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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2020

Eine taffe Frau

Heimat muss man selber machen
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Ich habe das Cover von diesem Buch gesehen und wusste, dieses Buch möchte ich auf jeden Fall lesen.
Sina Trinkwalder kenne ich von einigen Fernsehauftritten und sie war mir immer sympathisch.
Sie hat die ...

Ich habe das Cover von diesem Buch gesehen und wusste, dieses Buch möchte ich auf jeden Fall lesen.
Sina Trinkwalder kenne ich von einigen Fernsehauftritten und sie war mir immer sympathisch.
Sie hat die Firma Manomama gegründet, für Personen, die auf dem normalen Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben.

Zum Buch: Sina Trinkwalder weiß, was es heißt, einem Menschen »eine Heimat zu geben«, denn diese Heimat ist keine des Ortes und der Herkunft, diese Heimat ist eine, die man selber machen muss.

In diesem Buch beschreibt die Autorin, wie Zusammenleben und Zusammenarbeiten funktionieren könnte, eigentlich das ganze Leben.

Ihre Ideen gefallen mir auf jeden Fall. Sie hat schon viel bewirkt und wird auch noch einiges auf die Beine stellen.
Es müsste mehr solche Frauen in unserer Gesellschaft geben!

Das Buch war im Ganzen gesehen gut zu lesen. Manchmal hat es sich allerdings wiederholt und war ein bisschen langatmig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.10.2020

Eine herzerwärmende Geschichte!

Wintermeer und Dünenzauber
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Ich habe schon mehrere Bücher von Tanja Janz gelesen und wurde nie enttäuscht.
Die Bücher spielten immer in St. Peter Ording und das mag ich besonders.

Auch mit diesem Buch ist Tanja Janz wieder ein wunderschöner ...

Ich habe schon mehrere Bücher von Tanja Janz gelesen und wurde nie enttäuscht.
Die Bücher spielten immer in St. Peter Ording und das mag ich besonders.

Auch mit diesem Buch ist Tanja Janz wieder ein wunderschöner Liebesroman gelungen.

Jana kehrt nach der Trennung von ihrem Freund Gran Canaria den Rücken und kommt zurück in ihre Heimat.
Zusammen mit ihrer besten Freundin Pütti will sie einen Laden für Öle, Seifen und Kerzen und einem kleinen Cafe eröffnen.
Beide hoffen, dass der Laden gut angenommen wird.


Jana zieht in das alte Kapitänshaus ihrer Oma Hansa, die sie sehr gemocht hat und richtet es liebevoll ein.
Der Laden wird gut angenommen, aber bleibt es auch so.
Ayk, in den Jana in der Schulzeit mal heimlich verliebt hat, hat einen Buchladen gegenüber ihrem Geschäft.
Sie wird aus ihm nicht richtig schlau.
Auch im MeerGlück läuft es nicht zufriedenstellend.
Die Story liest sich aber leicht und flüssig und ist nie langweilig. Man darf mit den Protagonisten mitfiebern und verschiedene Emotionen erleben.

Der Epilog und der schöne Anhang mit Rezepten und Beschreibungen über Düfte und Steine runden das Buch wunderbar ab.

Ich hatte mit diesem Buch wunderbare Lesestunden und konnte richtig eintauchen in den Winter in St. Peter Ording.

Für dieses Buch gebe ich eine unbedingte Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.09.2020

Das Leben einer brillanten Wissenschaftlerin

Madame Curie und die Kraft zu träumen
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Ein sehr beeindruckendes Buch über das Leben einer der berühmtesten Wissenschaftlerinnen dieser Welt.

Die Autorin Susanna Leonard hat hier einen wunderbaren Roman geschrieben, der alle Facetten des Lebens ...

Ein sehr beeindruckendes Buch über das Leben einer der berühmtesten Wissenschaftlerinnen dieser Welt.

Die Autorin Susanna Leonard hat hier einen wunderbaren Roman geschrieben, der alle Facetten des Lebens von Marie Curie aufzeigt.
Ich fand es allerdings schade, dass mit dem Tod ihres Mannes, Piere Curie der Roman so gut wie zu Ende ist, obwohl Marie Curie noch viele Jahre gelebt hat. Hier hätte Madame Curie noch ein bisschen Anerkennung zuteil werden können.

Die Geschichte beginnt mit der Kindheit von Maria Sklodowskas, die im besetzten Teil Polens mit ihrer Familie lebt und tagaus, tagein die Unterdrückung der Russen zu spüren bekommt.
Marie fiel schon in jungen Jahren durch hervorragende Schulleistungen auf. Aber der frühe Tod der Mutter und die schwierige finanzielle Lage des Vaters ließen für sie ein Studium nicht zu.
Aber Marie gab nicht auf. Sie arbeitete als Hauslehrerin und verdiente sich so ihr Studium, für die Pariser Sorbonne.

