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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2026

Ein großartiger Roman

Das Herz aus Gold
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Auf dieses Buch bin ich durch Zufall gestoßen und von der Autorin hatte ich noch nie was gehört. Aber der Klappentext konnte mich überzeugen und ich begann sofort mit dem Lesen.
Der Schreibstil ist ruhig ...

Auf dieses Buch bin ich durch Zufall gestoßen und von der Autorin hatte ich noch nie was gehört. Aber der Klappentext konnte mich überzeugen und ich begann sofort mit dem Lesen.
Der Schreibstil ist ruhig und angenehm und ich kam gut in die Geschichte hinein.
Anyu unsere Hauptprotagonistin ist bescheiden und sehr sympathisch und ich habe sie sehr gern auf ihrer herausfordernden Reise begleitet. Gefühlt muss dieses arme Mädchen und später Frau jeden Schicksalsschlag durchleben, den es nur zu geben scheint. Aber ihre Liebe für die Juweliertätigkeit begleitet sie ihr ganzes Leben und wird auch für den Leser bildlich und wunderbar dargestellt. Ich mochte es mehr über die Tätigkeit eines Juweliers zu erfahren. Aber auch historisch kommt man hier nicht zu kurz. Ich habe mich ehrlich gesagt nie groß mit der Geschichte Chinas befasst, aber die Autorin vermittelt hier wunderbar die Geschehen der Zeit. Und dabei wirkt es zu keiner Zeit trocken und staubig.
Alles in Allem ist es ein Roman in den man wirklich abtauchen kann und einen die Zeit vergessen lässt. Es passiert ständig so viel, dass es einen nur so durch die Seiten zieht. Dieses Buch ist jetzt für mich zwar kein Highlight nach meiner Definition, dafür hat es mich emotional nicht 100% überzeugen können, aber es ist definitiv ein sehr gutes Buch. Wer ein wenig über China in der Zeit Anfang der Zwanziger bis Ende der Fünfziger erfahren möchte und dabei den Weg einer starken Frau gehen möchte sollte sich dieses Buch auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Von mir ganz klar eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Einfach mitreißend

Winterschwestern
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Ich hatte bisher nur "Die Nachtigall" von Kristin Hannah gelesen und hatte Angst, dass mich jedes weitere Buch nur enttäuschen kann. Denn "Die Nachtigall" war für mich wirklich so ein intensives Leseerlebnis ...

Ich hatte bisher nur "Die Nachtigall" von Kristin Hannah gelesen und hatte Angst, dass mich jedes weitere Buch nur enttäuschen kann. Denn "Die Nachtigall" war für mich wirklich so ein intensives Leseerlebnis und zählt zu meinen LebensLeseHighlight, dass ich befürchtete es könne jedes weitere Buch mich nur enttäuschen. Aber weit gefehlt.
Ich gebe zu am Anfang war ich wirklich sehr skeptisch, stellte aber fest, dass man gut in die Geschichte hineinkommt. So genau wusste ich nicht wohin die Reise gehen wird, aber je weiter die Handlung voranschritt, desto gefesselter war ich. Nach der Hälfte konnte ich nichts anderes tun, als es so schnell wie möglich zu Ende zu lesen. Und dabei befand ich mich gefühlt auf einer Achterbahn. Ich hatte Hoffnungen, hatte Theorien und Ahnungen und wurde doch am Ende von meinen Emotionen überrollt. Die Autorin versteht es den Leser einfach mit sich zu ziehen und dabei ganz schön ans Herz zu gehen. Am Ende habe ich einfach akzeptiert, dass die Tränen kullern und sich auch nicht aufhalten ließen.
Die Charaktere sind jeder für sich wunderbar dargestellt und so manches Verhalten führt einen schon mal gern auf den falschen Weg. Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass sich solch eine gewaltige Geschichte hinter diesem einfachen Titel befindet. Der Klappentext ließ zwar einiges erahnen, aber überrascht und mitgenommen war ich dann trotzdem.
Für mich steht fest, dass dies nicht das letzte Buch von Kristin Hannah war. Bei ihr lernt man nebenbei geschichtliche Fakten, die so wenig Beachtung bekommen. Mit einem wunderbaren Schreibstil und einzigartigen Charakteren versteht es die Autorin den Leser auf eine emotionale Reise mitzunehmen. Ich kann nur jedem, der ein klein wenig historisches Interesse hat, empfehlen sich die Bücher von Kristin Hannah auf jeden Fall auf die Must-Read-Liste zu setzen.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Am Anfang holprig, am Ende war ich unentschlossen

Ich fürchte mich nicht
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Zu Beginn hatte ich mit dem Schreibstil einige Probleme. Kurze Sätze, stichpunktartig, wie aneinander gereihte Aufzählungen ließen alles etwas unpersönlich und distanziert wirken. Bis zum Ende habe ich ...

