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Veröffentlicht am 03.08.2021

Ein Toter im Wald

Ein Männlein liegt im Walde
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Erst erfährt Dennis, dass er Vater einer bereits erwachsenen Tochter sein soll und dann wird er unter mysteriösen Umständen ohnmächtig neben einer Leiche gefunden und als Mörder verdächtigt. Der neue Fall ...

Erst erfährt Dennis, dass er Vater einer bereits erwachsenen Tochter sein soll und dann wird er unter mysteriösen Umständen ohnmächtig neben einer Leiche gefunden und als Mörder verdächtigt. Der neue Fall für Loretta und ihre Freunde hat es wirklich in sich und ist sehr persönlich.

Auch diesmal hat mir die Geschichte wieder sehr gut gefallen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich konnte mich sehr gut mit Loretta identifizieren und habe von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert. Emotional war ich mittendrin und hätte zwischendurch gern den einen oder anderen ordentlich zusammengestaucht, eingesperrt oder auch an mein Herz gedrückt.

Was mir diesmal etwas gefehlt hat, war das Raten, wer verdächtig ist. Also, geraten habe ich schon, aber zumindest die Richtung war von Anfang an klar.

Den Spaß am Buch hat mir das aber nicht verdorben, es ging viel eher darum, wie man es hinkriegt, die Vermutungen auch zu beweisen. Und das hat mich gut gefesselt und unterhalten und ich bin nun traurig, dass ich mit diesem neuen Fall schon wieder durch bin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2021

Nordsee gegen Karibik

Rum oder Ehre
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Der 72jährige Martin führt ein bequemes und ruhiges Leben in Flensburg. Er verbringt seine Zeit mit der Organisation von Kinder-Piraten-Geburtstagen und trifft sich ansonsten gern mit seinen Kegelkumpels. ...

Der 72jährige Martin führt ein bequemes und ruhiges Leben in Flensburg. Er verbringt seine Zeit mit der Organisation von Kinder-Piraten-Geburtstagen und trifft sich ansonsten gern mit seinen Kegelkumpels. Bis sein bester Freund stirbt und ihn seinen letzten Wunsch mitteilt: Martin soll sich auf den Weg nach Jamaika machen und dort herausfinden, warum sein Bruder vor 20 Jahren dort verschollen ist.

Neben der spannenden Geschichte mit absolut sympathischen Protagonisten bietet das Buch zusätzlich noch jede Menge Infos über Rum. Ich habe viel neues darüber gelernt und nun auch Lust, den einen oder anderen Rum oder Cocktail auszuprobieren. Wichtige war mir aber der Spaß beim Lesen, und den hatte ich. Martin ist so ein echter Flensburger Käptn, wie man ihn sich vorstellt. Nur das er Boote nicht leiden kann und auf dem Wasser seekrank wird. Ihn und seine jamaikanischen neuen Freunde, allen voran Babe, habe ich sehr ins Herz geschlossen und bin wirklich traurig, dass ich mich nach nur einem Buch schon von ihnen verabschieden soll. Und der Krimi selbst ist nicht übermäßig blutig, aber spannend und immer wieder überraschend. Insgesamt also ein richtig tolles Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.07.2021

Einhorn-Ninja

Kurt 3. EinHorn - eine Mission
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Während Kurt seine Freunde Trill und Floh vermisst, gerät er in ein weiteres Abenteuer und wird Ehren-Ninja.

Wir haben Kurt erst mit diesem dritten Abenteuer kennengelernt und uns direkt in ihn verliebt. ...

Während Kurt seine Freunde Trill und Floh vermisst, gerät er in ein weiteres Abenteuer und wird Ehren-Ninja.

Wir haben Kurt erst mit diesem dritten Abenteuer kennengelernt und uns direkt in ihn verliebt. Er ist so schön untypisch, eher kein übersüßes Glitzer-Einhorn, sondern eines, das grummelig ist und mit seiner Magie noch nicht so richtig gut klar kommt, sondern viel üben muss. Bei diesen eher ungeliebten Übungen lernt er einen jungen Ninja-Goldfisch kennen. Doch als er sich mit ihm erneut verabredet, ist der kleine Fisch zusammen mit seinen Schulfreunden verschwunden. Kurt macht sich zusammen mit Ober-Ninja Fred auf die Suche nach den kleinen.

Für uns war das Buch einfach toll. Kurt hat sowohl den Kindern als auch mir beim Vorlesen sehr gefallen. Die Zeichnungen sind wunderschön, die Geschichte spannend und lustig und die Wortschöpfungen machen viel Spaß. Genau so sollten tolle Kinderbücher sein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2021

Spannend mit leichten Schwächen

Underworld Chronicles - Verflucht
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Nora ist eine junge Frau mit besonderen Gaben. Sie kann Gedanken lesen und bekommt Visionen von vergangenen Geschehnissen, wenn sie Gegenständige berührt. Als ansonsten normaler Mensch versucht sie, möglichst ...