In späteren Jahren lernte sie dann ihre große Liebe Piere Curie kennen. Sie forschte gemeinsam mit ihm über die Radioaktivität. Beide hatten die gleichen Interessen an der Wissenschaft und respektieren bei ihrer Arbeit einander. In der Öffentlichkeit wurde allerdings immer nur ihr Mann genannt. Dies behagte Marie Curie überhaupt nicht.
Ihre späteren Nobelpreise in Physik und Chemie und ihr Einsatz an der Sorbonne zeigen, dass sie es doch noch geschafft hat.

Es ist eine sehr interessante, genussvolle und unterhaltsame Lektüre, die einen Einblick in die Wissenschaft vermittelt.

Ich kann das Buch ohne Einschränkung empfehlen und vergebe gerne 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.09.2020

Dramatische Familiengeschichte aus Ostpreußen

So weit die Störche ziehen
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Es ist ein Buch, das mich teilweise zu Tränen gerührt hat.

Dieses Buch ist so was von packend, ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Die Hauptperson ist Dora, ein lebenslustiges junges Mädchen, der ...

Es ist ein Buch, das mich teilweise zu Tränen gerührt hat.

Dieses Buch ist so was von packend, ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Die Hauptperson ist Dora, ein lebenslustiges junges Mädchen, der Tanzen und Ausgehen zu dieser Zeit sehr wichtig ist.
Sie wächst behütet auf dem Gut, auf dem die Pferdezüchtung vorrangig ist, auf. Ihrem Freund aus Kindertagen macht sie eine Liebeserklärung und schmiedet mit ihm Pläne für die Zukunft.
Doch dann kommt der Krieg und Wilhelm wird eingezogen.

Dora muss Hals über Kopf zu ihrem Onkel nach Königsberg, denn seine Frau ist gestorben und es sind die Kinder zu versorgen. Sie führt dem Onkel den Haushalt.
Dort lernt sie den Kriegsfotografen Curt kennen, der sich unsterblich in sie verliebt. Dora verschweigt ihm, dass sie mit Wilhelm verlobt ist. Es kommt dann doch ans Tageslicht und Curt ist sehr verletzt und trennt sich von ihr. Zu spät erkennt Dora, dass sie Curt liebt.

Dora muss zurück auf das Gut, da auch ihr Vater in den Krieg ziehen muss. Von einem Tag auf den anderen muss sie alle Entscheidungen treffen und steht vor großen Herausforderungen.
Sie versucht mit aller Macht, das Gestüt zu retten.
Als die Russen immer näher kommen, versucht sie, mit der Familie und den Angestellten des Gestüts zu fliehen, was aber nicht gelingt.

Die Autorin hat einen Roman geschrieben, in den sie die Geschichte ihrer Familie sehr gut hat mit einfließen lassen.

Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Es ist eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Ich gebe deshalb eine uneingeschränkte Leseempfehlung und würde mich über einen zweiten Band freuen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2020

Eine sehr fesselnde Familiengeschichte!

Dort, wo die Feuer brennen
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„Dort wo die Feuer brennen“ ist der erste Roman, den ich von Astrid Töpfner gelesen habe.

Die Geschichte ist sehr spannend bis zum Ende.
Soledad, kurz Sol genannt, lebt in Berlin und führt dort ein ziemlich ...

„Dort wo die Feuer brennen“ ist der erste Roman, den ich von Astrid Töpfner gelesen habe.

Die Geschichte ist sehr spannend bis zum Ende.
Soledad, kurz Sol genannt, lebt in Berlin und führt dort ein ziemlich ausschweifendes und wie sie meint, glückliches Leben, bis sich ihr Verlobter von ihr trennt. Nach einem Unfall fährt sie in ihr Heimatdorf in Spanien um ihre Schwester und ihren Vater zu besuchen, obwohl sie nach schlimmen Ereignissen dort nie mehr hin wollte.

Sol stellt sich nun der Vergangenheit.
Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil voll in ihren Bann gezogen.
Die Geschichte wird in drei Zeitebenen erzählt, was mich aber nicht gestört hat und ich konnte dem ganzen Geschehen sehr gut folgen.

Die Autorin versteht es sehr gut, die ganze Geschichte mit viel Spannung und auch etwas Krimi zu mixen.
Das Buch ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern ein Aufarbeiten der Vergangenheit.

Es ist eine wunderbare Geschichte, für die ich sehr gerne 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung gebe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere