Eine Mischung aus Hobbit-Gemütlichkeit und den dunklen Schatten nordischer Sagen und Mythen
Quendel (Quendel, Bd. 1)Da ich bekennende Liebhaberin der ausschweifenden Beschreibungen Tolkiens bin, ist es wenig verwunderlich das mich die ausführlichen Beschreibungen in diesem Buch eher abgeholt als abgeschreckt haben. ...
Da ich bekennende Liebhaberin der ausschweifenden Beschreibungen Tolkiens bin, ist es wenig verwunderlich das mich die ausführlichen Beschreibungen in diesem Buch eher abgeholt als abgeschreckt haben.
Die Autorin nimmt einen mit in ein Land das mich stark an das Auenland und seine Einwohner erinnert. Die Quendel lieben gutes Essen, guten Pfeifentabak, Freundschaften und ein geruhsames Leben. Dennoch haben sie viel Mut im ehrlichen Herzen, wenn es darauf ankommt.
Ich mag die Charaktere sehr und habe die meisten davon direkt in mein Herz geschlossen.
Der Erzählstrang wechselt zwischen zwei Orten und beschreibt so, aus unterschiedlichen Perspektiven die mystischen und dunklen Ereignisse einer Nacht.
Die Autorin verwebt die gemütliche Quendelwelt mit nordischen Sagen und Mythen die sie in ein dunkles Nebeltuch hüllt.
Das Ende kommt sehr abrupt und lässt viele Fragen und Erlebnisse offen. Das hätte sich, sicher etwas abgerundeter gestalten lassen.
Nun muss ich mir schnell Band 2 und 3 besorgen um nicht mit dem Ende und den Fragen stehen gelassen zu werden : - )