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Veröffentlicht am 30.09.2025

Pleasant Grove: Ein Hexendorf mit Potenzial, das im Bett verloren ging

Spookily Yours
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Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, da der Klappentext nach einer zauberhaften Geschichte klang. Denn versprochen wurde ein Hexenstädtchen, Herbststimmung und eine romantische Liebesgeschichte. ...

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, da der Klappentext nach einer zauberhaften Geschichte klang. Denn versprochen wurde ein Hexenstädtchen, Herbststimmung und eine romantische Liebesgeschichte. In Ansätzen habe ich das alles auch bekommen, aber eben nur in Ansätzen. Denn der Großteil des Buches besteht aus einer fadenscheinigen Handlung und ganz viel schlechter Bettgeschichten.
Doch fangen wir ganz von vorne an. Der Einstieg ins Buch hat mir gut gefallen, man lernt Willow, ihre Schwester Luna und das Hexendorf Pleasant Grove kennen. Die Stimmung hat mir gut gefallen und ich war neugierig, wie es weitergehen würde. Ein wenig irritiert war ich aber bereits an diesem Punkt, weil ich das Gefühl hatte, dass die Autorin ein wenig durch die Handlung hetzt. An vielen Stellen hätte ich gern mehr Details und Beschreibungen der Örtlichkeiten oder der Personen gehabt. Dennoch war ich noch guter Dinge und dachte mir, dass dies später sicher noch kommen würde.
Allerdings musste ich recht schnell feststellen, dass dies nicht der Fall ist. Denn nach ca. einem Drittel des (Hör-)Buches war der Großteil der im Klappentext angekündigten Handlung bereits erledigt. Natürlich gab es noch den einen oder andere Handlungsstrang, der nicht vorangekündigt war. Ich hatte aber nicht damit gerechnet, dass die Verwandlung vom Dämonenkater Damien bereits so früh und vor allem ohne Schwierigkeiten von der Bühne gehen würde.
An diesem Punkt kamen bei mir die ersten Befürchtungen auf in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Und leider habe ich damit genau ins Schwarze getroffen. Denn ungefähr zwei Drittel des Buches geht es nur darum wie heiß sich die beiden finden und wann sie es endlich tun können. Abgesehen von der Tatsache, dass dies über lange Zeit die einzige Handlung in dem Buch war, waren diese Szenen auch noch wirklich grauenvoll. Für mich war da keine Romantik und keine Liebe spürbar und Wortwahl war einfach unterirdisch. Spätestens an dem Punkt, wo Damien seine Körperflüssigkeiten wieder in Willow zurückschiebt, war es dann endgültig vorbei.
Vor dem Lesen hatte ich die Erwartung, dass Willow eine sympathische und lustige Hexe sein würde, die auf der Suche nach sich selbst und ihrer Bestimmung eben auch zufällig noch ihre große Liebe findet. Leider war davon in dem Buch absolut nichts zu spüren. Verwirrend fand ich auch, dass immer wieder thematisiert wurde, dass sich Hexen nicht mit Dämonen einlassen sollen, Willow aber mehr als bereitwillig mit Damien ins Bett geht, ohne einmal weiter darüber nachzudenken. Warum Damien überhaupt in eine Katze verwandelt wurde, ist mir nach Abschluss des Buches auch noch immer nicht klar.
Ich bin von dem Buch besonders enttäuscht, weil in der Geschichte Potenzial gewesen wäre. Die Charaktere hätten interessant sein können, wenn sich Jennifer Chipman die Mühe gemacht hätte, den beiden etwas Tiefe zu geben und eine Charakterentwicklung im Laufe der Geschichte. Auch das Drum herum, mit dem Hexendorf und der Dämonenwelt hätte man stärker in die Handlung einbinden können.
Positiv hervorheben möchte ich an dieser Stelle aber die Stimmen von Marie Langenfeldt und Leon Wander die das Hörbuch gesprochen haben. Auch wenn die mit dem, was sie gesagt haben, nicht glücklich bin, haben mir zumindest ihre Stimmen gefallen. Dafür gibt es auf jeden Fall Pluspunkte und bewahrt das Hörbuch vor einer 1 Sterne Rezension.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Eierlos glücklich – Vegane Backkunst für alle

