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Veröffentlicht am 24.03.2017

Interessanter Reihenauftakt...

Eve & Caleb – Wo Licht war
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Eve lebt in einem Internat und freut sich eigentlich auf ihr Leben als ein wertvolles Mitglied in der Gesellschaft. Ihr Mutter starb bei der Großen Seuche und so ist Eve auf ihre Kontakte innerhalb des ...

Eve lebt in einem Internat und freut sich eigentlich auf ihr Leben als ein wertvolles Mitglied in der Gesellschaft. Ihr Mutter starb bei der Großen Seuche und so ist Eve auf ihre Kontakte innerhalb des Internates angewiesen. Als Eve aber feststellt, dass ihr zukünftiges Leben nichts als Ausbeutung für sie bereit hält, flieht sie aus dem Internat hinaus in eine Welt, die sie nicht kennt. Dort trifft sie auf Caleb, einen Rebell, der ihr hilft. Nur leider soll es nicht bei der Hilfe bleiben...

Ich mochte Eve, weil sie trotz der schwierigen Situation in der sie steckt, einen kühlen Kopf bewahrt und versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Ich finde auch, sie ist die Protagonistin, die sich am meisten in dem Buch entwickelt.
Caleb ist für mich etwas geheimnisvoll, aber das finde ich nicht schlimm, weil sein guter Kern - gerade im Bezug auf Eve - immer wieder durchscheint. Ich glaube auch, dass er sich selber immer sehr zurücknimmt um Eve zu schützen und es ihr dadurch etwas leichter zu machen. Trotzdem bemerkt man, dass er humorvoll und loyal ist.
Natürlich sollte an dieser Stelle bemerkt werden, dass die Charaktere des Buches relativ einfach gehalten sind, aber das tut dem ganze Buch - nach meiner Meinung - sogar ganz gut.

Was mir leider negativ aufgefallen ist, dass der Mittelteil sich etwas sehr zieht. Ich fühlte da einen Spannungsabfall, der mir nicht so sehr gefiel. Auch fiel es Anna Carey dann irgendwie schwer, die Spannung wieder nach oben zu bringen. Das fand ich persönlich sehr schade, weil das führte bei mir zu dem Punkteabzug. Trotzdem fand ich das Ende wieder sehr gut.

Das Cover finde ich recht hübsch gestaltet, es ist eher schlicht gehalten und verrät dadurch nicht viel vom Inhalt. Ich mag das Grün sehr und die Mischung der Farben stimmt einfach - zumindest in meinen Augen.

Den Schreibstil von Anna Carey mochte ich. Er war jetzt nichts besonderes, aber sehr angenehm zu lesen und fesselt den Leser auch, ist aber sprachlich auch dem Jugendroman angepasst. Sie beschreibt viele Dinge sehr genau, so dass das Vorstellen leichter wird. Der Leser sieht die gesamte Zeit durch´s Eves Augen, die alles in der Ich-Perspektive erzählt, und kann dadurch besser verstehen, was Eve fühlt. Trotzdem fallen die anderen Abläufe im Buch nicht hinten über.
Ich habe bei dem Buch immer wieder bemerkt, wie ich Kopfkino bei dem Buch hatte. Das fand ich richtig toll, weil die Dystopie dadurch lebendig wird.

Die Grundidee des Romans gefällt mir und ich bin gespannt, wie sich die Trilogie weiterhin entwickelt, denn "Wo Licht war" ist ja erst Band 1 der Trilogie...

Fazit:
Ein toller Einstieg in eine sehr spannende Dystopie, die eine Mischung aus spannenden und emotionalen Momenten mit tollen und starken Charakteren ist, auf deren Entwicklung ich gespannt bin. Leider zeiht sich der Mittelteil etwas, was bei mir leider zu einem Punkteabzug führte.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Wahnsinnig süsse Geschichte...

Filou
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Das Buch habe ich als Empfehlung von meiner Mama bekommen - sie liest wahnsinnig gerne Geschichten mit und rund um Tiere und so hat sie natürlich auch Filou gelesen und ihn mir ans Herz gelegt.

Filou ...

Das Buch habe ich als Empfehlung von meiner Mama bekommen - sie liest wahnsinnig gerne Geschichten mit und rund um Tiere und so hat sie natürlich auch Filou gelesen und ihn mir ans Herz gelegt.

Filou ist ein Straßenkater, der es im Leben nicht leicht hat. Nach dem Tod seiner Mutter adoptiert ihn Lucrezia, die ihn aber mehr ausnutzt als ihn zu beschützen. Doch als er Marla kennenlernt, scheint sich alles zum Guten zu wenden, aber leider wird es das nicht. Erst als er Josephine und ihre beiden kleinen Jungen trifft, begreift Filou, dass er selber in seinem Leben das Glück finden kann...

