Nimmt sich selbst zu wichtig
Der SchwarmPuh, ein dickes Buch. Pro: Die Dialoge kann man gut lesen. Contra: zu lang, zu zäh, seitenlange wissenschaftliche Erklärungen, die man so detailliert nicht gebraucht hätte, flache, unsympathische Charaktere ...
Puh, ein dickes Buch. Pro: Die Dialoge kann man gut lesen. Contra: zu lang, zu zäh, seitenlange wissenschaftliche Erklärungen, die man so detailliert nicht gebraucht hätte, flache, unsympathische Charaktere ohne Tiefgang, die einen nur nerven, ständige Anspielungen auf SF-Filme und Bücher (und das dass, was in diesem Buch vorkommt, ja so viel glaubwürdiger ist), die Amis wollen die Weltherrschaft (zumindest die meisten), die Deutschen sind die einzig vernünftigen in der Europäischen Union. Viel zu lang, viel zu sinnlos, da überhaupt nicht zur Story gehörend.
Natürlich ist die Sache überdenkenswert: ist der Mensch die Krone der Schöpfung, gibt es noch andere intelligente Wesen, was wäre, wenn es in der uns unbekannten Tiefsee noch eine zweite hochkultivierte, intelligente Rasse gäbe? Alles interessant, ohne Frage. Aber alles nicht neu und vor allem: nicht unterhaltsam. Es gibt keinen Grund diese flache Story auf 1000 Seiten auszuwälzen und erst recht keinen Grund, so viele selbstgefällige, arrogante Charaktere zu erfinden.