Vegan backen! Das Goldene von GU
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Vor einigen Jahren war vegane Ernährung für die meisten noch etwas ganz Außergewöhnliches und Exotisches. Zum Einkaufen musste man den meist recht teuren Bioladen aufsuchen und essen gehen im Lokal war ...

Vor einigen Jahren war vegane Ernährung für die meisten noch etwas ganz Außergewöhnliches und Exotisches. Zum Einkaufen musste man den meist recht teuren Bioladen aufsuchen und essen gehen im Lokal war fast ein Ding der Unmöglichkeit. In den letzten Jahren hat sich in dem Bereich zum Glück sehr viel zum Positiven verändert und die Bandbreite an so genannten Ersatzprodukten im Supermarkt ist stark gewachsen.
Ich denke dieser Trend ist darauf zurückzuführen, dass sich immer mehr Menschen bewusst mit ihrer Ernährung auseinandersetzen. Für manche ist es eine bewusste Entscheidung komplett auf tierische Produkte zu verzichten, manch einer verzichtet einfach mal hin und wieder und für einige ist es aus gesundheitlichen und medizinischen Gründen eine Notwendigkeit. Meiner Erfahrung nach, ist für die meisten die Umstellung beim Kochen eher weniger ein Problem, denn sehr viele Gerichte sind von Natur aus vegan und braucht nicht auf Ersatzprodukte zurückgreifen.
Anders schaut die Sache aber beim Backen aus. Denn in den meisten Rezepten werden Milchprodukte und Eier verlangt. Ersteres lässt sich noch recht unkompliziert durch Milchersatzprodukte ersetzen, bei Eiern wird es allerdings schon etwas schwieriger. Genau an diesem Punkt kommt dieses Buch ins Spiel.
Das Buch richtet sich an alle, die auf der Suche nach schmackhaften und tierfreien Rezepten sind. Durch eine sehr gut strukturierte und informative Einleitung in das Thema kann jeder die Rezepte leicht nachbacken, sowohl bereits erfahrene Bäckerinnen und Bäcker wie auch Neulinge. Gerade dieser Teil hat mich persönlich besonders angesprochen, da hier Grundrezepte gezeigt und erklärt werden.
Der Verlag hat sich zu meiner großen Freude dafür entschieden, die Gestaltung und den Aufbau im gewohnten Design zu machen. Daher ähnelt dieses Buch sehr stark dem schon länger erhältlichem "Backen - Das goldene von GU". Wer beide Bücher besitzt wird feststellen, dass man auch das eine oder andere Rezept jetzt in zwei verschiedenen Varianten hat, einmal konventionell und einmal vegan.
Die Rezeptauswahl finde ich sehr gelungen und es wird die gesamte Bandbreite abgedeckt. So findet man neben süßen Kleinigkeiten, Torten, Kuchen mit und ohne Obst auch noch pikante Dinge wie Pizza, Brot oder Kleingebäck. Die meisten Zutaten bekommt man in einem gut sortieren Supermarkt oder Discounter. Ein Besuch im Spezialgeschäft oder Bioladen ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Wie bereits erwähnt gibt es viele klassische Rezepte, die man auch aus anderen Backbüchern bereits kennt. Somit muss niemand der sich vegan ernährt auf seinen Lieblingskuchen verzichten. Zusätzlich gibt es aber auch viele moderne und neuartige Rezepte die Lust aufs Nachbacken machen.
Die einzelnen Rezepte sind gewohnt übersichtlich gestaltet und man findet sich schnell zurecht. Die appetitanregenden und sehr ansprechend gemachten Fotos ergänzen das Buch wundervoll.
Dieses Buch ist meiner Meinung nach für all jene geeignet die, so wie ich leidenschaftlich gerne backen oder es gerne lernen wollen.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Wertvolle Botschaften, leuchtende Bilder – leider ohne erzählerischen Tiefgang

