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Veröffentlicht am 17.08.2024

Wie viel sind dir deine Puppen wert?

Pupetta: Gute Mädchen gehorchen | Mit wunderschönem Farbschnitt
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Bella, Cara und Lea sind Freundinnen, die sich regelmäßig zum Quatschen treffen und gegenseitig unterstützen. Sie kennen sich beinahe in- und auswendig. Aber nur beinahe! Denn jede von ihnen hat ein dunkles ...

Bella, Cara und Lea sind Freundinnen, die sich regelmäßig zum Quatschen treffen und gegenseitig unterstützen. Sie kennen sich beinahe in- und auswendig. Aber nur beinahe! Denn jede von ihnen hat ein dunkles Geheimnis, das sie mit allen Mitteln zu schützen versucht. Doch sie haben die Rechnung ohne X gemacht. Während die Frauen von der Autorin gut genug beleuchtet werden, um eine gewisse Tiefe und einen Wiedererkennungswert zu haben, lässt Isabelle Herzog ihren Antagonisten im Verborgenen. Das macht den unsichtbaren Beobachter zu einer geheimnisvollen, wenn auch erschreckend bösartigen Figur.

Das Trio erinnert mit all den Handlungen und Motiven ein bisschen an Desperate Housewives und Pretty Little Liars. Wer also zwischenmenschliche Dramen in der Nachbarschaft, Lügen und Intrigen mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Grundsätzlich konnte ich nachvollziehen, warum Bella, Cara und Lea nicht wollten, dass ihre Geheimnisse in die Welt hinausgetragen werden. Doch ich finde, dass diese Dinge nicht so schlimm waren, dass man sie nicht seinen besten Freundinnen hätte erzählen können. Sei's drum. Prinzipiell lebt dieser Plot nämlich davon, dass X sich wie ein Puppenspieler verhält und seine Puppen, die er jeweils Pupetta nennt, manipuliert. Nicht nur das! Er zwingt sie zu Taten, deren Konsequenzen so gravierend sind, dass bald niemand mehr weiß, wem er noch vertrauen kann.

Nachdem sich die Story über weite Strecken ein wenig zog, konnte mich die Autorin im finalen Turn doch noch überraschen. Plötzlich zeigte sie ihre fiese, abgründige Seite und baute Szenen ein, die - so völlig aus dem Nichts - für einige Uff-Momente sorgten. Das hatte ich tatsächlich nicht erwartet, es hat mich aber gefreut, denn ich mag es gern etwas krasser.

Erzählt wird aus vier Perspektiven, sodass alle Hauptfiguren zu Wort kommen. Sie wirken dadurch greifbarer, man kann sich besser in ihre Lage versetzen sowie ihre Gedanken und Absichten hinterfragen.

Besonders unterhaltsam fand ich die Chats zwischen X und seinen Puppen. Mal zeigten sie, welche Macht er auf die Frauen hat. Dann wiederum seine eigenen Charakterzüge. Ich habe ihn beispielsweise als sehr ungeduldig empfunden - und sehr dominant. Dass es hierfür Gründe gibt, ist klar, allerdings bedienen diese ein Klischee, das für mich nicht alles rechtfertigen kann. Ebenjene Gründe machen einen Täter vielleicht menschlicher, lassen Rückschließe ziehen und verdeutlichen den persönlichen Werdegang. Ich habe jedoch gemerkt, dass es mich nervt, wenn man den Ursprung einer Psychose außerhalb des Betroffenen sucht.

Auf das Ende war ich sehr gespannt, denn ich wollte wissen, ob es den Frauen gelingt, ihrem erzwungenen Puppenhaus zu entkommen. Hier wurde das Rad nicht neu erfunden, aber der Showdown, der auf einen zweiten Teil hoffen lässt, hat mich dennoch ... sagen wir, überrumpelt. Nicht zuletzt, weil ich begriffen habe, dass jeder Opfer von Manipulationen werden kann. Egal, welchen Bildungsstand er innehat. Und dass es erschreckend ist, wie jemand seine Umwelt wahrnimmt. Die Privatwirklichkeit eines Menschen trägt dazu bei, wie dieser sich verhält. Und im Fall von X möchte ich sagen: Er ist zwar eine Buchfigur (und erinnert zuweilen an Norman Bates), doch psychisch Gestörte wie ihn gibt es auch im wahren Leben. Hoffen wir, dass wir ihnen niemals begegnen werden.

Fazit: Düster, abgründig und intrigant - eine Symphonie der Psyche, die in leisen Tönen das zwischenmenschliche Drama besingt und dabei auf erschreckende Weise verdeutlicht, wie verdammt böse ein Mensch sein kann.

