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Veröffentlicht am 10.04.2021

Ein Monster in London

Maske des Mondes
0

Ich habe den ersten Teil, Ruf der Rusalka, geliebt und war überglücklich über die Fortsetzung. Und sie ist so toll, wie ich es mir erhofft hatte.

In diesem zweiten Teil macht ein Monster die Straßen ...

Ich habe den ersten Teil, Ruf der Rusalka, geliebt und war überglücklich über die Fortsetzung. Und sie ist so toll, wie ich es mir erhofft hatte.

In diesem zweiten Teil macht ein Monster die Straßen Londons bei Nacht unsicher. Während Lewis und sein Butler Dietrich seinen Freund Paul nach Berlin begleiten, wird das Dienstmädchen Claire beim Spaziergang mit dem Hund Chester angegriffen. Chester kann sie retten, der Angriff hat aber unerwartete Konsequenzen.

Diesmal lernt man Claire viel besser kennen, die in diesem Teil eine tragende Rolle spielt. Aber auch von Dietrich und seiner Vergangenheit erfährt man deutlich mehr. Ich weiß gar nicht, wen von den ganzen liebenswerten Charakteren ich am meisten mag, sie sind alle toll. Die Geschichte selbst ist so spannend und geheimnisvoll geschrieben wie schon der erste Teil. Wobei der Anteil an fantastischen Elementen etwas höher ist.

Ich bin einfach total begeistert, nur das hoffentlich offene Ende macht mich fertig. Das kann doch nicht so stehen bleiben, da muss unbedingt eine weitere Fortsetzung folgen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2021

Mord und Inselfeeling

Mordseestrand
7

Schon zum zweiten Mal ermittelt Caro Falk hobbymäßig auf Borkum. Diesmal stirbt ein ihr bekannter Naturschützer und die äußeren Umstände lassen Caro an einem natürlich Tod zweifeln.

Ich kannte diese noch ...

Schon zum zweiten Mal ermittelt Caro Falk hobbymäßig auf Borkum. Diesmal stirbt ein ihr bekannter Naturschützer und die äußeren Umstände lassen Caro an einem natürlich Tod zweifeln.

Ich kannte diese noch recht neue Krimireihe bisher nicht, allerdings haben mich das hübsche Cover und die Aussicht auf einen lockeren Krimi mit Urlaubsflair zum Lesen verlockt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch liest sich locker, auch wenn man den ersten Band nicht kennt. Es ist spannend, aber nicht wirklich blutig. Die Protagonistin Caro ist eine sehr sympathische Alleinerziehende, ihr "Ermittlungspartner" Jan ging mir mit seinen Sprüchen zwar manchmal etwas auf die Nerven, war aber insgesamt auch ganz nett. Am liebsten mochte ich aber Caros Ex-Schwiegervater, der ein echtes Borkumer Original zu sein scheint.
Die Beschreibungen der Insel und der Menschen dort sind sehr schön, aber nie zu viel oder zu übertrieben, so dass man zwar wirklich das erhoffte Urlaubsgefühl bekommt, aber der Fokus eben doch auf dem Kriminalfall liegt.

Was mich manchmal ein wenig gestört hat, waren hier und da die platten Sprüche oder Andeutungen über Klischees. Von Jan gab es da so einige in Bezug auf Männer/Frauen und Caro wird auch nicht müde, ihm das Gegenteil zu beweisen. Es war insgesamt ok, aber kam halt doch so häufig vor, dass es mir als kleiner Negativpunkt aufgefallen ist.

Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen, weshalb ich inzwischen auch den ersten Teil noch "nachgeholt" habe und mich auf eine Fortsetzung freue. Gerne mehr davon.

  • Cover
  • Spannung
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 22.03.2021

Ausgerechnet ein Pferd

Und dann kam Juli
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Paul wünscht sich nicht sehnlicher als einen Hund. Ein Hund, mit dem er jede Menge tolle Abenteuer erleben kann. Aber als dann eines Tages ein Tier im Garten auftaucht, ist es nicht der Hund seiner Träume, ...

Paul wünscht sich nicht sehnlicher als einen Hund. Ein Hund, mit dem er jede Menge tolle Abenteuer erleben kann. Aber als dann eines Tages ein Tier im Garten auftaucht, ist es nicht der Hund seiner Träume, sondern ausgerechnet ein Pferd. Mit einem Pferd kann man doch nichts anfangen, es macht nur Ärger und nur Mädchen finden Pferde toll....