Zu Beginn hatte ich mit dem Schreibstil einige Probleme. Kurze Sätze, stichpunktartig, wie aneinander gereihte Aufzählungen ließen alles etwas unpersönlich und distanziert wirken. Bis zum Ende habe ich keine richtige Verbindung zu Juliette bekommen, was eigentlich schade ist. Nach einer Weile fand ich einen passenderen Erzählstil gibt es nicht für diese Geschichte, denn dadurch bekommt sie auch ein unheimlich schnelles Tempo und plötzlich ist man schon am Ende angelangt. Es passiert so viel, wird nicht langweilig und die ein oder andere Überraschung sorgt zusätzlich für Spannung.
Und trotzdem weiß ich noch nicht, ob ich die Reihe weiter verfolge. Das Ende war sehr überraschend und verspricht eine aufregende Fortsetzung anderseits funktioniert das mit mir und Juliette nicht so wirklich, leider. Sie ist zu Beginn manchmal sehr nervig, manchmal sehr still und in sich gekehrt und in den, für mich, falschen Momenten aufmüpfig und patzig. Man merkt aber deutlich, dass sie im Verlauf der Handlung eine Entwicklung vollzieht, vielleicht klappt das in Band 2 doch noch mit uns beiden. Die männlichen Protagonistin hingegen waren sehr gelungen, Kenji mit seinem Humor und Adam sind mir schon etwas ans Herz gegangen. Das Worldbuilding ließ aber ein paar Fragezeichen bei mir aufploppen. Es hat für mich einige Schwächen in puncto Logik. Aber ich muss ja nichts Überstürzen. Und sollte ich in 2 Wochen immer noch wissen wollen wie die Geschichte weiter geht kann ich ja dann den zweiten Band lesen.
Fazit: Eine fantastische Dystopie mit vielen Wendungen und reichlich Tempo, aber eben auch einigen Schwächen.

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Veröffentlicht am 02.12.2024

Ich brauch sofort Band 3!!!

Iron Flame – Flammengeküsst
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Also nachdem ich den ersten Band gelesen habe stand für mich relativ klar fest, dass ich schnellmöglichst Iron Flame lesen muss.
Mit diesem Buch zu beginnen war wie alte Freunde zu treffen. Was war ich ...

Also nachdem ich den ersten Band gelesen habe stand für mich relativ klar fest, dass ich schnellmöglichst Iron Flame lesen muss.
Mit diesem Buch zu beginnen war wie alte Freunde zu treffen. Was war ich glücklich die Drachen wieder zu lesen. Ich brauchte vielleicht ein paar Seiten, um wieder alles in Zusammenhang zu bringen, aber dann stand dem Lesevergnügen nichts mehr im Wege. Dieser Teil strotzt vor Action, Spannung, Gefühl und Überraschungen. Die Herausforderungen die Violet und ihr Geschwader hier meistern müssen sind schon Güteklasse A, alles andere wäre auch zu einfach. Iron Flame ist, finde ich zumindest, ein wenig kämpferischer und actionreicher als Fourth Wing. Hierbei kann die Karte ganz hilfreich zur Orientierung sein, vor allem wenn man die geographische Vorstellungskraft eines Toastbrots hat, wie ich. Trotz aller Kämpfe, und Gefahren gibt es natürlich auch hier und da die ein oder andere Unstimmigkeit zwischen Xaden und Violet, aber die Beziehung war nicht das Zentrum der Handlung. Eigentlich gab es kein richtiges Zentrum, es hat alles wunderbar koexistiert und hat ein sehr stimmiges Gesamtbild ergeben. Es gab mehrere Plott-Twists, die ich absolut nicht erwartet hätte und dazu, weil es so schön ist, ein Twist Ending. Ich hab gegen Ende Tränen in den Augen gehabt, nur um am Schluss völlig fassungslos zurück zu bleiben. Einfach genial und mitreißend geschrieben, Band 3 wird sehnsüchtig erwartet.

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Veröffentlicht am 23.02.2023

Leider anders als erwartet

Das Sanatorium
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Ich habe diesen Roman im September in der Vorschau des Verlages entdeckt und musste es mir einfach vorbestellen. Der Klappentext und die Ansage "Gänsehaut-Thriller des Jahres" sorgten dafür, dass ich den ...

Ich habe diesen Roman im September in der Vorschau des Verlages entdeckt und musste es mir einfach vorbestellen. Der Klappentext und die Ansage "Gänsehaut-Thriller des Jahres" sorgten dafür, dass ich den Erscheinungstag kaum erwarten konnte. Als das Buch endlich bei mir ankam begann ich direkt zu lesen, denn ich musste ja herausfinden, ob meine Erwartungen erfüllt werden. Ein altes gruseliges Sanatorium in Verbindung mit Mord konnte doch nur gut sein und wenn schon auf dem Buch der Aufkleber "Gänsehaut pur" prangt, was soll da schon schiefgehen. Tja, scheinbar so einiges. Hatte ich beim Lesen Gänsehaut? Nein. Fand ich es megaspannend und gruselig? Nein. Das alte Sanatorium mit seinem gruseligen Setting spielt nur zu Beginn eine ganz kleine Rolle und ansonsten spielt die Handlung sich komplett im modernen Hotel ab. Sicher die Vergangenheit des Sanatoriums und was dort geschehen ist, darum dreht sich die Story größtenteils, aber meine Vorstellung war eben eine andere. Die Charaktere fand ich auch etwas schwierig, Sympathie wollte sich da nicht so wirklich einstellen. Die Hauptprotagonistin Elin Warner hat so einen eigenen Sack Probleme, die man nicht müde wird immer wieder hervorzuholen mit Hilfe von Flashbacks und Panikattacken. Aber das hätte ja noch einigermaßen gepasst und wäre auch nicht weiter schlimm, wenn da nicht zusätzlich ständig diese Andeutungen wären, dass sie einer Lösung auf der Spur ist ihr aber die Gedanken entgleiten. Die Autorin hat es aber geschafft, dass ich zumindest den ein oder anderen Falschen in Verdacht als Täter hatte.
Es ist also eher das typische Setting, abgeschiedenes Gebäude, keine Hilfe von Außen und eine ziemlich verkorkste Heldin, die viel mit sich selbst beschäftigt ist und daher wenig Rücksicht auf andere nimmt. Man kann dieses Roman gut lesen und ich fühlte mich auch gut unterhalten, aber es ist kein Pageturner und Gänsehautfeeling habe ich vermisst.

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