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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2026

Gelungener Abschlussband

The Boys: Gnadenlos-Edition
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Es ist soweit, die letzte Schlacht gegen die Supies steht bevor, und Butcher kann sich hoffentlich endlich an Homelander rächen. Doch auch danach ist die Sache für Billy Butcher noch nicht beendet.

Der ...

Es ist soweit, die letzte Schlacht gegen die Supies steht bevor, und Butcher kann sich hoffentlich endlich an Homelander rächen. Doch auch danach ist die Sache für Billy Butcher noch nicht beendet.

Der letzte Band geht noch einmal aufs Ganze und bringt auch ein paar Überraschungen mit sich. Mich hat am meisten überrascht, dass der Band zwei Teile hat und es nach dem Kampf gegen die Supermenschen noch nicht vorbei ist. Doch auch das passt zur Geschichte, und auch, wenn ich mit dem, was dann noch geschieht nicht wirklich glücklich bin, ist es ein gelungener Abschluss dieser nicht alltäglichen und, ich kann es gar nicht oft genug betonen, nur für Erwachsene gedachten Geschichte.

Der letzte Band rundet die Geschichte gut ab, man sollte die Reihe aber unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen!

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Veröffentlicht am 10.07.2026

Adaption eines Klassikers in die heutige Zeit

Beth is dead
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Die siebzehnjährige Beth March wird nach einer Silvesterparty tot aufgefunden. Beths Schwester Jo traut der Polizei nicht allzu viel zu und versucht selbst, den:die Täter:in zu ermitteln. Wie sich herausstellt, ...

Die siebzehnjährige Beth March wird nach einer Silvesterparty tot aufgefunden. Beths Schwester Jo traut der Polizei nicht allzu viel zu und versucht selbst, den:die Täter:in zu ermitteln. Wie sich herausstellt, kämen dafür einige in Frage, sogar Beths eigene Schwestern. Amy, die jüngste, die noch auf der Party einen schweren Streit mit Beth hatte, Meg, die älteste, hinter deren Geheimnis Beth gekommen war, und sogar Jo, der kein gutes Thema für ihren neuen Roman einfallen will. Und wo ist eigentlich der Vater der Schwestern?

Meg, Jo, Beth und Amy March? Wem das bekannt vorkommt, liegt wahrscheinlich nicht falsch, denn die Charaktere sind entliehen aus dem Klassiker „Little Women“, auf Deutsch „Betty und ihre Schwestern“ von Louisa May Alcott, der mehrfach verfilmt wurde. In meiner Jugend habe ich die Verfilmung mit Katherine Hepburn sehr gemocht, so dass ich neugierig auf diese Adaption des Stoffes war.

Hier wird die Familie nun in die heutige Zeit versetzt, ihre Charaktere haben sie aber im wesentlichen beibehalten. Auch andere Charaktere aus dem oben genannten Roman trifft man hier wieder, wie zum Beispiel Theodore Laurence, Laurie genannt.

Erzählt wird aus den Perspektiven der vier Schwestern, jeweils in Ich-Form. Neben dem aktuellen Geschehen nach Beths Tod gibt es immer wieder Rückblenden, die mit „Vorher“ betitelt werden, so dass auch Beth zu Wort kommen kann, was mich besonders berührt hat. So erfährt man nach und nach, was passiert ist, und nach und nach gibt es immer neue Verdächtige. Am Ende wird der Fall nachvollziehbar aufgelöst. Für mich ist der Roman aber im wesentlichen kein Krimi, sondern eine Charakterstudie der Schwestern und ihrer Beziehung untereinander.

Katie Bernet Adaption des Klassikers von Louisa May Alcott ist in meinen Augen gut gelungen, man erkennt die Charaktere schnell wieder, durch das Versetzen der Geschichte in die heutige Zeit und dem veränderten Plot hat die Autorin aber auch eine ganz eigene Geschichte entwickelt. Zielgruppe der Geschichte sind zwar Jugendliche, aber auch ich als Erwachsene habe sie gespannt gelesen.

Veröffentlicht am 06.07.2026

Zusatzband zur Gereon Rath-Reihe

Westend
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1973 lebt Gereon Rath in einem Seniorenheim in Berlin. Dort bekommt er die Interviewanfrage eines Historikers, der sich für die Polizeiarbeit in unterschiedlichen Regierungsformen interessiert. Gereon ...

1973 lebt Gereon Rath in einem Seniorenheim in Berlin. Dort bekommt er die Interviewanfrage eines Historikers, der sich für die Polizeiarbeit in unterschiedlichen Regierungsformen interessiert. Gereon lässt sich darauf ein und bald werden die Fragen persönlicher.

