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Veröffentlicht am 27.11.2023

vielversprechender Plot entwickelt sich zu einer großen Enttäuschung

Perfect Passion - Stürmisch
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Der Plot mit einem attraktiven Milliardär auf einer tropischen Insel während eines Orkans in einem Hotel festzusitzen, klingt erstmal sehr interessant. Im ersten drittel des Buches ist dieser auch sehr ...

Der Plot mit einem attraktiven Milliardär auf einer tropischen Insel während eines Orkans in einem Hotel festzusitzen, klingt erstmal sehr interessant. Im ersten drittel des Buches ist dieser auch sehr gut umgesetzt und bis zu diesem Punkt gefällt mir das Buch auch wirklich gut. Danach geht es aber ordentlich bergab.
Der zunächst attraktive und charmante Logan wird zu einem unfassbar weinerlichem, manipulativem, egozentrischen Idiot. Die ganze Zeit jammert er rum, dass ihn niemand liebt und er ist der arme reiche Kerl. Er will auf keinen Fall, dass er nur durch sein Geld charakterisiert wird, aber gefühlt in jedem zweiten Satz muss erwähnt werden, dass er Milliardär ist. Aber immerhin hat er abgesehen davon noch einen Charakter. Er versteht zwar nicht, was eine Beziehung heißt, oder dass er eine Frau nicht einfach kontrollieren und besitzen kann. Er will sich auf nichts richtiges einlassen, sie soll aber verrückt nach ihm sein., Bei ihm findet aber zumindest eine gewisse Charakterentwicklung statt.
Das ist bei Bronte leider nicht der Fall. Um eine richtige Charakterentwicklung zu haben, müsste sie überhaupt einen richtigen Charakter haben. Den hat sie aber nicht. Ihr Charakter besteht einfach nur aus der Google Suche nach den 100 bekanntesten Zitaten alter Philosophen, Unsicherheit und "Oh ich bin nur eine arme Kellnerin." Dabei wiederholen sich die Sätze und ihre Gedanken über die restlichen zwei Drittel des Buches einfach immer wieder.
Es wird einfach immer anstrengender zu lesen und irgendwann geht sie einem ziemlich auf die Nerven.
Die Nebencharaktere sind einfach alle viel interessanter, als die Protagonisten. Deswegen werde ich auch noch den nächsten Band der Reihe lesen, da er hoffentlich so gut wird, wie das erste drittel des Buches, dem ich alleine locker 4 Sterne geben würde.

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Veröffentlicht am 11.11.2023

Sehr schönes, idyllisches Buch für Zwischendurch

Crashing Waves. Irische Gezeiten
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Eliza beginnt ein neues Leben in Irland. In einem kleinen Dorf mit mehr Schafen als menschlichen Einwohnern zieht sich in ein wunderschönes Haus mit großartigem Küstenblick. Auf der Flucht vor ihrer traumatischen ...

Eliza beginnt ein neues Leben in Irland. In einem kleinen Dorf mit mehr Schafen als menschlichen Einwohnern zieht sich in ein wunderschönes Haus mit großartigem Küstenblick. Auf der Flucht vor ihrer traumatischen Vergangenheit als Polizistin, trifft sie auf den Cafébesitzer Daragh, der auch ihr Nachbar ist, wie sie bald entdeckt.
Beide sind in diesem Dorf auf der Suche nach sich selbst und der Flucht vor ihrem alten Leben, versuchen zu beweisen, dass sie das Leben alleine packen können.
Die beiden treffen immer wieder aufeinander und geraten dabei immer wieder in funkensprühende Streitereien. Aber bald schlagen die Herzen der beiden aus ganz anderen Gründen sehr schnell.

Mir hat die Chemie zwischen den beiden unglaublich gut gefallen. Zuerst die Streitereien, dann eine Art Freundschaft und schließlich eine Beziehung. Als Leser spürt man die vielen Emotionen zwischen den beiden und kann die Geschichte aus Sicht beider Protagonisten erleben. Man merkt schon sehr schnell, dass beide große Lasten auf ihren Schultern tragen. Auch wenn Elizas Probleme erst gegen Ende des Buches richtig klar werden und sie es vorher meist mit Verdrängung und Ablenkung versucht. Zunächst finde ich die Darstellung ihrer Probleme ein wenig übertrieben und in einem Kapitel wirkt es so als wäre alles nach zwei Wochen wieder perfekt und klasse. Diese Darstellung hat mich stellenweise ein wenig gestört, aber am Ende des Buches wurde es wieder deutlich besser und es wurde gezeigt, dass es ein langer Weg zur Heilung ist, der in vielen kleinen Schritten und Rückschritten erfolgt.

Die Handlung des Buches war stellenweise ziemlich unvorhersehbar und konnte mich deutlich positiv überraschen.
Die Landschaftsbeschreibungen sind so wunderschön und sehr bildhaft beschrieben, am liebsten möchte man sofort seine Sachen packen und nach Irland reisen, um die Meeresbrise ebenfalls auf der Haut zu spüren.
Khaleesi, das kleine Schaf von Daragh ist wirklich der süßeste Charakter des Buches. Es ist so ein wundervolles, niedliches kleines Wesen und ich musste jedes Mal breit lächeln, wenn sie in einer Szene auftauchte.

Insgesamt ein wirklich schönes, liebevolles, romantisches Buch inmitten einer idyllischen Landschaft mit tollen, ausgearbeiteten Charakteren, die sich innerhalb des Buches stark entwickeln. Eine große Leseempfehlung für alle, die ein entspanntes Buch für Zwischendurch suchen, das dennoch stellenweise sehr tiefgründig und ernst wird.

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Veröffentlicht am 12.07.2023

4, 5 Sterne

Heaven
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Der Anfang des Buches war schon so unglaublich vielversprechend. Elektrisierend, feurig, spannend. Ein fantastischer Anfang und tatsächlich hat das Buch es geschafft die ganze Zeit über auf einem ähnlich ...

Der Anfang des Buches war schon so unglaublich vielversprechend. Elektrisierend, feurig, spannend. Ein fantastischer Anfang und tatsächlich hat das Buch es geschafft die ganze Zeit über auf einem ähnlich hohen Niveau zu bleiben.
In diesem Band lernt man Ravenna besser kennen und merkt deutlich, dass sie sehr viel besser zu den Männern passt, als Rosaly. Allerdings muss ich sagen, dass ich Rosaly im ersten Band ein wenig lieber mochte, als Ravenna jetzt.
Über die Jungs hat man in diesem Band noch mehr erfahren und es gab mehrere Einblicke in ihre Vergangenheiten.
Natürlich hat das Buch eine ausführliche Triggerwarnung, die es auch nötig hat. Im der Realität geht natürlich so gut wie nichts von dieser Handlung. Man muss sich auf das Buch einlassen und sich daran erinnern, dass das alles nur reine Fiktion zu Unterhaltungszwecken ist. Wenn man das berücksichtigt, kann man das Lesen sehr genießen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass man am Ende des Buches ENDLICH Scream in Aktion gesehen hat. Über ihn weiß man noch immer sehr wenig, aber schon deutlich mehr, als in Band eins und ich hoffe, dass man im dritten Band ihn dann endlich genauso gut kennenlernt, wie die anderen Jungs.
Bei den anderen Poets liebe ich einfach diese Mischung aus rauer, harter Brutalität und dieser weichen, deutlich kleineren Seite, die in Ravenna verliebt ist. Bei jeder annährend romantischen Szene oder einem einzelnen Gedanken wirken sie irgendwie wie tapsige Welpen, die gerade erst lernen müssen auf ihren romantischen Pfötchen zu laufen. Besonders bei Over wird das sehr deutlich. Das ist wirklich sehr cute, aber nicht so stark, dass es nicht mehr zu dem Genre passt. Einfach die perfekte Menge.

Das Ende ist für den Leser so grausam!!!!! Wenn einem Band 1 gefallen hat, muss man sich Band 2 und 3 gleichzeitig kaufen, diesen Cliffhanger überlebt man sonst nicht.

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Veröffentlicht am 03.07.2023

Lesen wurde mit jeder Seite mehr zur Qual

Das Biest von Beswick
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Das Buch war wirklich eine Qual zu lesen. Ich war mehrfach kurz davor es abzubrechen.
Eigentlich sollte das Buch ein historischer Roman sein, aber die Autorin konnte sich anscheinend nicht für ein richtiges ...

