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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2019

Tolle Ansätze bei schwächelnder Umsetzung

Agathe
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“Agathe” ist ein Roman der Autorin Anne Cathrine Bomann. Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil der Klappentext ganz nach meinem Geschmack klang. Ich habe mich auf eine besondere und bewegende Geschichte ...

“Agathe” ist ein Roman der Autorin Anne Cathrine Bomann. Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil der Klappentext ganz nach meinem Geschmack klang. Ich habe mich auf eine besondere und bewegende Geschichte gefreut, aber ob ich die auch bekommen habe? Das erfahrt ihr jetzt.
In dieser Geschichte begegnet man als Leser/Leserin einem Psychiater kurz vor dem Ruhestand. Er ist der Protagonist, als welcher er aber nicht namentlich genannt wird. Der Psychiater zählt nur noch die Tage bis zu seinem Ruhestand und ist von seiner Arbeit und den Patienten eher genervt. Doch eine neue Patientin lässt sich nicht abwimmeln – Agathe. Auch für den Psychiater ändern die Gespräche mit Agathe einiges und so scheint es plötzlich die Möglichkeit neuer Freundschaften zu geben und auch neue Zuversicht …

Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Anne Cathrine Bomann hat einen flüssigen, aber auch etwas sachlichen Schreibstil, mit dem sie bei vielen Dingen, für meinen Geschmack, zuviel Raum für Interpretationen lässt. Es gibt auch einige langatmige Passagen, die mir nicht gefallen haben, weil Frau Bomann da auf Dinge eingeht, die nichts mit den wirklich wichtigen Inhalten zu tun hatten und die Handlung daher eher zäh wirken liessen. Insgesamt gab es mir zuviel Drumherum, als Momente die auf den Punkt genau das treffen, was bedeutsam ist. Das fand ich echt schade. Die Themen des Buches haben mir gut gefallen und es gibt durchaus Passagen, die zum Nachdenken anregen. Leider fand ich die Umsetzung nicht so berührend, wie ich es mir gewünscht hätte. Mir fehlte es an der Nähe zu den Charakteren und auch an ein bisschen mehr Tiefgang, besonders bei Agathe und dem Protagonisten. Vielleicht lag es mit an der Kürze des Büchleins, aber mir blieben, die Themen, die viel Potenzial hatten leider zu oberflächlich, weshalb alles eher nur angerissen, statt fertig, auf mich wirkte.

“Agathe” ist ein Roman mit Themen, die viel Potenzial bieten. Leider war mir die Umsetzung zu unausgereift und mir fehlte die Tiefe und Nähe zu den Charakteren. Es war eine nett zu lesende, etwas zähe Story, von der ich mir deutlich mehr erhofft hatte!

Meine Bewertung: 2,5 von 5

  • Cover
  • Figuren
  • Geschichte
  • Gefühl
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 28.10.2018

Ich liebe diese Reihe

Throne of Glass 5 – Die Sturmbezwingerin
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“Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin” ist der fünfte Band der “Throne of Glass” Buchreihe der Autorin Sarah J. Maas. Wie einige von euch bestimmt schon mitbekommen haben ist diese Reihe eine meiner ...

“Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin” ist der fünfte Band der “Throne of Glass” Buchreihe der Autorin Sarah J. Maas. Wie einige von euch bestimmt schon mitbekommen haben ist diese Reihe eine meiner liebsten Fantasyreihen und daher freue ich mich natürlich auf jede Fortsetzung. Nun bin ich auch endlich dazu gekommen den fünften Teil zu lesen und verrate euch heute wie er mir gefallen hat.

Dieser Teil der Reihe beginnt nachdem Celaena, unter ihrem wahren Namen, Aelin Galathynius, in ihre Heimat zurückgekehrt ist, um ihren Platz als rechtmäßige Königin von Terrasen einzunehmen. Doch schon nach kurzer Zeit müssen Aelin und ihre Freunde feststellen, dass der Weg zum Thron mit mehr als einem Gegenspieler versehen ist. Nicht nur, dass ihr in politischer Hinsicht Steine in den Weg gelegt werden ist ein Problem, sondern auch die Tatsache, dass der dunkle Valg – König Erawan kurz davor ist seinen ganz eigenen Krieg noch mehr auszuweiten, um sowohl Sterbliche, als auch die Fae zu versklaven. Als dann auch noch Maeve, die Königin der Fae, ganz eigene Pläne zu mehr Macht verfolgt, wird Aelin klar, dass sie sich schon bald fragen muss, was sie opfern wird, um ihre Welt zu retten …Der Einstieg in dieses Buch ist mir dank des wunderbaren und angenehm zu lesenden Schreibstils von Sarah J. Maas, sehr gut gelungen. Ich liebe die Mischung, wie die Autorin, die Welt und die verschiedenen Orte darstellt, sodass ich keine Probleme hatte mir alles bildhaft vorzustellen. Die Ausarbeitung der Charaktere ist, für mich, jedes Mal wieder ein ganz großer Pluspunkt dieser Reihe. Es gibt soviele interessante, vielschichtige und markante Charaktere, dass mir einige von ihnen gut in Erinnerung bleiben. Die Mischung aus Antagonisten und Heldenfiguren ist ausgewogen und beide Seiten sind glaubhaft dargestellt. Ein besonderes Highlight ist ganz klar die Protagonistin Aelin. Sie hat seit dem ersten Band eine so große Entwicklung durchgemacht und dennoch gibt es immer wieder neue Facetten zu entdecken, die ihre bereits bekannten, besonderen Eigenarten ergänzen.

Die Geschichte hat verschiedene Erzählstränge, durch die die Autorin nicht nur einen allumfassenden Rundumblick ermöglicht, sondern auch von Anfang an die Spannung auf einem guten Niveau hält. Lediglich zu Beginn hätte ich mir ein bisschen mehr Tempo gewünscht, aber das war auch das einzige, was mich nicht komplett überzeugen konnte. Nach diesen wenigen Passagen, stieg die Spannung kontinuierlich an und gegen Ende hat es Sarah J. Maas zusätzlich geschafft mich komplett zu verblüffen und zu schockieren. Ein Detail beim Finale lässt manches leider, rückblickend, etwas konstruiert wirken, aber im gesamten war das für mich kein großes Manko. Ich fiebere schon jetzt auf den Moment hin, wenn ich den nächsten Band aufschlagen kann, um zu erfahren, wie es mit Aelin, Rowan, Aedion, Dorian, Lysandra, Manon, Elide und Co weitergehen wird.“Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin” ist eine gelungene Fortsetzung einer grandiosen Reihe. Tolle fantastische Elemente, detailliert ausgearbeitete Charaktere und eine spannende Handlung haben mir schöne Lesestunden beschert!

Meine Bewertung: 4,5 von 5

Veröffentlicht am 18.10.2018

Hippie

Hippie
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“Hippie” ist der neue Roman des Autors Paulo Coelho. Auf dieses Buch habe ich mich schon seit einiger Zeit gefreut, da der Inhalt, einfach toll klang. Das Cover ist liebevoll gestaltet und passt, ebenso, ...

“Hippie” ist der neue Roman des Autors Paulo Coelho. Auf dieses Buch habe ich mich schon seit einiger Zeit gefreut, da der Inhalt, einfach toll klang. Das Cover ist liebevoll gestaltet und passt, ebenso, wie die innen befindliche Karte mit der Reiseroute des Magic Bus’ sehr gut zum Inhalt des Buches.

In dieser Geschichte geht es um den jungen Protagonisten Paulo. Paulo stammt aus Brasilien und liebt es die Welt zu bereisen. Als Paulo in Amsterdam auf die Holländerin Karla trifft entwickeln sich bald Gefühle zwischen den beiden. Als Karla Paulo erzählt, dass sie mit dem Magic Bus auf dem Hippie Trail Richtung Kathmandu fahren möchte, beschließt Paulo kurzerhand die letzte Fahrkarte für sich zu nutzen und mitzureisen. Auf der Fahrt lernen sie einige interessante Menschen kennen und erleben nicht nur in Gesprächen vieles, was sie inspiriert …
Der Einstieg in diesen Roman ist mir gut gelungen. Paulo Coelho hat einen sehr schönen, angenehm zu lesenden Schreibstil, der mir gut gefallen hat. Dem Autor gelingt es hervorragend die feinen Nuancen, sowohl bei den Charakteren als auch bei den Geschehnissen, so darzustellen, dass sie mich bewegt und zum nachdenken gebracht haben. Mit der Ausarbeitung der Charaktere konnte mich Paulo Coelho ebenfalls überzeugen. Sowohl die Haupt – als auch die Nebencharaktere sind facettenreich und haben ihre ganz eigenen Ecken und Kanten, die sie in Erinnerung bleiben lassen. Auch die Entwicklung der einzelnen Personen hat mir gefallen, vorallem weil es dem Autor gelingt diese, realistisch darzustellen.

