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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2021

Fortsetzung mit Weiterentwicklung aber auch ein paar Schwächen

Matching Night, Band 2: Liebst du den Verräter?
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Ich habe beide Teile von Matching night sehr gerne und vor allem schnell gelesen. Besonders gefallen hat mir in Teil 2, dass sich die Charaktere Cara, Josh, Hannah und Tyler entwickelt haben und vor allem ...

Ich habe beide Teile von Matching night sehr gerne und vor allem schnell gelesen. Besonders gefallen hat mir in Teil 2, dass sich die Charaktere Cara, Josh, Hannah und Tyler entwickelt haben und vor allem auch ihre Beziehung untereinander. Ich war von Sekunde 1 Team Josh, weshalb mir die Szenen hierzu sehr gut gefallen haben. Auch habe ich die Fortsetzung mit mehr Tiefgang wahrgenommen als Teil 1, wobei der Schreibstil weiterhin locker war und man ohne Mühe viel am Stück lesen konnte. Ich bin auch froh, dass die Protagonisten endlich gelernt haben, miteinander zu kommunizieren.

Dione ist definitiv mein Lieblingscharakter.

Was mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende. Ohne viel vorwegnehmen zu wollen: Es war mir einfach zu glatt. Auch wenn das Kernthema konsequent so geblieben ist wie dargestellt, hätten für mich noch 1 bis zwei Abstriche gemacht werden müssen, damit das Ende nicht zu unrealistisch positiv ist. Auch hatte ich in Teil 2 oft das Gefühl, dass Cara uns Leser veräppelt, weil sie teilweise echt schwer von Begriff ist. Nachfragen kommen oft erst einige Kapitel später.

Allgemein hat mir die Story aber wie in Teil 1 gut gefallen, ich kann gar keinen Favoriten benennen, der Fokus ist einfach ein anderer. Teil 1 spielt mit den offen sichtbaren Verbindungsklischees und Teil 2 wirft einen Blick hinter die Kulissen.

Ich kann die Dilogie also für ein entspanntes Lesevergnügen empfehlen, auch wenn es nicht meine Lieblingsbücher werden.

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Veröffentlicht am 14.05.2021

Teils super gut, teils nicht mein Fall - Schwierige Botschaft am Ende

Blue Sky Black. Ohne Dunkelheit keine Sterne
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Ich weiß nicht genau, wie ich Blue Sky Black einordnen soll, deshalb beginne ich einfach mal am Anfang. Gelesen habe ich mit meiner Schwester im Buddy Read.

Den Anfang fanden wir sehr spannend, denn ...

Ich weiß nicht genau, wie ich Blue Sky Black einordnen soll, deshalb beginne ich einfach mal am Anfang. Gelesen habe ich mit meiner Schwester im Buddy Read.

Den Anfang fanden wir sehr spannend, denn der Prolog legt einen Grundstein für eine spannende Handlung. Die Logiklücken am Anfang haben wir einfach mal übersehen. Vermisst haben wir die Hinführung zur Liebesgeschichte. Erst waren sie fremde und auf einmal die große Liebe. Ich habe das dann einfach mal so hingenommen, vermisste aber sehr den Weg dort hin.

Der Mittelteil war sehr spannend und gut durchdacht. (Auch wenn ich persönlich nicht in jedem Fall, wie es dort geschah, eine Handgranate werfen würde...) Besonders mein Lieblingscharakter Doris konnte glänzen. Außerdem gefiel es mir sehr, dass keine unnötige Gewalt angewendet wurde.

Am Ende hat mir vor allem ein wirklich nachvollziehbarer Grund für das Chaos gefehlt.

*!!ACHTUNG AB HIER FOLGT EIN SPOILER!!*

Schwierig fand ich das Ende. Eine Weltdemokratie halte ich ebenso für unmachbar als auch unerstrebsam. Das Gebiet ist einfach viel zu groß für eine Regierung und auch die Geschichte zeigt uns, dass das schwer zu handlen ist. Weiterhin haben die Länder eine eigene Kultur und Geschichte, die nicht einfach so zusammengefügt werden können. Die Demokratie als DIE anzustrebende Form anzunehmen finde ich leicht anmaßend. Außerdem wäre es unglaublich schade, wenn andere Kulturen einfach verloren gingen. Das fängt ja schon bei der Sprache an. Wie soll es eine Weltorganisation geben, die verschiedene Sprachen und Kulturen gleichermaßen berücksichtigt. Das kann ich mir nicht vorstellen und empfinde das Ende daher als sehr kurz gedacht und blauäugig. Auch wenn ich mich über den Aspekt des Happy Ends gefreut habe. Die Botschaft empfinde ich jedoch als mindestens schwierig.

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Veröffentlicht am 14.05.2021

Sehr düstere Stimmung und viel Wahnsinn

Sturmhöhe
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In Sturmhöhe wird der Leser die meiste Zeit über mit Ausweglosigkeit, Tristesse, Einsamkeit und Wahnsinn konfrontiert. Die meisten Charaktäre sind von Hass, Rachsucht, Agressionen, Egoismus und Wahnsinn ...

