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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2019

The Billionaire Prince und ein kleiner Star

The Billionaire Prince
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"The Billionaire Prince" von Virginia Nelson

Cover und Titel

Das Cover gefällt mir sehr gut und passt optisch zu dem Vorgänger dieser Reihe perfekt. Ein schlichtes Cover mit einem gut aussehenden Mann, ...

"The Billionaire Prince" von Virginia Nelson

Cover und Titel

Das Cover gefällt mir sehr gut und passt optisch zu dem Vorgänger dieser Reihe perfekt. Ein schlichtes Cover mit einem gut aussehenden Mann, wie man es von Millionärsgeschichten nicht anders kennt. 

Der Titel "The Billionaire Prince" macht neugierig und und passt wie das Cover gut in die Reihe.

Eine gelungene Kombination von Cover und Titel, die zum Buch greifen lassen und die Neugier wecken.


Inhalt (= Klappentext)

Er könnte alles verlieren, auch sein Herz ...

Aiden Kelley ist ein milliardenschwerer CEO und liebt Planung über alles. Doch sein extravagantes Leben wird auf den Kopf gestellt, als seine Exfreundin mit einer Zehnjährigen auftaucht, die seine Tochter sein soll. Hilfe muss her, denn er weiß nicht, wie er sich plötzlich um ein Kind kümmern soll. Die einzige Frau, die Aiden helfen könnte, ist ausgerechnet seine persönliche Assistentin Chelsea Houston - die gerade gekündigt hat. Unter der Bedingung, nach einem gemeinsamen Roadtrip sofort sein Unternehmen verlassen zu können, lässt sich Chelsea auf einen Deal mit Aiden ein. Während die beiden gemeinsam Familie spielen, entdeckt Aiden auf einmal für sich, dass Liebe und eine feste Beziehung doch nicht so unvorstellbar sind, wie er immer dachte. Und auch Chelsea, die schon lange heimlich in ihren Boss verliebt ist, ist sich plötzlich nicht mehr sicher, ob sie Aiden wirklich verlassen will ...

Allgemeine Informationen

Billionaire-Dynasties-Reihe
1. The Penthouse Prince
2. The Billionaire Prince
3. The Diamond Prince

Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden.


Meinung

Der Schreibstil ist sehr flüssig und locker, als Leser ist man schnell von Beginn annin der Geschichte drin und kann sich in die jeweilige Situation hineinversetzen.

Mir gefällt auch hier wieder die wechselnde Erzählperspektive, so kann man sich auf die Gefühle und Gedanken beider Hauptprotagonisten hineinversetzen.

Die Geschichte besticht auch durch zahlreiche tolle, witzige und emotionale Momente. Beispielsweise nimmt das Spiel Wahrheit oder Pflicht eine interessante Rolle in der Geschichte ein.

Ohne zu viel zum Handlungsverlauf der Geschichte zu verraten, kann man sich auf den kleinen Star der Geschichte freuen, die Tochter von Außen, die kleine Waverley. Sie ist so ein liebevolles, sympathischesnund aufgewecktes Kind, jede Szene mit ihr war eine Bereicherung und ein absoluter Lesegenuss.

Auch die Mutter von Waverley, Margo ist ein Charakter, der für einen Überraschungsmoment gut ist, in welcher Hinsicht sei an dieser Stelle allerdings nicht verraten!

Die gelungene Kombination aus tollem Schreibstil, sympathischen Charakteren und schöner Handlung hat mich die Geschichte zügig verschlingen lassen und in mir die Freude auf den nächsten Teil der Reihe geweckt.


Fazit

Eine schöne emotionale Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren, die Freude auf mehr wecken.

Veröffentlicht am 16.08.2018

Von der Cold Princess zur Fire Queen

Fire Queen
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"Fire Queen" von Vanessa Sangue


Cover und Titel
Das Cover steht im Kontrast zu dem ersten Teil "Cold Princess". Durch den Rotton ist das Cover ein absoluter Hingucker! Auch der Titel "Fire Queen" ist ...

