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Veröffentlicht am 09.07.2017

Tofu sorgt für Unterhaltung

Tofu, der Superhund
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Familie Grabowski - bestehend aus Mama, Papa und drei Kindern - hat geerbt. Sie freuen sich schon darauf, endlich ihre Wünsche erfüllen zu können. Doch dann stellt sich heraus, dass sie nur einen Hund ...

Familie Grabowski - bestehend aus Mama, Papa und drei Kindern - hat geerbt. Sie freuen sich schon darauf, endlich ihre Wünsche erfüllen zu können. Doch dann stellt sich heraus, dass sie nur einen Hund geerbt haben. Alle sind schwer enttäuscht und ihr Erbe kommt ins Tierheim. Doch für Mittelkind Lea ist der Hund etwas Besonderes und das will sie den anderen beweisen ...

Meine Meinung:

In der Geschichte werden die Grabowskis anfangs - nebenbei - vorgestellt. Das hat mir gefallen, somit weiß man sofort, mit wem man es zu tun hat. Vor allem Lea mochte ich. Sie tut alles dafür, dass sie den Hund behalten kann, wobei sie manchmal aber auch über das Ziel hinausschießt, z. B. wenn sie dafür die Schule schwänzt. Da sie in ihrer Familie aber ein bisschen "untergeht", kann sie dies gut verheimlichen. Doch durch den Hund ändert sich mit der Zeit die ganze Familie, was nicht nur Lea guttut. Leider muss dieser dabei eine ganze Zeit als "Wunscherfüllungsgehilfe" für die Familie dienen, wobei niemand wirklich Rücksicht auf ihn nimmt. Da tat er mir schon ein bisschen leid. Doch am Ende wird alles gut.
Neben dem Hund sorgt der Nachbar Mecker-Meier und auch ein Fernsehcasting für einige Aufregung. Außerdem kommt durch einen Meisterdieb noch etwas Spannung in die Geschichte. Es geht also turbulent und unterhaltsam zu.

Die Geschichte ist in 14 Kapitel aufgeteilt. Das macht den Text gleich ein bisschen übersichtlicher. Auch der größere Zeilenabstand ist für kleine Leser sicherlich hilfreich.

Den Schreibstil finde ich als Erwachsene sehr unterhaltsam. Dieser liest sich leicht und brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Auch ist die Geschichte an sich sehr kindgerecht. Kleine Leser verstehen hier aber evtl. nicht (sofort) jeden Witz. Auch die Sache mit dem Meisterdieb ist am Ende vielleicht nicht für jeden kleinen Selberleser leicht zu durchschauen.

Fazit:

Eine unterhaltsame Geschichte mit Witz und auch ein bisschen Spannung. Um alles zu verstehen, sind bei kleinen Lesern aber evtl. zwischendurch Erläuterungen der Eltern nötig.

Veröffentlicht am 30.06.2017

empfehlenswert

Meine kunterbunte Kinderbibel
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Ich habe die Kinderbibel unseren Töchtern (3,5 und 5,5 Jahre) vorgelesen.

Unsere Töchter suchen sich normalerweise gerne die Geschichten, die sie hören möchten, nach den Bildern aus. Dies ist bei dieser ...

Ich habe die Kinderbibel unseren Töchtern (3,5 und 5,5 Jahre) vorgelesen.

Unsere Töchter suchen sich normalerweise gerne die Geschichten, die sie hören möchten, nach den Bildern aus. Dies ist bei dieser Bibel aber nicht ohne weiteres möglich, da einige Geschichten aufeinander aufbauen. Daher sollte man sie, zum besseren Verständnis, der Reihenfolge nach lesen.

Die Geschichten sind kurz, sehr verständlich und kindgerecht geschrieben. Unsere Mädels konnten diesen ohne Probleme folgen. Da auch auf jeder Doppelseite eine großflächiges Bild zu finden ist, hatten sie auch immer was zum Angucken. So blieben sie auch aufmerksam dabei.

Von den Illustrationen waren sie von Anfang an total begeistert. Vor allem unsere Kleine blättert die Bibel immer wieder durch und betrachtet die Bilder ganz genau. Die Illustrationen sind sehr farbenfroh und kindgerecht. Auch kann man den Personen ihre Stimmung an ihrem Gesicht ablesen. Das hat uns allen sehr gefallen.

Das Alte Testament wird - wie auch das Neue Testament - mit einer Doppelseite eingeleitet, auf der einige Bilder aus den dazugehörenden Geschichten abgebildet sind. Das fand ich richtig toll. Ich habe hier unsere Mädels - nachdem sie die jeweiligen Geschichten gehört hatten - nach den Bildern gefragt. Also ob sie noch wissen, was das für eine Geschichte war bzw. was hier passiert ist. Danach haben wir nachgeguckt, ob es stimmt. Das hat uns allen Spaß gemacht.

