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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Vielschichtige Geschichte

Niemands Töchter
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Bei dem Buch "Niemands Töchter" handelt es sich um ein vielschichtiges Buch, wird die Geschichte doch aus verschiedenen Perspektiven und auf verschiedenen zeitlichen Ebenen erzählt. Dadurch wird die Handlung ...

Bei dem Buch "Niemands Töchter" handelt es sich um ein vielschichtiges Buch, wird die Geschichte doch aus verschiedenen Perspektiven und auf verschiedenen zeitlichen Ebenen erzählt. Dadurch wird die Handlung extrem verdichtet.

Der Erzählstil ist sehr gut gewählt. Zwischendurch fragt man sich manchmal, wie einzelne Handlungsstränge weitergehen, da sie für den Leser abrupt enden, aber da das ganze Buch über zwischen diesen hin und her gesprungen wird, und manchmal die Auflösung im Handlungsstrang einer anderen Person erfolgt, bildet sich ein großes Ganzes.

Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet. Sie wirken authentisch und in den meisten Fällen sympathisch. Manchmal sind einige ihrer Handlungen nicht ganz nachvollziehbar, zum Beispiel Almas Distanziertheit oder auch einige Entscheidungen die Marie trifft, aber mit der Zeit ergeben auch sie einen Sinn.

Wer komplexe und atmosphärische Geschichten mag sollte "Niemands Töchter" unbedingt eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Gute Fortsetzung

Die Magnolientochter (Die Blumentöchter 4)
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Nachdem ich bereits die anderen Bücher der Reihe gelesen habe, war ich neugierig auf den neuesten Band. Gerade in Bezug darauf, ob die Handlung langsam eintönig wird. Das ist aber nicht der Fall. Zwar ...

Nachdem ich bereits die anderen Bücher der Reihe gelesen habe, war ich neugierig auf den neuesten Band. Gerade in Bezug darauf, ob die Handlung langsam eintönig wird. Das ist aber nicht der Fall. Zwar ähnelt die Handlung vom Prinzip her den Vorgängern, was das Auftauchen von Hinweisen auf unbekannte Verwandte angeht, aber trotzdem ist der weitere Verlauf spannend.

Der Schreibstil an sich ist genau so gut, wie bisher. Gerade durch die Verwendung von zwei Zeitebenen wird die Geschichte plastischer und für den Leser auch verständlicher, was bestimmte Hintergründe angeht.

Die verschiedenen Charaktere wirken authentisch und decken eine Bandbreite an unterschiedlichen Persönlichkeiten ab, so dass die ganze Geschichte realistischer wird. Man leider mit einzelnen Charakteren mit, während man einigen anderen eher weniger Sympathie entgegen bringt. Also so wie auch im wahren Leben.

"Die Magnolientochter" könnte alles in allem wieder genau so überzeugen, wie die anderen Teile der Reihe.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Fantasy und Crime - eine interessante Kombi

The Blackgate Invitation
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Zuerst einmal habe ich mich gefreut, dass mit "The Blackgate Invitation" mal wieder eine Fantasystory als Einzelband erschienen ist.

In der Geschichte geht es um Ruby und Wren, die von einer mysteriösen ...

Zuerst einmal habe ich mich gefreut, dass mit "The Blackgate Invitation" mal wieder eine Fantasystory als Einzelband erschienen ist.

In der Geschichte geht es um Ruby und Wren, die von einer mysteriösen Frau engagiert werden, sie zu einer Einladung zu begleiten und sich dort als ihre Enkelinnen auszugeben. Plötzlich finden sich die beiden mitten in einem Mordfall mitten auf einem abgeriegelt en Anwesen wieder.

"The Blackgate Invitation" wartet mit vielen interessanten Elementen auf. Neben einem Locked-Room- Szenario gibt es noch ein Verbrechen und eine gehörige Portion Magie.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl spannender, aber auch mysteriöser Charaktere, von denen einige sympathischer sind als andere. Authentisch wirken sie aber alle.

Der Erzählstil schafft es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Dabei ist das Erzähltempo genau richtig gewählt, so dass die Geschichte weder gehetzt wirkt, noch sich unnötig hinzieht. Auch erreicht sie ein hohes Maß an Spannung, besonders durch einige nicht unbedingt vorhersehbare Wendungen. Wobei die Handlung zum Ende des Buches auch wirklich beendet wird und kein offenes Ende aufweist. So findet man als Leser einen guten Abschluss.

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Zusammenhang zwischen Gefühlen und Gesellschaft

Wie fühlst du dich?
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Von der Gestaltung her macht das Buch einen eher unscheinbaren Eindruck.
Der Schreibstil ist meiner Meinung nach etwas schwierig zu lesen, da viel auf andere Publikationen oder Studien eingegangen wird. ...

Von der Gestaltung her macht das Buch einen eher unscheinbaren Eindruck.
Der Schreibstil ist meiner Meinung nach etwas schwierig zu lesen, da viel auf andere Publikationen oder Studien eingegangen wird. Das hemmt etwas den Lesefluss. Auch ist das Buch von der Sprache her etwas trocken. Zwar streut der Autor einige Anekdoten ein, aber es hat größtenteils eher den Charakter eines wissenschaftlichen Textes.

Das Buch behandelt die Entstehung von Gefühlen, aber mehr noch das Thema, wie sich bestimmte Gruppen Gefühle anderer zu nutzen machen. Dabei wird viel auf die aktuelle gesellschaftliche Situation eingegangen. Das Buch hat also einen aktuellen Bezug, der einige Erklärungen liefert.

Für den Leser der hauptsächlich Unterhaltung sucht ist das Buch eher weniger geeignet. Wer allerdings an den Zusammenhängen zwischen Gefühlen und gesellschaftlichem Verhalten interessiert ist, für den ist das Buch absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Weihnachten mit Wallabys

Weihnachten mit Tony
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Der Roman "Weihnachten mit Tony" hat mir sehr gut gefallen. Inhaltlich geht es um Carrie, die nach Jahren das erste Mal wieder in ihre schottische Heimat kommt. Dort wird sie nicht nur damit konfrontiert, ...

Der Roman "Weihnachten mit Tony" hat mir sehr gut gefallen. Inhaltlich geht es um Carrie, die nach Jahren das erste Mal wieder in ihre schottische Heimat kommt. Dort wird sie nicht nur damit konfrontiert, dass ihr Vater krank ist, sondern auch damit, dass die in der Gegend auf einer Insel angesiedelten Wallabys einem Bauprojekt weichen sollen, für das auch noch ihr Exfreund zuständig ist.

Der Erzählstil ist gut gewählt, sowohl aus Carrie's als auch Marc's Perspektive. Das Tempo ist auch nicht zu schnell, sondern genau richtig. Was allerdings ungewöhnlich ist, sind die Kapitel aus der Sicht verschiedener Tiere.

Die Charaktere sind vielschichtig angelegt. Leider hatte ich persönlich ein kleines Problem mit Carrie's Art. Ich empfand sie als sehr anstrengend, obwohl die zwischendurch auch für lustige Momente sorgen konnte. Marc wiederum war mir direkt sympathisch und man konnte sich zwischendurch gut in ihn einfühlen.

Alles zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich das Buch lohnt, auch wenn manche Charaktere etwas schwierig waren.

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