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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2025

Leichter Serienauftakt mit Hawaii- und Tennis Vibes

This could be love
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Ich habe diesen ersten Band der Reihe erst zum Schluss gelesen und muss sagen, dass ich auch diesen insgesamt wohltuend und gut zu lesen fand. Als früherer Tennis-Fan fand ich es schön, neben der Liebesgeschichte ...

Ich habe diesen ersten Band der Reihe erst zum Schluss gelesen und muss sagen, dass ich auch diesen insgesamt wohltuend und gut zu lesen fand. Als früherer Tennis-Fan fand ich es schön, neben der Liebesgeschichte einen Einblick in Louisas Trainingsalltag zu bekommen. Auch das Hawaii-Feeling und die liebevoll gezeichneten Charaktere haben mir wieder gut gefallen. Die Liebesgeschichte fand ich süß, jedoch hätte ich mir hier etwas mehr Tiefe in der Beziehungsentwicklung und mehr Ecken und Kanten der Charaktere gewünscht. So wurde für mich nicht ganz ersichtlich und spürbar auf was genau (außer dem Aussehen) die große Anziehungskraft der beiden beruhte. Fazit: Schöne New Adult-Story mit Hawaii-Feeling und einem leichten Plot ohne allzu viel Tiefe.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Schönes Hawaii-Finale mit einer Prise Tragik

This could be forever
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Dieser letzte Band der Hawaii-Trilogie von Lilly Lucas war für mich richtig schöne Second Chance-New Adult: tolles Setting, liebenswerte Charaktere und ein emotionales Thema. Obwohl die Story ausschließlich ...

Dieser letzte Band der Hawaii-Trilogie von Lilly Lucas war für mich richtig schöne Second Chance-New Adult: tolles Setting, liebenswerte Charaktere und ein emotionales Thema. Obwohl die Story ausschließlich aus Millies Sicht erzählt wird, war auch Chip/Griffin für mich nahbar und spürbar; vielleicht, weil ich ihn schon aus dem vorherigen Band kannte (der erste fehlt mir noch). Ich fand die Liebesgeschichte nachvollziehbar, berührend, kurzweilig und ohne störende Ungereimtheiten. Die Hawaii-Liebe der Autorin wurde für mich noch deutlicher spürbar als im letzten Band. Das Thema Extremsport und seine Herausforderungen für die Angehörigen, erst recht, wenn diese bereits durch Verlusterfahrungen traumatisiert sind, hat mich sehr gefesselt. Fazit: Herrliches Setting, berührende Story – Empfehlung für alle NA-Fans!

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Würdiger Reihenabschluss mit herrlichem Gruselkabinett-Feeling

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde
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Wow! Was für eine grandiose und originelle Fantasy-Reihe! Ich hätte nie gedacht, dass ich so begeistert von sarkastischer Märchen-Fantasy sein könnte, aber was soll ich sagen?! Diese Reihe wird definitiv ...

Wow! Was für eine grandiose und originelle Fantasy-Reihe! Ich hätte nie gedacht, dass ich so begeistert von sarkastischer Märchen-Fantasy sein könnte, aber was soll ich sagen?! Diese Reihe wird definitiv zu meinen Lese-Highlights 2025 zählen. Auch dieser Band ist wieder so spannend, fesselnd, gruselig und humorvoll erzählt, dass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Ich bewundere Stella Tack sehr für ihre genialen Einfälle und ihren einzigartigen Schreibstil. Ständig passiert etwas und es kommt zu keinerlei Längen auf rund 700 Seiten. Nach dem zweiten Band war ich gespannt, wie sie die Erfüllung von Rains Wunsch realisieren würde und ich kann so viel verraten: Ich fand ihre Lösung sehr elegant. Und während ich mir im vorherigen Band schon manchmal vorkam wie in einem Gruselkabinett, konnte ich hier durchaus noch mal eine Steigerung feststellen. Die Charaktere sind weiterhin so toll dargestellt, dass sie mir definitiv fehlen werden. Mein Fazit: Es handelt sich hier um originelle und fesselnde Fantasy mit Gruselfaktor und einer großen Portion Sarkasmus. Diese Reihe ist nicht mit klassischer High Fantasy zu vergleichen. Ich kann sie allen empfehlen, die Lust haben, sich auf etwas ganz Neues einzulassen und zu staunen angesichts dieser facettenreichen Märchenwelt und dieses unglaublichen Einfallsreichtums!