Die Schriftgröße und der größere Absatz ist sicherlich auch für kleine Selberleser hilfreich. Nachdem der Text recht übersichtlich ist und auch immer tolle Bilder enthalten sind, kann ich mir vorstellen, dass hier auch die Motivation für kleine Leser erhalten bleibt.

Fazit:

Eine tolle und farbenfrohe Kinderbibel, die sich auch wunderbar zum Vorlesen eignet. Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 31.05.2017

tolle Fortsetzung

Das Herz des Verräters
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Lia und Rafe sind nun Gefangene in Venda. Während der Komizar Lias Wert entdeckt, tappt er bei Rafe im Dunkeln. Doch dieser kann den Komizar zumindest vorerst mit seinen Ausführungen zufriedenstellen. ...

Lia und Rafe sind nun Gefangene in Venda. Während der Komizar Lias Wert entdeckt, tappt er bei Rafe im Dunkeln. Doch dieser kann den Komizar zumindest vorerst mit seinen Ausführungen zufriedenstellen. Trotzdem setzt der Komizar alles daran, Rafes Identität herauszufinden. Währenddessen überlegen sich Lia und Rafe einen Fluchtplan. Doch ob dieser wirklich gelingt?

Meine Meinung:

Es handelt sich hier um Band 2 der Chroniken der Verbliebenen. Die Geschichte schließt nahtlos an Band 1 an. Es gibt keine Zusammenfassung des ersten Teils. Um die Zusammenhänge zu verstehen, muss daher auch der erste Band bekannt sein.

Lia und Rafe sind nun Gefangene in Venda. Da sie so natürlich nicht viel ausrichten können, ist die Geschichte größtenteils eher ruhig. Es gab zwar hin und wieder kleine Überraschungen, man bekam einen kleinen Einblick in Kadens Vergangenheit und manches mal wurde es auch ein bisschen spannend. Doch der überwiegende Teil der Geschichte dreht sich um Venda selbst. Ich fand die Geschichte aber trotzdem interessant und sehr unterhaltsam. Man lernt Venda und natürlich auch die Vendaner vor allem durch Lias Augen kennen. Die detaillierten Beschreibungen der Gegend und ihrer Bewohner gefiel mir dabei sehr. Dadurch hatte man sofort ein Bild vor Augen. Außerdem relativierte sich der schlechte Eindruck, den man bisher von den Vendanern hatte. Man muss die Menschen und ihre Beweggründe einfach erst einmal kennenlernen, bevor man urteilt. Das wurde hier sehr deutlich.

Einzig der Umgang Vendas mit den Gefangenen hat mich ein bisschen gewundert. Dafür, dass sie normalerweise keine Gefangenen machen, herrschten dann eher laxe Haftbedingungen. Das fand ich ein bisschen seltsam, ist aber für den Fortgang der Geschichte sicherlich zielführend.

Gefallen hat mir aber auf alle Fälle, dass Lia endlich nicht mehr so naiv ist. Ich mochte sie zwar auch in Band 1, aber nun wirkt sie sehr stark und auch ihr Handeln ist nachvollziehbar. Daneben ist vor allem der Komizar eine interessante Figur.

Im letzten Drittel wurde es dann noch rasant. Hier überschlugen sich die Ereignisse. Es war stellenweise überraschend und endet dann mit einem - sehr dramatischen - Cliffhanger. Ich bin wirklich gespannt, wie es hier weitergeht.

Fazit:

Auch diesen Teil habe ich gerne gelesen. Obwohl er größtenteils ruhig war, konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Nach wie vor gefällt mir die Reihe sehr und warte schon gespannt auf Band 3.

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
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  • Gefühl
Veröffentlicht am 21.05.2017

fantasievoll, lustig und sehr unterhaltsam

Villa Hufschuh (1). Ein Pony sorgt für Trubel
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Josefine und ihre neue Freundin Bertilie finden im Wald ein Pony. Nachdem niemand in der Nähe ist, dem das Tier gehören könnte, nehmen sie es mit zur Villa Hufschuh. Das Pony erhält den Namen Turnschuh ...

Josefine und ihre neue Freundin Bertilie finden im Wald ein Pony. Nachdem niemand in der Nähe ist, dem das Tier gehören könnte, nehmen sie es mit zur Villa Hufschuh. Das Pony erhält den Namen Turnschuh und wird rundum von den Beiden versorgt. Sie sind ganz begeistert von dem Pony und hoffen, dass niemand Turnschuh vermisst, so dass sie ihn behalten können. Ob das wirklich klappt?

Meine Meinung:

Ich habe das Buch meiner Tochter (5) vorgelesen.