Mit dem zehnten Band endete die Reihe um Gereon Rath 2024, und das weitere Schicksal der Charaktere blieb offen. Doch es gibt auch noch die drei von Kat Menschik illustrierten Kurzromane, von denen sich der erste mit der jungen Charlotte Ritter befasst, der zweite mit dem vorübergehenden Pflegesohn des Ehepaares Rath, Friedrich Thormann, und nun erfährt man im dritten und letzten doch noch, wie es mit einigen der Gereon Rath mehr oder weniger nahestehenden Personen weiterging. Nicht immer ist schön, was mit ihnen passierte, im wesentlichen ist „Westend“ aber ein guter Abschluss, nun kann und muss man sie alle gehenlassen.

Aufgebaut ist der Roman als Transkript der Aufnahmen des Interviewers, eine gute Idee, die zudem noch eine Überraschung gegen Ende birgt.

Ich habe mich darauf gefreut, noch einmal Gereon Rath zu treffen, und vielleicht auch über die anderen Charaktere mehr zu erfahren. Enttäuscht wurde ich dabei nur hinsichtlich dessen, was manchen von ihnen passiert ist. Dass nicht alles gut ausging, liegt aber in der Natur der Dinge. Insgesamt ist es schön, dass man doch noch erfährt, wie es weiterging, so dass ich den Kurzroman allen Fans der Reihe empfehlen möchte.

Veröffentlicht am 01.07.2026

Die Reihe wird immer besser

The Boys: Gnadenlos-Edition
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Über Mallory, der nicht nur Hughies Vorgänger bei den Boys war, sondern die Gruppe auch mitgegründet hat, wurde schon öfter gesprochen, jetzt lernen wir ihn endlich selbst kennen, und erfahren auch, wie ...

Über Mallory, der nicht nur Hughies Vorgänger bei den Boys war, sondern die Gruppe auch mitgegründet hat, wurde schon öfter gesprochen, jetzt lernen wir ihn endlich selbst kennen, und erfahren auch, wie es zu The Boys überhaupt kam. Aber nicht nur Mallory steht im Fokus, sondern auch Butcher, dessen Lebensgeschichte wir hier miterleben. Annie kämpft in der heutigen Zeit um ihre Beziehung zu Hughie und auch bei Vought tut sich etwas.

Mir gefällt, dass man nach und nach mehr über die einzelnen Charaktere erfährt und immer mehr Hintergrundinformationen bekommt. Dadurch wird die Geschichte greifbarer, hat aber noch immer ihre ganz eigenen Eigenschaften.

Die Reihe gefällt mir immer besser, sie bleibt spannend und ihrem Tenor treu, doch wir das Geschehen auch greifbarer.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Etwas ruhigerer vierter Band

The Boys: Gnadenlos-Edition
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Butcher entdeckt, dass Hughie ein Verhältnis mit Starlight hat, und wird sofort misstrauisch. Ist Hugie etwa ein Spion von Vought? Das führt letztlich dazu, dass Hughie und Annie, von der Hughie bisher ...

Butcher entdeckt, dass Hughie ein Verhältnis mit Starlight hat, und wird sofort misstrauisch. Ist Hugie etwa ein Spion von Vought? Das führt letztlich dazu, dass Hughie und Annie, von der Hughie bisher nicht wusste, dass sie Starlight ist, sich trennen und Hughis in seine schottische Heimat flüchtet. Ob er jemals in die USA zurückkommen wird, weiß er nicht.

Der vierte Band der Reihe ist weniger blutig als die Vorgängerbände, wir erfahren hier nicht nur mehr über Hughie, sondern auch über Annie. Wir lernen Hughies Heimat, seine Eltern und seine Freunde kennen, und erfahren einiges über den kleinen Hughie. Wen wundert es, dass es auch hier einige Geheimnisse gibt, und Hughies beste Freunde etwas skurril sind?

Ich habe diesen ruhigeren Band, sehr gerne gelesen. Er kommt nicht ganz ohne Supermenschen aus, doch man lernt hier auch einmal ein paar richtig nette kennen. Natürlich gibt es trotzdem auch Spannung und man erfährt weitere Hintergründe über Vought und den Wirkstoff V.

Der vierte Band ist etwas ruhiger und weniger blutig, ich habe ihn sehr gerne gelesen, auch, weil man wieder einige Hintergrundinformationen bekommt. Ich bin nun gespannt, wie es weitergehen wird.

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