Wir schaffen das, kleines Faultier!
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Gleich zu Beginn möchte ich die ansprechende Optik und Haptik des Buches hervorheben. Denn das Buch ist in DIN A4 Format gehalten, ist wertig gebunden und Titel und Autor sind mit Goldfolie versehen. Für ...

Gleich zu Beginn möchte ich die ansprechende Optik und Haptik des Buches hervorheben. Denn das Buch ist in DIN A4 Format gehalten, ist wertig gebunden und Titel und Autor sind mit Goldfolie versehen. Für die Seiten wurde zu meiner großen Freude auch nicht das dünnste Papier verwendet, so dass man auch bei kleinen und noch etwas ungeschickten Händen nicht ständig Angst haben muss, dass sie die Seiten beim Umblättern beschädigen.
Die Illustrationen sind großartig, ausdrucksstark und stimmungsvoll. Es wurde vornehmlich zu kräftigen Farben gegriffen, so dass man das Gefühl hat, dass die Bilder wirklich strahlen und leuchten. Die eine oder andere Szene könnte ich mir auch gut als Poster im Kinderzimmer vorstellen. Der Stil der Zeichnungen ist eine Mischung aus realistisch und verspielt. Damit meine ich, dass die Tiere sehr realistisch dargestellt sind und auch für kleinere Leser klar und deutlich erkennbar sind. Die Hintergründe sind in einem eher verspielten und verwaschenen Stil dargestellt. Dadurch heben sich die vielen kleinen Details auch sehr gut vom Hintergrund ab. Dem kleinen Leser macht es besonders viel Spaß auf jeder Seite Schnecki, die Freundin und Gehilfin vom Faultier zu suchen. Besonders gut gefallen hat dem kleinen Leser, dass auch Schnecki einen Motorradhelm trägt, als Faultier und Schnecki zusammen mit der Vespa unterwegs sind.
Die Kernaussage oder besser Kernaussagen des Buches haben mich auch angesprochen und ich empfinde es auch als sehr wichtige Botschaften. Denn in diesem Buch geht es um Zusammenhalt, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Alles meiner Meinung nach wichtige Dinge, die man nicht früh genug lernen kann.
Außerdem möchte ich dem Autor Chris Saunders auch noch ein Lob aussprechen, dass er so ungewöhnliche Helden für sein Buch gewählt hat. Denn immerhin geht es in diesem Buch um einen Eilauftrag für eine Überraschungstorte. Und weder die Schnecke noch das Faultier sind für ihr rasantes Tempo berühmt.
Allerdings muss ich leider auch ein wenig Kritik an der Geschichte üben. Denn auch wenn mich das Buch optisch sehr anspricht, muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen konnte. Den kleinen Leser übrigens auch nicht und dessen Meinung ist in diesem Fall sogar noch wichtiger, immerhin gehört er zur eigentlichen Zielgruppe des Buches. Die Geschichte hat einige Schwächen und viele Fragen bleiben leider offen bzw. muss man sich vieles mit Hilfe der Bilder zusammenreimen. Im Vergleich zu anderen Büchern fehlt der Geschichte einfach das gewisse etwas.
Alles in allem kann ich dem Buch leider nur eine mittelmäßige Bewertung geben. Da ich zwar von der Optik und der Aussage des Buches restlos begeistert bin, aber das Gesamtkonzept einfach nicht stimmig ist.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Von Buns, Bowls & Begeisterung – Ein Kochbuch mit Geschmack

Goldstücke – Die Hans im Glück Burger, Bowls und Drinks
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Bücher und Kochen zählt definitiv zu meinen Leidenschaften. Daher freue ich mich immer, wenn ich ein neues Kochbuch entdecke. Für mich ist ein gutes Kochbuch mehr als eine schnöde Sammlung von Rezepten. ...

