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Veröffentlicht am 05.06.2026

Lesenswerter dritter Band

West Fantasy. Band 3
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Eine Orkfrau, die verraten wird, ein strenger und schwieriger Richter und ein Marshal auf der Flucht, das sind die Protagonist:innen des dritten Bandes der Comicreihe.

Erzählt wird die Geschichte von ...

Eine Orkfrau, die verraten wird, ein strenger und schwieriger Richter und ein Marshal auf der Flucht, das sind die Protagonist:innen des dritten Bandes der Comicreihe.

Erzählt wird die Geschichte von Yaretsi, der Orkfrau, die einer Bande Mexikorks angehört. Den Marshal, Douglas Reeves, kennt man schon aus dem Vorgängerband und weiß bereits um sein Geheimnis.

Ich mag diese Reihe sehr, die Kombination aus Western und Fantasy ist originell und gelungen. Hier trifft man erstmals auf Orks und Oger, die beide zu den eher kriminellen Elementen gehören, was auch auf Yaretsi zutrifft. Die Geschichte des Marshals wird gut weitergeführt, man merkt aber schon, dass Istin dieses Mal nicht mit an Bord ist. Die Geschichte ist trotzdem gut, aber in meinen Augen nicht ganz so genial wie die beiden Vorgänger.

Auch die Zeichnungen gefallen mir weiterhin gut, im Anhang kann man erneut ein Making of finden.

Die Reihe ist weiterhin sehr gelungen, mir gefallen Geschichte und Zeichnungen, und ich bin gespannt, wohin die Reise weiter geht.

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Faszinierend

Szenario
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Die Zukunft entsteht nicht aus dem Nichts, sie ist die Folge von erklärbaren Entwicklungen und von Entscheidungen und Handlungen. In diesem Buch treffen wir Leser:innen Entscheidungen, wir schlüpfen in ...

Die Zukunft entsteht nicht aus dem Nichts, sie ist die Folge von erklärbaren Entwicklungen und von Entscheidungen und Handlungen. In diesem Buch treffen wir Leser:innen Entscheidungen, wir schlüpfen in die Rolle einer Person, die zwar keine politische Entscheider:in ist, wir sind beratetnd tätig, geben Empfehlungen.

Florence Gaub ist Politikwissenschaftlerin, Militärstrategin und Zukunftsforscherin, Sie berät Regierungen und internationale Organisationen anhand von Zukunftsszenarien und Trendanalysen. Für dieses Buch hat sie ein Szenario zu Grunde gelegt, wie die Welt anhand ihrer Recherchen aussehen und welche Entwicklungen es geben könnte, Quellen und zwei Karten finden sich im Anhang.

Das Szenario beginnt im Jahr 2030 mit Problemen in der Arktis, eine von einigen Mächten umstrittene Region. Es werden drei Optionen vorgegeben, für eine müssen wir uns entscheiden und springen dann zum jeweiligen Punkt vor, wo wir die Auswirkungen unserer Entscheidung erfahren und weitere Optionen erhalten. So geht es mehrmals, immer mit bis zu drei Optionen. Am Ende erfahren wir, wohin uns unsere Entscheidungen im Jahr 2033 geführt haben.

Ich fand das Ganze sehr spannend und habe mich schnell in meiner Rolle eingefunden, oft war mir auch schnell klar, welche Option ich für die beste hielt, manchmal war es aber auch nicht ganz so einfach. Am Ende habe ich das Best Case Szenario geschafft, worauf ich ein bisschen stolz bin. Auf jeden Fall möchte ich das Ganze noch einmal mit anderen Optionen angehen.

Mich hat dieses Buch fasziniert, vor allem auch, weil ich nicht etwas vorgekaut bekommen habe, sondern ich selbst ein bisschen mitgestalten konnte, und dabei noch einiges erfahren habe. Ob die Welt sich tatsächlich so entwickeln wird? Manches sehe ich kritisch, es ist aber interessant, zu erfahren, wie Forschende sich vorstellen, wie es sein könnte. So ist das Buch auf jeden Fall lesenswert oder sollte man besser erfahrenswert sagen?

