Ein Wettbewerb der Kunstdiebe
Tödlicher Coup am MontmartreNachdem ich das 1. Maiwochenende in Paris verbracht habe, erkenne ich wieder viel mehr der „Tatorte“ in Commissaire Morels Welt. Leider ist Genevieve nicht auf ihrer Morgenrunde an mir vorbei gejoggt, ...
Nachdem ich das 1. Maiwochenende in Paris verbracht habe, erkenne ich wieder viel mehr der „Tatorte“ in Commissaire Morels Welt. Leider ist Genevieve nicht auf ihrer Morgenrunde an mir vorbei gejoggt, ich hätte sie gerne einmal persönlich kennengelernt. 😉
Die taffe Französin mit dem abenteuerlichen Fahrstil gilt innerhalb ihrer Familie von Kunstdieben als das schwarze Schaf, da sie die andere Seite gewählt hat und für die Polizei arbeitet.
Mein Highlight ist immer wieder Mamie, die Oma von Genevieve, die trotz ihres Alters sehr gewieft ist und immer noch ihre Coups plant. Doch ist Mamie womöglich auch Teil des Wettbewerbs der Kunstdiebe, der im Darknet aufgerufen wurde?
Hier ist wieder nichts, wie es scheint. René Lafitte gelingt es erneut, sowohl die Polizei wie auch seine Leser auf falsche Spuren zu jagen und für den ein oder anderen Kunstdieb endet der Wettbewerb tödlich. Dabei genieße ich immer ein wenig Extraluxus, schlürfe Pommery Champagner mit Mamie, lerne die Nobelherbergen von Paris und ihre absurden Preise kennen und kann und will mich dem Flair von Paris nicht entziehen.
Tödlicher Coup am Montmartre hat mich wieder bestens unterhalten. Ein spannender Fall, eine unwiderstehliche Protagonistin und ganz viel savoir vivre fühlen sich an wie ein Kurzurlaub an der Seine. Bitte mehr davon.