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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2025

Informativ und berührend

Streuner - von der Straße direkt ins Herz
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Bei "Streuner" handelt es sich um kein reines Sachbuch, das stumpf irgendwelche Fakten vermittelt. Dies würde dem Thema Straßenhunde auch gar nicht gerecht werden. Stattdessen geht das Buch auf die Geschichten ...

Bei "Streuner" handelt es sich um kein reines Sachbuch, das stumpf irgendwelche Fakten vermittelt. Dies würde dem Thema Straßenhunde auch gar nicht gerecht werden. Stattdessen geht das Buch auf die Geschichten einzelner gerettet Straßenhunde ein und verbindet diese Geschichten mit informativen Fakten über den Auslandstierschutz und die Arbeit von Pflegestellen. Dabei kann die Autorin auf langjährige Erfahrung zurück greifen.

Vom Schreibstil her wechselt das Buch zwischen einem klaren, sachlichen Stil, der dazu gedacht ist, dem Leser Informationen zu liefern und Wissen zu vermitteln und einem Erzählenden Stil, der beim Leser Emotionen erzeugt, so dass dieser mir den Hunden mit fühlt. Diesen Stilmix finde ich besonders gelungen.

Zum Abschluss finden sich im Buch noch Tipps für eine erfolgreiche Hunde-Adoption, sowie einige Adressen sowohl von deutschen als auch ausländischen Tierschutzvereinen.

Abgerundet wird das ganze noch von einigen Fotografien der eigenen Hunde der Autorin, die ebenfalls alle aus dem Ausland stammen und deren Geschichten auch im Buch verewigt sind.

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich das Buch allen Hundefreunden, aber besonders denen von Tierschutzhunden, wärmstens empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Interessante Persönlichkeit

Aufgeben können die anderen
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Ich muss zugeben, dass ich vorher noch nie von Alice Milliat gehört hatte. Von daher fand ich ihre Geschichte umso interessanter. Auch wenn im Roman einige Aspekte hinzugedichtet wurden, zeigt es doch ...

Ich muss zugeben, dass ich vorher noch nie von Alice Milliat gehört hatte. Von daher fand ich ihre Geschichte umso interessanter. Auch wenn im Roman einige Aspekte hinzugedichtet wurden, zeigt es doch auf, wie bedeutend Alice Milliat für den Frauensport war.

Dabei liest sich das Buch auch noch sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig und schafft es, den Leser zum weiterlesen zu bringen, ohne dass irgendeine künstliche Spannung erzeugt wird.

Die Charaktere wirken nahbar und weitestgehend sympathisch. Der Focus liegt allerdings eindeutig auf Alice Milliat, was aber selbstverständlich ist, da es zu weiten Teilen ihre Geschichte ist.

Besonders interessant fand ich, wir im Verlauf des Buches die Entwicklung des Frauensports sowie die damals gängigen Vorurteile aufgezeigt werden. Ein Aspekt, der in der heutigen Zeit nur schwer vorstellbar ist.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Lernen zu Leben

Beste Zeiten
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Der Roman "Beste Zeiten" handelt von Sickan, die nach einer von Mobbing geprägten Kindheit versucht, sich im Leben als Studentin zurecht zu finden. Wir begleiten Sickan dabei unter anderem dabei, neue ...

Der Roman "Beste Zeiten" handelt von Sickan, die nach einer von Mobbing geprägten Kindheit versucht, sich im Leben als Studentin zurecht zu finden. Wir begleiten Sickan dabei unter anderem dabei, neue Menschen kennen zu lernen.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich, trotz der von Zeit zu Zeit eingestreuten schwedischen Begriffen, die meiner Meinung nach zur Authentizität der Geschichte beitragen, gut lesen. Auch das Erzähltempo ist passend gewählt und die zeitweise vorkommenden Rückblicke tragen zur Verdichtung der Handlung bei.

