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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2026

Wirklich spannend

Giftiger Grund
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Eigentlich lese ich eher selten Kriminalromane. Allerdings hat mich "Giftiger Grund" schon mit dem Klappentext geködert. Und ich muss sagen, dass ich es nicht bereue, dieses Buch gelesen zu haben.

Die ...

Eigentlich lese ich eher selten Kriminalromane. Allerdings hat mich "Giftiger Grund" schon mit dem Klappentext geködert. Und ich muss sagen, dass ich es nicht bereue, dieses Buch gelesen zu haben.

Die Geschichte setzt sich auch drei verschiedenen Handlungssträngen und Perspektiven zusammen, die sich im Laufe der Handlung immer mehr miteinander verflechten. Dadurch wird sie immer dichter und atmosphärischer. Der Erzählstil ist dabei immer an die jeweilige Perspektive angepasst, so dass er authentisch wirkt.

Die gesamte Atmosphäre des Romans ist eher düster, was sich auch in den Handlungsorten widerspiegelt. Diese werden gut beschrieben und tragen so zur Gesamtstimmung bei.

Die Charaktere sind sehr gut durchdacht. Sie wirken mit ihren Fehlern absolut authentisch. Gerade die drei Protagonisten. Manchmal kann man allerdings einige Handlungen und Entscheidungen absolut nicht nachvollziehen. Gerade was die Interaktion mit einigen Nebencharakteren angeht.

Der ganze Roman ist gut konstruiert. Es gibt einige spannende Passagen und auch die eine oder andere dich eher überraschende Wendung. Alles in allem ein sehr guter Roman.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Informativ

Nimm den Zwängen die Macht
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Das Buch "Nimm den Zwängen die Macht" ließ sich sehr gut lesen, da es, obwohl es sich mit einem komplexen Thema beschäftigt, sehr verständlich geschrieben ist. Unterstützt wird das ganze noch mit Schaubildern, ...

Das Buch "Nimm den Zwängen die Macht" ließ sich sehr gut lesen, da es, obwohl es sich mit einem komplexen Thema beschäftigt, sehr verständlich geschrieben ist. Unterstützt wird das ganze noch mit Schaubildern, wodurch die doch sehr vielen Informationen sehr gut vermittelt werden.
Inhaltlich befasst sich das Buch mit dem Thema Zwängen, wobei sowohl auf Zwangsgedanken als auch auf Zwangshandlungen eingegangen wird. Nach diesem doch eher informativen Teil, in dem es um die verschiedenen Ausprägungen und die mögliche Entstehung der Zwänge geht, wird ein großes Augenmerk auf die Bekämpfung der Zwänge gelegt. Dabei wird sowohl das Vorgehen beschrieben, als auch auf die Zeit nach erfolgreicher Bewältigung eingegangen. Abgerundet wird das Ganze noch durch Adressen und Internetseiten, welche eine Unterstützung bieten können.
Alles in allem ein wirklich informatives Buch, dass sich gezielt an Betroffene richtet. An manchen Stellen hätte ich es mir noch etwas ausführlicher gewünscht, zum Beispiel im Hinblick auf häufige Begleiterkrankungen, aber trotzdem ist es eindeutig zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Gelungene Fortsetzung

Die Rätsel meines Großvaters
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Ich war gespannt, ob "Die Rätsel meines Großvaters" an den großartigen ersten Band der Reihe anknüpfen kann. Und das kann er eindeutig. Thematisch geht es, wie schon im ersten Band um verschiedene mysteriöse ...

Ich war gespannt, ob "Die Rätsel meines Großvaters" an den großartigen ersten Band der Reihe anknüpfen kann. Und das kann er eindeutig. Thematisch geht es, wie schon im ersten Band um verschiedene mysteriöse Sachverhalte, die dem an Levi - Körper- Demenz erkrankten Großvater von Kaede berichtet werden und zu denen er die Lösung findet.