Veröffentlicht am 03.06.2026

Es geht uns alle an!

Was geht mich das an?
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Marcel Hopp wurde 1988 geboren und ist SPD-Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Als Kind eines deutschen Vaters und einer südkoreanischen Mutter, die nach Deutschland kam, um als Krankenschwester ...

Marcel Hopp wurde 1988 geboren und ist SPD-Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Als Kind eines deutschen Vaters und einer südkoreanischen Mutter, die nach Deutschland kam, um als Krankenschwester zu arbeiten, hat er eigene Erfahrungen mit Mobbing und Rassismus.

Ich folge Marcel Hopp schon lange in den sozialen Medien, er ist für mich, wie einige weitere junge Politiker:innen aus verschiedenen Parteien ein Hoffnungsträger was den Kampf um unsere Demokratie angeht. Leider scheint demokratisches Handeln für manche Politiker:innen nicht mehr wichtig und richtig zu sein, was sich auch auf die Gesellschaft an sich auswirkt, und das nicht nur bei uns, sondern auch in anderen Ländern. Sich dem entgegenzustellen ist wichtig, nicht nur für Politiker:innen sondern für uns alle. Das macht der Autor in diesem Buch klar, nur gemeinsam können wir unsere Demokratie retten, uns dem Populismus und dem Rechtsruck, der uns bedroht, entgegenstellen.

Dabei kritisiert der Autor nicht nur die offensichtlichen Demokratiefeinde oder die aktuelle Regierung, sondern auch andere Parteien, auch die eigene natürlich, die derzeit mit die Regierungskoalition bildet. Er übt auch nicht nur Kritik, das wäre zu einfach, er zeigt auch Wege auf, die man gehen könnte. Wichtig sind dabei Haltung, Handeln und Miteinander.

Marcel Hopps Buch ist, gerade in der heutigen Zeit, ein sehr wichtiges Buch, das jede:r lesen sollte.

Veröffentlicht am 02.06.2026

Unterhaltsames Gaunerstück in historischem Gewand

Die Queen von Mayfair
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Mitten in Spitalfields steht das Chateau, seit vielen Jahren Schlupfwinkel einer Gruppe von Trickbetrüger:innen nach eigenem Regelwerk, geführt von der Queen of Fives. 1898 ist Quinn Le Blanc die Queen, ...

Mitten in Spitalfields steht das Chateau, seit vielen Jahren Schlupfwinkel einer Gruppe von Trickbetrüger:innen nach eigenem Regelwerk, geführt von der Queen of Fives. 1898 ist Quinn Le Blanc die Queen, das Chateau mittlerweile aber sehr heruntergewirtschaftet. Ein neues Spiel soll die Kasse endlich wieder auffüllen, 5 Tage stehen Quinn nach dem Regelwerk zur Verfügung sich einen reichen Mannes und sein Vermögen zu ergattern. Schnell ist ein Opfer ausgewählt, als reiche Erbin Miss White macht sich Quinn an dieses heran.

„Mayfair House“, der Debütroman Alex Hays war für mich eine angenehme Überraschung, und so war ich natürlich sehr neugierig auf sein nächstes Werk. Ich kann jetzt schon sagen, dass auch dieses mir gut gefallen hat und ich ganz sicher weitere Romane lesen werde.

Der Roman wird aus mehreren Perspektiven erzählt, auf Seiten des Chateaus sind das neben der Protagonistin Quinn Le Blanc, deren Mutter ebenfalls Queen war, und die daher im Chateau aufgewachsen ist, noch Mr. Silk, der dem Chateau und seinen Queens schon sehr lange die Treue hält. Auch wenn Quinn und Silk Gauner sind, waren sie mir sympathisch.

Auf der Gegenseite steht die Familie Kendal, Herzog Max ist das auserkorene Opfer, den nicht nur seine Stiefmutter auffordert, endlich in den Stand der Ehe einzutreten und für einen Erben zu sorgen. Seine Schwester Victoria, Tor genannt, ist davon gar nicht angetan, sie möchte nämlich auf keinen Fall heiraten, fürchtet aber dass eine Schwägerin sie nicht nur von Max‘ Seite verdrängen sondern auch ihres Elternhaus berauben könnte. Beide erhalten eigene Perspektiven, während ihre Stiefmutter eine weitere wichtige Rolle einnimmt.

Nicht nur diese Charaktere kochen dabei ihr eigenes Süppchen, das von den jeweils anderen versalzt zu werden droht, es gibt noch den blauseidenen Herren und die cremefarbene Dame, die sich ebenfalls einmischen, sowie verschiedene Personen, die auf unterschiedliche Weise involviert sind. Da kann Quinn ihr Spiel noch so gut planen, die Intrigen und Einmischungen anderer könnten alles zunichte machen. So bleibt es auch bis zum Schluss spannend, zumal es nicht wenige Gefahrensituationen gibt. Dieses verworrene Spiel steckt voller Überraschungen und wird nicht ohne Humor, erzählt, der Unterhaltungsfaktor ist groß, ich hatte vergnügliche Lesestunden.

Ich empfehle übrigens, die Nachbemerkung des Autors unbedingt auch zu lesen.

Auch der zweite Roman Alex Hays hat mich gut unterhalten, er ist spannend, nicht ohne Humor und bringt Überraschungen sowie interessante Charaktere und Situationen mit. Ich mag die erneute Mischung aus Gaunerstück und historischem Roman und bin gespannt auf das nächste Werk des Autors.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Sehr gelungene Zeichnungen, die Geschichte packt mich aber nicht so richtig

HORDE – Das Erste Zeitalter
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Bronko und Lysatrya haben das Abenteuerleben aufgegeben und wollen sesshaft werden. Die Eröffnungsfeier ihrer Taverne steht kurz bevor, die ehemaligen Mitstreiter Willibert und Snarph gerade angekommen ...

Bronko und Lysatrya haben das Abenteuerleben aufgegeben und wollen sesshaft werden. Die Eröffnungsfeier ihrer Taverne steht kurz bevor, die ehemaligen Mitstreiter Willibert und Snarph gerade angekommen um mitzufeiern, als die Ortschaft von einem magischen Fluch getroffen wird, was die Vier doch wieder zwingt, ihre ehemalige Profession aufzunehmen, irgendjemand muss sich ja darum kümmern. Die ortsansässige Hexe Verina hat einen Rat parat, und so machen sich die Vier auf, den Fluch zu brechen.

Der Comic basiert auf einem Pen- und Paper-Projekt, die Teilnehmer:innen werden auf dem Cover namentlich erwähnt, sie verkörpern auch die einzelnen Protagonist:innen. Mir war bisher nur die Autorin Liza Grimm bekannt, die auch das Skript geschrieben hat. Im Anhang erfährt man Näheres über die Projektteilnehmer:innen und die Protagonist:innen des Comics.

Die Zeichnungen stammen von Marvin Clifford, in meinen Augen sind sie herrlich comichaft, besonders die doppelseitigen Zeichnungen gefallen mir sehr gut. Schon auf dem Cover kann man sehen, wie gelungen die Mimiken der Charaktere sind.

Die Geschichte dagegen kann mich nicht ganz so packen, mir ist sie, zumindest bisher, denn dieser Band ist erst der erste einer Reihe, zu einfach gestrickt, ich mag allerdings den Humor.

Der erste Band der Comicreihe konnte mich leider nicht ganz überzeugen, die Zeichnungen sind zwar sehr gelungen, auch den Humor mag ich, aber bisher ist mir die Geschichte etwas zu einfach gestrickt.

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