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Veröffentlicht am 13.08.2024

Insgesamt ziemlich durchwachsen

Beloved Villain – You can't run from me
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To be honest: Nuria ging mir gewaltig auf die Nerven! Das Mädel wird gestalkt, flüchtet panisch von Spanien nach Australien ... und dann? Wird sie feuct, als ihr Stalker dort wieder auftaucht? Was ist ...

To be honest: Nuria ging mir gewaltig auf die Nerven! Das Mädel wird gestalkt, flüchtet panisch von Spanien nach Australien ... und dann? Wird sie feuct, als ihr Stalker dort wieder auftaucht? Was ist da los?

Aber von vorn!

Wir lernen Nuria kennen, die seit Monaten von einem Unbekannten verfolgt wird. Sie nennt ihn Demon, weil er sich wie ein Dämon in ihr Leben schleicht, ihr auflauert und dann ins Dunkle zurück verschwindet. Sie kennt weder seinen richtigen Namen noch weiß sie, wie er aussieht oder woher er kommt. Sie spürt, wenn er da ist, sie beobachtet. Bis Demon eines Tages entscheidet, dass ihm Zusehen nicht mehr reicht. Zugegeben: Auf diesen Moment habe ich gewartet. Auf den Moment, wenn er den ersten aktiven Schritt macht. Ich wollte wissen, wie Nuria darauf reagiert und was anschließend noch alles passieren würde. Es gab einige gut konstruierte Spannungsmomente, auch in den Nebensträngen. Allerdings mangelte es dem Plot häufig an Authentizität.

Beispiel:
Erst heißt es: "Bleib weg von mir, verschwinde aus meinem Leben!" - Zwei Sätze später ist sie sowas von am Auslaufen und winselt darum, dass er seinen harten
peep in ihre peep* steckt. Ganz zu schweigen davon, wie oft das Mädel tief durchatmen muss. Das war schon ziemlich nervig.

Mir ist klar, dass es bei Dark Romance u.a. um toxische Beziehungen geht, jedoch wünsche ich mir authentische Handlungen, realistische Dialoge. Hier allerdings kam es zu - sagen wir - "Ereignissen", die ich komplett in Frage gestellt habe. Ohne zu spoilern (und falls ihr das Buch gelesen habt): Erinnert euch an die Stelle mit Demons Freunden. Wer reagiert im wirklichen Leben so? Ich garantiert nicht!

Neben Nuria kommt auch ihr Peiniger zu Wort: Demon. Stalker, Boss einer Hau-drauf-Truppe, hat ein Ego mit Schuhgröße 46. Er trägt viele Masken, wirkt taff, teilweise arrogant und ist sehr dominant. Natürlich! Irgendwas hat der Typ allerdings an sich, dass ich ihn trotzdem mag. Im Verlauf der Story erfahren wir ein paar privatere Details, die zeigen, dass er durchaus gute Seiten hat und für wichtige Dinge kämpft (er hat sowas wie eine persönliche Mission). Ich bin gespannt, was - nach dem fiesen Cliffhanger am Ende von Teil 1 - noch alles in Teil 2 passieren wird!

Das Korrektorat hat hier und da ein bisschen geschludert. Beispielsweise hieß es mal Corsage, dann Korsage. Hielt sich aber in Grenzen und kann man gut verschmerzen. Zumindest bei der digitalen Version. Beim Print kann ich mir mit Blick auf den Preis vorstellen, dass der Eine oder Andere not amused ist.

Was die Bewertung angeht, war ich hin- und hergerissen, denn mich hat diese Story echt gekillt und wahnsinnig gemacht. ABER! Eben weil ich sie so gehasst und doch geliebt habe, weil ich so viel darüber nachgedacht und mich aufgeregt habe, hat die Autorin doch offenbar etwas richtig gemacht. Oder? Letzendlich ist es sowieso Geschmackssache, also macht euch gern euer eigenes Bild und schaut zumindest in die Leseprobe. Ich jedenfalls bin trotz meines Zwiespaltes genug angefixt, dass ich unbedingt Teil 2 lesen möchte. Nein, muss! Ich MUSS wissen, was nach besagtem Cliffhanger passiert, sonst lässt es mich nicht los! Ich sage nur: Hassliebe. Aber ganz schlimm. Sowohl auf meine Meinung bezogen als auch auf die Figuren selbst.

Fazit: Düster, herausfordernd, spicy, streckenweise unauthentisch - also insgesamt ziemlich durchwachsen. Definitiv ein Buch, über das man viel nachdenken (und schimpfen) kann. Genau das macht vielleicht den Reiz aus, denn BELOVED VILLAIN bleibt auf jeden Fall in Erinnerung - und macht Lust auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 09.08.2024

Pass auf, wem du vertraust!

