Klein, aber fein und oho
Was früher blüht, ist länger tot„Jede Veränderung, auch die für das Gute, bringt stets neue Herausforderungen mit sich.“
Karen Finch zeigt anhand eines entzückenden Dorfes und seiner gelebten Gemeinschaft auf, dass man nichts und niemanden ...
„Jede Veränderung, auch die für das Gute, bringt stets neue Herausforderungen mit sich.“
Karen Finch zeigt anhand eines entzückenden Dorfes und seiner gelebten Gemeinschaft auf, dass man nichts und niemanden unterschätzen sollte und dass die Art, wie wir unser Leben gestalten, unser Glück bestimmt.
Sie greift u.a. die Themen gleichgeschlechtliche Liebe, Flüchtlinge und Schicksalsschläge auf.
Die Autorin führt uns vor Augen, wie das Leben der jeweiligen Charaktere verläuft, wie ihr Umfeld auf ihren Lebensstil reagiert und welche Auswirkungen dies für die Gemeinschaft/ die Atmosphäre sowie für einzelne Personen hat.
Überraschende Wendungen halten die Spannung auch im zwischenmenschlichen Bereich bis zum Schluss hoch.
Deshalb fiel es mir sehr schwer, das Buch aus den Händen zu legen.
Der flüssige, empathische, liebevoll detaillierte, bild- und lebhafte Schreibstil in Kombination mit den unterschiedlichen, sehr gut ausgearbeiteten, starken, facettenreichen Charakteren mit Ecken und Kanten in verschiedenen Altersgruppen zog mich nicht nur in den Bann, sondern ebenso mitten ins eindrucksvolle, geheimnisvolle Geschehen.
Desweiteren tragen wohldosierter Humor und verschiedene Tiere zu dem unwiderstehlichen Charme dieses Kriminalromans bei.
Ich bin gespannt, was uns als Nächstes in dem Dorfgeschehen blühen wird.