haus abgebildet ist, in dem alle Wochentage wohnen. Hier kann man die Namen der Wochentage noch einmal gut wiederholen. Wir hatten dabei sehr viel Spaß. Die Mädels wussten zwar nicht immer alle Namen. Sie fanden es aber auch total witzig, wenn sie trotz Mamas lebhafter Beschreibung nicht auf den Namen kamen. Ich denke aber, dass hier durch mehrmaliges Lesen und darüber reden mit der Zeit auch alle Wochentage "hängenbleiben". Das ist natürlich ein schöner Nebeneffekt.

Daneben fanden unsere Töchter auch die verdrehte Nachricht toll. Sie waren erst fast ein bisschen empört, dass die Nachricht überhaupt nicht stimmte, da jeder Wochentag eine neue, kreative Fassung von sich gab. Dann fanden sie es aber richtig lustig. Vor allem wenn ein "Schaf" vorkam.

Auch die Illustrationen gefallen uns sehr. Die Bilder sind fröhlich und farbenfroh. Auch gibt es auf jedem Bild viel zu entdecken. Die Bilder wurden von unseren Mädels immer wieder ausgiebig und gerne betrachtet. Vor allem das Haus am Ende mögen sie sehr.

Fazit:

Eine fröhliche und lustige Geschichte, bei der sich die kleinen Zuhörer mit der Zeit vielleicht auch die Wochentage merken können. Wir haben auf alle Fälle sehr viel Spaß beim Vorlesen bzw. Zuhören. Daher gibt es von uns auch fünf Sterne.

Veröffentlicht am 19.07.2017

abwechslungsreich und kurzweilig

Pippa (Bd. 1)
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Pippas Eltern sind geschieden. Ihr Vater wohnt in der Stadt, die Mutter auf einem Bauernhof auf dem Land. Pippa wohnt unter der Woche bei ihrer Mutter, am Wochenende bei ihrem Vater. Da ihr Stadt- und ...

Pippas Eltern sind geschieden. Ihr Vater wohnt in der Stadt, die Mutter auf einem Bauernhof auf dem Land. Pippa wohnt unter der Woche bei ihrer Mutter, am Wochenende bei ihrem Vater. Da ihr Stadt- und Landleben völlig unterschiedlich ist, weiß sie manchmal nicht, wer sie eigentlich ist. Um ihre Fragen zu ordnen und auch ein bisschen Klarheit in ihr Leben zu bekommen, führt sie ein Journal. Doch dann soll sie sich auf einmal auch noch für eine Seite entscheiden. Pippa muss also überlegen, welches Leben ihr wichtiger ist ...

Meine Meinung:

Die Geschichte wird von Pippa erzählt. Sie ist ein fröhliches und sympathisches Mädchen mit wirklich klugen Gedankengängen. Sie erzählt von ihrem geteilten Leben, ihrer Familie, Hobbies, Freunden, erster Liebe und ihrem Alltag, der sehr abwechslungsreich ist. Leicht hat sie es als Scheidungskind sicherlich nicht. Obwohl Pippa sich dadurch auch zerrissen und überfordert fühlt, verliert die Geschichte nicht an ihrer Leichtigkeit. Pippa sieht auch das Positive: Sie kann Stadt- und Landleben genießen. Doch was ist hier am Ende besser? Wenigstens ist Pippa nicht ganz allein. Pippa hat nämlich noch eine kleine Schwester: Poppy. Für sie würde Pippa alles tun und Poppy vergöttert Pippa. Pippas Entscheidung betrifft also auch immer Poppy. Und von ihr will sich Pippa nie trennen.

Sich zwischen ihren Eltern zu entscheiden, ist dagegen schon viel schwieriger. Die Beiden sind nämlich total verschieden. Der Vater mag es schick und ordentlich. Er hat viel Geld und legt Wert auf Pünktlichkeit und große Ziele. Der Durchschnitt liegt ihm überhaupt nicht. Am liebsten wäre es ihm, wenn Pippa ganz zu ihm und seiner neuen Familie zieht.
Pippas Mutter dagegen ist ein Freigeist. Sie mag ihren alten, baufälligen Bauernhof und repariert hier auch nichts. Sie lebt in den Tag hinein, ist sehr unpünktlich, lässt Pippa alle Freiheiten und sorgt sich fast ein bisschen mehr um ihre Pferde, als um ihre Kinder (auch wenn sie das nicht böse meint). Auch sie liebt Pippa und will sie natürlich nicht gehen lassen.
Im Endeffekt neigen Beide zur Übertreibung in ihrer Art. Ein Leben bei ihnen hat also verschiedene Vor- und Nachteile. Das Einzige was sicher ist: Da die Liebe der Eltern verschwunden ist, sehen sie jetzt nur noch ihre Verschiedenheit und gehen sich gegenseitig total auf den Keks. Das ist für die Kinder nicht wirklich leicht.

Daneben hat Pippa natürlich auch eine Stadtfreundin (Phine) und eine Landfreundin (Dorris). Beide mag sie total und sie möchte auch auf keine von ihnen verzichten.

Pippas Entscheidung ist also wirklich keine leichte. Ihre Überlegungen und Abwägungen hält sie in ihrem Journal fest. Diese Einträge tauchen immer wieder in der Geschichte auf. Somit gibt es Unterbrechungen mit witzigen Erklärungen, farbenfrohen Illustrationen und ganz klugen Gedanken. Diese Journaleinträge verdeutlichen ihre Gefühle und Gedanken sehr. Man hat das Gefühl, Pippa dadurch besser zu kennen und versteht sie auch. Es macht wirklich Spaß, die bunten und gut überlegten Einträge zu studieren. Außerdem lockern sie die Geschichte natürlich auch auf. Auch ihre Lösung am Ende hat mir sehr gefallen.

Fazit:

Eine abwechslungsreiche und kurzweilige Geschichte, die sich vor allem durch die bunten und witzigen Journaleinträge von anderen abhebt. Mit Pippa hat man hier auch eine sympathische Hauptperson, deren Überlegungen sehr durchdacht sind und klasse dargelegt werden. Es macht wirklich Spaß, Pippa bei ihrer Entscheidung zu begleiten.