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Veröffentlicht am 23.05.2026

Noch einmal Harbour Bridge

A Girl Named Josie (Breaking Waves 5)
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-So sehr habe ich auf ein Buch für Josie gehofft und nun ist es endlich hier…es war wie nach Hause kommen -

Josie und Andrea verbringen einige Monate in Sizilien und genießen die gemeinsame Zeit, doch ...

-So sehr habe ich auf ein Buch für Josie gehofft und nun ist es endlich hier…es war wie nach Hause kommen -

Josie und Andrea verbringen einige Monate in Sizilien und genießen die gemeinsame Zeit, doch ganz angekommen fühlt sich Josie noch nicht. Als ihr dann auch noch jemand auf die Schliche zu kommen scheint, macht Josie das, was sie am besten kann: Verschwinden. Sie beschließt, dorthin zurückzukehren, wo alles angefangen hat. Endlich geht es für uns und Josie wieder nach Harbour Bridge.

Viele Details über Josies Leben hat man schon im Laufe der Reihe erfahren, doch nun lernen wir endlich alles aus ihrer Sicht kennen. In Form von Rückblicken springt die Geschichte immer wieder in die Vergangenheit. Josie ist ein Kinderstar und musste schon in jungen Jahren erfahren, von Erwachsenen sexualisiert und ausgenutzt zu werden. Der einzige Zufluchtsort ist Harbour Bridge und die Mädchen aus dem Surf Camp, mit ihnen ist alles etwas leichter. Doch auch hier gibt es immer wieder mal Streit, denn Josie ist bei weitem nicht fehlerfrei, sie manipuliert, lügt und spielt andere gegeneinander aus, nur um sich gesehen und geliebt zu fühlen. Doch man merkt auch, wie viel ihr die Mädchen bedeuten und dass sie erst lernen muss, wie man Freundschaften ohne Einfluss von Macht und Geld pflegt. Dass sie auch einfach liebenswert ist, wenn sie einfach Josie und nicht Josephine Blythe ist. Josies Geschichte ist mir echt nah gegangen und trotz ihrer toxischen Angewohnheiten -aufgrund ihrer Erfahrungen- habe ich sie so sehr in mein Herz geschlossen.

Andreas und Josies Beziehung ist von Anfang an kompliziert. Andrea ist ein sehr warmherziger und geduldiger Mensch. Er bietet immer ein offenes Ohr und offene Arme an. Josie fällt das deutlich schwerer, sie kennt die Schattenseite der Medien und möchte alle, die sie liebt, nicht mit in ihr sinkendes Boot ziehen. Dieses Push and Pull zieht sich von der Vergangenheit bis in die Gegenwart und erfordert auch vom Lesenden Geduld. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt, dass sich die Dialoge oft wiederholen und im Kreis gedreht haben. 

Die Suspense Elemente haben aber wieder ordentlich Spannung hereingebracht, und auch wenn es keinen unerwarteten Plot Twist gab, so fügte sich alles richtig zusammen. Das Ende war bittersüß, und ich bin ehrlich, es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass es nun vorbei ist. 

Fazit: Eine absolute Herzensreihe für den Sommer. Danke Kristina für Avery, Isa, Odina, Lee und Josie. Die authentische, von Höhen und Tiefen geprägte Freundschaft der Mädchen hat diese Reihe für mich so besonders gemacht. Auch wenn die Reihe jetzt endgültig beendet ist, wird ein Teil meines Herzens immer auf Harbour Bridge verweilen. 

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Die Geheimnisse von Weavingshaw

Weavingshaw
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- Als großer Fan von gotischen Geschichten stand Weavingshaw ganz hoch oben auf meiner Leseliste. Leider konnte es mich nicht ganz so sehr fesseln, wie erhofft.-

Der Schreibstil hat mir an sich gut gefallen. ...