Er will nicht gehen
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Lucy und Sam führen eine tolle Beziehung und fühlen sich in ihrem Haus rundum wohl. Leider können sie es sich finanziell nicht mehr leisten und suchen daher einen Käufer. Als die Besichtigung näher rückt, ...

Lucy und Sam führen eine tolle Beziehung und fühlen sich in ihrem Haus rundum wohl. Leider können sie es sich finanziell nicht mehr leisten und suchen daher einen Käufer. Als die Besichtigung näher rückt, geht es Lucy umso schlechter. Ihre Panikattacken schränken sie ein und ihr ist unwohl dabei, jemand Fremdes ins Haus zu lassen. Da ihr keine andere Wahl bleibt, überwindet sich Lucy und merkt schon kurz darauf, dass sie einen großen Fehler begangen hat. Der Mann stellt Fragen über Lucys Vergangenheit, rückt ihr immer mehr auf die Pelle und verschwindet plötzlich im Keller. Für Lucy beginnt ein Martyrium, denn sich ihrer Angst zu stellen, bringt sie fast um den Verstand…

Der Autor beginnt die Handlung rasant, und wir begleiten abwechselnd Lucy sowie ihren Freund Sam. Während Lucy sich zur Besichtigung in der Wohnung befindet, hält Sam eine seiner Selbsthilfegruppen für Menschen mit Panik und Phobien ab. Ich mochte beide Handlungsorte sehr, und spätestens als herauskommt, dass unter Sams Patienten ein Komplize des Hausinteressenten von Lucy zu sein scheint, nimmt die Story so richtig an Fahrt auf. Für mich gab es ab diesem Punkt kein Halten mehr und ich war gespannt wie ein Flitzebogen, wie das ganze Drama wohl endet.

Vom Schreibstil her hat Ewan mich direkt gepackt. Flüssig, dynamisch und düster erzählt er hier eine Geschichte, die mich schier gefesselt hat. Gerade die Parts von Lucy gingen mir besonders nahe, da ich total nachvollziehen konnte, wie sie sich mit ihren Ängsten fühlen musste. Ich hätte es auch mit der Angst zu tun bekommen, wenn dieser Besucher bei mir aufgetaucht wäre. Aber auch Sams Perspektive war spannend und energiegeladen. Die Stimmung war stets geheimnisvoll, was mich von Sekunde zu Sekunde neugieriger auf den Ausgang gemacht hat. Jedoch hätte ich mit der Wendung, mit der Ewan im Schlussteil um die Ecke kommt, nie und nimmer gerechnet. Verblüfft, fasziniert und voller Emotionen habe ich das Finale aufgesogen und bin immer noch ganz geflasht von dieser unglaublich einnehmenden Geschichte.

Fazit: Ein wendungsreicher Thriller über Ängste, Phobien und düstere Gedanken. Die Story hat mir oft Gänsehaut beschert und mich am Ende vor allem eins gelehrt: Pass auf, wem du vertraust!

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Veröffentlicht am 09.08.2024

Spannender Auftakt einer rundum gelungenen Familiensaga

Im Nordwind
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Familiensagas, dann auch noch historisch angehaucht, stehen eigentlich nicht auf meiner Interessenliste. Miriam Georgs Roman „Im Nordwind“ hat mich dann beim Lesen der Inhaltsangabe aber doch neugierig ...

Familiensagas, dann auch noch historisch angehaucht, stehen eigentlich nicht auf meiner Interessenliste. Miriam Georgs Roman „Im Nordwind“ hat mich dann beim Lesen der Inhaltsangabe aber doch neugierig gemacht. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt!

Georg greift verschiedenste gesellschaftskritische Themen und Missstände auf, die sie wunderbar zu einer schlüssigen, spannenden Story verwebt. Zudem bahnt sich in diesem ganzen Wahnsinn eine verbotene Liebesgeschichte an, die gleich in mehrerlei Hinsicht unschicklich und aussichtslos scheint: Alice, eine junge Fabrikarbeiterin, teilt mit ihrer kleinen Tochter Rosa ein wunderbares Talent, mit dem sie Menschen faszinieren können. Gleichzeitig zieht sie damit regelmäßig die Wut ihres Mannes Henk auf sich. Es ist also nicht verwunderlich, dass Alice aus ihrem Elend voller Dreck und Gewalt fliehen will. Jedoch ist es zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht nur unüblich, es ist auch aussichtslos. In John findet sie einen Anwalt, der den Kampf mit ihr gemeinsam aufnehmen will. Was zunächst erfolgsversprechend aussieht, gerät durch tief verborgene Geheimnisse ins Wanken.