Die Geschichte dreht sich um die Villa Hufschuh und ihre Bewohner. Dort wohnen Josefine - genannt Jo - , ihre kleine Schwester Mia, ihre Mama Änne und Oma Elsbeth. Außerdem gibt es auch viele Tiere, da hier jedes Tier aufgenommen wird, das Hilfe braucht. Die tierischen Mitbewohner bringen jede Menge Trubel und Überraschungen mit sich. Meine Tochter war total begeistert, was die Tiere alles anstellten. Außerdem sorgte vor allem die Oma für Heiterkeit.
Daneben hat uns vor allem Jo sehr gefallen. Sie ist fröhlich und aufgeweckt. Mit ihr wird es definitv nicht langweilig. Das merkt auch Bertilie - ihre neue Freundin und Nachbarin. Zusammen erleben die Mädchen gleich ein kleines Abenteuer rund um das Pony Turnschuh. Meine Tochter war sehr gespannt, wie die Geschichte hier ausgeht. Auch fand sie immer wieder die Namen der Tiere - und manchmal auch der Menschen - sehr witzig. Das Buch hat uns auf alle Fälle bestens unterhalten.

Die Geschichte ist in 9 Kapitel aufgeteilt, was das Vor- bzw. Selberlesen gleich ein bisschen erleichtert. Der größere Zeilenabstand ist für kleine Leser sicherlich hilfreich und macht den Text auch gleich ein bisschen übersichtlicher. Auch der Schreibstil ist flüssig und kindgerecht. Daneben gibt es tolle schwarz-weiße Illustrationen, die den Text etwas auflockern.

Fazit:

Ein toller Reihenauftakt. Die Geschichte ist fantasievoll, lustig und sehr unterhaltsam. Empfehlenswert für alle kleinen Tierfreunde.

Veröffentlicht am 16.05.2017

ein gelungener Auftakt

Tessa
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Die 13jährige Tessa ist eine begeisterte Reiterin und liebt ihr Pony Carlos über alles. Bei einem Unfall wird Carlos schwer verletzt. Tessa ist außer sich. Wenn sie Carlos nicht mehr reiten kann, will ...

Die 13jährige Tessa ist eine begeisterte Reiterin und liebt ihr Pony Carlos über alles. Bei einem Unfall wird Carlos schwer verletzt. Tessa ist außer sich. Wenn sie Carlos nicht mehr reiten kann, will sie mit dem Reiten aufhören. Doch dann trifft sie auf Ronja, eine wunderschöne, aber auch schwierige Hannoveranerstute. Tessa bekommt Ronja nicht aus ihrem Kopf und will unbedingt deren Vertrauen gewinnen. Doch das ist gar nicht so einfach ...

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus der Sicht von Tessa erzählt. Tessa ist ein sympathisches Mädel, deren Gedanken und Gefühle man gut nachvollziehen kann. Man spürt, wie wichtig ihr Carlos und Ronja sind. Auch wenn es problematisch wird, gibt sie die Pferde nicht auf. Das gleiche gilt auch für Tessas Mutter. Sie mochte ich auch sofort. Mir gefällt, dass sie ihre Tochter immer unterstützt und ihr auch einiges zutraut. Ihre Gefühle mit allen Zweifeln und auch die Angst um ihre Tochter, konnte ich vollkommen verstehen.

In der Geschichte sieht man schön, dass für Tessa und ihre Mutter die Pferde nicht beliebig austauschbar sind. Es sind für sie keine Sportgeräte, sondern Freunde. Daher steht bei ihnen auch das Wohl der Pferde im Vordergrund. Tessa reitet auch bei Turnieren mit, aber hier steht die Begeisterung fürs Reiten und nicht der Turniersieg im Vordergrund.
Daneben wird klar, dass man bei Pferden wie Ronja Ausdauer und Mut benötigt, wenn man ihr Vertrauen gewinnen will. Es gibt hier immer wieder Rückschläge und man sucht besser Hilfe, anstatt selbst herumzuprobieren.
Ganz interessant fand ich auch, dass die Geschichte an reale Erlebnisse der Autorin angelehnt ist. Unter diesem Aspekt sieht man die Geschichte gleich noch ein bisschen mit anderen Augen.

Das Ende ist sehr offen, denn Tessa und Ronja stehen erst ganz am Anfang. Da möchte man natürlich wissen, wie es mit den Beiden weitergeht. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Der Schreibstil ist locker und flüssig. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Außerdem kann man sich die Personen, Pferde und Schauplätze auch wunderbar vorstellen.

Fazit:

Eine schöne und warmherzige Pferdegeschichte, bei der die Pferdeliebe wirklich zu spüren ist. Man ist schon gespannt wie es weitergeht. Ein gelungener Auftakt!