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Veröffentlicht am 20.12.2019

Ein toller 4. Band, mit zwei fantastischen Protas und ein wunderschöner Reihenabschluss

Madison & Sam – A San Francisco College Romance
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Meine Meinung:

So jetzt ist er also da, der letzte Band der „A San Francisco College Romance“ Reihe. Ein bißchen wehmütig bin ich ja schon an die Geschichte von „Madison & Sam“ rangegangen. Aber es ist ...

Meine Meinung:

So jetzt ist er also da, der letzte Band der „A San Francisco College Romance“ Reihe. Ein bißchen wehmütig bin ich ja schon an die Geschichte von „Madison & Sam“ rangegangen. Aber es ist ein wirklich toller letzter Band geworden und Christiane Bößel hat auch hier wieder alles aufgefahren mit zwei wirklich fantastischen Protagonisten, einer wunderbaren Story und einem Ende, dass einen dieses Ebook zufrieden, mit einem Lächeln und dem Gefühl, dass man ein Rundum-Ende für alle Charaktere bekommen hat schließen lässt.

Also wie schon erwähnt ist „Madison & Sam“ der vierte und letzte Teil der „A San Francisco College Romance“ Reihe. Ihr könnt jeden Band unabhängig von den anderen lesen, auch wenn die Protagonisten aus den vorherigen Bänden als Nebencharaktere immer dabei sind. Und natürlich schließt dieser Band die Reihe ab und ist somit in Bezug auf die vorherigen Bände auch eine Art Spoiler wie das Leben der anderen Charakteren weitergeht.

Wie immer bin ich ganz begeistert von Christiane Bößels Schreibstil. Sie schafft es einfach die Dinge genau auf den Punkt zu bringen, die Emotionen, Gefühle und Gedanken der Charaktere wunderbar darzustellen und einem in jedem Moment nahezubringen. Wie auch die anderen Bände ist das Buch aus der Sicht von Madison und Sam geschrieben. Da bin ich immer ein großer Fan von, weil es so einfach noch toller ist sich in die Protagonisten hineinzuversetzen.

Was das Cover angeht passt auch dieser Band wieder perfekt zur Reihe und ist mit seinen Farben, Türkis/Blau und Lila, sogar mein zweites Lieblingscover der Reihe. Insgesamt gefallen mir die Cover der „A San Francisco College Romance“ Reihe total gut und ich finde sie sehr schön.

Die Geschichte von „Madison & Sam“ fängt ziemlich heftig an und man geht als Leser zusammen mit Madison durch eine wirklich harte Zeit. Aber genau das gehört zum Leben dazu und ist auch einfach unglaublich realistisch. Es gibt einfach diese schlimmen und traurigen Sachen, die uns passieren und wo man erst mal am Ende ist und wieder hochkommen muss. So ist Madison also zu Beginn des Buches schon eine ganz andere Madison, als man sie in Band 3 „Zane & Lennon“ kennengelernt hat. Die lebenslustige, fröhliche, entspannte junge Frau ist einer Version gewichen, die den Verlust von Vater und Bruder irgendwie verkraften muss und versucht stark für ihre Mutter und sich zu sein. Und dann entscheidet Madisons Mutter, dass sie nicht mehr stark sein kann und Madison steht von einem auf den anderen Tag ohne Eltern und Bruder da. Aber weil sie in Zane einen wirklich liebevollen, verständnisvollen, fürsorglichen und einfach „er ist genau richtig“ Cousin und Vertrauten hat, schafft sie es nach San Francisco in die WG der Jungs zu kommen und mit ihrem Kunststudium anzufangen. Dabei versucht Madison wieder die lebenslustige Madison von früher zu werden und auf diesem Weg trifft sie Sam.

Sam ist eine Frohnatur, ein reisewütiger Mensch, der nie lange an einem Ort bleibt und regelrecht so einen Aufbruchsinstinkt in sich drin hat. Aber er ist auch unglaublich fürsorglich wenn es um seine Oma und seinen Bruder geht. Überhaupt ist seine Oma einer der wichtigsten Menschen in seinem Leben.