"Fire Queen" von Vanessa Sangue


Cover und Titel
Das Cover steht im Kontrast zu dem ersten Teil "Cold Princess". Durch den Rotton ist das Cover ein absoluter Hingucker! Auch der Titel "Fire Queen" ist ein Kontrast zum ersten Band. 

Cover und Titel zeigen eine deutliche Veränderung zum ersten Teil, was sich wohl auch in der Geschichte um Saphira und Madox wiederspiegeln wird. Insbesondere deutet dies auf eine große Entwicklung seitens Saphira hin, auf die man gespannt sein darf.


Anmerkung der Autorin / Zitat

Die Anmerkung der Autorin gefällt mir hier sehr gut, sie ist zwar sehr kurz gehalten, dennoch weckt sie die Freude auf das Lesen des Buches, und ruft die Anmerkung aus Cold Princess wieder in Erinnerung. 

"Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken"

-> Dieses Zitat finde ich sehr treffend, es passt mehr perfekt zu Saphiras Situation. Auch findet sich dieses Zitat im Design des Covers wieder.


Inhalt (= Klappentext)

Ich habe dir vertraut.

Saphiras Welt liegt in Scherben. Die De Angelis sind zerschlagen, sie selbst schwer verletzt und ihr Selbstvertrauen zerstört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen - und muss nun einen hohen Preis dafür bezahlen. Denn Madox ist in Wirklichkeit das neue Oberhaupt der Familie Varga - und damit Saphiras schlimmster Feind. Doch Saphira gilt nicht umsonst als der gefürchtetste capo der Cosa Nostra. Sie schwört, die Vargas auszulöschen und Madox zu zeigen, was es bedeutet, sich mit der Eisprinzessin anzulegen - ohne zu ahnen, dass die größte Gefahr viel näher ist, als sie denkt. 


Allgemeine Informationen

Cold Princess ist der erste Teil eines Zweiteilers.
Fire Queen ist der zweite Teil.

Damit ist diese Dilogie abgeschlossen und es ist zwingend erforderlich, sich an die Reihenfolge zu halten, um ein wunderschönes Lesevergnügen genießen zu können.


Meinung

Der Schreibstil gefällt mir - wie bereits bei Cold Princess - auch hier sehr gut, man kann von Beginn an sehr einfach wieder in die Welt der Cosa Nostra eintauchen.

Zu Beginn werden die Geschehnisse Kurzbund knapp aus Cold Princess zusammengefasst, bevor man sich dann auch mitten drin im Geschehen der Ereignisse zum Ende wieder findet. Auch wird die Stimmung und Spannung direkt spürbar. 

Die Geschichte wird auch hier wieder aus neuen Sichtweisen erzählt, die die Handlung bereichern.

Vanessa Sangue hat es geschafft eine spannungsvolle Fortsetzung zu schaffen, die auch unerwartete Wendungen sowie Überraschungen bereithält.

Saphira entwickelt sich im Laufe der Zeit von der anfänglichen Cold Princess zu einer starken Fire Queen! Sie kämpft für ihre famiglia mit allem was sie hat und kann dabei auf einige Unterstützer zählen.

Auch Madox entwickelt sich von einem Killer zu einer verantwortungsvollen Führungsperson.

Die Gesamtsituation von Saphira und Madox lässt es dennoch zu, dass die beiden auch ihre erotischen Momente haben, diese Momente haben sich auch weiterentwickelt, doch wie wird ihre Zukunft aussehen, wenn Krieg zwischen beiden famiglias ausbricht?

Ist Liebe stärker als Feindschaft?


Fazit

Ein Must-Read für alle die Cold Princess gelesen haben! Auch Fire Queen gehört zu meinen Lesehighlights! Für jeden der einen spannungsvollen und erotischen Roman lesen möchte ist die Dilogie um Saphira und Madox genau das richtige! Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 01.03.2018

Save Me - gefühlvoll, emotional und einzigartig

Save Me
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"Save Me" von Mona Kasten


Cover und Titel
Das Cover ist zweifarbig gehalten, was zwar im ersten Augenblick schlicht wirkt, sich aber beim genaueren Hinsehen ändert. Die Farbauswahl (gold/weiß) verleiht ...