- Als großer Fan von gotischen Geschichten stand Weavingshaw ganz hoch oben auf meiner Leseliste. Leider konnte es mich nicht ganz so sehr fesseln, wie erhofft.-

Der Schreibstil hat mir an sich gut gefallen. Für meinen Geschmack hätten die optischen Beschreibungen zur Umgebung und den Räumlichkeiten noch etwas detaillierter sein können, denn gerade die gotische Architektur bietet da tolle Beschreibungsmöglichkeiten. Was mich gestört hat, war das Pacing. Die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich hauptsächlich damit, dass Leena bei St. Silas arbeitet und versucht, aus ihm schlau zu werden. Das hat die Geschichte schon ziemlich in die Länge gezogen. Die zweite Hälfte ist da deutlich actionreicher, und befasst sich auch endlich mit Weavingshaw. Es gab viele Subplots (die politische Lage, Rückblicke von Geistern, die Blackcoats, die Wake, und was es mit den Dämonen auf sich hat, etc.), aber es wird häufig zwischen diesen Punkten hin und her gesprungen, weshalb sich leider auch hier bei mir nicht wirklich Spannung aufgebaut hat. Auch der Schauer-Aspekt ist mit der Zeit etwas schwächer geworden.

Leena wagt alles, um ihren Bruder zu retten, denn sie trägt die alleinige Verantwortung für seine Genesung. Für die rettende Medizin beichtet sie ihr streng gehütetes Geheimnis - dass sie Geister sehen kann - an den Saint der Stille. Damit ihr Silas hilft, muss sie ihm bei seinen Beichten über anwesende Geister Bericht erstatten. Dass sie sich vor dem Saint nicht klein macht, hat sie mir gleich sympathisch. Trotz ihres Muts kämpft sie immer wieder mit dem Gefühl, nicht dazuzugehören, nicht nur wegen ihrer Gabe, die bei den Leuten für Getuschel sorgt, sondern auch wegen ihres Migrationshintergrunds. Leenas Erfahrungen und die Kombination aus realen und fiktiven Problemen sind der Autorin wirklich gut gelungen. 

Saint Silas hat mich an eine düstere Version von Mister Darcy erinnert. In der ganzen Stadt ist er berüchtigt für seine grausamen Strafen an jene, die ihm belügen. Seinen Charakter fand ich super mysteriös und undurchsichtig, was mir sehr gefallen hat. Mit der Zeit lernt man, wieso er die Geheimnisse anderer sammelt, dennoch werden seine Taten dadurch nicht gerechtfertigt. Sein Charakter bekommt zwar mehr Nuancen, trotzdem bleibt er noch immer moralisch grau. 

Die Annäherung der beiden ist wirklich sehr langsam, aber bei so vielen Büchern, die als Enemies to Lovers vermarktet werden, himmeln sich die Protagonisten gleich bei der ersten Begegnung an. Das war glücklicherweise hier nicht der Fall. Es gab einen Auslöser, wodurch sich die beiden anvertrauen, dennoch hat es mich etwas gewundert, dass Silas sich dadurch fast gänzlich geöffnet hat. Trotzdem bleibt die Beziehungsentwicklung schleichend. Es war spürbar, wie sich die beiden nacheinander sehnen, nur um dann doch noch nicht den Schritt zu wagen. Dieses leise, konstante Knistern hat es geschafft, dass ich trotz Kritikpunkten sehen möchte, wie sich die Beziehung im nächsten Band entwickelt. 

Fazit: Obwohl mich die Geschichte nicht in allen Aspekten abholen konnte, würde ich das Buch dennoch jedem Fan von düsteren Fantasy-Geschichten empfehlen. Die einzelnen Elemente der Geschichte haben mir gefallen, aber mit dem langen Pacing hat es nur wenig Spannung in mir erzeugt. Wegen der Protagonisten und ihrer Dynamik werde ich dennoch dem zweiten Band eine Chance geben. 3-3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Der Deal für ein Leben

Lucifer Ascending – One Sinful Secret
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- Fans des Why Choose Trope aufgepasst, dieses Trio hat es in sich - 

Die Welt ist im Urban Fantasy Stil aufgebaut - also magische Elemente in Orten der realen Welt - und spielt in diesem Fall in Edinburgh. ...



- Fans des Why Choose Trope aufgepasst, dieses Trio hat es in sich - 

Die Welt ist im Urban Fantasy Stil aufgebaut - also magische Elemente in Orten der realen Welt - und spielt in diesem Fall in Edinburgh. Hier hat der Orden seinen Hauptsitz, wo Magiebegabte zu Dämonenjägern ausgebildet werden, um die Menschen zu beschützen. 

Lilian ist Halbdämonin, was ihr das Leben im Orden nicht gerade einfach macht. Sie trägt sehr viel Leid und Wut in sich und versucht das was ihr passiert ist zu verarbeiten. Trotz der Düsternis in ihrem Leben bleibt ihr ein Lichtblick…Jupiter. Lilian ist unglaublich humorvoll, und sie war mir sehr schnell sympathisch, besonders mit ihrer Vorliebe für Spice Romane, haha. Wie ihr ADHS beschrieben wurde, empfand ich als sehr realistisch. Sie verliert sich immer wieder in Gedankenspiralen und vergisst, auf ihre Bedürfnisse zu achten. Hier hat mir die Dynamik mit Jupiter sehr gefallen, da er sie immer wieder daran erinnert, etwas zu essen.

Jupiter ist der Einzige, der Lilian versteht und kein Problem hat, dass sie Halbdämonin ist, denn er kommt aus einer Nekromanten Familie. Die Chemie zwischen ihm und Lilian war sofort da, normalerweise habe ich immer Schwierigkeiten, wenn eine Liebesbeziehung schon von Anfang an etabliert ist, da ich lieber den Prozess verfolge, aber hier haben mich die Gefühle der beiden sofort abgeholt. Um Lilian zu retten, muss sich Jupiter seiner Familie und den Geistern der Vergangenheit stellen.

Lucifer hat mich absolut überrascht im positiven Sinne, ich hatte eine komplett andere Erwartung zu seinem Charakter, aber die Umsetzung war wirklich genial. Lucifer teilt sich mit Jupiter den Körper. Er kann Jupiter komplett aussperren, sodass er die volle Kontrolle über den Körper hat, aber er kann ihm auch einen Teil des Bewusstseins geben und ihm am Geschehen teilhaben lassen. Das sorgt -wie man sich denken kann- für ziemlich hitzige Momente. Die Auseinandersetzungen mit Lilian waren wirklich so unterhaltsam, und ich habe einfach immer auf die nächste Szene mit den beiden hingefiebert. Ein sehr cooles Detail war das seine Kapitel mit einer schwarz gestalteten Seite begonnen haben.

Die Geschichte fokussiert sich sehr auf die Romance und Spice Szenen. Stellenweise gab es Passagen mit sehr viel Dialog und weniger Aktion. Für mich sind dann doch ein paar spannende Plots etwas zu kurz gekommen, und ich würde mir im nächsten Band noch etwas mehr Fokus auf das Worldbuilding und die Fantasy Elemente wünschen. Der Plot Twist am Ende kam im Vergleich extrem plötzlich und hat mich dann vom Tempo schon fast überrumpelt.

Fazit: Trotz Kritikpunkte ist für mich eines klar: Ich werde den zweiten Teil absolut lesen. Am stärksten punktet die Geschichte mit der Romance und den Charakteren, vor allem deren Dynamik. Fans von dem Trope “Why Choose” kommen hier voll auf ihre Kosten. Der Fantasy Anteil war etwas schwächer und könnte für meinen Geschmack noch etwas ausgeprägter im nächsten Teil sein. Deshalb gibt es von mir für die Romance 4 Sterne und die Fantasy Elemente 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Mehr Protein auf dem Teller

Lieblingsrezepte aus deinem Airfryer - High Protein
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Ich liebe den Airfryer, gleichzeitig will ich meine Ernährung proteinreicher gestalten, dieses Buch hat mich dementsprechend sofort angesprochen. 

Was mir sehr gefallen hat, waren die ausführlichen Beschreibungen. ...


Ich liebe den Airfryer, gleichzeitig will ich meine Ernährung proteinreicher gestalten, dieses Buch hat mich dementsprechend sofort angesprochen. 

Was mir sehr gefallen hat, waren die ausführlichen Beschreibungen. Es wird Schritt für Schritt erklärt, wie der Airfryer funktioniert, sodass auch Anfänger einen gelingsicheren Start hinbekommen. Auch der Proteingehalt der verschiedenen Zutaten ist hilfreich für eigene Kochkreationen. Ebenfalls toll sind die genauen Garzeiten, die auf den Airfryer perfekt angepasst sind. 

Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Rezepten, von Hauptgerichten, Snacks und Desserts ist alles vertreten. Mein einziger Kritikpunkt ist, bei den herzhaften Gerichten fand ich manche Rezepte etwas zu simpel (geröstete Edamame etc.). Trotzdem finde ich es ein gutes Kochbuch. Die Windbeutel mit Zitronencreme sind mein Favorit. 

Fazit: Ein gutes Kochbuch für alle, die ihre Ernährung proteinreicher gestalten wollen. 

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Göttersturm

Born of Salt and Storm
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- Ein gelungenes Debüt, wenn auch mit kleinen Schwächen - 

Sophia Reynard hat mich mit ihrem Schreibstil und Worldbuilding absolut verzaubert und gefesselt. Sie beschreibt die Welt so wunderschön, ausladend ...


- Ein gelungenes Debüt, wenn auch mit kleinen Schwächen - 

Sophia Reynard hat mich mit ihrem Schreibstil und Worldbuilding absolut verzaubert und gefesselt. Sie beschreibt die Welt so wunderschön, ausladend und detailliert, dass ich mir alles lebhaft vorstellen konnte, obwohl ich sonst eher Schwierigkeiten mit der Visualisierung habe. In der ersten Hälfte des Buches wird hauptsächlich das Worldbuilding aufgebaut, durch alte Sagen und Legenden wurde man Schritt für Schritt mit dem Worldbuilding vertraut gemacht. Trotz der vielen verschiedenen Begriffe habe ich sehr leicht in die Geschichte gefunden. Auch das Glossar hat hier super geholfen, denn hier wird alles nochmals ausführlicher erklärt. 

Auch wenn das Meer und der Strand an der Hafenstadt wirklich traumhaft sind, so zeigt sich dennoch schnell ein starker Kontrast, denn was in Eredunya passiert ist, ist unglaublich düster. Die Menschen und das Mervolk sind seit der Zersplitterung der Götter auf Kriegsfuß. Dann kommen auch noch die Grauzungen ins Spiel, ein Orden, der jeden jagt, der nicht menschlich ist. Dabei sind öffentliche Hinrichtungen keine Seltenheit. Die politischen Machtintrigen waren wirklich super spannend und man wusste wirklich nicht, wem man nun endgültig Glauben schenken soll und wem man vertrauen kann. 

Was mir sehr an Tavi gefallen hat, war, dass sie nicht perfekt oder fehlerfrei war. Sie kennt es nicht anders und ist ihr Leben lang mit den abwertenden Sprüchen und Horrorgeschichten der Grauzungen bezüglich des Meervolkes groß geworden, weshalb es dauert, bis sie gewisse Ausdrücke nicht mehr benutzt und ihre Ansicht verändert. Manche ihrer impulsiven Handlungen haben mich persönlich schon etwas gestört, aber es war noch nachvollziehbar.

Eero ist in vielen Aspekten verschlossen, das passte zwar zu seinem mysteriösen Auftreten, jedoch hatte ich deshalb auch meine Schwierigkeiten, zu ihm eine Verbindung aufzubauen. Die Entwicklung zwischen den beiden empfand ich als sehr realistisch. Das Vertrauen zwischen den Menschen und den Mer ist natürlich kaum vorhanden, weshalb es auch dauert, bis sich die beiden anvertrauen. Dennoch fehlte mir das gewisse Etwas zwischen den beiden, weshalb die romantische Bindung nicht ganz so aufregend für mich war. Die Plots und das Worldbuilding sorgten aber dafür, dass es für mich trotzdem nicht langweilig wurde.

Fazit: Wer Meeresgeschichten liebt, sollte sich dieses Buch wirklich nicht entgehen lassen. Das Worldbuilding ist detailreich und es war in jeder Zeile spürbar, wie viel Liebe in das Setting eingeflossen ist. Auch wenn es Kleinigkeiten zu den Protagonisten gab, die mir nicht so gefallen haben, ändert das nicht meine Vorfreude auf den nächsten Band. Für das Worldbuilding gebe ich 4 Sterne und für die Figuren 3,5.

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