Diese Begegnung mit Sam verändert Madison und Sam gleichermaßen. Was wie eine ungebundene, lockere Sommeraffäre beginnt und wirkt entwickelt sich zu so viel mehr. Aber Madison und Sam wären nicht Madison und Sam, wenn sie das sofort zugegen würden. So müssen die zwei sich also kennenlernen, wieder verlieren, erneut aufeinandertreffen und sich immer noch ziemlich dämlich anstellen bevor sie bereit sind ein Wagnis namens Beziehung einzugehen. Und auch dann sind Madison und Sam immer noch stark gefangen in ihren Ängsten, Drängen und vergessen das Reden das Einzige ist, was wirklich funktioniert.

Bei alle dem stehen den beiden und vor allem Madison Zane, Cole, Ethan und ihre jeweiligen Partner zur Seite. Bei Zane habe ich ja schon erwähnt, dass er einfach der perfekte Cousin ist. Madison und Zane haben ein wundervolles Verhältnis zueinander und ein ums andere Mal musste ich mich halb totlachen, wenn Zane seine Ratschläge raushaut oder ich wollte ihm komplett zustimmen in allem. Die anderen Jungs aus der WG sind genauso für Madison da, unterstützten sie, fangen sie auf und sind einfach Familie. Ja man kann sagen, dass unsre WG-Jungs, ihre Partnerinnen/ ner Madisons neue Familie sind.
Und auch Sam wird wie selbstverständlich Teil dieser Familie, als er und Madison endlich mal was auf die Reihe bekommen.

Tja und dann gibt es da noch einen Nebencharakter auf den ich jetzt nicht eingehen werde. Das müsst ihr einfach selbst lesen. ich sage nur: Ich bin komplett Zanes Meinung und wollte Madison schon sehr oft schütteln beim Lesen.

Insgesamt ist „Madison & Sam“ eine Geschichte bei der man als Leser mittendrin ist. Man trauert mit Madison, man wagt mit ihr einen Neuanfang, man lacht mit den Jungs, man verliebt sich in Sam, man verliebt sich in Madison, man fühlt sich geborgen und einfach Wohl beim Lesen. Es ist eine Geschichte voller Emotionen und Romantik, voller trauriger und schlimmer Momente, voller Momente, die einen über sich selbst nachdenken lassen, voller lustiger und schöner Momente. Kurzum: Eine Geschichte über das Leben, die Liebe, Trauer, Verlust und wie man gemeinsam alles schaffen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2019

Eine fantastische Fortsetzung und Abschluss dieser spannenden, romantischen Dystopie mit Suchtfaktor

Resistance (Die Legende der Assassinen 2)
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Meinung:
„Resistance“ ist der 2. Band der „Legende der Assassinen Reihe“ von Amy Erin Thyndal und damit der Abschluss der Dilogie. Band 2 ist die direkte Fortsetzung von „Uprising“ (Band 1) und nicht unabhängig ...

Meinung:
„Resistance“ ist der 2. Band der „Legende der Assassinen Reihe“ von Amy Erin Thyndal und damit der Abschluss der Dilogie. Band 2 ist die direkte Fortsetzung von „Uprising“ (Band 1) und nicht unabhängig vom ersten Band lesbar.

Bei der Rezension von Band 1 habe ich ja schon vom Cover geschwärmt und geschrieben, dass ich auf Taschenbücher hoffe. Und mein Wunsch erfüllt sich. Das Taschenbuch von Band 1 ist schon erhältlich und das von Band 2 kommt die Tage. Ich freue mich total, dass man die beiden Bände bald gemeinsam in der Hand halten kann und dann die Cover betatschen kann .

Da das die Rezension zu Band 2 ist, sind Spoiler zu Band 1 nicht ausgeschlossen und unvermeidlich.

„Resistance“ startet wie auch „Uprising“ wieder mit dem Prolog, der uns ca. 310 Jahre in die Zukunft nach der Geschichte um Esme und Atair befördert. Wie schon bei Band 1 ist dieser Prolog ziemlich schockierend, baut eine unglaubliche Spannung auf und lässt einen sofort weiterlesen, weil man einfach wissen muss wie es weitergeht, wie es zu diesem Prolog kommt, was denn jetzt eigentlich mit Esme, Atair und der Apokalypse ist. Amy Erin Thyndal hat es geschafft mich sofort zu fesseln. Ich war schon beim Prolog komplett in der Geschichte, aber als es dann wieder zu der direkten Fortsetzung nach dem Ende von Band 1 ging, war ich innerhalb von Sekunden wieder in diesem unglaublich tollen dystopischen Setting mitten in New York.