"Save Me" von Mona Kasten


Cover und Titel
Das Cover ist zweifarbig gehalten, was zwar im ersten Augenblick schlicht wirkt, sich aber beim genaueren Hinsehen ändert. Die Farbauswahl (gold/weiß) verleiht dem Cover einen edlen Touch, so dass die Neugier auf den Inhalt, der sich dahinter verbirgt geweckt wird. Auch findet sich die Farbe "Gold" inhaltlich bereits zu Beginn des Romans bei der Hauptprotagonistin wieder, was direkt auffällt, da einem das Cover zu der Zeit noch sehr präsent ist. Ein gelungenes, wunderschönes Cover!!!

Auch der Titel Save Me lädt direkt zum Lesen ein, da man gerne erfahren möchte, wer gerettet werden möchte und auch wovor.

Die Kombination aus Cover und Titel sind sehr gelungen und ist ein absoluter Hingucker in jedem Bücherregal!


Inhalt
Ruby Bell ist ein Bewundernswertes Mädchen, die aus einer liebevollen Familie kommt und ihren großen Traum von Oxford erfüllen möchte, dafür ist sie auf das Maxton-Hall College gewechselt. Um sich vollständig auf ihren Oxford-Traum zu konzentrieren trennt sie Familien und Collegeleben ganz strikt und ist am College größtenteils Unsichtbar.

James Beaufort ist das absolute Gegenteil, er stammt aus einer hoch angesehenen Familie, die dem College regelmäßig Spenden zukommen lässt, ist Kapitän des Lacrosse-Teams und hoch angesehen.

Beide leben in ihren eigenen Welten ohne jegliche Schnittstellen, doch dies ändert sich schlagartig, als Ruby nichtsahnend in das Büro eines ihrer Lehrer geht und Lydia, James Zwillingsschwester, zusammen mit ihrem Lehrer in eindeutiger Pose erwischt. Dieses Ereignis sorgt für die erste Begegnung zwischen Ruby und James, und weitere sollen folgen.....


Allgemeine Informationen
Save Me ist der erste Teil der neuen Reihe von Mona Kasten, in welcher es vorwiegend um Ruby und James geht. Die weiteren Teile sind Save You (Band 2) und Save Us (Band 3).


Meinung
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und erlaubt einen sofort in die Geschichte einzutauchen. Die liebevolle Beschreibung lassen einen direkt alles bildlich vor Augen sehen und man fühlt sich nicht als außenstehender Beobachter, sondern man hat das Gefühl ganz nah dran zu sein an den Charakteren.

Besonders schön sind diese realitätsnahen Dinge (z.B. Spieleabend, Fernsehabend mit VoiceKids ...) und die Liebe zu den noch so kleinen Details der Charaktere (Ordnung nach Farben im Bulletin Journal, die sich auch in anderen Details wieder finden). Oder auch Begriffe und Assoziationen, die einen an Harry Potter denken lassen (z.B. Voldemort-Vergleich oder Beschreibung von Maxton-Hall usw...).

Bereits zu Beginn fällt die wechselnde Erzählperspektive zwischen den Hauptcharakteren (Ruby/James) auf, was erfreulich ist, da man beide Sichtweisen kennenlernen darf. Dadurch gelingt es vor allem auch James besser zu verstehen, denn beim ersten Treffen mit Ruby ist er alles andere als nett und man hält ihn für unsympathisch und fiesen Macho. Dadurch dass man auch seine Sicht der Dinge kennenlernt, schafft man es ihn besser zu verstehen und versteht auch wieso er handelt wie er handelt, auch wenn es nicht immer der beste Weg ist den er wählt.

Ruby ist ein starkes Mädchen und weiß sehr früh, was sie will und sie arbeitet so hart daran, dass man einfach nur für sie hofft, dass ihr Oxford-Traum sich erfüllt und als sie sich über die Einladung zu den Interviews in Oxford gefreut hat, da müsste man sich einfach mitfreuen, da diese Freude beim Lesen förmlich zu spüren war.