In Sturmhöhe wird der Leser die meiste Zeit über mit Ausweglosigkeit, Tristesse, Einsamkeit und Wahnsinn konfrontiert. Die meisten Charaktäre sind von Hass, Rachsucht, Agressionen, Egoismus und Wahnsinn geprägt. Mit der jungen Cathy und Hareton (zumindest am Ende) gibt es jedoch auch sympathische Figuren, die aber auch ihre Fehler haben. Meine heimliche Heldin ist Nelly Dean, denn sie ist sehr klug und kann im Hintergrund einige Fäden ziehen. Allgemein spielt das Wissen, Bildung und deren bewusste Zurückhaltung eine zentrale Rolle.

Es ist eine Geschichte, die alle Aspekte der Liebe in ihren Extremen präsentiert. Sie hat die Kraft, Familien und Schicksale zu zerstören, kann aber ebenso für Annäherung nach ewigwährender Feindschaft sorgen, Dunkelheit vertreiben und Grenzen überwinden.

Ein Spagat zwischen Wahnsinn und Rührseligkeit.

Für mich war es schwer, durch die düsteren Passagen zu kommen und in den Schreibstil zu finden, der für einen Roman aus dem 19ten Jahrhundert verblüffend einfach zu lesen ist. Sobald ich aber Nelly als Freundin empfunden und später noch weitere Sympathieträger gefunden habe (anfangs waren ausnahmslos alle unsympathisch), konnte ich mich in der Geschichte verlieren. Ich liebe die durch Worte gemalten Bilder und die extrem gut durchdachten Charaktere. Je länger ich über das Buch nachdenke, desto besser gefällt es mir, wenn ich auch stark mit dem Anfang gekämpft habe.

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Veröffentlicht am 14.05.2021

Tolle Mythologie Einbindung, weniger tolle Protagonisten, fesselndes Ende

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Ich liebe die Einbindung der nordischen Mythologie, einiges kannte ich schon, vieles war mir neu und es hat mir wirklich gut gefallen. Auch die Geschichte an sich und der Cliffhanger am Ende sind unglaublich ...

Ich liebe die Einbindung der nordischen Mythologie, einiges kannte ich schon, vieles war mir neu und es hat mir wirklich gut gefallen. Auch die Geschichte an sich und der Cliffhanger am Ende sind unglaublich spannend. Ich bin bisher noch kein großer Fan der Protagonistin Blair, denn sie ist recht einfältig und hängt zu sehr an diesem grässlichen Ryan. Ich hoffe, sie kann sich in Band 2 weiterentwickeln und Ryan verschwindet von der Bildfläche. Ich war von der Kampfsituation am Ende erst ein bisschen überrascht, doch es ist doch sehr sinnvoll und nachvollziehbar.

Wie immer bei Bianca Iosivoni ist der Schreibstil total flüssig und leicht zu lesen. Die Erzählung aus der ersten Person versetzt einen als Leser direkt in den Kopf von Blair und die wenigen kurzen Kapitel aus Ryans Perspektive bringen eine neue Sicht auf alles. Mögen werde ich ihn trotzdem nicht... Leider war die Handlung für mich größtenteils recht vorhersehbar.

Trotz allem habe ich Lust auf mehr und werde den zweiten Band direkt im Anschluss lesen.

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Veröffentlicht am 14.05.2021

Emotionen pur - bin einfach nur begeistert

It was always you
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Normal höre ich Hörbücher dann, wenn ich noch einmal gemütlich die Teile einer Serie nachhören möchte, wenn ein neuer Band rauskommt oder wenn ich denke, dass es nicht mein Lieblingsbuch wird. Letzteres ...

Normal höre ich Hörbücher dann, wenn ich noch einmal gemütlich die Teile einer Serie nachhören möchte, wenn ein neuer Band rauskommt oder wenn ich denke, dass es nicht mein Lieblingsbuch wird. Letzteres galt auch hier, denn ich hatte noch so gut wie nichts über "It was always you" gehört.

Ich war nach wenigen Kapiteln aber schon so begeistert, dass ich dieses Vorurteil verwerfen musste und eigentlich lieber zum Buch gegriffen hätte (das macht mir meist mehr Spaß als hören), aber leider hatte ich es nicht zuhause. Und es war so unfassbar spannend, dass ich doch bis zum Ende hören musste, übrigens alle 13 Stunden an einem Tag.

Es ist eine reine Achterbahnfahrt der Gefühle. Immer wieder bekommt man neue Informationen, die alles Vorherige über den Haufen werfen oder einen Haufen Scherben auftürmen. Ich habe gelacht, gebangt, geweint und war absolut versunken. Und hinter allem steckt so viel Tragik, dass ein kleiner Riss in meinem Herzen auch nach dem Ende geblieben ist.

Ich muss wohl nicht erwähnen, dass ich mir beide Bände direkt als Buch bestellt habe und mich nun zurückhalten muss, um nicht auch "It was always love" an einem Tag durch zu hören.

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