Es geht wie gesagt direkt dort weiter, wo Band 1 aufgehört hat: man steht gemeineinsam mit Esme vor dem UN-Headquarter und ist auf einmal wieder inmitten vom Rest der verbleibenden Menschen in New York. Das war ein richtiger Wechsel des Settings und so ganz anders als im Hauptquartier der Assassinen aus Band 1. Auf einmal ist Esme und der Leser wieder unter ihresgleichen, unter Menschen und zwar nur unter Menschen. Kein Assassine weit und breit.

Durch den Settingwechsel kommen einige neue Charaktere zur Story hinzu. So lernen wir River, Shannon, Kayla, Lee und ein paar andere kennen. Und wir sehen Cade, der Esme in Band 1 geholfen hat wieder. Wie schon die Nebencharaktere aus Band 1, sind auch die neuen Charaktere der Autorin super gelungen und alle von ihnen sind wichtig für die Geschichte und jeder von ihnen bringt auf seine ganz eigene Art nochmal zusätzlich Spannung, Witz, Spass, Hintergründe in die Geschichte und passt einfach im Zusammenspiel mit den anderen.

Esme, die Protagonisten, hat sich ja schon in Band 1 viele Gedanken gemacht und versucht nicht nur alles Schwarz und Weiß zu sehen. Sie hat stark mit ihren aufkeimenden Gefühlen gekämpft und war immer im Zwiespalt, ob es nicht Verrat an der Menschheit wäre, wenn sie Gefühle für einen Assassinen zulässt. In Band 2 schafft Esme es sich weiterzuentwickeln, ihre Gefühle zu akzeptieren und wichtige Entscheidungen für sich zu treffen. Sie wird mutig und sicher in Bezug auf Atair und was sie für ihn fühlt und was er für sie fühlt.

Atair ist in seinen Gefühlen immer noch klar, ehrlich, unumstößlich und damit auch eine Konstante. An dem was Atair für Esme fühlt, sich für sie wünscht und gleichzeitig für sie beide hofft gibt es in keiner Sekunde einen Zweifel. Er ist ein sehr starker, fester, ehrlicher und auch treuer Charakter.

Die Loyalität, die den Assassinen über alles geht, ist auch in Band 2 immer noch ein ganz großes Problem. Und man muss sich immer fragen, wer eigentlich die Monster sind. Ob die Menschen nicht selbst schuld sind am Aufstand der Assassinen und ob es wirklich einen Unterschied gibt zwischen beiden.
Wie die Autorin damit umgegangen ist und ob es eine Lösung gibt, das verrate ich euch jetzt nicht. Sonst wäre ja der ganze Spass weg.

Und dann kam in Band 2 der Punkt, wo ich dachte: Ja endlich wieder zuhause! Ja so schön es auch bei den Menschen im UN-Headquarter war, so sehr habe ich mir als Leserin gewünscht, dass Esme und dadurch ich wieder zu Atair und den anderen Assassinen kommen. Ich habe nämlich Atair, Elle und vor allem Steve und Troy unglaublich vermisst und sie haben mir einfach gefehlt. Aber wie es zu diesem Wiedersehen mit allem kommt und was Steve und Troy dabei für eine Rolle müsst ihr auch selbst lesen

Tja und der Epilog: Ich möchte ihn gerne als einen Anfang für etwas neues sehen, als neuen Kreis, der sich dann auch irgendwann schließt. Klar würde ich total gerne die Geschichte von Aiden und Ivy lesen und würde mich sofort drauf stürzen, aber im Moment habe ich das erstmal so abgeschlossen und bin zufrieden mit dem Ende nach dem Epilog.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass „Resistance“ nochmal einen draufsetzt, die Geschichte perfekt fortsetzt und abschließt. Amy Erin Thyndal konnte mich mit Band 2 noch mehr begeistern, als schon mit Band 1 und hat mit ihrer Dilogie zwei tolle Bände geschaffen, die zwei wundervolle Protagonisten haben, super Nebencharaktere, die einem im Gedächtnis bleiben, Spannung, Romantik, Dystopie, aber auch Ernsthaftigkeit perfekt verbinden und somit ganz klar ein Highlight 2019 für mich geworden sind.

