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Veröffentlicht am 19.03.2017

Da ist noch Luft nach oben...

Mord in Greetsiel - Ostfrieslandkrimi
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Das Buch kam als Rezensionsexemplar vom Verlag her zu mir und
Das Cover erinnert wirklich an Ostfriesland und man bekommt Urlaubslust, weil alles so friedlich und freundlich wirkt.

Mit einem kleinen ...

Das Buch kam als Rezensionsexemplar vom Verlag her zu mir und
Das Cover erinnert wirklich an Ostfriesland und man bekommt Urlaubslust, weil alles so friedlich und freundlich wirkt.

Mit einem kleinen Trick entführt Josefine, eine Gerichtsmedizinerin im Ruhestand, die aber alles andere als ruhig ist, ihre Enkelin Jessica nach Ostfriesland. Angeblich will sie sich dort ein Ferienhaus kaufen, was aber dem Rest der Familie gar nicht behagt. Jessica fällt die Aufgabe zu der Oma diese Idee wieder auszureden und so begleitet sie Josefine nach Ostfriesland.
Eingecheckt wird in einem Hotel, welches auch als Tagungszentrum für eine Gruppe Pharmareferenten dient. Doch ganz schnell ist es mit der Beschaulichkeit des kleinen Ortes vorbei, eine Leiche nach der anderen taucht auf...

Der Schreibstil von Susanne Ptak ist angenehm zu lesen, sie schafft es den Leser wirklich nach Ostfriesland zu versetzen und nimmt den Leser im in die Geschichte und bringt ihn zum Mitfiebern, aber es gibt auch sehr humorvolle Momente, was das Lesen sehr angenehm macht.
Der Krimi hätte etwas länger ausfallen können, es gab noch an einigen Stellen etwas Ausbaupotenzial, die 200 Seiten lesen sich wahnsinnig schnell weg, weil man der Handlung gut folgen kann, obwohl sie ohne einen grossen Spannungsbogen auskommt. Ab und zu gibt es mal eine etwas sehr gewollte Wendung, die aber zum sonstigen Stil passt und deswegen nicht so wirklich ins Gewicht fällt.

Das Buch eignet sich aber wirklich als Lektüre zum Entspannen, wenn man eben nicht so einen typischen Krimi haben möchte, sondern es lieber etwas entspannter angehen lässt und sich dann von den Wendungen überraschen lassen möchte.

Fazit:
Ein recht netter Krimi, der nur leider etwas kurz ist, weil etwas Ausbaupotenzial hätte es schon noch geben, was aber leider nicht genutzt wurde. Trotzdem ist es ein sehr schöner Ostfrieslandkrimi geworden, der den Leser mitnimmt und mitfiebern lässt, ihn aber auch gleichzeitig mal lachen lässt und der sich auch wunderbar als Urlaubslektüre oder mal zum Abspannen lesen lässt.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Neue ungewöhnliche Todesanzeigen...

Wir sind unfassbar
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Band 2 zu den Todesanzeigen von "Aus die Maus" hatte ich zusammen mit Band 1 gekauft, weil ich mir dachte, da kann man beide Bände gleich zusammen lesen.
Im Gegensatz zu Band 1 war im Band 2 der Humor ...

Band 2 zu den Todesanzeigen von "Aus die Maus" hatte ich zusammen mit Band 1 gekauft, weil ich mir dachte, da kann man beide Bände gleich zusammen lesen.
Im Gegensatz zu Band 1 war im Band 2 der Humor eher recht zurückgefahren, weil man wirklich traurige Themen verarbeitet wurden und man dann nicht wirklich lachen kann, dann ist das einfach für mich Thema verfehlt, weil es sollte ja eigentlich um lustige Momente gehen.
In 14 Themenkategorien sind Todesanzeigen zusammengefasst, die zwar schon in die Kategorien passen, aber leider trotzdem recht weit gefasst sind. Zu den Todesanzeigen wird auch immer ein kleiner einleitender Text geschrieben, der manchmal leider auch etwas deplatziert wirkt.
Wirklich viel zum Lesen ist es auch nicht, weil die Autoren die Anzeigen so abdrucken, wie sie auch erschienen sind und deswegen die Texte fast nur aus dem Todesanzeigen bestehen.
Im Lesen haben sich auch eher Tränen als Freude ergeben, was ja eigentlich gar nicht beabsichtigt war, weil das Buch ja eigentlich die humoristische Seite zeigen sollte, aber leider kommen manche Anzeigen auch recht unglaubwürdig rüber.

