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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2025

Eine sehr humorvolle Krimikomödie

Stirb noch einmal, Liebling!
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Bruno Turner ist auf Geschäftsreise und nimmt einen Anhalter mit, als das Unvorhergesehene passiert. Ein Unfall, der Marlene plötzlich zur Witwe macht und Bruno hinterlässt ihr eine Unterwäschefirma. Schnell ...

Bruno Turner ist auf Geschäftsreise und nimmt einen Anhalter mit, als das Unvorhergesehene passiert. Ein Unfall, der Marlene plötzlich zur Witwe macht und Bruno hinterlässt ihr eine Unterwäschefirma. Schnell stellt sie fest, dass Bruno mehr Geheimnisse hatte, als sie dachte. Zu allem Überfluss ist auch die Mafia in die Geschichte verwickelt.

Diese Krimikomödie hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Erzählung dreht sich um Bruno, Behrendsen und Peter, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen. Die wechselnden Perspektiven und die kurzen Kapitel halten die Spannung hoch und machen das Lesen zu einem wahren Genuss.
Bruno scheint von einer Pechsträhne verfolgt zu sein, was die Ereignisse regelrecht ins Rollen bringt. Marlene hingegen ist für ihn ein Rätsel, was ich äußerst unterhaltsam fand.

Fazit: Die geschickt konstruierte Handlung überrascht immer wieder und ist zudem mit viel Humor gespickt. Die Autorin schafft es, eine lockere, leichte und erfrischende Atmosphäre zu kreieren, die perfekt zu dieser Krimikomödie passt. Ich habe das Buch mit großer Freude gelesen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Spannend, fesselnd und unerwartet

Die Nacht (Art Mayer-Serie 3)
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Art Mayer hat das Nachbarskind Milla ins Herz geschlossen und ist fest entschlossen, das Verschwinden ihrer Mutter Dana aufzuklären. Unterstützung erhält er dabei von Nele Tschaikowski, die sich derzeit ...

Art Mayer hat das Nachbarskind Milla ins Herz geschlossen und ist fest entschlossen, das Verschwinden ihrer Mutter Dana aufzuklären. Unterstützung erhält er dabei von Nele Tschaikowski, die sich derzeit im Mutterschutz befindet. Ein anonymer Hinweis führt sie in eine seit Jahren verlassene Wohnwagensiedlung. Dort entdecken sie zunächst eine Leiche. Kurz darauf werden weitere entdeckt. Werden sie in der Lage sein, Dana zu finden?

Bereits der Prolog verspricht Spannung. Der geschickte Wechsel zwischen Danas Jugend und der Gegenwart sorgt für eine ständige Steigerung der Nervenkitzel. Besonders positiv überrascht hat mich Nele, die trotz ihrer Auszeit nicht zögert, sich in die Ermittlungen einzubringen.
Milla, die man sofort ins Herz schließt, durchlebt ebenfalls einiges. Auch Art ist ein bemerkenswerter Charakter. Sein unermüdlicher Einsatz und seine Hartnäckigkeit tragen dazu bei, dass sie allmählich Licht ins Dunkel bringen.

Fazit: Auch der dritte Teil hat mich absolut begeistert. Die Spannung bleibt durchweg hoch und das überraschende Ende hat mich voll und ganz überzeugt. So muss Thriller sein: Spannend, fesselnd und unerwartet.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Ein gelungener Abschluss

Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff
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Lillys Tante Floriane geht es nicht gut und so reist Lilly nach Hamburg, um sie zu unterstützen. Floriane Tietgen ist bereits seit Langem eine geschätzte Besucherin des kleinen Bücherschiffs, und auch ...


Lillys Tante Floriane geht es nicht gut und so reist Lilly nach Hamburg, um sie zu unterstützen. Floriane Tietgen ist bereits seit Langem eine geschätzte Besucherin des kleinen Bücherschiffs, und auch Lilly ist begeistert von der Möglichkeit, dort als Aushilfe zu arbeiten. Zwischen ihr und Pablo entsteht ein spannungsgeladenes Knistern, doch Lilly sehnt sich danach, die Welt zu bereisen, sobald es ihrer Tante besser geht.

Dies ist der dritte und letzte Teil der Reihe und er bietet einen würdigen Abschluss. Lilly, die Hotelfachfrau, hat bereits viele Länder bereist. Ihr Wunsch nach einer unbeschwerten Beziehung wirft die Frage auf, ob eine solche Verbindung wirklich von Dauer sein kann.
Die Atmosphäre auf dem kleinen Bücherschiff ist einfach bezaubernd und wird von der Autorin mit viel Liebe zum Detail eingefangen. Der harmonische Mix aus Humor und Ernsthaftigkeit verleiht der Geschichte eine Tiefe, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt.

Fazit: Dieser Teil hat mich sehr gut unterhalten. Es ist eine romantische Erzählung, die jedoch auch ernsthafte und realistische Elemente enthält. Ein wunderbarer Wohlfühlroman über Vertrauen und Liebe.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Ein gelungener Start einer neuen Reihe

Schräge Vögel – SOKO Neuntöter
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Jeden Sonntag versammelt sich eine unterschiedliche Gruppe von Vogelbeobachtern auf dem Beobachtungsturm am Chiemsee, um die einheimischen Vögel zu beobachten. Eines Tages entdecken sie im Gebüsch ihren ...

Jeden Sonntag versammelt sich eine unterschiedliche Gruppe von Vogelbeobachtern auf dem Beobachtungsturm am Chiemsee, um die einheimischen Vögel zu beobachten. Eines Tages entdecken sie im Gebüsch ihren Bekannten Frank, der tot ist. Als sie die Polizei rufen, geht diese von einem natürlichen Tod aus. Doch die Vogelenthusiasten, Harald, Katja, Thilo und Sabine sind anderer Meinung. Sie sind überzeugt, dass mehr hinter Franks Tod steckt, und beginnen selbst mit den Ermittlungen.

Was an diesem sonnigen Sonntag als friedliche Naturbeobachtung begann, verwandelt sich schnell in einen spannenden Kriminalfall, der die erhoffte Idylle abrupt beendet. Die Mitglieder der Vogelbeobachtergruppe kennen sich zwar kaum, doch diese Situation schweißt sie zusammen. Die Aufgaben werden untereinander verteilt, und ihre unkonventionellen sowie waghalsigen Ermittlungsmethoden führen sowohl zu aufregenden als auch zu amüsanten Momenten. Verfolgungsjagden und die Beobachtung finsterer Verdächtiger halten die Spannung hoch und sorgen für willkommene Abwechslung.

Fazit: Es ist der Auftakt einer neuen Reihe und ist durch die Mischung aus Humor und Spannung gut gelungen. Die unterschiedlichen Charaktere harmonieren gut zusammen. Auch Roberta bringt Abwechslung ins Geschehen. Zudem erhält man interessante Einblicke in die heimische Vogelwelt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Konnte mich nicht ganz überzeugen

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Tommi ist 30 Jahre jung und lebt nach einer finanziellen Krise in dem Wohnmobil, das er von seinem Vater geerbt hat. Auf der Suche nach Erfolg als Thrillerautor hadert er jedoch oft mit Schreibblockaden ...

Tommi ist 30 Jahre jung und lebt nach einer finanziellen Krise in dem Wohnmobil, das er von seinem Vater geerbt hat. Auf der Suche nach Erfolg als Thrillerautor hadert er jedoch oft mit Schreibblockaden und kommt kaum über 12 Seiten hinaus. Seine ukrainische Putzfrau Svetlana sorgt für einige amüsante Momente, besonders wenn sie gebrochen Deutsch spricht. Eines Abends, während sie gemeinsam mit dem Wohnmobil unterwegs sind, entdecken sie ein kleines Mädchen am Waldrand und spüren, dass mehr dahintersteckt.

Ich habe das Buch gelesen und muss gestehen, dass ich gemischte Gefühle habe. Die Geschichte wird aus Tommis Ich-Perspektive erzählt. Er ist etwas chaotisch, allerdings konnte ich keine echte Verbindung zu ihm aufbauen. Seine ukrainische Putzfrau, die gebrochen Deutsch spricht, sorgt zwar für einige amüsante Wort- und Satzkreationen, doch irgendwann empfand ich diese eher nervig als unterhaltsam.
Die brisanten Themen, wie der Krieg in der Ukraine, hätten eigentlich für viel Spannung sorgen können. Leider plätschert die Handlung jedoch eher vor sich hin. Trotz der skurrilen Charaktere konnte ich nicht wirklich mit ihnen mitfühlen, und die sprachlichen Schwierigkeiten trugen nicht gerade zur Verbesserung meines Lesegenusses bei. Auch die Darstellung der Polizei ließ mich nur den Kopf schütteln.
Die Abschnitte, in denen Tommi versucht einen Thriller zu schreiben, hat mich auch nicht wirklich interessiert.

Fazit: Die Handlung kam nur schleppend voran, und ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte nicht richtig in Fahrt kam. Insgesamt war das Buch für mich eher enttäuschend. Ich gebe ihm 3,5 Sterne, da es zwar einige interessante Ansätze hatte, aber letztendlich mich nicht wirklich überzeugen konnte.

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