Veröffentlicht am 21.11.2019

Wie Valentin erkennt, dass sein fitnessverrückter Mitbewohner viel toller ist, als so ein Professor

Valentin
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KT:
„Die dichten Dichter dichten weiter!

Nichts läuft, wie es sollte. Valentin schafft es weder, seinen Roman zu beenden, noch Professor Südberg seine Liebe zu erklären. Dabei hat der Prof die schokoladigsten ...

KT:
„Die dichten Dichter dichten weiter!

Nichts läuft, wie es sollte. Valentin schafft es weder, seinen Roman zu beenden, noch Professor Südberg seine Liebe zu erklären. Dabei hat der Prof die schokoladigsten Augen aller möglichen Professoren! Selbst Valentins Kollegen, die dichten Dichter, können ihm nicht helfen.

Dann bekommt Valentin auch noch einen unerwünschten Mitbewohner: Jayson Käsebier. Breitschultrig, fröhlich und fitnessverrückt ist er alles, was Valentin nicht ist. Und ganz bestimmt nicht das, was er braucht, um sein Leben in Schwung zu bringen. Egal, wie hingezogen er sich zu Jayson fühlt. Jayson, der 80 Kilo stemmt und bei Filmen heult wie ein Kleinkind (aber nur an den schönen Stellen) ist garantiert der falsche Mann für einen intellektuellen Poeten wie ihn. Dumm nur, dass Jayson das ganz anders sieht …“

Meine Meinung:
„Valentin (Club der dichten Dichter 2)“ ist der zweite Band in der „dichten Dichter Reihe“ von Regina Mars. Aber keine Sorge, ihr könnt den „Valentin“ auch lesen, ohne den „Milan“ zu kennen. Aber schöner ist natürlich die Bücher einfach alle zu lesen. Und da bin ich auch gleich beim Thema: Ich habe mich total gefreut, dass Valentin sein eigenes Buch bekommen hat und der zweite in der Reihe sein darf. Ich war ja schon durch Band 1 neugierig auf ihn. Wie in Band 1 „Milan“ trifft man wieder die fröhliche Autorenstammtisch Runde und Valentin bekommt den ein oder anderen Rat bei einem guten Glas Wein. Aber die Geschichte von Valentin spielt diesmal auch viel an Valentins Arbeitsplätzen: Seiner Wohnung, weil er ja ein Buch schreibt und es da ja so einen neuen Mitbewohner namens Jayson Käsebier gibt und in der Uni, weil der Valentin ja studiert und da wäre ja noch ein gewisser Professor…

Valentin ist liebenswert, sehr pedantisch und ein bißchen feige in Bezug auf sein Buch und den Professor und total welpenhaft. Da denkt man die meiste Zeit im Buch: Ja der Valentin, der immer noch studiert, ewig an seinem Buch rumdoktert und einfach nicht mutig sein will. Aber dann überrascht einen Valentin mit Mut, dem Willen zu Handeln, nicht nur einen sondern richtig viele Schritte auf einmal voranzugehen und ja einfach kein Welpe mehr zu sein. Das ist schon unglaublich witzig, schön, süß und spannend mitzuerleben, wie Valentin über sich hinauswächst, erkennt was er wirklich will, den Mut fasst Nägel mit Köpfen zu machen und urplötzlich so erwachsen wie sein Alter anzeigt ist.

Jayson Käsebier, das ist ein toller Name oder? Also ich habe da schon den ersten Lachanfall bekommen. Regina Mars hat einfach ein Händchen für lustige, sprechende Namen. Ja der Jayson, der ist einfach der wundervollste Mitbewohner, den sich ein Mensch wünschen kann (ich weiß aus Erfahrung wovon ich rede). Und Jayson ist lieb, nett, charmant, so richtig zum knuddeln und lieb haben. Er ist so bemüht um ein tolles auskommen mit Valentin und möchte, dass dieser ihn mag und gibt sich dabei unglaublich viel Mühe! Das kann man nur bewundern und toll finden. Ich finde Jayson macht einfach alles richtig.

Und ja in diesem Fall ist es Valentin, den man manchmal schütteln will und denkt: Ernsthaft Valentin, wie dumm bist du eigentlich gerade! Nicht falsch verstehen, ich habe ja oben schon geschrieben wie sehr ich Valentin mag und er mich überrascht hat, aber erstmal ist er auch einfach ganz schön dumm in Bezug auf Jayson und hat ein Brett namens Professor Südberg vor dem Kopf. Aber auch bevor der Valentin mutig wird und versteht was Sache ist, gibt es schon tolle, lustige, süße, heiße Momente und Szenen zwischen Jayson und ihm.
Und am Ende, tja das müsst ihr selbst lesen, aber ich sage schonmal Einhörner und Zuckerwatte sind garantiert.

Mit Valentin und Jayson hat Regina Mars wieder einmal eine tolle, romantische, lustige, süße, manchmal zuckrige, amüsante und einfach zum Spass haben und immer wieder lesen Geschichte geschaffen. „Die dichten Dichter“ machen einfach Spass und „Valentin“ passt da einfach perfekt rein. Also mein Rat: Versüßt euch den Tag mit Valentin und Jayson und habt Spass!

Veröffentlicht am 25.10.2019

Eine Geschichte wie ein Roadmovie mit Spannung, Witz, Erotik und Gefahr

Black Sky
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Don Both und Kera Jung haben mit „Black Sky“ wieder ein wirkliches tolles Buch hingelegt. Die Geschichte zwischen Kieran und Scarlett sprüht nur so vor Spannung, richtig guten Dialogen und Schlagabtäuschen ...

Don Both und Kera Jung haben mit „Black Sky“ wieder ein wirkliches tolles Buch hingelegt. Die Geschichte zwischen Kieran und Scarlett sprüht nur so vor Spannung, richtig guten Dialogen und Schlagabtäuschen zwischen den beiden Protagonisten, Witz, Gefahr, einer wirklich tollen Menge an Erotik, die immer richtig prickelnd, heiß und ausgewogen ist, Wendungen und Überraschungen und ja auch Liebe. Das ganze liest sich wie ein Film und hat was von einem Roadmovie.
Ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen und war von der ersten Seite an gefesselt und wollte wissen wo diese Reise von Kieran und Scarlett hingeht.

Kieran und Scarlett sind zwei wirklich tolle Protagonisten.
Scarlett wirkt zu Beginn erstmal wie ein totaler Shop und eingebildet, als würde die Welt ihr gehören, weil sie Geld hat. Aber das ist einfach nur die Art wie Scarlett an manche Dinge im Leben rangeht. Sie ist viel mehr als einfach nur eine reiche Frau, die mit Geld alles kaufen könnte. Scarlett ist stark, witzig, intelligent, selbstbewusst, weiß genau, dass man für die Dinge, die einem wichtig sind kämpfen muss und das das Leben kein Zuckerschlecken ist.
Kieran hat etwas geheimnisvolles und zugeknöpftes. Er ist eine sehr starke Persönlichkeit, die ohne mit der Wimper zu zucken die Waffe auf einen richten würde. Gleichzeitig hat er aber auch einiges an Witz und kann wirklich sehr charmant und einnehmend sein.
Im Zusammenspiel sind die beiden einfach unschlagbar. Scarlett und Kieran geben sich in ihrer Art wie sie miteinander umgehen und agieren so gar nichts. Es ist eine faszinierende Mischung aus „Ich will dich töten“ und „Ich will mit dir ins Bett“. Aber genau das haben die beiden Autorinnen perfekt hinbekommen. Bei jeder Szene mit Scarlett und Kieran ist es einfach nachvollziehbar, authentisch und genau passend wie sie reagieren, aufeinander reagieren und handeln. Diese beiden Charaktere und besonders als Kombination sind den Autorinnen perfekt gelungen.

Insgesamt ist dieses Buch eine tolle Mischung aus krimihaften Elementen, Momenten zum Lachen, den Kopf schütteln, sich sorgen, bibbern, mitfiebern, in Deckung gehen, die Luft anhalten und die Luft erleichtert ausatmen. Kurzum: Einfach ein tolles Buch mit wirklich passenden und wunderbar agierenden Protagonisten, einer tollen Handlung und einem wirklich guten Ende.

Veröffentlicht am 25.10.2019

Ein Krimiautor, die große Liebe, eine Autorenstammtisch, Drama und ganz viel Zucker

Milan
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Inhalt:
„Willkommen in der Welt der dichten Dichter!

Es läuft gut für Milan, den stahlharten Thrillerautor. Seine Bücher verkaufen sich wie blutige Steaks und er hat mehr als genug willige Männer, die ...