Auch bei den Annäherungen zwischen Ruby und James sind die Emotionen sehr echt und treffend beschrieben. Man spürt die Freude in dem einen Moment und den Ärger dann auch wieder in einer anderen Szene. Auch Verständnis für manche Situationen kann man früher oder später nach empfinden durch die zwei Perspektiven.

So rührend auch die Geschichte von Ruby und James ist, spielen auch diverse Nebencharaktere eine zentrale Rolle.

So schafft es Mona Kasten vor allem bei der Figur Lydia, dass sie einen richtig ans herz geht. Zu Beginn noch denkt man sich klar eine typische reiche Tussi, die beim ersten Problem ihren großen Bruder vorschickt. Aber in ihr steckt soviel mehr drin und sie ist eine liebenswerte Person und man wünscht sich auch für die bei allem was in ihrem Leben vorgefallen ist, dass sie auch glücklich wird.

Auch Ember, Rubys Schwester ist eine starke Persönlichkeit, obwohl man noch nicht allzu viel von ihr kennengelernt hat, so reicht es trotzdem aus, um sie als beeindruckende Person zusehen, auf dessen weitere Entwicklung man gespannt ist.

Lin ist Rubys Freundin auf der Maxton-Hall und es ist schön zu sehen, dass die beiden sich verstehen, aber auch Kein scheint ihre Vergangenheit zu belasten und hier bleibt abzuwarten, ob sie sich Ruby anvertrauen wird.

Die Freunde von James sind mit Ausnahme von Alistair, der auch gute Momente hat und der auch einige Probleme mit sich trägt noch am nettesten ist. Die anderen Wren, Kesh und Cyril haben alle Seiten an sich gezeigt, wo man sich fragt wieso James mit ihnen befreundet ist und auch hier bleibt es spannend, ob diese Personen sich in den nächsten beiden Büchern weiterentwickeln und es Mona Kasten gelingt auch diese dem Leser in einem positiven Licht erscheinen zu lassen.

Zu James Eltern kann man nicht viel sagen, außer das diese sich nicht im Klaren sind wie sich Eltern richtig zu verhalten haben, ganz besonders der Vater ist an sehr unsympathisch.

Das Buch endet mit einer sich schließenden Tür und einem Cliffhanger, wo man am sich als Leser wünscht die Tür soll wieder aufgehen und das Buch darf noch nicht zu Ende sein. Doch Mona Kasten entschuldigt sich zum Schluss für das Ende, ihr sei verziehen, denn das Wissen das es noch nicht das wahre Ende war gibt Anlass zur Hoffnung und auch Vorfreude auf das Wiedersehen mit Ruby und James und mit allen die sie auf ihrem Weg bisher begleitet haben.

Fazit
Ein absolut gelungenes Werk, welches nicht nur durch die Handlung glänzt, sondern vor allem durch die vielseitigen Charaktere und die lebhaften Empfindungen, die man während des Lesens in den Situationen oder auch für die Charaktere empfunden hat. Für mich persönlich gehört Save Me zu meinen Jahreshighlights.

Zum Schluss ein großer Dank an Mona Kasten, dass sie diese tolle Geschichte mit uns allen teilt und an die Lesejury, dass ich vorab schon in die Welt von Maxton-Hall eintauchen dürfte!!!

Veröffentlicht am 19.04.2019

Heartbeat - More than a kiss

Heartbeat
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"Heartbeat - More than a kiss" von Ira Severin


Cover und Titel
Das Cover gefällt mir gut, auch mit seiner schwarz-weiß Gestaltung des abgebildeten Paares. Die Schrift und Schriftfarbe vom Titel kommen ...

"Heartbeat - More than a kiss" von Ira Severin


Cover und Titel
Das Cover gefällt mir gut, auch mit seiner schwarz-weiß Gestaltung des abgebildeten Paares. Die Schrift und Schriftfarbe vom Titel kommen gut zur Geltung und harmonieren im Gesamtbild gut miteinander.

Der Titel hat meine Neugier geweckt und verspricht eine Liebesgeschichte, die mit einem Kuss beginnt und sehr viel bereit hält.