Fazit:
Keine Frage, das Buch liest sich amüsant und es zeigt auch mal wieder, welche skurrilen Themen man dich so alles in eine Todesanzeige packen kann, aber in diesem Band fanden sich zum Teil wirklich sehr traurige Sachen, bei denen ich dann nicht wirklich lachen konnte und das verdirbt dann schon etwas das Lesevergnügen, weil man aus den Todesanzeigen wirklich keine humorvollen Untertöne lesen konnte und leider sind sie zum Teil auch recht unglaubwürdig.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Mal andere Todesanzeigen...

Aus die Maus
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Ich habe das Buch gekauft, weil ich den Titel einfach lustig fand und mir dachte, das Thema mal auf eine witzige Art anzugehen, ist vielleicht nicht so schlecht, weil der Tod an sich ja eigentlich kein ...

Ich habe das Buch gekauft, weil ich den Titel einfach lustig fand und mir dachte, das Thema mal auf eine witzige Art anzugehen, ist vielleicht nicht so schlecht, weil der Tod an sich ja eigentlich kein Thema zum Lachen ist.
In 17 Themenkategorien sind Todesanzeigen zusammengefasst, die zwar schon in die Kategorien passen, aber leider trotzdem recht weit gefasst sind. Zu den Todesanzeigen wird auch immer ein kleiner einleitender Text geschrieben, der manchmal leider auch etwas deplatziert wirkt.
Das ungewöhliche Hobby der Autoren hat sich zu einem ungewöhnlichen Buch entwickelt, aber der Humor ist ja immer so unterschiedlich wie die Menschen und deswegen ist es auch nicht möglich, den Humor aller zu treffen.
Wirklich viel zum Lesen ist es auch nicht, weil die Autoren die Anzeigen so abdrucken, wie sie auch erschienen sind und deswegen die Texte fast nur aus dem Todesanzeigen bestehen.
Natürlich bestehen manche Sachen auch im Wortwitz und man kann man lächeln, aber mehr ergab sich leider beim Lesen nicht.

Fazit:
Band 1 "Aus die Maus" fasst ungewöhnliche Todesanzeigen zusammen, aber leider trifft es nicht wirklich den Humor, den man eigentlich erwartet. Vielleicht geht auch einfach in dem Moment der Humor zwischen Autoren und Leser recht weit auseinander, was immer mal passieren kann.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Eine besondere Liebe...

Eisprinz und Herzbube
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"Eisprinz und Herzbube" konnte ich im Rahmen einer Blogtour lesen, die über meinen Blog ging und ich natürlich auch das Buch gelesen habe, über das ich berichtet habe.

Ich finde das Cover echt ansprechen, ...

"Eisprinz und Herzbube" konnte ich im Rahmen einer Blogtour lesen, die über meinen Blog ging und ich natürlich auch das Buch gelesen habe, über das ich berichtet habe.

Ich finde das Cover echt ansprechen, die Augen der beiden Jungs sind echt super interessant und auch der Blick zieht einen als Leser an. Auch das Spiel mit den Farben ist echt gut gemacht und rundet das Cover echt sehr schön ab.

Emilio, der Milo als Spitzname schöner findet, hat es in seinem Leben wirklich nicht leicht, nicht nur, dass er zu Hause von seinen Väter immer wieder gemobbt und gestichelt wird, er ist auch in der Schule der Aussenseiter, weil er anders ist als die Anderen. Anders sein ist im Alter von 15 Jahren immer eine schwierige Sache und dann trifft Emilio auf Nicholas, der ihn sofort anspricht, aber die beiden raten erstmal aneinander. Ob ein Kuss das alles ändern kann?

