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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2020

Spannend!

Cold Case - Das verschwundene Mädchen
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Der Schreibstil ist gut und die Kombination aus dem aktuellen Fall, der Serie von Überfällen, Vergewaltigungen und Mord, die auf den schon vor Jahren aktiven „Valby-Mann“ schließen lassen und dem eigentlichen ...

Der Schreibstil ist gut und die Kombination aus dem aktuellen Fall, der Serie von Überfällen, Vergewaltigungen und Mord, die auf den schon vor Jahren aktiven „Valby-Mann“ schließen lassen und dem eigentlichen Cold Case-Fall, des vor 16 Jahren verschwundenen Mädchen Annika finde ich gelungen.
Besonders, als sich ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen herauskristallisiert und einen (mich) erst einmal auf eine falsche Fährte führt. Man fängt an, selbst zu kombinieren und zu rätseln, wer der Täter gewesen sein könnte.
Die Ermittlerin Tess finde ich authentisch und sympathisch und mir gefällt auch , dass ihre privatem Probleme mit in die Geschichte einfließen.

Mir hat das Buch auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung der Serie.

  • Spannung
  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 26.04.2019

Idee gut, aber ausbaufähig

So nah der Tod
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Den Umschlagtext fand ich spannend und auch der Prolog aus Sicht des Täters fesselte mich.
Die gesamte Geschichte findet an einem einzigen Tag statt und wird jeweils aus der Sicht des Ermittlers Eric Weinsheim, ...

Den Umschlagtext fand ich spannend und auch der Prolog aus Sicht des Täters fesselte mich.
Die gesamte Geschichte findet an einem einzigen Tag statt und wird jeweils aus der Sicht des Ermittlers Eric Weinsheim, der Mutter Annika Ritter, deren Tochter entführt wurde und des Täters erzählt.
Die eigentliche Geschichte, dass Annika genau 24 Stunden Zeit hat, ihre Tochter wiederzufinden und auf der gemeinsamen Hetzjagd mit ihrem besten Freund, den zur Hilfe gerufen hatte, die Rätsel, die ihr der Täter immer wieder stellt und die Leichen, die den Weg pflastern, ist gut gedacht.
Aber die widersinnigen Handlungen von Sebastian Suarek, ihrem besten Freund und Annika und die merkwürdigen Gedankengänge sind für mich auch nicht mit der Panik, die sie sicherlich empfunden hat, zu erklären und befremdlich. Dadurch habe ich zu ihr irgendwie auch keinen „Draht gefunden“.
Den Ermittler fand ich dagegen sympathisch und „lebensecht“.
Das Ende und die Auflösung, um wen es sich bei dem Täter handelt und welches Motiv er für seine Taten hat ist dann für meine Begriffe viel zu kurz und relativ unspektakulär erzählt.
Im Ganzen hätte ich mit nach der Leseprobe mehr erhofft, vielleicht hätte man dem Täter mehr Raum in diesem Buch lassen sollen.

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 06.07.2018

Suchtgefahr!

Ohne ein einziges Wort
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Frisch geschieden verbringt Sarah einige Tage bei ihren Eltern in England und begegnet dort Eddie. Sie verbringen ganze 6 Tage miteinander, in denen beiden klar ist, dass sie solch innige Gefühle noch ...

Frisch geschieden verbringt Sarah einige Tage bei ihren Eltern in England und begegnet dort Eddie. Sie verbringen ganze 6 Tage miteinander, in denen beiden klar ist, dass sie solch innige Gefühle noch nie in so kurzer Zeit für jemanden hatten und dass sie sich auf jeden Fall wiedersehen werden und ihnen ein gemeinsamer Lebensweg bevor steht. Da Eddie bereits einen Urlaub mit einen Freund gebucht hatte, will er sich bei Sarah melden, sobald er wieder gelandet ist, aber sie hört kein Wort mehr von ihm…

Sarah kann es nicht verstehen und ist felsenfest der Meinung, dass etwas passiert sein muss. Obwohl ihre Freunde ihr raten, ihn zu vergessen, da er augenscheinlich kein Interesse mehr an ihr hat, glaubt sie das nicht und versucht herauszufinden, was passiert ist.

Die Geschichte springt immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin- und her und enthält zudem etliche Briefe, so dass es etwas verwirrend ist, aber ich mir auch genau deshalb nach einer gewissen Zeit ziemlich sicher war, was wohl der Grund ist, warum Eddie sich nicht mehr meldet, aber auf die eigentliche Lösung wäre ich niemals gekommen….

Die Geschichte beginnt langsam und steigert sich dann immer mehr, es entstehen immer mehr unbeantwortete Fragen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hatte es in 2 Tagen durch und musste mich zu Pausen zwecks Nahrungsaufnahme, etc. regelrecht zwingen….

Eine Geschichte voll geballter Emotionen zwischen Lieben, Hoffen, Bangen, Wut und Trauer.

Muss man unbedingt gelesen haben!

Veröffentlicht am 06.07.2018

Von Anfang bis Ende spannend!

Das Haus der Mädchen
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Leni, eine introvertierte, unsichere junge Frau kommt nach Hamburg, um ein Praktikum in einem Verlag zu absolvieren und hat sich online ein Zimmer in einer Wohnung gemietet. Dort freundet sie sich mit ...

Leni, eine introvertierte, unsichere junge Frau kommt nach Hamburg, um ein Praktikum in einem Verlag zu absolvieren und hat sich online ein Zimmer in einer Wohnung gemietet. Dort freundet sie sich mit Ihrer Zimmernachbarin Vivien an, die am nächsten Tag spurlos verschwunden ist.
Zur gleichen Zeit beobachtet ein Krankenpfleger eine Entführung und wird daraufhin ermordet.
Diesen Mord wiederum beobachtet Freddy, ein gestrauchelter Geschäftsmann, der seit kurzem als Obdachloser auf der Straße lebt und wird daraufhin vom Mörder gesucht.

Leni sucht verzweifelt nach Vivien und trifft dabei auf Freddy, der mittlerweile dem Mörder zuvorkommen will und ihn deshalb sucht.
Gleichzeitig ermittelt in dem Fall Kommissar Kerner, der im Zuge der Ermittlungen auf weitere Vermisstenfälle und einen Todesfall stößt und versucht, dabei Zusammenhänge zu erkennen.

Von Anfang an wird große Spannung aufgebaut, die bis zum Ende gleichbleibend hoch ist, dazu etliche Schauer auslösende Szenen.

Es wird wechselnd aus der Perspektive der einzelnen Beteiligten erzählt, aber so, dass man niemals den Faden verliert und bis zum Schluss lag ich mit meinen Vermutungen (die auch immer mal wechselten), wer der Mörder ist total daneben und war sehr überrascht.

Fazit: Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und kann es wirklich nur empfehlen. Den Autor kannte ich bisher gar nicht, werde mir aber auf jeden Fall weitere Bücher zulegen, den dieses hat ich absolut überzeugt!