Der Schreibstil zieht den Leser in den Bann. Die Geschichte fließt nur so dahin. Allerdings wird sie dabei nicht langweilig. Es ist regelrecht eine Freude, sich die ausschweifenden Erläuterungen von Kaede's Großvater zu Gemüte zu führen. Außerdem gibt es auch in diesem Buch noch einige Wendungen, die so nicht vorhersehbar waren. Der Autor spielt anscheinend gerne mit dem Leser.

Die Charaktere wirken der Reihe durch authentisch, obwohl einige nicht ganz so sympathisch rüberkommen. Besonders den Großvater hat der Autor detailliert ausgearbeitet. In diesem Band erfährt man mehr über seine Erkrankung und welches Ausmaß sie annehmen kann. Man merkt direkt, dass sich der Autor mit dieser Art von Krankheit auskennt. Dies schafft gleich noch einen viel authentischeren Rahmen.

Da es sich bei der Reihe um eine Trilogie handelt, bin ich schon sehr gespannt auf den dritten Band

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Herausfinden was wirklich wichtig ist

Einatmen. Ausatmen.
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Der Roman "Einatmen, Ausatmen" hat mir ausgesprochen gut gefallen. Dabei geht es um eine Geschäftsfrau aus Hamburg, die zu einem Achtsamkeitsseminar in Brandenburg geschickt wird, um dort Kompetenzen zur ...

Der Roman "Einatmen, Ausatmen" hat mir ausgesprochen gut gefallen. Dabei geht es um eine Geschäftsfrau aus Hamburg, die zu einem Achtsamkeitsseminar in Brandenburg geschickt wird, um dort Kompetenzen zur Mitarbeiterführung zu erlernen. Dieses Seminar wird von Alex geleitet, der in der Branche zwar berühmt ist, im geheimen aber selbst mit einigen Problemen zu kämpfen hat.

Die Charaktere sind eigentlich ganz sympathisch und authentisch. Marlene wirkt zwar zu Beginn ziemlich kalt, aber das ändert sich mit der Zeit. Mir ist sie jedenfalls im Verlauf der Geschichte ans Herz gewachsen. Die anderen wirken eigentlich von Anfang an nahbar.

Der Erzählstil ist vom Tempo her angenehm. Die Geschichte fließt förmlich dahin. Dabei wechselt die Handlung zwischen der Perspektive von Marlene und der von Alex hin und her. Dadurch wird die Geschichte noch dichter und spannender, da nicht nur auf die Handlungen, sondern auch die Gedanken und Gefühle der Protagonisten eingegangen wird. Und am Ende zu der Antwort auf die Frage führt, was einem im Leben wirklich wichtig ist.


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Veröffentlicht am 17.03.2026

Nicht meins

Melken
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Irgendwie konnte ich mit dem Buch nicht ganz so viel anfangen. Zwar hatte die Sprache an einigen Stellen etwas poetisches. Aber in die Handlung fand ich doch etwas zu seicht. So gibt es keine wirklichen ...

Irgendwie konnte ich mit dem Buch nicht ganz so viel anfangen. Zwar hatte die Sprache an einigen Stellen etwas poetisches. Aber in die Handlung fand ich doch etwas zu seicht. So gibt es keine wirklichen Spannungsverläufe, was das ganze etwas langatmig wirken lässt. Auch fand ich die ganzen Vergleiche mit Kühen und dem Akt des Melkens etwas zu viel.

Ellen war für mich nicht wirklich sympathisch. Ich fand sie stellenweise ziemlich überheblich und egoistisch. Allein dass sie überhaupt kein Unrechtsempfinden zu haben scheint, Sonden immer noch so tut, als hätte sie jedes Recht auf dem Hof zu sein. Und wie sie sich Max gegenüber benimmt...er ist mir da deutlich sympathischer.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich mich auf das Buch nicht wirklich einlassen könnte. Es mag anderen Menschen vielleicht gefallen, mir war es aber leider zu wenig.


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