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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2017

Katzenposie...

Samtpfotenpoesie
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Katzen sind wunderbare Tiere - ich bin ja selber zweifache Katzenmama und bin richtig stolz auf meine beiden Stubentiger. Deswegen konnte ich nicht widerstehen, als ich das Buch im (Achtung - Werbung) ...

Katzen sind wunderbare Tiere - ich bin ja selber zweifache Katzenmama und bin richtig stolz auf meine beiden Stubentiger. Deswegen konnte ich nicht widerstehen, als ich das Buch im (Achtung - Werbung) Jokers-Katalog gesehen habe und habe es bestellt. Diese Bestellung habe ich nicht bereut, denn das Buch ist wirklich schön.
Die gebundene Ausgabe, diese hat zwar nur 64 Seiten, aber diese paar Seiten sind wirklich gut gefüllt.
Neben schönen Gedichten von E. T. A. Hoffmann, Christian Morgenstern, Oscar Wilde, Hermann Hesse oder Joachim Ringelnatz zum Thema Katzen enthält es auch schöne Zitate, unter anderen von Kurt Tucholsky oder Charles Baudelaire. Eingerahmt werden diese schönen Gedanken rund um Katzen durch wirklich schöne und niedliche Katzenfotos, die passend zu dem Gedichtsinhalt sind oder sogar ganze Doppelseiten füllen.
Ein nettes kleines Buch - für alle Katzenfans und solche, die es werden wollen.

Fazit:
Ein tolles Buch - nicht nur als Geschenk oder kleines Mitbringsel für Katzenliebhaber, sondern für jeden, der von diesen eleganten Tieren fasziniert ist. Wirklich sehr schön zusammengestellt - was sowohl die Gedichte wie auch die Zitate betrifft und eingerahmt von tollen Bildern.

Veröffentlicht am 25.03.2017

Leider nichts mit Meer...

Helena oder das Meer des Sommers
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Eigentlich bin ich immer offen für unbekannte Bücher, gerade wenn es auch noch um Kindheitserfahrungen in anderen Ländern geht. Da das Buch schon lange in meinem Bücherregal schlummert, dachte ich mir, ...

Eigentlich bin ich immer offen für unbekannte Bücher, gerade wenn es auch noch um Kindheitserfahrungen in anderen Ländern geht. Da das Buch schon lange in meinem Bücherregal schlummert, dachte ich mir, ein kleines Buch gegen den Herbstblues tut mal ganz gut.
Ich muss das Buch mal "von hinten" aufrollen und mit dem Nachwort beginnen.
Im Nachwort von Antonio Pau zu diesem Buch steht: "Dieses Buch ist nicht für den oberflächlichen Leser geschrieben, sondern für den Eingeweihten, der darin, in seiner Kürze, ein Kunstwerk erkennen kann, überschäumend vor Emotion, Kraft und Zarthart."
Da ich mich selber nicht als oberflächlichen Leser empfinde und das Buch aber leider trotzdem nicht für mich zu durchdringen war, finde ich es eigentlich schade, weil mich der Klappentext wirklich ansprach.
Leider war für mich die sprachliche Umsetzung von Julián Ayesta wirklich fragwürdig (wobei das aber auch an der Übersetzung gelegen haben könnte).
Die einzelnen Textelemente ergaben für mich leider auch keinen Zusammenhang, obwohl ich das Buch nacheinander gelesen habe. Ähnlich erging es mir auch mit den einzelnen Textabschnitten, bei denen ich auch keinen Zusammenhang sehen konnte.
Schade - viel erwartet, aber leider nichts bekommen.
Leider muss ich von dem Buch wirklich abraten - den Lesetipp (der auf dem Buch aufgeklebt wurde) kann ich leider gar nicht zustimmen.

Fazit:
Das Buch trägt zwar einen schönen Titel, aber leider ist es inhaltlich gar nicht mein Geschmack. Das Buch ist wirklich nur etwas für Eingeweihte - zu denen ich aber leider nicht gehöre und deswegen spricht mich das Buch gar nicht an.

Veröffentlicht am 25.03.2017

Frauen und Lesen...

Frauen und Bücher
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Stefan Bollmann untersucht in seinem Buch "Frauen und Bücher: Eine Leideschaft mit Folgen" die Entwicklung der weiblichen Leselust. Er beginnt dabei bei den Anfängen, die rund 300 Jahre zurückliegen. Zunächst ...

Stefan Bollmann untersucht in seinem Buch "Frauen und Bücher: Eine Leideschaft mit Folgen" die Entwicklung der weiblichen Leselust. Er beginnt dabei bei den Anfängen, die rund 300 Jahre zurückliegen. Zunächst war das Lesen eine männliche Domäne, die erst langsam in weibliche Hand übergehen wird.
Anstoß der weiblichen Leselust bildet dabei Gottlieb Friedrich Klopstock, der als Erfinder der Dichterlesung gilt und der mit besondere Vorliebe seine Werke einem weiblichen Publikum präsentierte, welche sein Können mit Küsse honuiert. Diesen Beginn legt Stefan Bollman damit in das Jahr 1750. Ab diesem Zeitpunkt entwickelt Stefan Bollmann die Geschichte des weiblichen Lesens chronologisch weiter, beschränkt sich aber dabei nicht nur auf Deutschland, sondern geht auch auf Geschichten aus anderen Ländern ein.
Stefan Bollmann geht dann weiter über die viele verschiedene Stationen. Diese führen ihn unter anderen in die USA, nach England und Frankreich bis hin zur Gegenwart.

Der Schreibstil von Stefan Bollmann ist fließend und angenehm. Das Buch fesselt den Leser, obwohl es eigentlich ein Sachbuch ist, dass sich an literaturhistorischen Fakten entlang hangelt. Die Stilistik zeigt aber auch, dass Stefan Bollmann ein studierter Germanistik ist, der sich mit der Sprache nicht nur viel auseinder gesetzt hat, sondern auch mit ihr umgehen kann wie ein miesterhafter Geiger mit seiner Geige.

"Frauen und Bücher" zeigt sehr gut auf, welche Faszination und Magie Bücher auf den Leser ausüben und wie sehr sich das Lesen über die Jahre verändert hat. Für mich als begeisterte Leserin eine tolle Lektüre über mein liebstes Hobby.

Fazit:
Ein tolles Buch, was die Entwicklung der weiblichen Leselust sehr schön aufarbeitet und so aufzeigt, dass die Leselust unter der Frauen nicht von ungefähr kommt, sondern das Ergebnis einer langen Entwicklung ist. Das Buch ist absolut leseswert für Menschen, die sich für literaturhistorische Fakten interessieren oder auch für die "Weiblichwerdung des Lesens".

Veröffentlicht am 25.03.2017

Wunderschöne Geschichte...

Weil ich Layken liebe
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Layken und Will - zwei für einander geschaffene Menschen, die aber ihre Liebe nicht leben dürfen.
Layken zieht nach dem Tod ihres Vater von Texas nach Michigan und lernt an ihrem ersten Tag in Michigan ...

Layken und Will - zwei für einander geschaffene Menschen, die aber ihre Liebe nicht leben dürfen.
Layken zieht nach dem Tod ihres Vater von Texas nach Michigan und lernt an ihrem ersten Tag in Michigan Will kennen, ihn den sie sich Hals über Kopf verliebt. Beide sind glücklich - aber nur 3 Tage, denn dann begegnet Layken Will auf dem Flur ihrer neuen Schule - und in diesem Moment ist nichts mehr wie zuvor...

Die Liebe der beiden darf nicht sein - aber gegen Gefühle anzukommen ist leider nicht so einfach, zumal das Leben für Layken leider noch mehr unangenehme Nachrichten bereithält.
Zwei starke Persönlichkeiten treffen aufeinander, beide tragen ihr schweres Schicksal durchs Leben und verlieben sich ineinander. Doch dann schlägt das Schicksal mit voller Wucht zu, so dass Will und Layken stehen vor den schwersten Entscheidungen ihres Lebens.
Hat ihre Liebe überhaupt eine Chance unter diesen Umständen?

