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Veröffentlicht am 28.05.2020

Unterhaltende Dreiecksbeziehung

Thoughtful
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Kellan ist in einer mehr oder weniger bekannten Band und wird von vielen Frauen angehimmelt, dies nutzt er gerne aus und hüpft von Bett zu Bett. Als eines Tages sein bester Freund anruft, um ihn zu erzählen, ...

Kellan ist in einer mehr oder weniger bekannten Band und wird von vielen Frauen angehimmelt, dies nutzt er gerne aus und hüpft von Bett zu Bett. Als eines Tages sein bester Freund anruft, um ihn zu erzählen, dass er zurück nach Seattle ziehen wolle und auf der Suche nach einer Wohnung wäre, bietet er ihn sofort das leere Zimmer in seinem Haus an, aus dem gerade erst seine Mitbewohnerin ausgezogen war. Danny nimmt dieses Angebot dankend an. Kellan stört es keineswegs das Dannys Freundin, Kiera, mit einziehen würde. Kiera war für ihn tabu, da sie seinem besten Freund gehörte, der wie ein Bruder für sie war. Doch Kiera und Kellan kommen sich immer näher und es entsteht ein Drama um diese Dreiecksbeziehung.

Thoughtful war das erste Buch, was von der Autorin gelesen habe.
Die ersten paar Seiten hatten mich ziemlich gefesselt, da sie von Kellans grausamer Vergangenheit berichteten. Er war mir sofort sympathisch, obwohl sein ständiges geflirtet mit anderen Frauen manchmal nervig wurde. Er war ein Mensch, der sehr von seinen Emotionen getrieben wurde. Wenn er einmal wütend war, dann konnte ihn nichts mehr halten.
Kiera war mir am Anfang sehr sympathisch, da sie einen intelligenten und fröhlichen Eindruck machte, allerdings fand ich, dass sie im Lauf des Buches ziemlich naiv war.
Dannys Charakter kam im Buch leider etwas kurz. Mir hätte es gefallen, wenn man etwas mehr über ihn erfahren hätte.

Im Buch sind sehr viele Tränen geflossen. Es kam mir fasst so vor, als hätten Kellan und Kiera nur geweint, was auf Dauer etwas nervig wurde. Auch als Kellan einen seiner Wutanfälle hatte, stand ich kurz davor, das Buch nicht zu beenden, da dies ebenfalls etwas anstrengend war.

Insgesamt war das Buch voller Klischees. Kellan, der Mann der von einem Bett ins andere hüpft, sich aber sofort für eine Frau ändert. Kiera, die Freundin des besten Freunds, die etwas naiv und bildhübsch war.
Aber als ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, war mir klar, das es voller Klischees sein würde, deshalb hat mich das nicht weiter gestört.
Das Ende war ziemlich voraussehbar und hat mich keineswegs überrascht.
So richtig konnte ich mit den Charakteren nicht mitfiebern, aber wurde trotzdem unterhalten.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2020

Bachelor für Royals

Selection
1

Das Buch spielt in der Zukunft. Die USA gibt es nicht mehr, sie heißt jetzt Illeá und ist kein demokratisches Land mehr. Das Land ist in 8 Kasten eingeteilt. Der achte sind die Gefangenen und Mitglieder ...

Das Buch spielt in der Zukunft. Die USA gibt es nicht mehr, sie heißt jetzt Illeá und ist kein demokratisches Land mehr. Das Land ist in 8 Kasten eingeteilt. Der achte sind die Gefangenen und Mitglieder der ersten Kaste, gehören zur königlichen Familie.
Der Königssohn, Maxon, ist 18 Jahre alte geworden und soll sich jetzt auf die Suche nach einer Frau machen. Diese Suche wir in Form eines Castings, so ähnlich wie der Bachelor, abgehalten.
America hat eigentlich gar keine Lust daran Teilzunehmen, denn sie hat einen geheimen Freund, Aspen. Allerdings will ihre Mutter unbedingt, dass sie am Casting teilnimmt. Nach einigen hin und her entscheidet sich America teilzunehmen und trifft tatsächlich auf Prinz Maxon.

America ist eine sehr stures und begabtes Mädchen. Sie hat einen sehr eigenen Kopf und ist sehr ehrlich. Ich konnte mich teilweise in ihr wieder erkennen und habe total mitgefiebert. Auch, wenn man ihr manchmal einfach eine scheuern möchte.
Wenn dieser Fall mal wieder eintritt, schafft Maxon es mit einem meistens netten und ehrlichen Gespräch, sie wieder in die Realität zu befördern.
America schafft es auch, Maxon zu vermitteln, wie es ist in einen der niedrigeren Kasten zu leben. Wenn eine Person America wichtig geworden ist, würde America so ziemlich alles für diese Person tuen.
Maxon ist ebenfalls ein sehr ehrlicher Mensch und es kümmert ihn nicht wirklich, was seine Eltern von ihm wollen. Maxon weiß, was Fairness bedeutet und das habe ich sehr an ihm geschätzt.
Das ganze Casting wird eigentlich mit gefilmt, allerdings ist das nicht wirklich wichtig für dieses Buch.

Der Schreibstil ist sehr fließend zu lesen und man findet sehr leicht ins Geschehen.

Das Cover finde ich persönlich sehr schön.

Fazit
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich würde es definitiv weiter empfehlen und nochmal lesen.
Ich würde sagen, dass es eines meiner Lieblingsbücher ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere