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Veröffentlicht am 09.10.2025

Schöne Geschichte ohne die typischen Klischees

Küsse im Gepäck
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Stell dir vor du kommst von der Arbeit nach Hause und kurz darauf stehen drei fremde Personen vor deiner Tür und behaupten du seist deren Halbbruder. Genau das ist Max passiert. Nach anfänglicher großer ...

Stell dir vor du kommst von der Arbeit nach Hause und kurz darauf stehen drei fremde Personen vor deiner Tür und behaupten du seist deren Halbbruder. Genau das ist Max passiert. Nach anfänglicher großer Skepsis unterhält er sich mit den dreien, die sich als sein Bruder Chase, dessen Verlobte Piper und seine Schwester Alex vorstellen. Obwohl noch alles unter Verschluss ist, bekommt die Presse schnell Wind davon, dass beim Erbe von Stone Enterprises noch eine variable X aufgetaucht ist. Eine Reporterin ist Sarah und durch einen kleinen Unfall kommt sie mit Max ins Gespräch. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten einigen sich die zwei auf einen kleinen Deal. Sarah darf exklusiv Max‘ Geschichte schreiben und sie bekommt alle Informationen nur von ihm.
So kommt es wie es kommen muss und die zwei kommen sich näher. Dabei weiß Max, dass er eigentlich einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist. Kann er Sarah wirklich mit allem vertrauen, was ihn und seine Vergangenheit angeht? Denn es gibt ein Kapitel, was er lange verschlossen gehalten hat, aber wo jetzt alle nach fragen. Wer ist seine Mutter?

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Es war mal etwas anderes wie Milliardär und Reporterin zueinanderfinden und sehr erfrischend. Es gab immer etwas zum Schmunzeln, aber genauso hatte die Story auch Tiefgang. Max ist quasi vom Tellerwäscher zum Milliardär geworden, aber ich fand es einfach superschön, dass er trotz allem am Boden geblieben ist. Gerade gegen Ende gab es wunderschöne Szenen mit Ms. Abigail, wo ich mir noch mehr von gewünscht hätte. Sarah ist eine taffe Frau und ich war sehr stolz auf sie, als sie ihrem Chef die Meinung gesagt hat. Reporterin sein ist nicht immer einfach, aber sie hat das große Los gezogen. Das Buch habe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet, denn Happy Ends kommen nicht immer alleine. Aber wichtig ist, dass Max eine Familie bekommen hat. Sogar eine größere, als er sich hätte erträumen können.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Traurige Einblicke in eine Sucht

Break the Fall – Based on Laura's True Story
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Was Nora in ihren jungen Jahren schon durchgemacht hat, wünscht man niemandem. Ich hatte so das Gefühl, dass neben der Alkoholsucht mit das Schlimmste für sie war, dass nur sehr wenige Menschen gesehen ...

Was Nora in ihren jungen Jahren schon durchgemacht hat, wünscht man niemandem. Ich hatte so das Gefühl, dass neben der Alkoholsucht mit das Schlimmste für sie war, dass nur sehr wenige Menschen gesehen haben, dass sie krank ist und das auch akzeptiert haben.
Tim und Nora sind ehemalige Mitschüler und treffen sich in der Bibliothek der Uni wieder. Man spürt eine Vertrautheit zwischen den beiden, aber Tim ist der beste Freund von Noras Ex. Mit der Trennung verbindet sie keine schönen Erinnerungen und sie glaubt, dass alle so denken wie ihr Ex. Zudem ist es für sie schwer Leuten von ihrer Erkrankung zu erzählen, weil sie Angst vor der Reaktion hat. Doch bei Tim muss sie nicht besorgt sein. Er weiß schon Bescheid und behandelt sie ganz normal. Obwohl er schon gewaltig in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt und mit seiner zurückhaltenden Art auch eher dafür sorgt, dass Nora misstrauisch wird, anstatt ihm mehr zu vertrauen. Doch so wie sie hat auch Tim ein Päckchen zu tragen, worüber er aber nicht sprechen möchte. Eine Beziehung kann aber nur funktionieren, wenn man über alles reden kann.

Da es sich um eine wahre Geschichte handelt, hatte ich beim Lesen ein ganz anderes Gefühl. Zu wissen, dass alles genau so passiert ist (bis auf kleine Änderungen), gibt einem ein anderes Leseerlebnis. Ich fand es sehr interessant Hintergrundinformationen zu dieser Krankheit zu bekommen. Wie sich die betroffenen fühlen, auch wenn sie trocken sind, was es mit ihnen macht Alkohol nur zu riechen. Ich bin in der Familie auch mit dieser Krankheit in Kontakt gekommen, aber so viel erfährt man da einfach nicht. Ich finde Mira und Laura haben die Geschichte wunderbar erzählt, sodass jeder einen Einblick in die Krankheit bekommen hat und trotzdem eine schöne Liebesgeschichte daraus entstanden ist.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Manchmal ist die Vergangenheit anders als man denkt

Echoes - A Whisper Between Us
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Lexie zieht nach zehn Jahren an den Ort zurück, wo sie ihre Kindheit verbracht hat. Wo sie tolle Freundschaften hatte und eine Liebe, die unter keinem guten Stern stand. Sie möchte das Erbe ihrer Oma, ...

Lexie zieht nach zehn Jahren an den Ort zurück, wo sie ihre Kindheit verbracht hat. Wo sie tolle Freundschaften hatte und eine Liebe, die unter keinem guten Stern stand. Sie möchte das Erbe ihrer Oma, ein Hotel, wiedereröffnen. Bereits am ersten Tag steht sie Grayson gegenüber und wird sofort mit dem Verlust von vor zehn Jahren konfrontiert. Denn sie hat nicht nur Grayson verloren und das, was sich zwischen Ihnen entwickelt hatte, sondern bei einem verheerenden Brand, wo sie knapp mit dem Leben davongekommen ist, kam Graysons Bruder Paul ums Leben. Und an dem Feuer ist sie schuld.
Bereits nach wenigen Tagen hat Lexie alle Personen aus der früheren Clique wieder getroffen, denn Tofino ist ein kleiner Ort. Alle sind glücklich, dass sie das Hotel wiedereröffnen will und packen tatkräftig mit an. Auch Gray. Der Einzige, der von Anfang an dagegen schießt und ihr Steine in den Weg legt, ist ihr Bruder Silas. Und das, obwohl er in New York ist. Sie kann sich keinen Reim darauf machen und genießt die Zeit mit ihren neuen, alten Freunden und steckt alle Energie in die Renovierung des Hotels – und in die sanften, wiederaufkommenden Gefühle zu Gray. Doch dann steht bei einem gemütlichen Beisammensein plötzlich Silas vor der Tür und lässt eine Bombe platzen, die alles verändert.

Wie bei allen Büchern von Annika bin ich auch hier nur so durch die Seiten geflogen. Es war von Spannung über Freundschaft und Liebe wieder alles dabei. Ich habe mir von Anfang an gedacht, dass mit Silas irgendwas nicht stimmt. Seine abwehrende und teilweise aggressive Haltung Lexie und ihrem Vorhaben gegenüber, sein Veto zur Eröffnung des Hotels. Und auch bei etwas anderem war mir schnell klar, dass er es ist, auch wenn die Auflösung noch auf sich hat warten lassen. Aber die Second Chance zwischen Gray und Lexie war einfach so wunderschön. Auch wenn es nicht einfach war und ich oft mitgelitten und mitgezittert habe, war ich super froh über dieses Happy End! Die beiden haben es einfach verdient!

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Tod und Leben lagen noch nie so nah beieinander

Bis mein Herz wieder schlägt
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Emery hat eine seltene Erkrankung, die dafür sorgt, dass in den unterschiedlichsten Situationen ihr Herz stehen bleibt. In diesen Augenblicken, wo sie klinisch tot ist, trifft sie auf Nick. Zum ersten ...

Emery hat eine seltene Erkrankung, die dafür sorgt, dass in den unterschiedlichsten Situationen ihr Herz stehen bleibt. In diesen Augenblicken, wo sie klinisch tot ist, trifft sie auf Nick. Zum ersten Mal passiert das, als sie fünf Jahre alt ist. Beim nächsten Mal ist sie bereits zwölf. Niemand – nicht mal die Ärzte – können sagen, wann es wieder so weit sein wird und die Krankheit ist auch nicht behandelbar. Also nimmt Emery ihr Leben so an, wie es ist. Sie lebt, auch wenn manchmal sehr waghalsige und wagemutige Unternehmungen dabei sind und sie nicht selten von Schuldgefühlen geplagt wird. Mit jedem Mal, wo sie stirbt und auf Nick trifft, lernen die beiden sich besser kennen – und lieben. Doch es ist eine unmögliche Liebe, denn Emery kehrt immer wieder zu den Lebenden zurück und Nick bleibt tot. In der richtigen Welt hat sie nicht nur ihre Familie und beste Freundin Bonnie, sondern auch deren Bruder Colin. Er ist ihr bester Freund, ein warmherziger und sympathischer Mann, der mitten im Leben steht. Er ist real, im Gegensatz zu Nick. Doch reichen ihre Gefühle aus? Nach vielen, vielen Jahren, in denen Emery schöne Erinnerungen sammeln konnte, aber auch schlimme Schicksalsschläge erlebt hat, verschlechtert sich ihr Zustand. Sie muss eine Entscheidung treffen, die alles ändern wird: Colin oder Nick?

Ich habe nicht damit gerechnet, dass mich dieses Buch so zerreißen wird. Es waren nicht mal die Momente, in denen Emery gestorben ist, sondern das ganze Drum rum und Währenddessen. Die Zwischenwelt ist reine Fiktion, aber die Autorin hat das alles so wunderbar geschrieben, dass ich oft vergessen habe, dass beide in den Momenten tot sind. Ich fand es wunderbar, wie sich das zwischen ihr und Nick entwickelt hat, wie er sich ihr anvertraut hat und sie sogar mit Colins Hilfe über seine Vergangenheit recherchiert hat. Ich konnte mir kein schöneres Ende vorstellen, auch wenn reichlich Tränen geflossen sind. (Was bei mir aber tatsächlich nicht schwer ist, bin sehr nah am Wasser gebaut.)

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Fernbeziehungen sind möglich, man muss es nur wollen

Say You’ll Remember Me
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Als Sam eine kleine, verlassene Babykatze findet, stolpert sie in die Praxis von Tierarzt Xavier, der sich von seiner nicht so charmanten Seite zeigt. Mit seiner Meinung, die Katze sollte eingeschläfert ...

Als Sam eine kleine, verlassene Babykatze findet, stolpert sie in die Praxis von Tierarzt Xavier, der sich von seiner nicht so charmanten Seite zeigt. Mit seiner Meinung, die Katze sollte eingeschläfert werden, weil eine OP zu teuer ist und auch keinen Erfolg verspricht, ist Sams Ehrgeiz geweckt. Sie schafft es, mit einer Spendenseite genug Geld zu sammeln und die Katze erfolgreich operieren zu lassen. In all den Wochen, die vergehen, können Xavier und sie sich nicht vergessen. Daher ergreift er die Chance, als sie mit der Katze zur Kontrolle kommt, und fragt Sam nach einem Date. Die beiden verbringen einen wundervollen Abend zusammen und haben das perfekte Date. Doch schon am nächsten Morgen ist der Zauber vorbei, denn Sam fliegt wieder in ihre Heimat L.A., um sich um ihre kranke Mutter zu kümmern. Xavier setzt alles daran, dass die Fernbeziehung funktioniert, und obwohl er sehr knapp bei Kasse ist, fliegt er alle paar Wochen zu ihr nach Kalifornien. Die beiden haben mit Ups and Downs zu kämpfen, die nicht nur der Entfernung geschuldet sind. Ich habe mich in dem ganzen Setting sehr wohlgefühlt und richtig mit den beiden mitgefühlt.

Die Liebesgeschichte der beiden hat mich wirklich berührt. Wie unterschiedlich die Leben der beiden einfach sind und was sie daraus gemacht haben – vor allem Xavier. Und wie stark sie, trotz vielen Zweifeln, an ihrer Beziehung festgehalten haben und unbedingt wollten, dass es funktioniert. Wie einfach Xavier in Sams Familie hineingepasst hat. Als hätte er nie woanders hingehört. Die beiden Charaktere sind sehr sympathisch – manchmal etwas grumpy – aber auf jeden Fall ein perfekt Match. Obwohl es viele ernste Momente gab, hat die Autorin immer an den richtigen Stellen Humor eingebaut und ich habe bereits auf den ersten paar Seiten viel gelacht. Das Ende hätte nicht besser sein können, auch wenn ich nicht weiß, ob Xaviers Vorhaben wirklich so schnell umsetzbar ist. Wobei … in den USA ist alles möglich, nicht wahr?

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