Bücher und Kochen zählt definitiv zu meinen Leidenschaften. Daher freue ich mich immer, wenn ich ein neues Kochbuch entdecke. Für mich ist ein gutes Kochbuch mehr als eine schnöde Sammlung von Rezepten. Denn ein gutes Kochbuch besticht durch eine ansprechende Optik, interessante Rezepte und appetitanregende Bilder. Wirklich gut ist es dann, wenn man es nicht nur zur Hand nimmt, wenn man wirklich etwas Kochen möchte, sondern auch wenn man einfach nur ein wenig schmökern möchte.
Der erste Eindruck des Buches war bereits sehr gut. Die Aufteilung der Rezepte war für mich klar, strukturiert und ansprechend. So widmet sich das Buch zuerst einmal den Basics, hier werden verschiedene Buns und eine Standardsauce vorgestellt. Das es nur eine Sauce gibt, hat mich im ersten Augenblick ein wenig irritiert, bis ich festgestellt habe, dass es weiter hinten im Buch noch eine Vielzahl an Saucenrezepten vorhanden sind.
Besonders gut gefällt mir, dass neben den klassischen Rindfleischburgern, von denen ich persönlich kein Fan bin, auch noch eine Vielzahl an alternativen Pattys vorgestellt wird. So findet meiner Meinung nach in diesem Buch jeder etwas nach seinem Geschmack, egal ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan. Die meisten Burgerkochbücher beschränken sich meistens leider auf diverse Fleischvarianten und bieten, wenn man Glück hat eine vegetarische Alternative, meistens das klassische Gemüselaibchen an. Die hier vorgestellten vegetarischen und veganen Alternativen sind allerdings so schmackhaft, dass sich auch eingeschworene Fleischtiger darauf gestürzt haben.
Natürlich gibt es auch ein umfangreiches Kapitel zu den Beilagen, denn meistens möchte man ja auch etwas zu seinem Burger dazu essen. Auch hier gab es neben den klassischen Beilagen wieder einige positive Überraschungen. Und falls man mal keine Lust auf Burger hat, wird man sicher im Kapitel Salate und Bowls fündig.
Abgerundet wird das Buch dann noch durch ein Cocktails & Drinks Kapitel. Hier möchte ich besonders hervorheben, dass es auch eine große Anzahl an alkoholfreien Drinks gibt, die wirklich eine schmackhafte Alternative zu den klassischen Cocktails darstellen.
Die Rezepte sind sehr übersichtlich aufgebaut und jedes Rezept wird auch durch ein Bild gezeigt. Das wirklich jedes Rezept bildlich dargestellt wird, finde ich sehr positiv, leider ist dies ja nicht in jedem Kochbuch der Fall. Die Bilder sind sehr ansprechend und machen Lust darauf, dass Rezept nachzukochen. Auf eine Angabe der Nährstoffzusammensetzung und der Kalorien der Gerichte wird in diesem Buch allerdings verzichtet. Dies nur als kleiner Hinweise für all jene, denen dieser Punkt bei einem Kochbuch wichtig ist.
Durch die kunterbunte Mischung an klassischen und modernen Rezepten und der Vielfalt der Gerichte hat mich dieses Buch wirklich begeistert. Das Nachkochen ist einfach und gelingt gut, wenn man sich an die Hinweise im Buch hält. Ich möchte dieses Buch all jenen ans Herz legen, die mehr als nur den klassischen Rindfleisch Burger machen wollen.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Energien reinigen statt Schafe zählen

Einschlafrituale für dein Kind
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Ich denke, ich wage mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass für die meisten Eltern das Thema Schlafen ein sehr wichtiges ist. Ein Kind das nicht (ein-) schlafen kann, führt unweigerlich ...