Emilio und auch alle anderen Charakter in dem Buch beschreibt Elena Losian sehr interessant und lebensnah, was mir sehr positiv aufgefallen ist. Das sind einfach Charaktere, die man einfach ins Herz schliesst und einfach nicht mehr gehen lassen möchte. Eingerahmt werden die schönen Charaktere von einem wunderbar fliessende Schreibstil, der den Leser einfach sehr in die Geschichte zieht und ihn einfach nicht mehr los lässt.

Elena Losian beschreibt wirklich lebensnahe Emotionen, was das Buch sehr in die Realität setzt, bleibt aber trotzdem immer wieder überraschend, was den Leser immer wieder ein "Ah!" entlockt, bleibt aber innerhalb der Geschichte immer dem Erzähltempo treu.
Was besonders auffällt ist der feinsinnige Humor, den sie mit in die Geschichte einbaut und so auch etwas schwierige Momente aufgelockert bekommt.

Das Buch ist nicht nur ein Buch für Jugendliche, auch als Erwachsener kann man sich dem Zauber der Geschichte schlecht entziehen, weil das Thema ja in der Gesellschaft schon alle angeht und eben auch eine wirklich schöne Geschichte ergeben kann.

Fazit:
Ein tolles Jugendbuch, das sich aber auch für Erwachsene durchaus eignet und lesenswert ist, über ein Thema, was leider immer noch und immer wieder tabuisiert wird, was eigentlich schon lange nicht mehr so sein sollte, aber eben immer noch wird.
Gerade die Konstellation um Emilio herum macht das Lesen echt interessant und zu einem wahren Vergnügen und man wird von dem Buch wirklich gefesselt, dass man es kaum noch aus der Hand legen kann, weil man immer wissen will, wie es weitergeht und was zwischen Emilio und Nicholas noch alles passieren wird...

Veröffentlicht am 19.03.2017

Eine junge Liebe...

A Song about Love
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Ich habe das Buch als Wanderbuch bekommen und hatte so die Möglichkeit gehabt, es zu lesen.
Das Cover ist wirklich schön, ich tippe mal, dass das Mädchen auf dem Cover Mona ist. Das Thema Musik kommt ...

Ich habe das Buch als Wanderbuch bekommen und hatte so die Möglichkeit gehabt, es zu lesen.
Das Cover ist wirklich schön, ich tippe mal, dass das Mädchen auf dem Cover Mona ist. Das Thema Musik kommt auch gleich im Cover vor, was schon ein guter Blickfang auf dem Cover ist.
Jonas hat Sommerferien und darf mit seiner Band auf einem Bandcontest spielen. Und dabei geschied etwas schönes, den Jonas verliebt sich Hals über Kopf in Mona, die schöne Musikerin und Mona verliebt sich auch in ihn. Doch dann passiert etwas, was Jonas komplett aus der Bahn wirft und er muss zusehen, dass er alles retten kann, was ihm wichtig ist...
Sabine Bartsch schafft mit Jonas und Mona zwei wirklich interessante Protagonisten, die sich innerhalb des Buches noch gut entwickeln. Doch gibt es in einige Stellen im Buch, die nicht so wirklich perfekt umgesetzt sind, manchmal ist es einfach holprig oder einfach auch unglaubwürdig. So wirklich eine Lösung für den Konflikt gibt es leider nicht, auch bietet das Buch keine wirkliche Handlungsmöglichkeit, weil die Protagonisten in Selbstjustiz verfallen, was an sich gesehen ja nie eine Lösung ist.
Sabine Bartsch schreibt in der Ich-Perspektive und aus der Sicht von Jonas, wodurch Mona etwas im Hintergrund bleibt, was aber sicher an der Perspektive liegt. Trotzdem sind Jonas und Mona sehr sympathische Charaktere, die gut in die Geschichte passen.
Der Schreibstil von Sabine Bartsch ist wirklich schön flüssig zu lesen und mit 204 Seiten ist das Buch auch nicht übermäßig lang, es gibt auch keine übermässigen Längen. Sie schneidet in dem Buch aber nicht nur locker-leichte Themen an, sondern wird auch sehr ernst in den Themen, die mit Stalking und sozialen Medien auch wirklich aktuell sind.