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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2025

Humorvolle und Einfühlsame Geschichte

Rico, Oskar und die Tieferschatten (Rico und Oskar 1)
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Rico geht auf eine Förderschule. Es sind Ferien und der Lehrer hat ihm zur Übung in Rechtschreibung die Aufgabe gegeben ein „Ferien-Tagebuch“ zu schreiben. Bei Rico purzelt gern mal alles durcheinander ...

Rico geht auf eine Förderschule. Es sind Ferien und der Lehrer hat ihm zur Übung in Rechtschreibung die Aufgabe gegeben ein „Ferien-Tagebuch“ zu schreiben. Bei Rico purzelt gern mal alles durcheinander im Kopf. Er lernt durch Zufall Oskar kennen und es entwickelt sich eine fabelhafte Freundschaft. Zusammen verfolgen sie die Spur des ALDI-Kidnappers ...
Eine gut durchdachte spannende Geschichte. Es geht um Mut und Freundschaft. Die Geschichte ist humorvoll, einfühlsam und kindgerecht geschrieben. Rico und Oskar sind sympathisch und jeder auf seine Weise besonders.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Unterhaltsame Geschichte

Die Schwestern von St. Angelus - Der Beginn unserer Träume (Lovely Lane 1)
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Dana ist der tristen Zukunft als Ehefrau eines Farmers entkommen und von der Großstadt Liverpool vollkommen überwältigt. Aristokratin Victoria flieht vor ihrem hochverschuldeten Erbe und hat eher romantische ...

Dana ist der tristen Zukunft als Ehefrau eines Farmers entkommen und von der Großstadt Liverpool vollkommen überwältigt. Aristokratin Victoria flieht vor ihrem hochverschuldeten Erbe und hat eher romantische Vorstellungen davon, was es heißt Krankenschwester zu sein. Beth ist die verwöhnte Tochter einer Militärsfamilie, und Pammy kommt aus einer verarmten Gegend Liverpools, wo niemand von einer solchen Berufung auch nur träumt. Vier verschiedene Frauen mit dem gleichen Ziel: die erfolgreiche Schwesternausbildung im St. Angelus Hospital. Doch dann droht eine Tragödie das Krankenhaus in seinen Grundfesten zu erschüttern und die jungen Krankenschwestern müssen zusammenstehen und zeigen, was sie gelernt haben... (Klappentext)

Das Cover passt gut zur Geschichte.
Der Schreibstil ist gut und leicht lesbar. Die Protagonisten sind authentisch dargestellt. Ich konnte mir die Handlungen bildhaft vorstellen. In dieser Geschichte stehen nicht nur die Schwesternschülerinnen im Mittelpunkt. Es sind auch Schulleitung, Oberschwester, Ärzte, ausgebildete erfahrene Schwestern und viele andere Figuren in die Geschehnisse einbezogen.
Ich hatte unterhaltsame Lesestunden.

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Die Geschichten vom Nonnatus House gehen weiter

Call the Midwife-Im Schatten der Armenhäuser
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Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Band der Call The Midwife-Trilogie von Jennifer Worth. Im Gegensatz zu dem ersten Band, der hauptsächlich von Hebammen-Tätigkeiten erzählt, stehen in diesem ...

Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Band der Call The Midwife-Trilogie von Jennifer Worth. Im Gegensatz zu dem ersten Band, der hauptsächlich von Hebammen-Tätigkeiten erzählt, stehen in diesem Band die Zustände der damaligen Armenhäuser in den 1950er Jahren im Vordergrund.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. In jedem Teil steht ein bestimmtes Thema im Focus.
Der erste Teil behandelt die Zustände in den Armenhäusern.
Der zweite Teil dreht sich hauptsächlich um Schwester Monica Jones, die beschuldigt wird zu stehlen. Dabei leidet sie immer mehr darunter dement zu werden.
Der dritte Teil ist dann einem besonderen Patienten gewidmet. Die Autorin ist eingeteilt die Fürsorge für seine offenen Beine zu übernehmen. Mit der Zeit freunden Jennifer Worth und Joseph Collett sich an. Jennifer erfährt seine Lebensgeschichte und beginnt zu verstehen, warum er aus ihrer Sicht in menschenunwürdigen Verhältnissen lebt und sich dort wohlfühlt.
Es sind ergreifende und emotionale Geschichten in diesem Buch beschrieben.
Der Schreibstil ist leicht zu verstehen, die Protagonisten authentisch dargestellt. Man kann sich alles bildlich vorstellen.
Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Liebe zwischen den Zeilen

Die Bibliothek der geborgten Herzen
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Chloe arbeitet in einer Bibliothek. Als ihr beim Bücher aussortieren der Roman „Wendekreis des Krebses“ von Henry Miller in die Hände fällt, ist sie neugierig. In der Annahme, dieses Buch könnte noch einen ...

Chloe arbeitet in einer Bibliothek. Als ihr beim Bücher aussortieren der Roman „Wendekreis des Krebses“ von Henry Miller in die Hände fällt, ist sie neugierig. In der Annahme, dieses Buch könnte noch einen Wert haben, spielt sie mit dem Gedanken es zu verkaufen und nimmt es mit. Beim durchblättern entdeckt sie Eintragungen in dem Buch, die sich wie ein Briefwechsel zwischen Liebenden lesen. Als zufällig ihr mürrischer Nachbar Jaspar von dem Buch erfährt, will er es Chloe für einen hohen Geldbetrag abkaufen. Da Chloe nun umso neugieriger geworden ist, was es mit dem Buch auf sich hat, löst sie Jaspars Scheck nicht ein, sondern vertieft sich in das Buch. Anhand der Schrift von Jaspars Scheck, erkennt sie, dass es sich bei der einen Person um seine Handschrift im Buch bei den Randnotizen handelt.
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, im heute und im Jahr 1960. Sie wird abwechselnd auf den Zeitebenen und aus der Sicht der Protagonisten geschildert.
Die Handlungen der Protagonisten konnte ich teilweise nicht nachvollziehen. Es wirkte auf mich zu konstruiert. Auch gab es zu viele Zufälle damit die Fäden für die Geschichte zusammenlaufen konnten.
Die Schicksale der Protagonisten sind mir nahegegangen, obwohl mich auch nicht alles wirklich überzeugt hat und nicht authentisch war.
Es war mir einfach zu viel Drama, jedoch eine Liebesgeschichte mit Charme.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Eine schöne Weihnachtsgeschichte

Das Wunder der Tannenbäume
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Schwarzwald, 1815: Anneliese ist erst sechzehn, als ihr Vater tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen als Holzfällerin treten muss. Doch ihre Familie ist hoch verschuldet, und auf dem Freiburger ...

Schwarzwald, 1815: Anneliese ist erst sechzehn, als ihr Vater tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen als Holzfällerin treten muss. Doch ihre Familie ist hoch verschuldet, und auf dem Freiburger Markt kann sie mit ihrem Holz kaum etwas verdienen. Da erinnert sich Anneliese an den heidnischen Brauch, Bäume in der Winterzeit festlich zu schmücken. Kurzerhand bietet sie ganze Tannen zum Verkauf an, die sie mit Äpfeln, Nüssen und kleinen Schnitzfiguren dekoriert – eine Sensation! Mit ihren Weihnachtsbäumen zieht Anneliese jedoch nicht nur die Aufmerksamkeit der Marktbesucher auf sich, sondern auch die des jungen Friedrich von Bergen … (Klappentext)

Das Cover gefiel mir auf Anhieb. Es verbreitet eine solide Weihnachtsstimmung. Der Schreibstil ist lebendig und leicht zu lesen.
Die Beschreibungen der Landschaften wurden wunderbar herausgearbeitet, die Charaktere und ihre Entwicklung gut dargestellt.
Das Ende wirkte dann nicht wirklich authentisch, aber es handelt sich hier um eine Weihnachtsgeschichte und darf auch ein wenig von einem Märchen enthalten. Anneliese und ihr Bruder Kasper müssen einige Schicksalsschläge ertragen, so ist es am Ende schön zu lesen, dass die Geschichte eine positive Wendung nimmt, auch wenn es vorhersehbar ist.

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