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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2019

Kein Platz für Spannung

Das Ambrosia-Experiment
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Zum Ersten, vielen Dank, dass ich an diese Leserunde teilnehmen durfte!

Ich habe mich dazu beworben, da die Zusammenfassung interessant klang. Die Leseprobe habe ich aber nicht zu Ende gelesen, um mir ...

Zum Ersten, vielen Dank, dass ich an diese Leserunde teilnehmen durfte!

Ich habe mich dazu beworben, da die Zusammenfassung interessant klang. Die Leseprobe habe ich aber nicht zu Ende gelesen, um mir den Lesespaß nicht zu entnehmen.

Es war leider schon zu Spät. Die Zusammenfassung habe ich bereits gelesen.
Die Hauptfigur Jule Rahn, eine in Koblenz lebend psychisch traumatisierte Frau, wird unbeabsichtigterweise Zeugin eines Mordes, welches Lucas Prinz untersuchen wird.

Eigentlich würde ich an der Stelle bereits aufhören, die Geschichte zu erzählen. Beim Lesen habe ich versucht - so gut wie ich konnte - zu verdrängen, was ich bereits in der Zusammenfassung gelesen hatte - was mir wiederum die ganze Spannung beim Lesen weggenommen hat.

Die Figuren sind an sich sehr interessant und markant, die Handlung auch schon spannend und der Schreibstil ist sehr fesselnd. Ich habe es schon gerne gelesen... wäre nicht ein Happy End gewesen.
Alles gut, endet gut, fast wie in einer Romanz. Alles, was man von diesem Buch erwartet, wird erfüllt.

Für meinen persönlichen Geschmack aber nicht genug. Ich mag es, wenn der Leser auch mal verletzt wird, wenn mal kein Happy End ist, oder einer stirbt, der dem Leser besonders gut gefallen hat.
Es war hier nichts davon.
Alles lief fast wie geschmiert, was es für mich fast wiederum langweilig gemacht hat. Sehr schade!

Das Cover fand ich sehr nichtssagend, der Titel verrät wiederum zu viel, wenn man den Begriff bereits kennt. Oder die Zusammenfassung gelesen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Spannung
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 12.11.2018

Spannung in Thüringen.

NSA - Nationales Sicherheits-Amt
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Die Geschichte spielt in Weimar während des 2. Weltkriegs und der Leser folgt die Geschichte durch die Augen von zwei Hauptfiguren, Helene Bodenkamp und Eugen Lettke.

Helene Bodenkamp ist ein liebenswürdiger ...

Die Geschichte spielt in Weimar während des 2. Weltkriegs und der Leser folgt die Geschichte durch die Augen von zwei Hauptfiguren, Helene Bodenkamp und Eugen Lettke.

Helene Bodenkamp ist ein liebenswürdiger Mensch und eine schlaue Frau. Alles, was sie sich wünscht, ist als solche geliebt zu werden. Als es ihr endlich gelingt, den Mann zu finden, der zu ihr zurückkehrt, schützt sie ihn, auch wenn dies heißt, den Krieg zu verlängern, damit alles bleibt so, wie es ist. Sie ist nicht sehr selbstbewusst und hat Verlustängste. Eugen Lettke nutzt seinerseits seine Stelle beim NSA, um seine Machtposition für seine eigenen Interessen umzusetzen. Denn bei dem NSA hat man Sicht auf alle im Deutschen Forum verfassten Beiträge, alle telefonische Kommunikationen und auch über alle Zahlungen – was wiederum ziemlich aktuell klingt. Wenn Eugen diese Informationen nutzt, um Menschen Schaden zu zu fügen, versucht Helene sie zu vertuschen, um ihre Geliebten zu schützen.
Es geht um Krieg, Liebe, um die eigene Sicherheit, um die Rache bis hin zur Rolle und Image der Frau, des Mannes, der Juden, verbunden mit vielen, wahren Ereignissen der Kriegszeit, wie Technik eine Ideologie nutzen kann und inwiefern.

In seinem Buch, welches am 28. September 2018 erscheint ist, bietet Andreas Eschbach eine furchtbare Darstellung der Kriegszeit, bei der die Nazis allwissend sind, trotz Versuchen, dem System zu entkommen.
Obwohl die beide Hauptfiguren nicht zu den Nazis gehören und deren Überwachungssystem sogar hergestellt haben und dienen, werden sie beide auf verschiedene Art und Weise dort selbst zu deren Opfer.
Das Cover vom Buch erweckt Neugierde, manche Absätze am Anfang sind sogar lustig, bis man komplett eintaucht, das Buch nicht mehr schließen kann, und am Ende doch weinen muss. Das Buch NSA von Andreas Eschbach - so schön geschrieben, lustig, vollständig und emotional es sei - hinterlässt trotzdem einen bitteren Geschmack.

Das Buch habe ich geliebt und ich werde es auf jeden Fall weiterempfehlen! Danke, dass ich teilnehmen durfte!

