Profilbild von Rabenmama_

Rabenmama_

Lesejury-Mitglied
offline

Rabenmama_ ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Rabenmama_ über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2021

Ein Buch über Freundschaft, die ungewöhnlich anfängt

Und dann kam Juli
1

Das Cover ist hell, bunt und freundlich und Altersgemäß ansprechend gestaltet. Die Hauptfiguren zieren sowohl den Buchdeckel als auch den Buchrücken. Durch ein glänzendes, sehr glattes Material heben sich ...

Das Cover ist hell, bunt und freundlich und Altersgemäß ansprechend gestaltet. Die Hauptfiguren zieren sowohl den Buchdeckel als auch den Buchrücken. Durch ein glänzendes, sehr glattes Material heben sich die Figuren fühl- und sichtbar vom restlichen Einband an. Alles in allem ist der Bucheinband sehr gut gelungen!
Öffnen wir das Buch, sehen wir lustige Zeichnungen von Juli, die im Buch wieder zu finden sind.
„Und dann kam Juli“ gliedert sich in 15 Kapitel, +Epilog, auf insgesamt 170 Seiten.
Worum geht es in „Und dann kam Juli“ eigentlich?
Juli ist ein Pferd. Und das steht eines Tages plötzlich bei Paul und seinen Eltern im Garten. Alle scheinen total begeistert davon zu sein, alle bis auf Paul. Denn Paul wollte immer einen Hund haben. Und Juli ist alles andere als ein Hund. 2m hoch, 2m breit, 2 m lang. Egal was er versucht, er wird sie einfach nicht los. Doch eines Tages steht jemand vor der Tür, der sein Problem lösen könnte…oder etwas doch nicht?

Die ganze Geschichte ist in einem lockeren und leichten Stil geschrieben und die Sprache ist für Kinder leicht verständlich. Die Autorin hat es geschafft, den Text mit Bilder, unterschiedlichen Schriftarten und Textblasen, die in den „normalen“ Text integriert wurden, so zu kombinieren, dass es wirklich Spaß macht, zu lesen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Paul erzählt, der mit seinen 10 Jahren natürlich auch genervt von der Situation ist und das auch kundtut. Mit ihrer Art zu schreiben hat Petra Eimer es geschafft, genau diese Gefühle fühlbar zu machen. Egal ob es Pauls Gefühle oder die von seinen Freunden sind, man fühlt mit. Oftmals mussten wir über die Situationen lachen, die sich zwischen Juli und Paul so abspielen.

Thema des Buches kann man meiner Meinung nach gar nicht auf ein festlegen. Es geht zum einen um Freundschaften, darum mit Situationen umgehen zu müssen, die einem nicht gefallen und auch darum über seinen eigenen Schatten zu springen.

Unser Fazit:
Es ist ein schönes Buch, welches wir direkt ein zweites Mal gelesen haben. Schöne, ansprechende und lustige Zeichnungen, eine tolle Story und ein flüssiger Schreibstil ergeben ein rundum gelungenes Buch. Wir werden es nicht zum letzten Mal gelesen haben.
Und für alle, die nach diesem Buch noch nicht genug haben, die sollten im Dezember die Augen aufhalten. Da gibt es Juli dann unter dem Tannenbaum. Was sie da wohl wieder anstellt?

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2020

Das Geheimnis von Seynford Hall- Ein Geheimnis, zwei Frauen, zwei Leben und doch eins

Das Geheimnis von Seynford Hall
0

Das Buch „Das Geheimnis von Seynford Hall“ ist das dritte Buch der Autorin Tanja Bern und im „beheartbeat“ des Bastei Lübbe-Verlags am 01.12.2020 erschienen.
Tanja Bern ist in Herten geboren und lebt heute ...