Ich denke, ich wage mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass für die meisten Eltern das Thema Schlafen ein sehr wichtiges ist. Ein Kind das nicht (ein-) schlafen kann, führt unweigerlich dazu, dass auch die Eltern nicht schlafen können. In den meisten Fällen geht es da auch nicht um nur eine Nacht mit wenig Schlaf, sondern es wird zu einem Dauerzustand. Und dann versteht man plötzlich auch, warum Schlafentzug als Foltermethode gilt.
Mein kleiner Leser hat bereits seit Geburt an FOMO (Fear of missing out), also die Angst irgendetwas verpassen zu können. Daher wehrt er sich mit Händen und Füssen gegen den Schlaf und das ins Bett bringen ist für alle eine große Herausforderung. Daher habe ich mit großem Interesse dieses Buch gelesen, da ich die Hoffnung hatte, hier etwas Neues zu lernen.
Der erste Eindruck des Buches war durchaus auch sehr gut. Die Aufteilung des Buches klang durchdacht, da die Autorin sich zuerst allgemein dem Thema Schlaf widmet und sich danach intensiver mit den Bedürfnissen und möglichen Ritualen der Kinder in verschiedenen Altersklassen beschäftigt. Obwohl mich manche Altersbereiche nicht mehr oder noch nicht interessieren, habe ich das Buch von vorne bis hinten durchgelesen.
Der erste Teil, also die allgemeinen und meist wissenschaftlich fundierten Informationen zum Thema Schlaf haben mir gut gefallen und ich habe sie interessiert gelesen. Da ich aber bereits einige Literatur zu dem Thema gewälzt habe, war für mich persönlich nicht mehr besonders viel Neues dabei. Jemand der sich zum ersten Mal mit dieser Thematik auseinandersetzt, kann hier allerdings viel lernen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und auch die wissenschaftlichen Fakten werden ansprechend und nicht trocken erklärt. Doch bereits hier merkt man, dass die Autorin ein Faible für Esoterik und Spiritualität hat. Daher möchte ich an dieser Stelle gleich anmerken, wer mit diesen Themen nichts anfangen kann, sollte meiner Meinung nach, die Finger von diesem Buch lassen.
Nach der allgemeinen Einführung geht es gezielt um Einschlafrituale für Kinder zwischen 0 und 10 Jahren. Die Kapitel sind an sich sehr gut gegliedert und zeigen verschiedene Möglichkeiten auf wie man seinem Kind helfen kann, den Tag abzuschließen und leichter in den Schlaf zu finden. Sehr viele der Rituale haben allerdings einen spirituellen oder esoterischen Touch. Nach dem Einführungskapitel habe ich so etwas in der Art schon befürchtet. Es geht sehr viel um den Energieaustausch zwischen Eltern und Kind und darum, wie man als Eltern seine Energie reinigen und zur Ruhe bringen muss, bevor man das Kind ins Bett bringt. Mit gewissen Ansätzen von Autorin Ksenija Rodos kann ich mich auch noch anfreunden, aber alles in allem, war mir das Ganze als wissenschaftlich geprägter Mensch ein wenig zu viel des Guten.
Ich denke, dass dieses Buch sich vor allem an werdende Eltern richtet, die noch wenig Erfahrung mit dem Thema haben. All jene, die sich bereits ein wenig oder intensiver mit dem Thema beschäftigt haben, werden hier kaum etwas Neues erfahren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diesem Buch eine bessere Bewertung gegeben hätte, wenn ich es gelesen hätte, bevor der kleine Leser auf die Welt gekommen ist.
So muss ich leider eine mittelmäßige Bewertung abgeben, da der Zugewinn an Informationen sich bei mir persönlich in Grenzen hält und ich mich mit den spirituellen Inhalten zur sehr bedingt identifizieren konnte.

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