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MarinaKathrin

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2022

Lebensgefühl einer Epiche

Kleinstadthelden
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Ralf Grimminger schafft es in seinem Roman gekonnt, das Lebensgefühl der späten 70er und frühen 80 er Jahre zu vermitteln. Dazu folgt er seinem Protagonisten Klaus sowohl durch mehrere WGs, auf seinem ...

Ralf Grimminger schafft es in seinem Roman gekonnt, das Lebensgefühl der späten 70er und frühen 80 er Jahre zu vermitteln. Dazu folgt er seinem Protagonisten Klaus sowohl durch mehrere WGs, auf seinem Karriereweg als Reporter und auf Demonstrationen, Festivals und in Kneipen und Clubs. Auf all seinen Stationen trifft er auf interessante Menschen, wie zum Beispiel Alt-68er, Gurus, Ökos und den ein oder anderen Prominenten. Allen ist gemein, dass sie ebenso vielschichtig sind, wie die entsprechende Epoche.

Ein sehr unterhaltsames Buch, dass zwar zwischenzeitlich etwas klischeehaft wirkt, aber trotzdem perfekt die Einstellung und das Leben in dieser Zeit abbildet.

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Veröffentlicht am 10.11.2022

Unvorhergesehener Roadtrip

Der erste letzte Tag
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Ein junger Journalist muss dringend von München nach Berlin. Allerdings wird wetterbedingt sein Flug abgesagt. Um nach Berlin zu kommen, ist er gezwungen, eine Fahrgemeinschaft mit einer jungen Frau zu ...

Ein junger Journalist muss dringend von München nach Berlin. Allerdings wird wetterbedingt sein Flug abgesagt. Um nach Berlin zu kommen, ist er gezwungen, eine Fahrgemeinschaft mit einer jungen Frau zu bilden. Diese ist ihm allerdings bereits im Vorfeld negativ aufgefallen.

Sebastian Fitzek beschreibt in seinem Roman einen turbulenten Roadtrip zweier Menschen, die so gegenteilig sind wie nur möglich. Es kommt zu einigen skurrilen Situationen, sowie überraschenden Wendungen.

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Veröffentlicht am 07.11.2022

Zu eindimensional

Freetown
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Leider erschließt sich mir das Buch sowie sein eigentlicher Sinn nicht. Es geht um einen verschwundenen jungen Flüchtling, der von Maria gesucht wird. Im Verlauf dieser Suche wendet sie sich an ihren ehemaligen ...

Leider erschließt sich mir das Buch sowie sein eigentlicher Sinn nicht. Es geht um einen verschwundenen jungen Flüchtling, der von Maria gesucht wird. Im Verlauf dieser Suche wendet sie sich an ihren ehemaligen Geliebten Vincent, einen Psychologen. Soweit die Vorgeschichte. Das Buch beginnt mit dem ersten Treffen zwischen Maria und Vincent nach 9 Jahren. Im Verlauf des Buches werden die Treffen zwischen den beiden ( sowohl aus der Sicht Marias und Vincents) beschrieben. Dabei werden allerdings keine Dialoge zwischen den beiden wiedergegeben, sondern der Ablauf aus der Sicht eines der Protagonisten geschildert. Eine Form, mit der ich persönlich nichts anfangen kann und die dafür sorgt, dass die Charaktere nur oberflächlich dargestellt werden

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Veröffentlicht am 07.11.2022

Ungewöhnlicher Roman

Jeder und die Anderen
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Der Roman ist in einem eher ungewöhnlichen Stil geschrieben. Es liest sich weniger wie ein klassischer Roman, eher wie der Bericht eines außerhalb stehenden Beobachters, der zwar in die Ereignisse eingebunden ...

Der Roman ist in einem eher ungewöhnlichen Stil geschrieben. Es liest sich weniger wie ein klassischer Roman, eher wie der Bericht eines außerhalb stehenden Beobachters, der zwar in die Ereignisse eingebunden ist, ihnen aber eher distanziert gegenüber steht. Auch wird mir ein bisschen zu wenig auf die Gefühlslage des Protagonisten eingegangen. Somit erscheint die Handlung wie eine soziologische Abhandlung.

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Veröffentlicht am 06.11.2022

Eine ungewöhnliche Protagonistin

Vilma zählt die Liebe rückwärts
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n dem Buch "Vilma zählt die Liebe rückwärts" geht es um eine junge Frau namens Vilma, die allein im Haus ihrer Großtante lebt, welches sie nach deren Tod geerbt hat und die ihr en Lebensunterhalt als Klavierlehrerin ...

n dem Buch "Vilma zählt die Liebe rückwärts" geht es um eine junge Frau namens Vilma, die allein im Haus ihrer Großtante lebt, welches sie nach deren Tod geerbt hat und die ihr en Lebensunterhalt als Klavierlehrerin verdient. Trotz des Kontakts zu ihren Kollegen und ihren Schülern lebt sie ein Recht zurückgezogenes Leben. Dies ändert sich, als zuerst ein Klavierschüler beginnt, sie regelmäßig außerhalb des Unterrichts aufzusuchen und dann auch noch ihr unbekannter Vater ihr eine Reihe Briefe hinterlässt.

"Vilma zählt die Liebe rückwärts" ist ein in meinen Augen ein spannendes und positives Buch. Es nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit der Hauptperson und ihres Vaters. Des Weiteren begleitet der Leser Vilma auf ihrer eigenen Entwicklung zu einer offeneren Persönlichkeit.

Das Buch selbst ist angenehm gestaltet. Das Cover bildet auf zurückhaltende Weise die wichtigsten Themen das Buches ab.
Der Schreibstil ist flüssig und zum Teil ziemlich witzig geschrieben. Dies passt sehr gut zu den handelnden Personen. Mit Vilma hat man eine doch eher ungewöhnliche Protagonistin, deren Art allerdings gleichermaßen liebenswert ist. Ebenso verhält es sich mit den weiteren Hauptpersonen des Buches. Alle wirken durchgängig authentisch.

Alles in allem ist das Buch meiner Meinung nach sehr gelungen. Es ist besonders für die Leser zu empfehlen, die bereit sind, sich auf ungewöhnliche Charaktere einzulassen und sie auf ihrer Reise begleiten möchten.

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