Das Buch „Das Geheimnis von Seynford Hall“ ist das dritte Buch der Autorin Tanja Bern und im „beheartbeat“ des Bastei Lübbe-Verlags am 01.12.2020 erschienen.
Tanja Bern ist in Herten geboren und lebt heute mit ihrer Familie und drei Katzen in einem kleinen Stadtteil von Gelsenkirchen.
Über dieses Buch:
Als Samantha einen förmlichen Brief erhält, der sie in den Süden Englands zitiert, denkt sie zuerst an einen Scherz. Was will eine adlige Familie aus Cornwall von ihr? Doch die Neugierde siegt. Auf dem Weg nach Seynford Hall begegnet Samantha Dave, aber das Treffen läuft mehr als unglücklich, und sie setzt ihre Reise schnell wieder fort. Wenig später steht sie dann endlich Adalind Seynford gegenüber. Die ältere Dame scheint nichts von dem ominösen Anwaltsbrief zu wissen und verweist den ungebetenen Gast unfreundlich des Hauses.
Es scheint sich alles gegen sie verschworen zu haben. Bis Mrs Seynford plötzlich in ihrer Pension auftaucht und ihr ein Geheimnis anvertraut, das Samantha zutiefst erschüttert. Doch was ist damals wirklich geschehen? Bei der Suche nach Antworten trifft Samantha Dave wieder, der mehr damit zu tun hat, als sie ahnt…
Einleitung und Zusammenfassung:
Stell dir vor, du bist ganz allein. Hast nach dem Tod deiner Mutter keine Familie mehr. Und dann bekommst du einen förmlichen Brief zugestellt, der dich ans andere Ende von England zitiert. Eigentlich ja deine Mutter. Würdest du die Reise machen?
In genau dieser Situation befindet sich Samantha, kurz Sam genannt, nach dem Tod ihrer Mutter. Mit ihrer Freundin Lisa macht sie sich auf den Weg nach Rockdove, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Auf dem Weg dorthin treffen sie auf Dave, einen Musiker, den sie ein Stück mitnehmen.
Als sie in Rockdove ankommen und Seynford Hall aufsuchen, werden Sam und Lisa erstmal abgewiesen. Am gleichen Abend jedoch, wird Sam von Mrs Seynford aufgesucht. Stück für Stück gelingt es Sam das Vertrauen von Mrs Seynford zu gewinnen und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Auch Dave trifft sie wieder und sie erlebt Gefühle, die sie so noch nicht kannte.

Meine Meinung zu dem Buch:
Fangen wir beim Cover an, welches ich wunderschön und vom Bild und den Farben sehr harmonisch finde. Der Blick, dem man dort folgt, lässt die Sehnsucht erwachen. Die Sehnsucht nach Ferne und Meer.
Die Hauptpersonen sind zum einen Sam und zum anderen Adalind Seynford. Sam ist eine junge Frau, die es nicht leicht im Leben hatte. Allein mit ihrer Mutter, in einer Gegend, die nicht unbedingt die beste ist. Dann verstirbt ihre Mutter an Krebs und sie kämpft sich mit zwei Jobs durchs Leben. Ich finde, dass Sam eine sehr starke Persönlichkeit ist, die sich durchbeißt und sich auch gegen penetrante Männer ohne Probleme durchzusetzen weiß.
Adalind Seynford ist ebenfalls eine sehr starke Frau. Im Laufe des Buches erfahren wir ihre Geschichte. Ihr Leben war so ganz anders, als das von Sam und ihrer Mutter, aber trotzallem nicht viel leichter. Ein herrischer und bösartiger Vater, eine feige Mutter. Niemand, der wirklich auf ihrer Seite stand.
Nun ist sie, nach dem Tod ihres Mannes und dann ihres Vaters ebenfalls ohne Familie.
Die Nebencharaktere sind Sams Freundin Lisa, die aus „gutem Hause“ kommt und dort ausgebrochen ist. Sie weiß, was sie will und überredet Sam dazu, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Sie ist eine sehr treue Freundin für Sam. Lisa ist zudem eine sehr fröhliche Natur und eher unkompliziert.
Der nächste Nebencharakter ist Dave. Dave ist Musiker und die beiden Freundinnen lernen ihn auf dem Weg nach Rockdove kennen. Der Start zwischen ihm und Sam ist nicht unbedingt der beste. Er ist eine Person, die man nicht sofort greifen kann. Im Laufe des Buches erfährt man auch über ihn immer mehr. Er ist sehr hilfsbereit und kümmert sich um seinen Großvater, der Dement ist. Nebenbei verfolgt er seinen Traum als Musiker. Als er jedoch ein Angebot erhält, lehnt er es schlussendlich doch ab…der Liebe wegen.
Die nächste Person ist nicht ganz eindeutig als Nebencharakter. Sie könnte eigentlich auch zu den Hauptcharakteren gehören, obwohl sie hauptsächlich in der erzählten Geschichte von Adalind Seynford vorkommt. Es handelt sich um Toby, Adalinds erste und einzige große Liebe. Die beiden lernen sich auf dem Anwesen ihrer Eltern kennen und lieben. Er möchte Adalind gerne heiraten. Dafür spart er sein Geld um dann ein Gestüt kaufen zu können und damit er vor Adalinds Vater etwas vorzuweisen hat. Soweit kommt es aber leider nicht. Durch die Intrigen von Adalinds Vater muss Toby fliehen. Er versucht, sie zu vergessen und sich sein Leben trotzdem aufzubauen. Er ist ein bodenständiger Mensch, der hart arbeitet und auch mit wenig zufrieden ist. Er konnte Adalind nie vergessen und hat auch keine Familie gegründet.

