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Redrose

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Cosy Crime in bester britischer Manier

Wenn stille Wasser tödlich sind
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Es geht zum zweiten Mal in das beschauliche Dorf Humbleham und direkt zur Beerdigung von Lord Welbeck. Viele Dorfbewohner erweisen ihm die letzte Ehre, oder wie es Lydia ausdrückt „Die meisten wollten ...

Es geht zum zweiten Mal in das beschauliche Dorf Humbleham und direkt zur Beerdigung von Lord Welbeck. Viele Dorfbewohner erweisen ihm die letzte Ehre, oder wie es Lydia ausdrückt „Die meisten wollten doch nur sehen, wer noch alles zur Beerdigung kommt“.

Lydia ist der offizielle Grund, warum die ambitionierte Polizistin Helen sich von der Metropolitan Police in London als einfache Dorfpolizistin in ihren Heimatort versetzen ließ. Nach einem Schlaganfall benötigt ihre Mutter Lydia Hilfe im Alltag und mischt sich seither kräftig in Helens Leben ein.

Nach dem ich erst neulich eine Geschichte über ein geflutetes Dorf gelesen habe, wurde in Humbleham nur das Herrenhaus geflutet und der Earl of Welbeck musste seinen Wohnsitz in ein Nebengebäude verlegen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen, denn auch dieses Nebengebäude war noch groß und imposant und in einem schönen Park gelegen, also durchaus angemessen für einen Lord.

Als am Ufer des Stausees ein toter Taucher angespült wird, verbreitet sich das Gerücht, dass im Keller des gefluteten Herrenhauses ein Schatz versteckt ist und Helen hat gleich an mehreren Fronten zu kämpfen. Zum einen versucht ihre Mutter sie noch immer zu verkuppeln, dann wird ein Jugendfreund des Mordes verdächtigt und zu guter Letzt muss sie auch noch mit ihrem Ex-Freund Ben zusammenarbeiten, der von Scotland Yard zur Unterstützung geschickt wurde.

Es kommt also wieder knüppeldick für die arme Helen, aber sie behauptet sich recht gut und sammelt bei mir erneut Sympathiepunkte.

Meisterhaft bietet die Autorin immer neue Verdächtige an und führt mich in die Irre, so mag ich das.

Wer cosy crime in britischem Ambiente mag, wird diese Reihe lieben und ich hatte wieder viel Spaß bei der Mördersuche.

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Veröffentlicht am 13.07.2026

Tipps und Tricks für den Besuch von Deutschlands bestem Freizeitpark

GuideMe Reiseführer Europa-Park Freizeitpark Guide
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Ich erinnere mich noch gut an den ersten Besuch im Europapark, damals mit der Schulklasse und wie aufregend es war, den ganzen Tag mit Fahrgeschäften zu verbringen, obwohl es die großen Achterbahnen damals ...

Ich erinnere mich noch gut an den ersten Besuch im Europapark, damals mit der Schulklasse und wie aufregend es war, den ganzen Tag mit Fahrgeschäften zu verbringen, obwohl es die großen Achterbahnen damals noch nicht gegeben hat und die Tiroler Wildwasserbahn noch zu den Top-Attraktionen zählte.

Autor Stefan Andtner nimmt mich mit und obwohl ich schon öfters im Europapark war, gibt es auch für mich Neues zu entdecken. Für den Autor ist „der Europapark ein Ort voller Magie, Erinnerungen und unendlicher Freude - ein Herzensort“.

Nach einem kurzen Intro zur Entwicklung des Parks seit mehr als 50 Jahren wird die Streaming Plattform VEEJOY vorgestellt, die den Fans des Freizeitparks „faszinierende Filme, Serien, Podcasts und Livestreams aus dem Europapark-Universum“ bietet. Das musste ich mir natürlich gleich mal ansehen.

Was mir noch nie aufgefallen ist: bereits am Parkplan kann ich anhand der Farbe der Kante erkennen, ob es ein eher ruhiger Tag wird oder mit hohem Besucheraufkommen zu rechnen ist.

Geburtstagskinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt, schade, das kann ich leider nicht mehr in Anspruch nehmen 😉. Aber wir haben von unseren Familien einen Gutschein für das Eatrenaline erhalten und freuen uns schon sehr auf eine multisensorische kulinarische Reise in dem Restaurant der Zukunft.

Ich erfahre, wo Franz und Roland Mack die Gründungsidee für den Europapark skizziert hatten und wo sich ein über einhundert Jahre altes Karussell mit Pferden und Schweinen versteckt.

Es gibt Tipps für coole Foto-Spots und zu den Restaurants in den unterschiedlichen Länderbereichen. Ich erfahre, dass die Wasserachterbahn auch in den Wintermonaten geöffnet hat.

Wer nochmal mit der Euro-Mir fahren möchte, muss das noch in 2026 machen, ab 2028 wird an diesem Standpunkt eine neue Attraktion ebenfalls mit dem Weltraumthema eröffnet.

Vieles waren schöne Erinnerungen an meine eigenen Erlebnisse im Europa-Park, aber es gab doch auch einige zusätzliche Tipps, die ich gerne das nächste Mal ausprobieren möchte. Auch zum Rulantica, dem separaten Wasserpark, mit unzähligen Rutschen gibt es etliche Seiten, die Lust machen, den Aufenthalt in Rust zu verlängern.

Interessant auch für Eltern mit Kleinkindern ist der Baby-Switch. Wer wissen möchte, was sich dahinter verbirgt, muss das selbst nachlesen in Guide me Europa-Park. Kleiner Spoiler: es können keine Babys getauscht werden 🤣.

Wer jetzt auch Lust hat auf einen Besuch des Europaparks, dem empfehle ich zur Vorbereitung sehr gerne diesen Freizeitpark Guide.

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Veröffentlicht am 05.07.2026

Teil 7 der Schwaben-Krimis um Kommissar Brander

Tod in Esslingen
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Sybille Baecker greift immer wieder Themen auf, die die Realität in Deutschland abbilden und auch das idyllische Schwabenländle ist nicht vor rechten Schlägertrupps gefeit, die gerne mal aus Spaß Ausländer ...

Sybille Baecker greift immer wieder Themen auf, die die Realität in Deutschland abbilden und auch das idyllische Schwabenländle ist nicht vor rechten Schlägertrupps gefeit, die gerne mal aus Spaß Ausländer aufmischen.

Aber hat einer von denen auch die junge Frau umgebracht, die tot in der verwüsteten Wohnung ihres Bruders liegt?

Kommissar Brander und sein Team geraten mal wieder an ihre Grenzen. Es muss schwer sein, hier nicht zu resignieren. „Entweder war die Polizei zu rigoros bei einem Einsatz vorgegangen oder zu nachlässig. Jeder schrie nach Sicherheit. Aber keiner wollte irgendwelche Einschränkungen.“

Ich habe das Gefühl, dass ich auch die Familie von Brander inzwischen gut kenne, da ich die Entwicklung jetzt seit Fall 1 begleite und spüre seine innere Zerrissenheit, weil er oft nicht da ist, wenn er Zuhause gebraucht würde.

Mich erschreckt, wieviele Menschen den rechten Rattenfängern auf den Leim gehen und gleichzeitig verstehe ich auch die Wut darüber, dass so vieles schief geht, auf beiden Seiten. Die Autorin lässt einen Protagonisten einen wichtigen Satz sagen: „Es ist leichter jemanden zu hassen, den du nicht kennst.“ und genau das scheint mir der richtige Ansatz zu sein. Einander kennenlernen und nicht das Fremde zu sehen, sondern das Verbindende.

Tod in Esslingen ist spannend und es gelingt Sybille Baecker immer wieder mich zu überraschen. Sie schreibt authentisch und ihre Protagonisten sind mir längst gute Bekannte geworden. Ich muss grinsen bei der Vorstellung, wie Peppi für den Anglerschein büffelt und bin schon gespannt, wann sie das gesamte Team mit frischem Fisch versorgt 🤣.