Inhalt:
„Willkommen in der Welt der dichten Dichter!

Es läuft gut für Milan, den stahlharten Thrillerautor. Seine Bücher verkaufen sich wie blutige Steaks und er hat mehr als genug willige Männer, die sich über seine Muskeln und seine geheimnisvolle Aura freuen. Mehr will er nicht vom Leben. Außer ab und zu ein Bier mit seinen Autorenkollegen, den dichten Dichtern, zu trinken.
Und zu vergessen, dass es Jules gibt.
Jules, den er vor über zehn Jahren zurückgelassen hat. Dessen Leben er um ein Haar ruiniert hätte und dessen kaffeefarbene Augen ihn immer noch in den Schlaf verfolgen. Jules, den sanften Musterschüler, der einmal Milans Stiefbruder war.
Doch Jules kehrt zurück. Kann Milan sich gegen die alte Anziehung wehren?“

„Milan: Club der dichten Dichter 1“ ist der neueste Streich von Regina Mars. Wie die 1 schon vermuten lässt folgen noch weitere, zwei, Bände über einen der „dichten Dichter“. Die Geschichte ist aus der Sicht von Milan, einem der beiden Protagonisten. Schon auf der ersten Seite ist man direkt im Geschehen der Geschichte und sitzt zusammen mit Milan und seinen Autorenfreunden Rob, Valentin und Zebulon beim sogenannten Autorenstammtisch im Hemingways und trinkt mit ihnen in Ruhe ein Bier. So erfährt man auch gleich etwas über Milan, der von Beruf Krimi/ Thriller-Autor ist und die drei anderen in der Runde. Es ist ein wirklich gelungen und spaßiger Einstieg in diese Geschichte und hat schafft sofort ein gemütliches Flair und eine Vertrautheit zu den Charakteren.

Milan ist so ein Charakter wo man auf den ersten Blick denkt: Der ist genauso knallhart wie seine Krimis/ Thriller. Aber das ist nur auf den ersten Blick so. Denn Milan ist liebenswert, verwundbar, ängstlich, zurückhaltend und auch unsicher. Nur zeigt er das einfach nicht und eigentlich kommen diese Seiten von ihm nur in Gegenwart von Jules so richtig raus.
Und Jules ist auf den ersten Blick lieb, bisschen wie ein Nerd, aber mit viel Charme, offen und einfach bezaubernd. Aber natürlich ist das auch nur ein Teil wie Jules ist. Er kann auch sehr unsicher, ungelenk in Bezug auf Liebesdingen sein und ist noch sehr unerfahren was seine Homosexualität anbelangt.
Das ersten Treffen von Milan und Jules nach über 10 Jahren Funkstille ist so eine Mischung aus „Oh mein Gott wie peinlich“ und „Ui wie süß, bitte fallt euch um den Hals“. Aber natürlich wäre es kein guter Regina Mars Roman, wenn Milan und Jules es so einfach hätten und es sich so einfach machen würden und sich direkt beim ersten Wiedersehen in die Arme fallen würden. Nein die zwei müssen einiges verarbeiten, aufarbeiten und dabei miteinander reden oder es zumindest versuchen. Dabei gibt es wunderbar lustige, amüsante, aber auch süße, zuckerhafte, knisternde, erotische Momente und Szenen zwischen Milan und Jules.
Was das Reden anbelangt bekommt Milan tatkräftige Unterstützung von seinen Autorenfreunden, die jeder für sich ein wunderbar ausgearbeiteter Nebencharakter ist und für die ein oder ander Szene zum Schmunzeln, Lachen und Mitfiebern sorgt. Und da es noch zwei weitere Bände zu den dichten Dichtern geben wird macht es besonders viel Spass die künftigen Protagonisten dieser Bücher schon als Milans Freunde und Trinkkumpanen kennenzulernen und einen Einblick in sie zu bekommen. Da hatte ich direkt Lust auf mehr von den „dichten Dichtern“.

Insgesamt ist „Milan: Club der dichten Dichter 1“ eine wunderbare Geschichte über die erste und immer noch aktuelle große Liebe, über Schuld und Vergeben, über Freundschaft, über Kommunikation und über zweite Chancen. Kurzum: Eine Geschichte zum Lachen, zum Freuen, zum Mitfiebern, zum Miterleben, zum Spass haben und zum Strahlen, wenn das Happy End da ist.