Die Geschichte um Filou fand ich so wahnsinnig niedlich. Man leidet so mit dem kleinen Kater mit, wenn er von Lucrezia angeschnurrt wird, erlebt aber gleichzeitig auch, welcher Kampfgeist in Filou steckt. Man gewinnt den kleinen Kater schon innerhalb der ersten Seiten wahnsinnig lieb, weil er sich immer etwas weigert erwachsen zu werden. Mich hat es stellenweise wirklich zu Tränen gerühert, weil es einen so mitnimmt in die Welt rund um Filou.

Der Schreibstil von Sophie Winter ist angenehm zu lesen und sprachlich echt toll gestaltet. Da merkt man die Erfahrung von Sophie Winter als Autorin sehr durch, aber das finde ich nicht schlimm, weil es sich sehr postitiv auf das Buch auswirkt.
Schön fand ich auch die schwarz-weißen Bleistiftzeichungen, die immer wieder in das Buch eingestreut waren. Sie passen in das Buch und unterstützen die Fantasie.

Da diese Buch erst Band 1 ist, freue ich mich schon auf die nachfolgenden Bände rund um Filou, die hoffentlich genauso gut sind wie Filou´s Suche nach dem Glück...

Fazit:
Das Buch ist nicht nur etwas für Liebhaber von Katzen oder von Frankreich, es ist so ein kleines Buch, das eigentlich ein JA zum Leben schreit. Es ist wahnsinnig süß geschrieben und illustiert, das kann man nur jeden zum Lesen empfehlen.
Absolute Leseempfehlung!!!

Veröffentlicht am 24.03.2017

Toller Reihenstart...

Raum 213 - Harmlose Hölle
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Das Buch habe ich mir aufgrund der vielen positiven Stimmen von anderen Bloggern gekauft und es natürlich auch relativ schnell gelesen. Bei den 174 Seiten war das Buch auch sehr schnell ausgelesen.

Liv ...

Das Buch habe ich mir aufgrund der vielen positiven Stimmen von anderen Bloggern gekauft und es natürlich auch relativ schnell gelesen. Bei den 174 Seiten war das Buch auch sehr schnell ausgelesen.

Liv sieht ihren Freund auf einer Party mit einem fremden Mädel knutschen und verlässt fluchartig die Party. Sie verirrt sich und trifft auf einen geheimnisvollen Jungen, der ihr zwar Angst macht, aber sie auch irgendwie in seinen Bahn zieht, Erst später stellt sch raus, dass der Junge Ethan ist, der vor einigen Jahren im Raum 213 gefangen war und dann für einige Zeit in einer geschlossenen Anstalt verschwand.
Liv findet dann in ihrem Vorgarten eine Leiche und damit nimmt das ganze Geschehen nimmt seinen unheimlichen Lauf. Liv kann zeitweise nicht zwischen Realität und Fiction unterscheiden, weil diue Übergänge so fließend zu sein scheinen. Doch Liv versteht ihr Rolle in diesem ganzen Spiel nicht und bevor sie erkennt, was gespielt wird, scheint es zu spät zu sein...

Als Leser steht man praktisch gleich im Geschehen und Liv - die man die ganze Zeit über begleitet - werden nach dem Party kaum noch Pausen gegönnt, die Dinge geschehen in hoher Geschwindigkeit, dass man als Leser wirklich hinter sein muss.

Amy Crossing schafft es, die Spannungskurve über die gesate Zeit des Geschehens hoch zu halten, allerdings gibt es ein paar kleine unlogische Momente, die aber nicht so großartig den Gesamteindruck stören, aber leider trotzdem auffallen.

Die Altersangabe zu dem Buch finde ich diese Mal sehr treffend, weil ich denke, das Jugendliche ab 12 das Buch sehr gut verarbeiten können, weil es zwar spannend ist, aber auch widerum nicht "zu spannend" ist. Ich möchte jetzt dem Ende nicht vorgreifen, ich kann mir aber vorstellen, dass es Jugendliche gut verstehen können.

Etwas, was bei mir aber zum Abzug eines Punktes in der Gesamtwertund führt, war, dass ich das Gefühl hatte, dass ich weder Liv noch die anderen Charakter besser kennenlernen konnte. Das liegt zum einen an dem hohen Erzählempo, das Amy Crossing vorgibt, zum anderen hatte ich auch das Gefühl, dass sie uns nichts weiter über Liv und ihre Umgebung erzählen will. Ich konnte Liv leider kaum kennenlernen und das finde ich wirklich schade.