Das Buch war wirklich eine Qual zu lesen. Ich war mehrfach kurz davor es abzubrechen.
Eigentlich sollte das Buch ein historischer Roman sein, aber die Autorin konnte sich anscheinend nicht für ein richtiges Genre entscheiden. Mal war es billige Erotik, dann ein Aufsatz über die Anfänge des Feminismus in Großbritannien und an ganz ganz wenigen Stellen konnte man tatsächlich sehen, dass es als tiefgründiger historischer Roman geplant war. Der ständige Wechsel dazwischen war unfassbar anstrengend und hat das Lesen extrem anstrengend und schwierig gemacht.
Wenn es mal nicht wie ein wissenschaftlicher Aufsatz geschrieben ist, dann wirkt es wie eine billige verklärte Porno-Version von die Schöne und das Biest.
Das Buch wurde abwechselnd aus der Sicht von Astrid und dem Herzog geschrieben und es vergeht kein einziges Kapitel, in der er nicht seinen Penis erwähnt.
Beide Hauptcharaktere sind so furchtbar melodramatisch und jammern 350 Seiten lang nur rum.
Sie: Ohh die ganze Welt ist so gemein zu mir und niemand ist so arm dran wie ich
Er: Ich bin so hässlich, niemand wird mich je lieben und ich ignoriere einfach mal die mindestens 5 Menschen, die es schon seit Jahren tun.
Das ganze Buch ist auch einfach so oberflächlich. Der Herzog wurde im Krieg verraten und dadurch stark verletzt. Noch immer trägt er viele Narben, innerlich und äußerlich. Auf die sehr viel schwereren Inneren Verletzungen wird einfach gar nicht eingegangen. Es geht nur um das Äußere. Wenn andere Menschen das auf den ersten Blick nur betrachten, ist es ja verständlich, aber wenn selbst nach mehreren Jahren die Menschen und er nur noch auf das äußere achten, ist es einfach furchtbar anstrengend und eine vergeudete Chance das Buch tiefgreifend und emotional zu gestalten.
Astrid ist einfach ein nerviges, verzogenes, undankbares, egoistisches, hilfloses kleines Kind. Sie beschwert sich die ganze Zeit über die Rolle der Frau in dieser Zeit, aber sie kriegt nichts alleine hin. Sie sagt, dass Frauen alles alleine schaffen können und sollen, wartet aber ausnahmslos immer auf einen Ritter in glänzender Rüstung, oft bei Problemen, die sie entweder selbst verursacht hat oder ganz einfach selbst lösen könnte. Außerdem ist sie so scheinheilig! Sie will nicht die weiblichen Klischees und Vorurteile befolgen, hat aber selbst die schlimmsten Vorurteile über alle anderen und rastet aus, wenn diese nicht befolgt werden.

Vom Lesen rate ich auf jeden Fall ab!!! Eins der schlechtesten Bücher, das ich je gelesen habe.

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Veröffentlicht am 03.07.2023

3,5 Sterne

Love factually (Knitting in the City 1)
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Insgesamt hat mir das Buch übe Janie und Quinn relativ gut gefallen, aber an einigen Stellen gab es doch einige Dinge, die ich nicht so gerne mochte.
Das Cover ist relativ hübsch, aber irgendwie willkürlich. ...

Insgesamt hat mir das Buch übe Janie und Quinn relativ gut gefallen, aber an einigen Stellen gab es doch einige Dinge, die ich nicht so gerne mochte.
Das Cover ist relativ hübsch, aber irgendwie willkürlich. Es passt nicht schlecht, aber auch nicht allzu gut zu dem Buch.
Die Protagonistin merkt sich extrem viele Fakten und merkt oft das offensichtliche oft nicht. Das merkt sie aber auch selbst und kann sich gut selbst reflektieren, aber dennoch ist es manchmal sehr schwer den Gedankengängen zu folgen. Ihre Gedanken schweifen oft weit ab und dann ist es ziemlich schwer wieder in die eigentliche Handlung reinzukommen, teilweise muss man Abschnitte mehrfach lesen, um sie komplett zu verstehen. Dies macht das Lesen stellenweise ziemlich anstrengend und unnötig kompliziert. An einigen Stellen kam Janie mir eher wie ein Wikipedia-Roboter, als ein Mensch vor und in den ersten beiden dritteln wirkt die Charakterentwicklung mehr wie eine Aktualisierung des Betriebssystems. Im letzten drittel verbessert sich das aber deutlich und es gibt eine richtige Entwicklung ihres Charakters. Auch ihre Neigung zum Übersehen des Offensichtlichen ist hin und wieder recht anstrengend, besonders wenn der Leser die Sachen schon 200 Seiten vor ihr weiß. Später wird dem Leser aber klar, dass diese Verhaltensweisen nur Bewältigungsmechanismen sind, mit denen sie versucht das Leben zu meistern.

Den Strickclub finde ich wirklich toll, man sieht dort echte Freundschaft und Loyalität. Das hat mir unfassbar gut gefallen und ich freue mich sehr auf die nächsten Bände.

Die Geschichte ist sehr viel dramatischer, als es am Anfang wirkt, manchmal vielleicht ein bisschen überdramatisiert. An vielen Stellen aber auch sehr spannend, lustig und romantisch.

Insgesamt ziemlich gut, den Gedankengängen kann man manchmal aber schlecht folgen.

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