Die Geschichte ist sehr flüssig und ansprechend geschrieben. Die Autorin hat es mit ihrem Schreibstil geschafft, mich so in die Geschichte reinzuziehen, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Es fiel mir also nicht schwer, dass Buch in einem durchzulesen. Ich war schon fast etwas enttäuscht, als ich mit dem Buch durch gewesen bin.
An einigen Stellen kamen mir auch die Tränen, weil man so mit den Charakteren mitgefiebert und mitgelitten hat.
Das Buch ist sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangeheit geschrieben. Die Vergangenheit wird von Adalind Seynford erzählt und wir erfahren dort, wie ihr Leben als junge Frau gewesen ist.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich nichts Negatives über dieses Buch sagen kann. Es fällt mir einfach nichts ein!

Fazit:
Ein Geheimnis, zwei Frauen und ein Happy End. So würde ich das Buch im groben zusammenfassen. Gewürzt mit etwas Dramatik und einer Prise Krimi.
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Für alle, die auf das Aufdecken von Geheimnissen gepaart mit etwa Romantik stehen, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 18.10.2020

Eine spannende und mitreißende Geschichte, die einen nicht los lässt.

Strangeworlds - Öffne den Koffer und spring hinein!
0

StrangeWorlds – Öffne den Koffer und spring hinein Band 1
Worum es in dem Buch geht:
Die 12-Jährige Flick zieht mit ihren Eltern und ihrem Babybruder frisch von der Großstadt in einen Vorort. Langweilig ...

StrangeWorlds – Öffne den Koffer und spring hinein Band 1
Worum es in dem Buch geht:
Die 12-Jährige Flick zieht mit ihren Eltern und ihrem Babybruder frisch von der Großstadt in einen Vorort. Langweilig und eintönig, findet sie es. Da sie noch Ferien hat, kann sie sich in Ruhe in der Stadt umsehen. Dort entdeckt sie einen kleinen Laden, der ihre Neugier weckt. Irgendwas zieht sie wie magisch dorthin und sie betritt das kleine Reisebüro. Kein gewöhnliches Reisebüro, wie sie sofort feststellt. Dort trifft sie auf Jonathan Mercator, einen blassen 18-Jährigen Jungen mit schwarzen, wirren Locken und Brille. Er trägt ständig Anzüge und scheint etwas überheblich zu sein. Als Flix eine zerbrochene Glasscherbe in der Asche des Kamins findet, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Sie wird von Jonathan über das merkwürdige Reisebüro aufgeklärt und schon bald stürzen die beiden sich in Abenteuer, auf der Suche nach Antworten.