Sowohl mein Töchter als auch ich waren von dem Buch wirklich begeistert. Die Geschichte ist witzig und einfach ganz anders als jede andere Pferdegeschichte, die wir kennen. Paul findet das Pferd richtig uncool, ganz im Gegensatz zu seinen Eltern, und versucht mit allen Mitteln, auch unfairen, es wieder loszuwerden. Aber während er sich immer verbissener gegen "Juli" wehrt, freunden sich alle anderen immer mehr mit ihr an.
Wir fanden sowohl Julis Streiche als auch Pauls zum Scheitern verurteilten Versuche, sie zu vertreiben, wirklich lustig und hatten eine Menge Spaß.

Das Buch ist mit vielen Illustrationen gefüllt und ein wenig comichaft gestaltet. Die vielen Bilder, kurzen Kapitel und die große, gut lesbare Schrift haben sogar meine lesefaule kleine Tochter zum Selbstlesen animiert. Es ist einfach rundum gut gelungen.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 17.03.2021

Was ist normal?

Sara auf der Suche nach Normal
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Sara ist ein Mädchen mit diversen psychischen Problemen. Sie leidet an Panikattacken, schizophrenen Episoden, Depressionen, kann mit Fremden nicht sprechen und überhaupt an einem "normalen" Schülerleben ...

Sara ist ein Mädchen mit diversen psychischen Problemen. Sie leidet an Panikattacken, schizophrenen Episoden, Depressionen, kann mit Fremden nicht sprechen und überhaupt an einem "normalen" Schülerleben nicht teilhaben. Sie hat keine Freunde und ihr größter Wunsch ist es, endlich wieder gesund zu werden und ein normales Leben zu führen. Und dann taucht eines Tages Erin in ihrem Leben auf und ändert darin so einiges.

Mich hat das Buch sehr gefangen genommen. Es ist in der Ich-Perspektive und sehr offen und flüssig geschrieben, so dass man sich gut in Sara hineinversetzen kann. Sie ist trotz ihrer Erkrankung eine sehr starke Persönlichkeit, die mir sehr sympathisch war. Ich habe richtig mit ihr mit gelitten bzw. mich in guten Momenten mit ihr gefreut. Auch Erin, die trotz der Umstände ihre Freundin wird, ist toll.

Bisher hatte ich noch kaum Berührungspunkte mit psychischen Störungen, vor allem nicht bei Kindern. Das Buch hat mich darum sehr nachdenklich gemacht, was meine Definition von "normal" betrifft, und wirkt auch immer noch nach. Eine wirklich gute und wichtige Geschichte, die ich eigentlich allen, Jugendlichen und Erwachsenen, empfehlen würde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2021

Die magischen Tiere kochen

Die Schule der magischen Tiere – Das Kochbuch
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Das Kochbuch ist bei meinen beiden Kindern richtig gut angekommen. Sie lieben die Schule der magischen Tiere und waren entsprechend begeistert von dem hübschen Buch und auch den kindgerechten Rezepten. ...

Das Kochbuch ist bei meinen beiden Kindern richtig gut angekommen. Sie lieben die Schule der magischen Tiere und waren entsprechend begeistert von dem hübschen Buch und auch den kindgerechten Rezepten. Da sind so einige darunter, die sie gerne nachbacken oder -kochen möchten.

Ich selber bin auch ganz zufrieden. Das Buch enthält viele wertvolle Tipps für Jungköche, was den Umgang mit Lebensmitteln und grundsätzlichen Sicherheits- und Sauberkeitsregeln angeht. Die Rezepte sind für erfahrenere Köche keine großen Überraschung, da hätte für meinen Geschmack ruhig auch etwas anderes als Pizza, Taccos etc. dabei sein können. Aber den Geschmack meiner Kinder trifft es auf jeden Fall, und die sind ja die eigentliche Zielgruppe.

Was mir tatsächlich fehlt, ist vielleicht noch eine Abteilung für Vegetarisches bzw. Veganes oder vielleicht auch nur die passenden Hinweise unter dem einen oder anderen Rezept, wie man das Gericht entsprechend umwandeln könnte.

Insgesamt mit klitzekleinen Abstrichen ein tolles Kochbuch für Kinder und alle Fans der Buchserie, das Kinder zum Selbstausprobieren in die Küche lockt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere