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Veröffentlicht am 04.09.2018

Außergewöhnliche Märchenstory

Hazel Wood
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Ich lese selten Bücher, in denen es um Märchen geht oder die eine direkte Märchenadaption sind. Ich finde solche Ideen jedoch meist sehr interessant und lese sie deshalb sehr gerne, weshalb ich mich gefreut ...

Ich lese selten Bücher, in denen es um Märchen geht oder die eine direkte Märchenadaption sind. Ich finde solche Ideen jedoch meist sehr interessant und lese sie deshalb sehr gerne, weshalb ich mich gefreut habe, Hazel Wood als Rezensionsexemplar zu erhalten. Ich besaß auch bereits vorher schon die englische Originalausgabe, hatte sie aber noch nicht gelesen, und es auch bis heute noch nicht getan. Ich werde mich der englischen Version in kurzer Zeit noch einmal widmen und dann eine Doppelrezension dazu auf meinem Bookstagram-Account posten.

Ich liebe an dem Buch das wunderschöne blaue Cover und finde es sehr gut, dass dieses aus dem englischen übernommen wurde. Durch die Blätter denke ich sofort an den Wald und die glitzernden Elemente finde ich ebenfalls sehr schön.

Wie bereits gesagt hat mich die Idee eines Mädchens mit einer Märchenerzählerin als Großmutter sehr fasziniert. Als ich mit dem Buch gestartet habe, hat mich bereits die erste Seite neugierig gemacht und ich wollte schnell weiterlesen. An sich finde ich den Inhalt des Buches auch gut, aber irgendetwas hielt mich davon ab schnell voranzukommen. Ich weiß nicht genau, ob es am Schreibstil lag, oder was sonst dafür gesorgt hat, dass ich einige Tage gar keine Lust aufs weiterlesen hatte. An sich finde ich wie gesagt die Handlung gut und zum Teil, wenn man mitten in der Nacht liest, auch ziemlich gruselig. Jedoch fand ich komischerweise das Lesen anstrengend und wurde deshalb nicht mehr besonders motiviert weiterzulesen. Positiv ist außerdem die düstere und geheimnisvolle Stimmung, was auf Grund der gruseligen Märchen der Großmutter wirklich gut passt und zu erwarten war.

Die Charaktere Alice und (Ellery) Finch wurden meiner Meinung nach jedoch nicht so gut ausgearbeitet wie ich mir gewünscht hätte, man kann irgendwie schlecht eine Bindung zu den beiden und speziell zu Alice aufbauen. Was sie mir trotzdem sympathisch macht ist die Tatsache, dass sie vom Unglück verfolgt wird und nicht eine ach so perfekte Protagonistin ist.

Es wundert mich etwas, dass das Ende so in sich geschlossen ist, weil die Autorin ja bereits an einem zweiten Band arbeitet und ich gespannt bin, was dann dort noch passieren wird.

Abschließend kann ich sagen, dass „Hazel Wood“ für ein Jugendbuch vielleicht zum Teil etwas zu düster ist, aber dennoch meiner Meinung nach eine Empfehlung wert ist. Die Geschichte ist etwas Besonderes und für Liebhaber von Märchengeschichten/-adaptionen geeignet. Trotzdem hatte das Buch einige Längen, weshalb ich ziemlich lange zum Lesen gebraucht habe. Insgesamt kann ich das Buch jedem weiterempfehlen, der eine düstere und außergewöhnliche Märchenstory lesen will.

Bewertung: 3,5/5 Sterne

Veröffentlicht am 10.07.2018

Eine außergewöhnliche schöne Liebesgeschichte

The Ivy Years – Was wir verbergen
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Als erstes möchte ich nochmals loswerden, wie cool ich es fand, ein Manuskript dieses tollen Buches zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Dadurch, dass man die Leseabschnitte hatte, konnte man sich ...

Als erstes möchte ich nochmals loswerden, wie cool ich es fand, ein Manuskript dieses tollen Buches zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Dadurch, dass man die Leseabschnitte hatte, konnte man sich direkt nach jedem Abschnitt gut die eigene Meinung dazu bilden, weshalb ich für diese Rezension einiges positives sowie negatives gefunden habe.

Wieder einmal muss man sagen, dass der Schreibstil von Sarina Bowen sehr leicht und einfach schön zu lesen ist, weshalb man gut vorankommt und eigentlich gar nicht mit dem lesen aufhören will, wenn man einmal angefangen hat. Im Buch kam meiner Meinung nach auch an einigen wichtigen Stellen Spannung auf, was ich toll fand.

In diesem Buch geht es ja um Bridger und Scarlet und sie wurden von der Autorin wirklich sehr gut ausgearbeitet, wer den ersten Band gelesen hat, wird sehr überrascht von Bridger sein, denn er ist ganz anders, als er im ersten Band wirkte. Bridgers kleine Schwester Lucy spielt im Buch auch eine große Rolle, und sie wurde ebenfalls wundervoll beschrieben und handelte in so vielen Situationen toll.

Nachdem ich den ersten Leseabschnitt (bis Seite 113) beendet hatte, bildete sich in meinem Kopf ein ziemlich genaues Bild davon, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Als ich allerdings weiterlas, kam es anders und die Geschichte schlug eine andere Richtung ein. Dies spricht meiner Meinung nach auch für das Buch, da es nicht sehr vorhersehbar ist.

Allerdings habe ich auch einige negative Aspekte gefunden, die meiner Meinung nach allerdings nicht zu schwerwiegend sind. Im zweiten Leseabschnitt hat sich das gesamte Voranschreiten der Handlung meiner Meinung nach etwas gezogen, ich hatte auch in meiner Zwischenbewertung einiges zu bemängeln.

Wer etwas mehr über die Bücher informiert ist, weiß, dass es sich in dieser Reihe um Hockey spielen dreht und das es eine bestimmte Freundesclique gibt, in der die Bücher spielen. Die Storys spielen am Harkness College, wo das Hockey spielen ganz groß ist. Deshalb finde ich es schade, dass in diesem Band kaum überhaupt das Wort Hockey fällt, geschweige denn, dass einer der Protagonisten (zu diesem Zeitpunkt) spielt.

Außerdem dreht es sich in diesem Buch wirklich fast nur um die Protas, und die Freunde wie zum Beispiel Hartley und Corey aus dem ersten Band kommen nur an sehr wenigen Stellen, die ich an einer Hand abzählen kann, vor.

Wie gesagt finde ich diese negativen Aspekte allerdings nicht so schlimm, weshalb ich das Buch zusammenfassend als gut, aber nicht so überragend wie den ersten Band finde. Deshalb bewerte ich diesen zweiten Band der The Ivy Years Reihe mit 4 von 5 möglichen Sternen und freue mich schon sehr auf die Folgebände.

Ps.: Dies hier ist meine erste selbst verfasste Rezension, weshalb ich hoffe, dass sie ganz gut geworden ist. Hinterlasst mir gerne Feedback hierzu :)

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