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Witzig, satirisch und ein bisschen langatmig

Ungezügelt
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Dies ist mein erstes Buch von Susanne Fröhlich und ich habe gut einen Einstieg gefunden. Sie arbeitet viel mit Selbstironie und Situationskomik und ich finde den Schreibstil insgesamt sehr witzig und sarkastisch. ...

Dies ist mein erstes Buch von Susanne Fröhlich und ich habe gut einen Einstieg gefunden. Sie arbeitet viel mit Selbstironie und Situationskomik und ich finde den Schreibstil insgesamt sehr witzig und sarkastisch. Mir gefällt sehr gut, dass die Autorin in der Ich-Perspektive schreibt, weil ich mich der Protagonistin dadurch näher fühle. Ich finde es genial, dass sie moderne Phänomene, wie Young Romance, Hochsensibilität und bedürfnisorientierte Kindererziehung, fast satirisch aufgreift. Das macht Spaß, auch wenn ich selbst zu besagter Generation zähle, die die Ich-Erzählerin Andrea so entlarvend und leicht befremdet beobachtet. Ich empfand es als erfrischend, auf moderne Art und Weise von Themen zu lesen, die Frauen um die 60 beschäftigen, und darüber, wie absurd manche Phänomene aus den Generationen nach ihnen teilweise auf sie wirken. In Andreas Umfeld kommt es zu vielen Missverständnissen, Fettnäpfchen und einfach lustigen und absurden Situationen, so dass man gut unterhalten wird. Leider fand ich das Buch nicht immer ganz leicht zu lesen, weil vieles sich in den Gedanken der Protagonistin abspielt und da genau oft auch der beißende Witz liegt. Das war für mich manchmal etwas anstrengend beim Lesen, weil ich mich sehr konzentrieren musste, um ihren gedanklichen Ausschweifungen zu folgen, und ich habe ein wenig Spannung vermisst. Mein Fazit: Amüsant geschriebener Roman mit viel Situationskomik, Sarkasmus und absurden Begebenheiten aus dem Alltag jenseits der 50, bei dem ich mir etwas mehr Spannung und weniger Längen gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Unterhaltsame Romantasy mit einer starken Protagonistin

Blood and Steel
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Dieser Romantasy-Auftakt ließ sich sehr gut lesen. Er ist flüssig und spannend geschrieben und obwohl ich vieles recht vorhersehbar fand, kam bei mir keine Langeweile auf. Thea ist eine starke Protagonistin, ...

Dieser Romantasy-Auftakt ließ sich sehr gut lesen. Er ist flüssig und spannend geschrieben und obwohl ich vieles recht vorhersehbar fand, kam bei mir keine Langeweile auf. Thea ist eine starke Protagonistin, die sich auf das Ziel fixiert, eine legendäre Kriegerin zu werden, obwohl in ihrem Reich das Tragen von Waffen für Frauen wegen einer düsteren Prophezeiung verboten ist. Sie ist stur, teilweise leichtsinnig, mutig, tapfer und mit einem starken Gerechtigkeitssinn ausgestattet. Ein wenig hat es mich an Arya Stark erinnert, wie sie versucht, sich ihren Platz in einer männerdominierten Welt zu erkämpfen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Wilder war für mich weniger greifbar und ehrlicherweise nervt mich das Klischee des muskelbepackten düsteren Kriegers in Romantasy-Stories manchmal etwas. Gut fand ich, dass einige Abschnitte aus seiner Perspektive erzählt wurden und die Liebesgeschichte inklusive Spice wohldosiert war und nicht den Plot dominiert hat. Noch sehr viel besser haben mir die Interaktionen von Thea mit ihrer Schwester und ihren Freunden gefallen; allesamt liebevoll gezeichnete Charaktere. Insgesamt passiert in dem Buch recht viel, so dass ich immer gerne weiter gelesen habe. Mir sind einige Parallelen zu anderen Romantasy-Büchern aufgefallen, vor allem zu der "Flammengeküsst"-Reihe, weshalb ich die Story ein bisschen weniger originell fand. Mein Fazit: Diese Romantasy lässt sich gut und schnell lesen und steckt voller Ereignisse. Ich fand sie spannend, obwohl ich die Handlung zum großen Teil als vorhersehbar empfunden habe. Die Liebesgeschichte hat mich bislang weniger überzeugt. Dennoch bin ich sehr zufrieden und kann dieses Buch allen empfehlen, die Lust auf eine unterhaltsame Romantasy für zwischendurch haben.

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