Eine tolle Reihe, der ich mich schon fast familiär zugehörig fühle und ein spannender Fall bei dem nichts ist, wie es anfangs erscheint.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Was für eine grandiose Geschichte

Nichts verblasst für immer
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Ich bin immer noch ein bisschen zerstört und nachdenklich nach der Lektüre von „Nichts verblasst für immer“.

Die Geschichte spielt in Österreich und zwar nicht in grauer Vorzeit, sondern beginnt 1984, ...

Ich bin immer noch ein bisschen zerstört und nachdenklich nach der Lektüre von „Nichts verblasst für immer“.

Die Geschichte spielt in Österreich und zwar nicht in grauer Vorzeit, sondern beginnt 1984, einer Zeit, in der auch ich bereits gelebt habe. Was tun, wenn du intelligent bist und unbedingt mehr im Leben erreichen möchtest, als im Dorf zu versauern, zu heiraten, Kinder zu bekommen?

Marianne möchte Medizin studieren, aufgewachsen in einem lieblosen Elternhaus. Der Vater, ein Versehrter, ertränkt seinen Frust im Alkohol, die Mutter folgt schweigsam, wartet dieses Schicksal auch auf Marianne als sie ungewollt schwanger wird? Sie entscheidet sich gegen ihr uneheliches Kind und ihr gelingt der gesellschaftliche Aufstieg in Salzburg. Aber die Vergangenheit lässt ihr keine Ruhe und scheint sie einzuholen, als sie plötzlich im Mittelpunkt einer Mordermittlung steht.

Während zunächst mehrere Geschichten parallel zueinander laufen zu scheinen, kommt es zum großen Showdown und der erschreckenden Erkenntnis, mit welcher Grausamkeit und Kälte Menschen handeln können, die vorgeblich Gutes tun.

Die Autorin nimmt mich mit in ein dunkles Kapitel der österreichischen Geschichte, welches ich mir nicht vorstellen mag und das Schlimmste daran ist, dass die skandalösen Verhältnisse bis zur Neuzeit anhalten. Mein Herz hat geblutet bei den Schilderungen, die nicht der Fantasie von Katharina Eigner entspringen sondern leider der Realität.

Zum Schluss noch ein tröstendes Zitat aus dem Nachwort der Autorin: „Dennoch glaube ich unerschütterlich an das Gute irgendwo da draußen, auch wenn es manchmal nicht größer als ein flackerndes Teelicht ist. Und deshalb steckt, trotz aller Düsternis, auch viel Schönes in diesem Krimi.“

Ein Buch, welches nachhallt und Eindruck hinterlässt und von mir deshalb 5 Sterne Plus erhält.

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Veröffentlicht am 27.06.2026

Alte Geheimnisse aus dem Fischland

Fischland-Geist
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Glücklicherweise verlief meine eigene Hochzeit ohne Todesfälle. Aber Kassandra und Paul ist das leider nicht vergönnt. Kurz bevor die Braut den Brautstrauß werfen soll, wird eine Leiche in einem Strandkorb ...

Glücklicherweise verlief meine eigene Hochzeit ohne Todesfälle. Aber Kassandra und Paul ist das leider nicht vergönnt. Kurz bevor die Braut den Brautstrauß werfen soll, wird eine Leiche in einem Strandkorb entdeckt, was für ein unschönes Ende einer Hochzeitsfeier.

Als dann auch noch Paul in der Toten eine ehemalige Exfreundin erkennt ist klar, die beiden werden mit ihren unkonventionellen Methoden wieder ihre Freunde bei der Polizei unterstützen.

Nach und nach deckt die Autorin ein Gespinst aus Lügen und alten Geheimnissen auf, welche in die Zeiten der ehemaligen DDR zurückreichen.

Corinna Kastner schreibt über ein spannendes Thema, erlittenes Unheil und jagt die Ermittler und mich auf falsche Fährten. Hier ist nichts was es scheint und ich tappe lange im Dunkeln.

Auch im elften Fall der Fischland-Reihe überzeugt dieser Küstenkrimi mit viel Lokalkolorit, sympathischen Protagonisten und einer spannenden Geschichte, die mich atemlos die Seiten umblättern lässt.

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