  • Cover
  • Thema
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Spannung
Veröffentlicht am 24.12.2017

Spannend

The New Dark - Dunkle Welt
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Sorrel erlebt den Mord an ihrer Famile und dem ganzen Dorf, in dem sie wohnt von einer Gruppe Mutanten. Als sie merkt, die jüngsten Dorfbewohner wurden von den Mutanten entführt, setzt sie sich als Ziel, ...

Sorrel erlebt den Mord an ihrer Famile und dem ganzen Dorf, in dem sie wohnt von einer Gruppe Mutanten. Als sie merkt, die jüngsten Dorfbewohner wurden von den Mutanten entführt, setzt sie sich als Ziel, ihren Bruder und die Liebe Ihres Lebens David wiederzufinden. Der Weg führt nach Dinawl, wo alle Menschen, die kein Zuhause haben, landen. Der Weg dahin ist lang und verläuft nicht reibungslos, das Ziel erweist sich als nicht viel mehr friedlich. Sorrel wird gefördert, als Symbol der Rebellion da zu stehen.
Man verfolgt Sorrel auf ihrem Weg. Die Erzählung wechselt dann ab und an zu David, so weiß der Leser auch, wo er und Eli, der Bruder von Sorrel, sich befinden sowie was sie gerade erleben.
Der Weg von Sorrel von ihrem Dorf nach Dinawl ist sehr spannend und die Lektüre bleibt stets flüssig und aufregend. Die Figuren sind nachvollziehbar und man entwickelt schon eine gewisse Bindung zu Sorrel, wobei mich persönlich nicht all ihre Persönlichkeitszügen ansprechen. Eine Schwäche der Geschichte habe ich erkannt, indem sie mich gegen Ende an die 'Tribute von Panem' stark erinnert hat. Das Lesen des Buches habe ich jedoch als sehr angenehm empfunden, wobei ich wieder ein bisschen mehr
bzgl. der Geschichte erwartet habe. Trotzdem bin ich auf das nachfolgende Buch sehr gespannt.
Als Fazit würde ich diese Lektüre sehr empfehlen, wenn man postapokalyptische, geschmeidige Geschichten mag.
Ein schönes Buch mit für mich trotzdem immer noch einer zu leichten Geschichte. Dem Leser erwartet vermutlich noch ein Happy End.

  • Cover
  • Abenteuer
  • Fantasie
  • Handlung
  • Thema
Veröffentlicht am 10.12.2017

Teenie Lektüre

The Chosen One - Die Ausersehene
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Die Geschichte spielt in einer Welt, in der die wenige fruchtbare Frauen, die sog. "Ausersehene", hoch geschützt in eine Burg leben und hochgeachtet werden, da sie in sich die Hoffnung der Gesellschaft ...

Die Geschichte spielt in einer Welt, in der die wenige fruchtbare Frauen, die sog. "Ausersehene", hoch geschützt in eine Burg leben und hochgeachtet werden, da sie in sich die Hoffnung der Gesellschaft tragen. Sie werden genährt, gepflegt und gebildet, genießen also das Komfort eines goldenen Käfigs. Wir verfolgen die Geschichte von Skadi, eine freche, und doch etwas naive Ausersehene, die der Freiheit gerne näher kommen würde und noch nicht bereit ist, ihre Aufgabe des Kindgebärens zu erfüllen. Man erlebt ihre Flucht, das Kulturschock mit der äußere Welt.
Der Leser darf ab der Hälfte der Geschichte ein Liebesdreieck genießen und die Entwicklung von Skadi verfolgen.Leider hätte ich mehr über das Leben in der Burg erfahren, mehr über das System, in dem die Figuren leben Der Einsatz von Magie wird meiner Meinung nach zu oberflächig erwähnt. Skadi erweist sich aber als liebenswert und - wie bereits erwähnt - ein wenig naiv.

Mir hat es gut gefallen, dass das Buch gleich als Dystopie anfängt, sofort die Macken des Systems gezeigt werden, um erst gegen Ende des Buches zur tatsächlichen Aufklärung der Vorgeschichte zu gelangen. Leider alles nur zu knapp! Einige Fragen bleiben selbst am Ende des Buches noch offen, was einem aber neugierig bzgl. das zweite Teil bereitet.
Die Leserunde war angenehm und das Buch hat doch Spaß gemacht zu lesen. Jedoch zu wenige ergreifende Momenten. Es ist in meinen Augen eine gute Lektüre für 14-25 Jährigen aber ohne starke, harte Momenten, wie ich in anderen Büchern liebe. Der Leser wird zu keinem Tat gestoßen oder wirklich zum Weinen gebracht. Die Liebesgeschichte fand ich sehr oberflächlich und grundlos.
Das Cover hat mich persönlich nicht sonderlich angeprochen. Da es hier um ein eBook handelte in meinem Fall, hat es mich auch nicht weiter gestört.

Es hat trotz Allem Spaß gemacht, es zu lesen und ich bin dankbar, dass ich teilnehmen durfte. Ein leichtes Märchen, die zu Träumereien bringt und eine schnelle, unkomplizierte Lektüre.

  • Cover
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Idee
  • Lesespaß