Miriam Georg hat eine wunderbare Art zu erzählen. Die ständigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart in der Erzählzeit lockern die Handlung auf und bringen zu gleich einen erfrischenden Schwung Spannung ins Spiel. Denn lang ist nicht klar, was die Rückblicke mit der Story im Hamburg des Jahres 1913/14 zu tun haben. Und einige Geheimnisse bleiben ganz geschickt auch zum Ende des ersten Teils ungelüftet.

Auch ihre Figuren zeichnet die Autorin wunderbar. Alice, eine wahre emanzipierte Powerfrau, die kein leichtes Leben hat, sich aber eben auch nicht einfach ihrem Schicksal fügt, hat mich sofort mit ihrer Art eingenommen. Aber auch Henk, Rosa, John und alle anderen Charaktere sind unglaublich realistisch und glaubwürdig gezeichnet.

Das i-Tüpfelchen verleiht Tanja Fornaro dieser Story. Ich hätte ihr noch stundenlang zuhören können. Ihre Stimme strahlt eine unfassbare Ruhe und Wärme aus und hat mich als Hörerin sofort gefesselt. Mit feinsten Nuancen erweckt sie jede Figur zum Leben und macht das Gesamtbild dieser Story einfach rund. Es hätte keine passendere Sprecherin für diesen wunderbaren Roman geben können!

Letztlich verging die Zeit des Hörens viel zu schnell. Miriam Georg setzt im richtigen Moment den Schlusspunkt und macht so Lust auf mehr! Glücklicherweise erscheint bereits im Oktober die Fortsetzung. Das Warten hat also in absehbarer Zeit ein Ende.

Fazit: Ich werde jetzt vermutlich doch noch zum Fan historischer Romane. Was für ein Auftakt. Tolle Story, brillant erzählt, großartig gelesen. Mir bleibt nur eines zu sagen: Unbedingt reinhören!

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Veröffentlicht am 30.07.2024

Im Schlussteil irgendwie abgedriftet...

Die Erbin
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Jess und Finn haben nach dem Tod ihres Vaters dessen Finca auf Mallorca geerbt. Um den Verkauf zu regeln, reist Finn nach Palma, wo er die Frau seines Vaters mit einer Verzichtserklärung zum Auszug bewegen ...

Jess und Finn haben nach dem Tod ihres Vaters dessen Finca auf Mallorca geerbt. Um den Verkauf zu regeln, reist Finn nach Palma, wo er die Frau seines Vaters mit einer Verzichtserklärung zum Auszug bewegen möchte. Als Finn dort ankommt, trifft er nicht nur die Frau seines Vaters, sondern auch ihre Tochter an. Finn ist sofort hin und weg und verliebt sich in sie. Blind vor Liebe ignoriert Finn die Ratschläge seines Anwaltes und versucht nun alles, damit die beiden ihr Zuhause nicht verlieren. Doch als die Polizei auftaucht und Fragen zum Tod seines Vaters stellt, kommt Finn ins Grübeln. Wurde er nur Opfer eines perfiden Plans?

Die Handlung beginnt spannend und wir erfahren direkt, wie es um das Verhältnis zwischen den Geschwistern zu ihrem Vater steht – nämlich schlecht. Einige Ereignisse aus der Vergangenheit haben die beiden so sehr verletzt, dass sie keinerlei Kontakt mehr zu ihrem Vater haben wollten. Deshalb waren beide auch völlig emotionslos, als sie von dessen Ableben erfuhren. Die Story wird hauptsächlich aus Sicht von Finn erzählt, und ich muss zugeben, dass mich seine naive Art wahnsinnig genervt hat. Anfangs noch stark und selbstbewusst, verändert er sich plötzlich komplett und gibt für eine ihm völlig fremde Frau sein ganzes Leben auf. Da kommt selbst Schwester Jess nicht mehr an ihn ran, die er ab einem gewissen Zeitpunkt einfach komplett ignoriert. Ebenso wie seinen Anwalt Tomás.

Der Schreibstil ist typisch Delaney – mitreißend und fesselnd. Ich mochte den Handlungsort Mallorca total gerne und habe mich gedanklich richtig gut auf die Finca teleportieren können. Die Handlung lebt von den Plottwists, die Delaney geschickt eingebaut und mich damit oftmals in die Irre geführt hat. So war ich permanent in der Story gefangen und mein Kopf ratterte auf Hochtouren. Leider ist Delaney im Schlussteil irgendwie abgedriftet, und als Finn dann plötzlich Gespräche mit seinem toten Vater führte, wurde es mir zu unrealistisch. Schade, dass mich das Ende nicht überzeugen konnte, denn die Story hatte durchaus Potenzial.

Fazit: Ein spannender Familienthriller mit mallorquinischem Flair und jeder Menge Überraschungen. Trotz der genannten Kritikpunkte empfehle ich DIE ERBIN gern weiter an Freunde von Spannungsromanen.

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