Fazit:
Ein spannender Start in eine neue Serie, die durch ein hohes Erzähltempo und einen toller Spannungskurve besticht, aber leider geht das etwas zu Lasten der Charakter, das finde ich sehr schade. Ein paar Seiten hätte dem Thiller gut gestanden, aber das lässt sich jetzt leider nicht mehr ändern.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Das schöne hohe Alter...

Du bist nie zu alt, um glücklich zu sein
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Ein kleines Buch, dass völlig unscheinbar im Regal bei meinem Lieblingsbuchhändler stand und ich es eigentlich nur in Hand genommen habe, weil mir der Name Toyo Shibata interessant erschien. Ich interessiere ...

Ein kleines Buch, dass völlig unscheinbar im Regal bei meinem Lieblingsbuchhändler stand und ich es eigentlich nur in Hand genommen habe, weil mir der Name Toyo Shibata interessant erschien. Ich interessiere mich ja für die asiatische Kultur und das gab wahrscheinlich auch den Ausschlag dafür, dass ich das Buch wirklich gekauft habe.

Ich finde das Cover richtig schön, vor allem, weil es eigentlich schlicht gehalten ist. Man sieht im Zentrum ein Bild von Toyo Shibata, welches mit Kirschblüten hinterlegt ist. Das gesamte Cover ist in einem zarten Rosa gehalten, wirkt aber trotzdem sehr unaufdringlich.

Toyo Shibata war schon über 100 Jahre alt, als sie ihr Debüt als Autorin hatte und trotzdem ist dieses Buch wie ein Moment der Ruhe. Die Gedichte, die in diesem Buch versammelt sind, beschreiben verschiedene Lebensstationen von Toyo Shibata, die man zu Beginn des Buch besser kennenlernt und so auch die Gedichte oder teilweise auch nur Gedanken viel besser versteht.

Besonders schön fand ich, dass man eben zu Beginn des Buches viel über Toyo Shibata erfahren hat, weil sie vor ihrem Buch in der literaischen Welt kein Begriff war. Eigene Gedichte erschliessen sich aber auch nur, wenn man als Einstieg die Vorgeschichte dieser besonderen Frau gelesen hat. Zudem bekommt man neben vielen Lebensstationen auch noch einige Bilder gezeigt, damit man ein besseres Bild von dem Leben der Toyo Shibata hat.
Gleichzeitig vermittelt es einen gutes Bild von der Gesellschaft in Japan, die vermutlich viel schneller alter als unsere Gesellschaft. In Japan ist Toyo Shibata inzwischen ein Vorbild für viele Menschen und ich könnte mir vorstellen, dass sie einen ähnlichen Status auch bei uns erhalten könnte.

Toyo Shibata ist ein Vorbild für viele Menschen und das kann ich sehr gut nachvollziehen, weil ihr kleinen Ferse einfach viel Lebensweisheit und gleichzeitig Hoffnung ausstrahlen, dass man das Buch wirklich immer wieder zur Hand nehmen kann und sobald man ein oder zwei Gedichte gelesen hat, stellt sich eine Ruhe ein, die vielleicht unheimlich erscheinen mag, aber wichtig für unser inneres Gleichgewicht ist.
Für mich wird diese Buch wohl eine Quelle der Ruhe werden und deswegen gibt es dafür eine absolute Leseempfehlung!

Fazit:
Ein kleines Buch, das aber so viel Inhalt hat.
Es zeigt, dass das Alter doch nicht nur Nachteile mit sich bringt.
Gleichzeitig vermittelt es ein Bild der japanischen Gesellschaft, welches zeigt, dass das Leben in dieser Gesellschaft auf einen andere Art und Weise auch schwierig ist.
Besonders schön sind die Informationen und Fotos rund um Toyo Shibata zu Beginn des Buches, die den Einstieg in die Gedichte sehr einfach machen.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Zieht in den Bann...

Selection – Die Elite
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Der Band 2 der "Selection"-Triologie von Kiera Cass war das Buch, worauf ich mich im Februar am meisten gefreut habe, weil ich mich total in Band 1 verliebt hatte und es kaum noch erwarten konnte, das ...

Der Band 2 der "Selection"-Triologie von Kiera Cass war das Buch, worauf ich mich im Februar am meisten gefreut habe, weil ich mich total in Band 1 verliebt hatte und es kaum noch erwarten konnte, das Band 2 endlich auf Deutsch erscheint.
Die Covergestaltung spricht mich wieder total an. Das Kleid und der Blick des Mädchens sind wirklich schick und durch die Spiegelung im Hintergund wird das Cover zu etwas ganz besonderen. Ich mag dieses intensive Rot und wenn die beiden Bände nebeneinander stehen (Band 1 ist in türkis gehalten), bringen sie sich gegenseitig zum Leuchten.
Wirklich eine tolle Covergestaltung für eine ganz besondere Trilogie.

Achtung: Rezension kann Spoiler zu Band 1 enthalten!!!

In Band 2 wird in der Grundidee natürlich an Band 1 angeknüpft, auch wenn es keinen direkten Übergang gibt, was ich aber nicht schlimm fand, da man trotzdem gut in die etwas veränderte Situation reinfinden konnte. Band 1 endet praktisch damit, dass die Mädchen immer weniger werden und Band 2 steigt praktisch bei den Top 6 ein.
America gehört inzwischen zu den 6 Mädchen, die von den 35 ausgewählten Mädchen übrig geblieben sind, und ist noch im Casting dabei. Trotzdem weiß sie immer noch nicht, zu wem ihr Herz mehr gehört - zu Aspen, der immer für sie da war, aber ihr das Herz gebrochen hat oder zu Maxon, der sie wirklich um sie bemüht, aber von dem sie nicht sicher ist, was sie ihm glauben kann und was eben nicht.
Sie bittet sich immer noch Zeit aus, weil sie selber nicht weiß, in welche Richtung sie gehen soll und was das Richtige für sie ist.

Dazu kommt, dass durch die begrenzte Anzahl der Mächen, es immer schwierig wird, sich vin Maxon mehr Zeit auszubitten und er sich plötzlich auch anderen Mädchen zuwendet, was America sehr verletzt. Natürlich beginnen auch die restlichen 5 Mädchen immer mehr für Maxon zu empfingen und machen sich Hoffnungen auf Maxons Herz und natürlich auch auf die Krone.
Und plötzlich muss sich America doch entscheiden...

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an America, damit sie sich auf die Rolle als Prinzessin vorbereiten kann. Zunächst scheint alles gut zu laufen, doch dann passiert wieder ein Rebellenangriff auf den Palast, der deutliche Spuren hinterlässt, aber trotzdem nicht dazu führt, dass die Anforderungen geringer werden.

Der Schreibstil von Kiera Cass hat mich wieder völlig in den Bann gezogen. Sobald ich das Buch begonnen hatte, konnte ich es kaum wieder aus der Hand legen. Die Spannung wird über das gesamte Buch hoch gehalten und das Buch wird praktisch von dem Hauptcharakter America getragen.

Im Vordergrund steht in diesem Band vor allem die emotionale Lage von America, Aspen und Maxon. Der Leser erfährt am meisten von America, aber auch bei Aspen und Maxon gewinnt man tiefe Einblick in ihr Gefühlsleben.

Ein weitere Schwerpunkt in diesem Band sind die dystopischen Elemente. Man erfährt mehr über die Entstehung des Staates Illeá und auch über seinen Gründer Gregory Illeá. Zudem wird das System innerhalb des Staates näher beleuchtet, wodurch die Welt um America für den Leser greifbarer wird. Zudem erhält man neuen Informationen rund um die Rebellen und den Krieg in New Asia. Ich denke, diese Informationen werden dann in Band 3 wichtig werden, auch wenn sie jetzt schon einen gewisse Rolle für die Aufgabe von America spielen.

Das Buch liest sich wirklich gut, ist aber in sich eher etwas ruhig gehalten, da war Band 1 etwas schneller in der Abfolge der Ereignisse. Die Ruhe fand ich aber nicht schlimm, da ich insgeheim hoffe, das es die Ruhe vor dem Sturm in Band 3 ist.

Was ich besonders an dem Buch mag, ist America. Sie verändert sich trotz der Situation um sich herum, kaum. Sie bleibt bei ihren Standpunkten und versucht einfach, das Leben für alle zu verbessern, womit sie sich aber scheinbar auch mächtige Feinde schafft. Trotzdem will sie von ihrem Überzeugungen nicht abrücken und das bewundere ich sehr an ihr.

Fazit:
Die Elite hat mich - genau wie Band 1 - komplett in den Bahn gezogen und verzaubert.
America ist eine starke Protagonistin, die versucht ihren Weg zu gehen, aber sich einfach nicht zwischen Aspen und Maxon entscheiden kann.
Es ist vielleicht nicht das spannendes Buch, aber es liest sich wie Zucker und ich bin jetzt schon wahnsinnig gespannt auf Band 3.