Die Themen des Buches sind abwechslungsreich und spannend. So gibt es zum einen die verschiedenen Sinnsuchen der Reisenden im “Magic Bus”, spirituelle Themen, persönliche Entwicklungen, aber auch Freundschaften und Liebe. Mit der Liebesgeschichte konnte mich der Autor leider nicht ganz überzeugen, weil am Ende alles sehr einfach abgehandelt wird. Das hat, in meinen Augen, nicht ganz so gut zum vorherigen Handlungsablauf gepasst und wirkte daher etwas übereilt.
Die Geschichte lässt sich spannend lesen und ich habe einige der Entwicklungen interessiert mitverfolgt. Was ich auch sehr gelungen fand waren die Momente, in denen Paulo Coelho, politsche Aspekte in die Story eingeflochten hat oder auch Situationen, in denen die Reisenden Anfeindungen und Vorurteilen ausgesetzt sind. Hier bin ich oft ins Nachdenken gekommen und konnte den Charakteren ihre Emotionen auch komplett abnehmen.

“Hippie” ist eine abwechslungsreiche und teilweise nachdenklich stimmende Geschichte, die mir durch ihre Themenvielfalt und die toll gezeichneten Charaktere sehr gut gefallen hat!

Meine Bewertung: 4 von 5

Veröffentlicht am 29.09.2018

Hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt

Ich komme mit
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“Ich komme mit” ist ein Roman der Autorin Angelika Waldis. Auf dieses Buch bin ich durch den Klappentext aufmerksam geworden, da er für mich nach einer besonderen und tiefgründigen Freundschaftsgeschichte ...

“Ich komme mit” ist ein Roman der Autorin Angelika Waldis. Auf dieses Buch bin ich durch den Klappentext aufmerksam geworden, da er für mich nach einer besonderen und tiefgründigen Freundschaftsgeschichte klang. Daher blieb das Buch auch nicht lange ungelesen.

In dieser Geschichte geht es um die Protagonisten Vita und Lazy. Vita lebt seit 42 in dem Haus in der Torstraße 6 und ihrem Nachbarn Lazy ist sie das erste Mal begegnet, als er noch ein Junge war. Mittlerweile ist Lazy Student und überglücklich mit seiner Freundin Elsie. Doch leider wehrt die Liebe nicht so lange, wie er gehofft hatte und zudem wird Lazy krank. Eines Tages liest Vita den abgemagerten jungen Mann auf und beschließt ihn wieder aufzupäppeln, wobei eine besondere Freundschaft entsteht. Aber an dem Tag als Lazy seine neuen Blutergebnisse bekommt, stirbt auch ein bisschen die Zuversicht und Lazy beschließt alles hinter sich zu lassen. Kurzentschlossen kommt Vita mit und für die beiden beginnt eine abenteuerliche, letzte Reise …Was hatte ich mich auf diese Geschichte gefreut. Mein erstes Buch aus dem Wunderraum Verlag versprach ja schließlich auch eine schöne, traurige Handlung. Aber ich habe nach wiederholten Kämpfen mit mir selber, ca um die siebzigste Seite aufgegeben und das Buch vorzeitig beendet. Die Leseprobe zeigte bereits, dass der Schreibstil von Angelika Waldis sehr außergewöhnlich ist, aber dieser Auszug ist noch einer von denen, die sich beinahe flüssig lesen lassen. Beim Lesen des Buches stellte sich bei mir leider sehr schnell Ernüchterung ein, was vorwiegend am Schreibstil lag. Die Autorin schreibt teilweise fast schon so, dass es mich an Gedichte erinnert hat, was mir zu Beginn gut gefallen hat. Leider sind die schönen Passagen, in meinen Augen, viel zu selten und der Großteil der Sätze ist völlig abgehakt und oftmals auch ohne Zusammenhang, was ich richtig schade und anstrengend zu lesen fand.
Die Inhalte haben durchaus Potenzial und ich konnte auch den einen oder anderen Satz entdecken, der zum Nachdenken anregt. Aber offengestanden war das leider auch schon das einzige was mir positiv aufgefallen ist. Die Charaktere sind solide ausgearbeitet, aber bis zum dem Punkt, an dem ich das Buch beendet habe konnten mich die Inhalte nur mäßig berühren. Hinzu kam, dass mir oftmals der rote Faden gefehlt hat. Ich hatte häufig den Eindruck, dass die Autorin zwar einen Endpunkt hat, wo sie hinmöchte, mittendrin aber vom hundertsten ins tausendste kommt und dabei auch bei ganz anderen Themen landet. Das machte das Lesen für mich sehr müßig und da ich auch in Sachen Emotionen mehr erwartet habe, habe ich das Buch dann ja zur Seite gelegt. Sehr schade.

“Ich komme mit” konnte mich leider nicht überzeugen. Ich fand den Schreibstil und die Abschweifungen unsagbar anstrengend und da mir bis ca Seite 70 auch die gefühlvollen, tiefgründigen Inhalte zu kurz kamen, habe ich das Buch schweren Herzens abgebrochen.

Meine Bewertung: 2 von 5 ( Nur bis ca Seite 70, wie sich das Buch weiterentwickelt kann ich nicht beurteilen )

Veröffentlicht am 19.09.2018

Eine Geschichte die nachhallt ...

Liebe und Verderben
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“Liebe & Verderben” ist der neue Roman der Autorin Kristin Hannah. Da Frau Hannah zu den Autorinnen zählt, deren Werke ich immer wieder gerne lese, habe ich mich auch riesig gefreut ihr aktuelles Buch ...

“Liebe & Verderben” ist der neue Roman der Autorin Kristin Hannah. Da Frau Hannah zu den Autorinnen zählt, deren Werke ich immer wieder gerne lese, habe ich mich auch riesig gefreut ihr aktuelles Buch zeitnah lesen zu dürfen.

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Lenora, genannt Leni, Allbright. Leni ist noch ein Kind als ihre Eltern im Jahr 1974 beschließen mit ihr nach Alaska zu ziehen. Die gesamte Familie ist voller Hoffnung, dass der Vater das Kriegstrauma, welches er in Vietnam erlitten hat, wenigstens ein Stück weit hinter sich lassen kann. Leni findet in Matthew, dem Sohn ihrer Nachbarn, schon bald einen engen Freund und mit der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden eine zarte Liebesgeschichte. Allerdings wird Leni’s Glück zu oft davon getrübt, dass ihr Vater seine Agressionen nicht kontrollieren kann und der andauernde Winter in Alaska, die Situation nicht verbessert. Leni die sich um ihre Mutter sorgt fühlt sich zwischen den Stühlen und dass ihr Vater einen immer größeren Hass auf Matthew’s Vater entwickelt scheint all ihre Träume zu zerstören, mit ihrer großen Liebe glücklich zu werden …

Der Einstieg in diesen Roman ist mir, dank des wunderbar zu lesenden Schreibstils von Kristin Hannah sehr gut gelungen. Ich mag daran besonders ihr großes Talent jegliche Facetten von Gefühlen authentisch und fast schon direkt spürbar darzustellen. Das führte auch dazu, dass ich immer wieder mit Leni mitgelitten habe und über manche Geschehnisse wütend war. Ich habe richtiggehend mitgefühlt und es genossen den Charakteren so nah zu sein. In diesem Buch gab es auch einige Momente in denen ich mit den Tränen zu kämpfen hatte, oder geschockt war. Es war eine wahre Gefühlsachterbahn. Zudem war das Setting richtig gelungen und ich konnte die Kälte, die Einsamkeit in der Landschaft Alaska’s und die Wärme und Zuneigung der Bewohner auf diesem Fleckchen Erde förmlich spüren konnte.

Die Ausarbeitung der Charaktere ist der Autorin ebenfalls richtig gut gelungen. Ich habe alle Charaktere als facettenreich und interessant empfunden und was ich besonders schön fand war, dass sie auch den nötigen Tiefgang haben. Auch die Antagonisten wurden von Frau Hannah überzeugend gezeichnet, sodass manche Szenen wirklich grausam waren und unter die Haut gegangen sind. Die Geschichte wird in verschiedenen Erzählsträngen erzählt, die jeweils in unterschiedlichen Jahren spielen und dem Leser/der Leserin so einen tollen Überblick über die jeweiligen Entwicklungen und Erlebnisse der Charaktere ermöglichen. Der einzige Minuspunkt in dieser Geschichte war für mich die Glaubwürdigkeit. Ich hatte oftmals damit zu kämpfen, dass das Verhalten von Leni’s Vater Ernt, nur mit seinen Kriegstraumata erklärt wird. Für mich ist eine PTBS nur in Teilen zu erkennen und vieles was als Symptom erklärt wird, ist es meines Wissens nach nicht. Zudem gab es gegen Ende eine Entwicklung, die ich etwas unrealistisch, aber wenn man sich drauf einlässt, dennoch emotional fand. Diese Details sind mir zwar deutlich aufgefallen, aber neben den vielen, tollen Aspekten fallen sie nicht allzu schwer ins Gewicht.

“Liebe & Verderben” ist ein wunderbar tragischer und gefühlvoller Roman, der mich gefesselt und auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt hat!

Meine Bewertung: 4,5 von 5

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzähstil
  • Charaktere
  • Gefühl