Der Ruf aus dem Exil
ForsakenChristian Hübner zeigt mit seinem Buch „Forsaken -Der Letzte Schwur" das Fantasy Genre in seiner vollen Pracht. Mit großartigen Kämpfen und mit Croa, einen Meister der Schwertkunst, kann "Forsaken" mit ...
Christian Hübner zeigt mit seinem Buch „Forsaken -Der Letzte Schwur" das Fantasy Genre in seiner vollen Pracht. Mit großartigen Kämpfen und mit Croa, einen Meister der Schwertkunst, kann "Forsaken" mit einigen sehr spanenden Höhepunkten glänzen und mit vielfältigen Charakteren punkten.
Wir lernen zunächst Croa kennen, der seit seiner Kindheit dem Königshof von Herzland dient. Durch seine Schwertfähigkeiten steigt er zum Leibwächter der Prinzessin Kisune auf. Doch als seine wachsenden Gefühle für die Prinzessin den König auffallen, wird er aus dem Königreich verbannt. Er wandert umher und tötet derweil Dämonen und dunkle Kreaturen, doch als der Königshof und das Herzland in Gefahr gerät, kehrt er zwei Jahre später, trotz Verbannung, zurück. Der Scherbenhaufen, der vor ihm liegt, muss er wieder zusammenflicken, denn sein eigenes Leben wahr nie so sehr in Gefahr wie bei seiner Rückkehr nach Herzland.
Neben den detaillierten Kampfszenen ist auch die Welt sehr eindrucksvoll aufgebaut. Die Handlung hatte im positiven Sinne, Witcher-Hexer Vibes, die Dynamik zwischen den Figuren und die humorvollen Dialoge sind wirklich gelungen, ohne die Handlung albern wirken zu lassen. Gerade auch sein Freund, der zwischen Mensch und Einhorn wechseln kann, hat der Handlung eine sympathische Note verliehen und einen guten Kontrast zu Croa gezeichnet, der sehr zielstrebig und loyal ist, aber auch sehr verbissen sein kann.
Auch die spätere Bedrohung von Herzland wird gut dargestellt und man spürt die drohende Gefahr und den Umschwung zu einer düsteren Atmosphäre, die entsteht. Auch die Emotionen der Charaktere wirken authentisch und nachvollziehbar, so wirkt dieses Buch rundum gut aufgebaut und ist insgesamt ein toller Lesegenuss.