Nora ist eine junge Frau mit besonderen Gaben. Sie kann Gedanken lesen und bekommt Visionen von vergangenen Geschehnissen, wenn sie Gegenständige berührt. Als ansonsten normaler Mensch versucht sie, möglichst unauffällig ihr Leben zu leben. Bis sie von einem allzu aufdringlichen Typen entführt wird und dadurch unabsichtlich Kontakt mit der Unterwelt bekommt und nicht nur Bekanntschaft mit Vampiren, Trollen und anderen nichtmenschlichen Wesen macht, sondern auch in einen Kriminalfall gerät, den sie mit ihren besonderen Fähigkeiten lösen soll.

Es handelt sich um den Einstieg in eine neue Serie und mir hat dieser Einstieg wirklich gut gefallen. Das Buch ist flott und in eingängiger, leichter Sprache geschrieben, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Nora entwickelt sich im Laufe der Geschichte von einer scheinbar unauffälligen und ängstlichen Person zu einer toughen Ermittlerin, und auch wenn diese Entwicklung etwas plötzlich und schnell geschieht, hat sie mir gut gefallen und ich mochte die Protagonistin sehr. Auch ihre neu gewonnenen Freunde, allen voran Terrance, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Lediglich mit den Vampiren konnte ich mich nicht so gut abfinden, aber vielleicht ändert sich das ja in den Folgebänden noch.

Überhaupt gingen einige Entwicklungen im Buch etwas schnell und einige Handlungen waren mir ein wenig unverständlich. Andererseits hatte ich beim Lesen so viel Spaß, dass diese kleinen Mängel nicht weiter ins Gewicht fielen. Es ist vielleicht keine anspruchsvolle Literatur, dafür aber sehr unterhaltsam.

Wer Spannung, Magie und Monster mag, ist hier gut bedient. Allerdings lohnt es sich auf jeden Fall, sich die beiliegende Triggerwarnung anzusehen, falls man mit dem einen oder anderen gewaltsamen Thema Probleme hat.

Die Geschichte ist übrigens in sich abgeschlossen, allerdings sind zum Ende noch einige Fragen offen, so dass die Neugier auf die Folgebände bleibt. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Teil.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 31.05.2021

Eine Reise durch die Zeit

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Addie LaRue wächst in einem französischen Dorf im 18. Jahrhundert auf. Sie wünscht sich nichts mehr als frei zu sein und die Welt entdecken zu können. Doch in ihrer Zeit werden junge Frauen mit der bestmöglichen ...

Addie LaRue wächst in einem französischen Dorf im 18. Jahrhundert auf. Sie wünscht sich nichts mehr als frei zu sein und die Welt entdecken zu können. Doch in ihrer Zeit werden junge Frauen mit der bestmöglichen männlichen Partie verheiratet und als ihr das ebenfalls droht, läuft sie davon und betet zu den Göttern um ihre Freiheit. "Leider" wird ihr Wunsch erhört und eine dunkle Macht gibt ihr die Freiheit und ewiges Leben im Tausch gegen ihre Seele. Leider mit dem Effekt, dass sich nun niemand mehr an sie erinnern kann und sie immer und überall eine Fremde ist.

So wandert Addie unerkannt Jahr um Jahr durch die Welt und lässt nichts unversucht, sich irgendwie doch ins Gedächtnis der Menschen zu schleichen. Bis sie Henry begegnet: dem einzigen Menschen, der sich auch bei der zweiten Begegnung noch an sie erinnert.



Dieses Buch, dass wirklich wunderschön poetisch geschrieben ist, war mein erstes von V. E. Schwab, aber sich nicht das letzte. Die Geschichte ist wirklich gut geschrieben, die Idee sehr spannend und die Protagonisten haben mich sehr berührt. Ich konnte Addies Wunsch nach Freiheit genauso gut nachvollziehen wie später ihr Entsetzen, als sie merkt, wie sie tatsächlich verwandelt wurde. Ich habe so sehr mitgelitten, wenn sie wieder und wieder als eine Fremde abgewiesen wurde. Und genauso habe ich mich gefreut, als sie in Henry nach 300 Jahren endlich jemanden findet, der sich wirklich an sie erinnert. Auch Henry ist mir mit seiner etwas naiven, aber sehr sympathischen Art ans Herz gewachsen und ich war sehr betroffen, als sein Geheimnis offenbart wurde.

Die Geschichte ist wirklich toll geschrieben und nimmt den Leser sehr gut mit. Auch die Art, wie alles mit Kunstwerken verbunden wurde, hat mir gut gefallen. Leider gab es zwischendurch immer mal Phasen, die mir etwas lang vorkamen und die ich gern überblättert hätte. Zum Glück waren diese nur wenige und nicht allzu lang. Insgesamt war es ein wirklich tolles Buch, dass ich gerne weiterempfehle.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere