Eine kuriose Familie, die nicht immer das Recht im Auge hat, aber gerne Recht verschafft!
Munteres Morden (Elli Gint und Oma Frieda ermitteln 2)Eleonore Gint ist weder eine ganz normale Bürgerin Hamburgs noch ist sie ein eine normale Detektivin. Aber was ist schon normal? Dieser Krimi ist einer von der lustigen Sorte, bei dem immer ein wenig zum ...
Eleonore Gint ist weder eine ganz normale Bürgerin Hamburgs noch ist sie ein eine normale Detektivin. Aber was ist schon normal? Dieser Krimi ist einer von der lustigen Sorte, bei dem immer ein wenig zum Schmunzeln ist, auch wenn hier bitter ernste Morde verhandelt werden und Action auch keine Mangelware ist.
Trotz des Schmunzel-Faktors wird es dann doch recht komplex was die dicke des Buches auch erklärt, denn hier ist Leseausdauer gefragt mit über 500 Seiten! Im Grund ist es eine wilde Jagd, die erst mit einem Auftrag beginnt ein Kind vor ihrem eigenen Vater zu schützen und ziemlich schnell in einer Mordermittlung, ach was nicht nur einer mündet.
Und ich sag euch, das Ende hatte ich persönlich so nicht vorhergesehen. Hier gab es in der Tat ein Aha-Erlebnis. Es bleibt wirklich bis zum Ende spannend. Und wie erwähnt, die Situationskomik bringt noch mal einen besonderen Charme in die Lektüre.
Ich hab den Krimi „Munteres Morden“ von Zarah Philips gerne gelesen. Was mich allerdings in den ersten 100-150 Seiten aus der Bahn geworfen hat, waren die Figuren. Denn dies ist bereits Krimi Nr. 2 mit der äußerst kuriosen Familie Gint und den Ermittlern um Hiob Watkowski. Aber wenn man mal im Fall drin ist, stört es nicht mehr. Sobald man alle Verwandten von Elli auf der Platte hat.
Fazit: Unterhaltsam und gut geschrieben, auch wenn es an der ein und anderen Stelle etwas zu ausführlich geworden ist.