Alles im allem ein positiver erster Eindruck, welcher definitiv Vorfreude auf die Geschichte wecken.


Inhalt (= Klappentext)
Harper, 17, ist auf dem Weg zu ihrer Mutter nach Kalifornien. Allerdings sitzt sie nicht im Bus, sondern auf dem Beifahrersitz eines völlig Fremden. Zumindest fast fremd, immerhin haben sie sich, sehr zu Harpers eigener Überraschung, schon geküsst. Luc entpuppt sich jedoch als amüsanter Reisebegleiter, zu dem sich Harper immer mehr hingezogen fühlt, bis sie nach einer gemeinsam verbrachten Nacht völlig ihr Herz an ihn verliert. Doch nicht nur sie ist auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, auch Lucs Geheimnis stellt die Liebe der beiden auf eine harte Probe.


Allgemeine Informationen

Heartbeat - More than a kiss gehört zur Heartbeat-Reihe, die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden und wurden von unterschiedlichen Autoren geschrieben.


Meinung

"Wenn ich mich auf einen Typen einlasse, muss ich sicher sein, dass ich ihm absolut vertrauen kann" (Harper, Seite 87)

"Zuverlässigkeit ist gut (...) Und Freundschaft. Liebe und Freundschaft gehören zusammen." (Luc, Seite 87)

In diesem Buch wird uns die Geschichte von Harper und Luc erzählt, die sich durch eine zufällige Begegnung kennenlernen und anschließend auf einem gemeinsamen Roadtrip sich näher kommen.

Die Geschichte wird aus Harpers Sicht erzählt, so dass der Leser vorallem EInblicke in ihre Gedanken und Gefühle erhält.

Beide Charaktere sind sehr sympathisch, wobei Luc zu Beginn noch etwas geheimnisvoll erscheint, dennoch scheint sich hinter Lucs Fassade ein weicher Kern zu befinden.

Die Gespräche zwischen Harper und Luc lassen sich schön lesen, diese Mischung aus ernsteren Gesprächen, den Neckereien und den Flirtversuchen ist sehr erfrischend und passt auch gut zum Alter der Charaktere.

Mit der Zeit merkt man, dass sich Harper und Luc sich immer besser verstehen, da sie sich auch so manches anvertrauen und auch näher kommen.

Das einzige was mir hier noch über lange Zeit gefehlt hat sind wirkliche Gefühle der beiden füreinander, hier kommt es mir eher größtenteils wie eine sehr gute Freundschaft mit ein paar Küssen vor. Lange Zeit habe ich mich doch schwer getan die beiden als ein Paar zusehen.

Also am Ende konnte mich eine Situation der Beiden als Paar zwar überzeugen, aber insgesamt reicht mir dies leider nicht aus und hinterlässt bei mir eher den Eindruck bester Freunde mit gelegentlichen Extras.

Es wurde dann auch eine gewisse Vergangenheitsproblematik von Luc ins Spiel gebracht, welche leider keine große Spannung ins Geschehen gebracht hat, da diese sich für meinen Eindruck zu schnell geklärt hat. Hier hätte es ruhig etwas dramatischer werden oder es hätte etwas realistischer sein.

Alles in allem gibt es ein nettes Happyend für Luc und Harper, auch wenn ich mir hier noch einen Epilog gewünscht hätte um zu erfahren wie es ihnen in nächster Zukunft ergangen ist..

Am besten an der Geschichte hat mir die Reise der beiden gefallen und wie sie sich durchgeschlagen haben um an ihr Ziel zukommen. Die vielen unterschiedlichen Situationen sind sie mit Humor und Kreativität angegangen und man hat beim Lesen auch immer ihren Spaß und hin und wieder auch ihre Verzweiflung gespürt, dies ist der Autorin sehr gut gelungen.


Fazit
Alles in allem ein gutes Buch für Zwischendurch, in dem ein toller Roadtrip beschrieben wird, wo die Charaktere mich allerdings nicht zu 100% als Paar überzeugen konnten.