Die Charaktere sind vielschichtig und wirken in den meisten Fällen ausgesprochen sympathisch. Sickan ist eine interessante Protagonistin. Obwohl sie die meiste Zeit sympathisch und nahbar wirkt, gibt es zeitweise Stellen, an denen man ihre Gedanken und ihr Verhalten nicht so ganz nachvollziehen kann. Allerdings ist das vor dem Hintergrund ihrer Kindheit irgendwie verständlich.

Also alles in allem handelt es sich um einen absolut lesenswerten Roman, wenn man es eher ruhiger und ohne extreme Spannungsverläufe mag.


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Veröffentlicht am 18.10.2025

Gelungene Fortsetzung

Willow-Falls-Reihe, Band 2 - Stay With Me in Willow Falls
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Nachdem ich den ersten Teil der "Willow Falls"-Reihe geliebt habe, habe ich schon sehnsüchtig dem Erscheinen des zweiten Bandes entgegen gefiebert. Und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. ...

Nachdem ich den ersten Teil der "Willow Falls"-Reihe geliebt habe, habe ich schon sehnsüchtig dem Erscheinen des zweiten Bandes entgegen gefiebert. Und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Diesmal handelt die Geschichte von Paige, die bereits aus dem ersten Band bekannt ist und Miles, einem Physiotherapeuten, der mehr oder weniger unfreiwillig in seine Heimatstadt Willow Falls zurückkehrt, nachdem vor Jahren etwas vorgefallen ist das damals Paige's Leben verändert hat.

Die Geschichte ist dabei abwechselnd aus Paige's und Miles' Perspektive geschrieben. Das führt meiner Meinung nach dazu, dass man auch einen sehr guten Einblick in die Gedanken und Gefühle dieser beiden Hauptpersonen bekommt. Dabei ist der Erzählstil selbst eher unaufgeregt. Trotzdem fesselt er den Leser, ohne auf unnötige Spannungsverläufe zu setzen. Das kommt sicher auch daher, dass das Erzähltempo für die Handlung passend ist und es auch über längere Strecken nicht langweilig wird, der Handlung zu folgen.

Darüber hinaus lebt der Roman von sympathischen und authentischen Charakteren, die man einfach lieb gewinnen muss. Auch wenn es zwischen einzelnen Charakteren zwischendurch auch mal Spannungen gibt. Aber das gehört zu einer Geschichte genauso dazu, wie zum wahren Leben. Dadurch wirkt die Handlung nur noch realer und dynamischer.

Ich kann gar nicht erwarten, bis die Fortsetzung der Reihe erscheint, da mir die Figuren im Verlauf der zwei Bücher einfach ans Herz gewachsen sind und ich unbedingt wissen möchte, wie es mit der Freundesclique weitergeht.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Wirklich zauberhaft

Der Laden in der Mondlichtgasse
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Das Buch "Der Laden in der Mondlichtgasse" hat mich einfach verzaubert. Obwohl das Buch doch recht schmal ist, steckt soviel in den einzelnen Geschichten. Denn das ist, wie das Buch aufgebaut ist. Nicht ...

Das Buch "Der Laden in der Mondlichtgasse" hat mich einfach verzaubert. Obwohl das Buch doch recht schmal ist, steckt soviel in den einzelnen Geschichten. Denn das ist, wie das Buch aufgebaut ist. Nicht in Form einer langen, sondern in mehreren kurzen Geschichten. Aber meiner Meinung nach mach dies auch mit den Reiz dieses Buches aus. Verbindendes Element ist jeweils die Confiserie in der Mondlichtgasse und ihr Inhaber Kogetsu.

Ansonsten lässt es sich von Stil her gut lesen. Alle Geschichten sind aus der Perspektive des jeweiligen Protagonisten geschrieben, was noch mehr Einblick in die Lebenswelt, den Charakter und die Persönlichkeit der jeweiligen Figur bietet.

Die Handlung besteht aus dem Alltag der jeweiligen Personen, der aber im Anschluss an einen Besuch in der Confiserie einen Wandel erfährt. Dieser ist interessant und regt zum Nachdenken an.

Alles in allem ein wirklich schönes und gelungenes Buch.


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