Die Geschichte von Layken und Will habt mich absolut in ihren Bann gezogen und ich habe so mitgelitten, weil man es beiden einfach so wünscht, dass es funktioniert. Ich konnte das Buch teilweise nicht aus der Hand legen, weil es einfach wissen wollte, wie es weiter geht. Der ganze Roman ist wie eine Achterbahnfahrt, die einen wirklich durch Höhen und Tiefen führt... Zu Beginn ist es eine witzige Teenager-Lovestory, die sich aber im Laufe des Buches immer mehr zu einer wirklichen Herzensstory mausert.

Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht von Layken geschildert - im Band 2 soll dan wohl die Geschichte aus der Sicht von Will geschildert, wenn ich jetzt richtig informiert bin. ^^
Der Stil von Collen Hoover ist leicht und liest sich einfach nur wunderbar, was vielleicht auch ein Grund war, weshalb ich das Buch einfach nur sehr schlecht aus der Hand legen konnte. Die Geschichte geht unter die Haut und wirklich ins Herz - deshalb absolute Leseempfehlung von mir.

Fazit:
Tolle Geschichte mit fantastischen Persönlichkeiten, die man einfach liebgewinnt und mit denen man mitleidet, wenn das Leben mal wieder gegen sie ist.
Wenn es ein Buch sein soll, dass unter die Haut geht, dann lest "Weil ich Layken liebe" - es geht wirklich unter die Haut und gleich ins Herz.
Absolute Leseempfehlung!!!

Veröffentlicht am 25.03.2017

Sehr realistisches Jugendbuch...

Verkauft
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"Verkauft" ist ein sehr realistischer Jugendroman, der unter die Haut geht.
Lakshmi lebt mit ihrer Familie in einer heruntergekommenen Hütte auf dem Schwalbenschwanzberg von Nepal. Der Stiefvater von ...

"Verkauft" ist ein sehr realistischer Jugendroman, der unter die Haut geht.
Lakshmi lebt mit ihrer Familie in einer heruntergekommenen Hütte auf dem Schwalbenschwanzberg von Nepal. Der Stiefvater von Lakshmi trinkt und spielt mehr als arbeiten zu gehen und so muss ihre Ama Lakshmi und kleinen Bruder alleine durchbringen. Das Leben ist hart und findet in ärmlichen Verhältnissen statt.
Als ein heftiger Regenguss die Einnahmequelle der Familie vzerstört, verkauft der Stiefvater Lakshmi an einen Kinderhändler. Durch den Verkauf landet Lakshmi im "Haus der Heiterheit" in Kalutta...

Der Stil des Buches sprach mich wahnsinnig an - es ist kein normaler Prosatext, sondern es sind eher Tagebuchaufzeichnungen, die die Geschehnisse aus den Augen von Lakshmi schildern.
Die Schilderungen sind zwar nicht ausführlich, aber der Rest, der zwischen den Zeilen steht, schockiert sehr.
Ich würde das Buch keinem jungen Menschen empfehlen, der in seiner Persönlichkeit noch nicht gefestigt ist, deswegen finde ich das Alter ab 14 etwas niedrig angesetzt. Zudem würde ich hinzufügen, dass man die jungen Leser mit derm Buch nicht alleine lassen sollte, weil der Inhalt doch ziemlich an die Substanz geht.

Das Geschehen ist sehr realistisch gehalten und verzichtet auf Ausschmückungen aller Art, was aber dem Buch sehr gut steht, da solche ernsten Themen keine Verharmlosung brauchen.
Patricia McComicks Stil schafft allerdings eine Distanz zwischen dem Leser und Lakshim, in dem sie immer wieder einen lakonischen Ton einsetzt, der dazu da ist, das, was Lakshim erlebt, für sie selbst und auch für den Leser überlebbar zu machen. Der Einsatz dieses Stilelements ist aber auch ein Zeichen für die Hoffnung und den Glauben von Lakshmi, das sich alles ändern könnte...

Fazit:
Ein sehr realistischer Jugendroman, der fesselt und unter die Haut geht, obwohl er stilistisch wie in Tagebuchaufzeichnungen geschrieben ist. Allerdings sollte man die Jugentlichen, die sich mit diesem Buch auseinandersetzen, nicht mit der Thematik nicht alleine lassen.