Veröffentlicht am 02.02.2019

Seine sensible Seite

Seine sensible Seite
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"Seine sensible Seite" von Amalia Frey


Cover und Titel

Das Cover ist ein für das Genre ein relativ typisches Cover, wobei es meiner Meinung einen jüngeren Mann als den Protagonisten Alexander zeigt.

Der ...

"Seine sensible Seite" von Amalia Frey


Cover und Titel

Das Cover ist ein für das Genre ein relativ typisches Cover, wobei es meiner Meinung einen jüngeren Mann als den Protagonisten Alexander zeigt.

Der Titel gefällt mir sehr gut und weckt auch direkt Interesse, weil es sich nach einer Geschichte anhört die sich von den "Standardgeschichten" unterscheiden kann.


Inhalt (=Klappentext)

Die Autorin Austen staunt nicht schlecht, als sie dem Anwalt Alexander begegnet. Aus Schriftwechseln ist er ihr nur als garstiger Sohn ihres literarischen Mentors bekannt, entpuppt sich allerdings als richtiges Eye-candy. Alexander fühlt sich ebenfalls von der vierzehn Jahre jüngeren Austen angezogen, der all die väterliche Aufmerksamkeit zuteil wird, nach der er sich als Kind immer gesehnt hat.

Die beiden sollen gemeinsam ein Buch schreiben, doch ist keine Begegnung möglich, ohne dass die Fetzen fliegen. Seine Rollenvorstellungen machen es Alexander schwer, auf die Bedürfnisse der 3rd-Wave-Feministin einzugehen, die nicht minder heftig auf seine Ausbrüche reagiert. Austens Anwesenheit bedeutet Qual und zugleich Glück für den Anzugträger.

Unweigerlich entdeckt er eine sensible Seite an sich, von der er glaubte, sie wäre in den harten Jahren seiner Karriere verloren gegangen …


Meinung

Die Geschichte ist aus der Sicht von Austen und Alexander geschrieben. Das besondere hierbei ist, dass die Erzählperspektiven nicht kapitelweise wechseln, sondern dass man unmittelbar hintereinander Perspektivwechsel hat. So erhält man in einer Situation direkt die Gedanken von beiden Protagonisten mitgeteilt.

Diese Wechsel in der Erzählperspektive sind optisch erkennbar. Denn die Formatierung des Textes wechselt zwischen linksbündig und rechtsbündig. Dies fand ich sehr spannend und gut gelungen. Zu Beginn wird auch auf diese Formatierung hingewiesen.

Der Einstieg in die Geschichte war mit einer E-Mail-Konversation sehr gelungen, denn diese hat direkt gezeigt wie die beiden Hauptprotagonisten zueinander stehen und es ist nicht sehr positiv zu Beginn.

Der Schreibstil an sich war sehr lebhaft und schön gestaltet, Lieder gab es hin und wieder ein paar Brüche darin. Beispielsweise hat mir die Bezeichnung "Schlaufon" für ein Smartphone gar nicht gefallen. Diesen Begriff hat Austen benutzt und dazu hat dann wiederum nicht ihre direkte Sprache bezüglich Sex nicht gepasst.

Was wieder schön gemacht worden ist, ist das aufzeigen von der sensiblen Seite von Alexander, es gibt einige Situation, an denen man dies ganz besonders gemerkt hat und die waren toll beschrieben.

Allerdings war auch auffallend, dass das Verhalten von beiden Hauptcharakteren nicht immer altersgerecht war meiner Meinung nach. Denn immerhin ist Austen 30 und Alexander 13 Jahre älter als sie, da erwartet man schon eine gewisse Reife, teilweise hätte ich aber das Gefühl von jungen Erwachsenen zu lesen.

Zwei Nebencharaktere haben mir besonders gut gefallen, und zwar Trudi und Rudi, ein älteres aber erfrischendes älteres Paar.


Fazit

Eine schöne Geschichte für zwischendurch, die leider nicht ihr komplettes Potential abrufen konnte. Dennoch hat die Autorin einen schönen lebhaften Schreibstil, so dass ich mir vorstellen kann mich von einer anderen Geschichte von der Autorin mehr überzeugen zu lassen.