Meine Meinung zu dem Buch:
Die Autorin L.D. Lapinski veröffentlicht mit dem Buch StrangeWorlds- Öffne den Koffer und spring hinein ihr erstes Buch und eröffnet damit eine neue und spannende Kinder-Buchreihe. Und ich muss sagen, wir warten gespannt auf den zweiten Band.

In „StrangeWorlds- Öffne den Koffer und spring hinein“ lernen wir die 12-jährige Flick kennen, die den Wunsch hegt, zu Reisen. Bisher ist sie aus England nie rausgekommen. Für eine 12-jährige ist Flick sehr selbstständig und erwachsen, da sie schon früh lernen musste, den Nachmittag allein zu sein und auch von ihren Eltern sehr in die Betreuung ihres Babybruders eingespannt wird. Durch ihre Begegnung mit Jonathan Mercator lernt sie eine Welt voller Magie kennen und auch, dass man auch Spaß haben darf!
Jonathan Mercator ist ein 18 –jähriger junger Mann, der sehr ernst ist und auch etwas arrogant rüberkommt. Im Laufe der Geschichte erfahren wir, warum er so ein ernster Junger Mann ist und wieso seine Augen so etwas „Altes“ an sich haben.
Flick ist ein sehr intelligentes und mutiges Mädchen und man kann die Gefühle und Gedanken absolut nachempfinden. Man fiebert total mit ihr mit. Manchmal ist sie für ihre 12 Jahre vielleicht etwas zu „erwachsen“, aber das ist wohl der Situation zuhause geschuldet. Mit Jonathan zusammen macht sich Flick auf die Reisen in fremde Welten. Dort stellen sie fest, dass irgendetwas nicht stimmt. Außerdem suchen sie Jonathans Vater, der auf merkwürdige Weise verschwunden ist. Doch es passieren so viele Dinge, spannend und verrückt. Und manchmal würde man am liebsten in das Buch klettern, um ebenfalls einmal auf nachgebenden Böden in die Luft zu hüpfen oder über einen Markt schlendern und sich die bunten Stände ansehen.
Direkt von der ersten Seite an, zieht uns die Autorin in den Bann. Man möchte einfach immer weiterlesen und erfahren, wie es weitergeht. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und auch die Handlungsorte sind sehr anschaulich beschrieben. Das Thema Magie ist natürlich nichts Neues. Aber die Umsetzung ist wirklich mehr als gelungen! Zudem ist die Geschichte so flüssig und lebendig erzählt, dass es ein leichtes ist, immer weiterzulesen.
Uns hat das Buch sehr gut gefallen.

Das Cover sieht aus, wie ein alte, brauner Koffer, mit lauter Reiseaufklebern und zerkratzten Beschlägen und vernieteten Scharnieren. Die Farben harmonieren total schön und es fühlt sich herrlich weich und glatt an. Die Seiten sind ebenfalls so gestaltet worden, dass sie aussehen, als wäre es sehr altes Papier Die Schriftgröße ist super angenehm und auch mein Sohn hatte damit keine Schwierigkeiten.
Einige Begriffe sind für Kinder vielleicht etwas schwierig zu lesen, aber das tut der Geschichte und dem gesamten Eindruck keinen Abbruch.
Die Entwicklung der Geschichte ist absolut nicht vorhersehbar, allerdings kann man super miträtseln. Und wer weiß? Vielleicht liegt man ja manchmal gar nicht so weit daneben…oder eben sehr weit
Fazit:
Dieses Buch ist ein tolles und spannendes Fantasy Abenteuer für Kinder (und auch für Erwachsene), was flüssig und lebendig geschrieben ist. Wir sind sehr gerne mit Flick und auch mit Jonathan auf ihre Reisen gegangen. Magische Reisen und Welten, Abenteuer und Rätsel, das alles vereint sich in diesem Buch zu einer wundervollen Geschichte, die noch längst nicht zu Ende ist. Die erste Frage meines Sohns nach der letzten Seite war: „Wann kommt endlich der zweite Teil raus?“
Wir empfehlen dieses Buch bzw. die Buchreihe absolut weiter und vergeben 5 Sterne!

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 18.10.2020

Bazilla-Fee wider Willen

Bazilla - Fee wider Willen
0

Rezension zu Bazilla – Fee wider Willen (Band 1)
Ich stelle das Buch „Bazilla-Fee wider Willen“ von Heike Eva Schmidt vor. Es handelt sich um ein Kinderbuch aus dem Boje- Verlag, welches am 30.09.2020 ...

Rezension zu Bazilla – Fee wider Willen (Band 1)
Ich stelle das Buch „Bazilla-Fee wider Willen“ von Heike Eva Schmidt vor. Es handelt sich um ein Kinderbuch aus dem Boje- Verlag, welches am 30.09.2020 erschienen ist.

Zum Cover:
Das Cover ist wunderschön gestaltet. Gerade die Widersprüche Rosa-Schwarz machen es zu etwas ganz Besonderem. Mädchenhaft, aber eben auch nicht! Die Zeichnungen sind einfach gehalten, aber so detailgetreu, dass es einfach total gut passt!

Zur Geschichte:
Es geht um Bazilla, die ihren 10. Geburtstag kaum erwarten kann. Schließlich soll sie dann endlich zu einem richtigen Vampir werden. Ihre Eltern und ihr Bruder sind ja auch Vampire.
An ihrem Geburtstag wartet sie vergeblich auf das wachsen ihrer Eckzähne. Statt der Zähne juckt die ganze Zeit ihr Rücken. Wie sich rausstellt, sind ihr dort durchsichtige Flügel gewachsen. Bazilla ist in Wirklichkeit eine Fee und muss auf ein Feen-Internat. Dort will sie so gar nicht hin. Alles in Rosa und so gar nicht vampirisch. Sie tut sich sehr schwer, findet aber in dem Feen-Mädchen Molly eine Freundin, die versucht sie aufzumuntern.
Nicht alle Feen finden es so gut, dass Bazilla da ist.
Auch im Feen-Unterricht läuft nicht alles rund. Musik ist nicht ihre Stärke, aber im „Wünsche erfüllen“ ist sie gar nicht so schlecht.
Doch leider geht in ihrer Prüfung einiges daneben und sie zweifelt wieder an sich. Zurück im Internat fehlt ihre „Feindin“. Ihr wird von den anderen der Vorwurf gemacht, schuld daran zu sein und nicht dazuzugehören. Daraufhin packt sie ihre Sachen und will abhauen. Doch sie entscheidet sich anders und macht sich auf die Suche nach ihrer „Feindin“.
Sie findet sie auch und kann sie aus ihrer Misslichen Lage befreien.

In diesem Buch geht es um große Veränderungen und wie man damit umgeht. Auch um Freundschaften und zu lernen, dass man manchmal auch über seinen Schatten springen muss.

Das Buch ist gut geschrieben. Es ist in Einfacher Sprache und daher auch schon für Kinder ab ca. 8 Jahren geeignet. Lediglich die Feen-Wörter sind nicht so ganz einfach. Anfangs noch lustig, stört es im weiteren Verlauf etwas und man überliest sie.
Man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen, da es eine angenehme Schriftgröße hat und die Kapitel zudem noch unterteilt sind.

Einiges kann man sich von der Handlung natürlich denken, aber das schadet dem Gesamteindruck nicht.

Was ich mir gewünscht hätte, wäre etwas mehr Aufklärung darüber, wo Bazilla herkommt und wo sie eigentlich hinsollte. Aber vielleicht kommt das in den weiteren Bänden der Reihe noch.

Bazillas Gedanken und Gefühle zu dem ganzen Chaos kann man absolut nachvollziehen. Die Geschichte ist so geschrieben, dass Kinder sich in Bazilla reinversetzen können und die Gefühle, die das ganze Chaos ausgelöst haben, nachvollziehen können.

Es fehlte uns ein wenig die Spannung und etwas mehr tiefe, was die Feen-Welt angeht.

Alles in allem finden wir die Geschichte ganz gut und wir geben 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Lesespaß
  • Erzählstil