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Veröffentlicht am 01.12.2019

Ein Buch, das sehr schön die französische Lebensart beschreibt

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*Ein Ermittler der die Frauen und das gute Essen liebt – Klassischer Krimi mit bodenständiger Ermittlungsarbeit*

Luc Verlain ist ein Mann der das Leben liebt und es in vollen Zügen genießt. In Paris ...

*Ein Ermittler der die Frauen und das gute Essen liebt – Klassischer Krimi mit bodenständiger Ermittlungsarbeit*

Luc Verlain ist ein Mann der das Leben liebt und es in vollen Zügen genießt. In Paris ist er ein erfolgreicher und beliebter Kommissar, der perfekt in die Großstadt passt. Als sein Vater krank wird, entschließt er sich zurück in seine Heimat zu gehen und sich um ihn zu kümmern.
Am Tag seiner Ankunft, im wunderschönen Aquitaine, wird eine junge Frau tot am Strand gefunden.
Der Kriminalfall läuft bei diesem Buch für mich eher im Hintergrund mit. Es geht mehr um die Kulisse und die Person Luc Verlain.
Im Nachwort erklärt der Autor, dass Frankreich sein Herzensland sei. Das spürt man beim Lesen sehr deutlich. Er beschreibt die Gegend sehr liebevoll und detailreich. Man spürt förmlich die salzige Luft des Atlantiks.
Bei diesem Buch ist die französische Lebensart im Vordergrund. Es geht ums Essen und Lieben. Aber auch um Vorurteile und gesellschaftliche Probleme. Das hat mir recht gut gefallen. Alexander Oetker hat für mich einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich gut lesen lässt und ich hatte sehr entspannende Lesestunden mit dem Buch.

Veröffentlicht am 30.11.2019

Nicht wirklich ein Thriller, sondern eine Geschichte über gescheiterte Beziehungen

Blind Date
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*Gut gesprochenes Hörbuch, dem allerdings die Spannung fehlt*

Bei diesem Buch/Hörbuch passen Klappentext und Inhalt nicht wirklich zusammen. Vom Klappentext her, habe ich einen spannenden Thriller mit ...

*Gut gesprochenes Hörbuch, dem allerdings die Spannung fehlt*

Bei diesem Buch/Hörbuch passen Klappentext und Inhalt nicht wirklich zusammen. Vom Klappentext her, habe ich einen spannenden Thriller mit einem raffinierten Täter erwartet. Es geht aber hauptsächlich um die junge Paige und die Frauen in ihrem Umfeld. Ihre 70-jährige Mutter ist verwitwet und einsam. Heather, ihre Cousine, hat ihr den Freund ausgespannt und ihre Freundin Chloe erfährt, dass es ihr Mann mit der Treue nicht so ernst nimmt. Vom Serienmörder, der sich im Netz Mister Right Now nennt, bekommt man nicht soviel mit. Er bleibt eine Nebenhandlung. Das fand ich schade. Es geht mehr um Sex als um Mord.

Petra Schmidt-Schaller hat das Hörbuch sehr gut gesprochen und da sie jeder der 4 Frauen eine eigene Stimme verliehen hat, konnte ich der Handlung gut folgen.

Die Handlung bekommt von mir 2 Punkte und der 3 Punkt geht an die Hörbuchsprecherin.

Veröffentlicht am 29.11.2019

Ein Toter im Luxushotel und familiärer Stress für den Franz

Weißwurstconnection
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*Gewohnt gute Unterhaltung. Spannung dürfte etwas mehr sein – Kultig vorgelesen von Christian Tramitz*

Das war wieder ein typischer Eberhofer für die leichte Unterhaltung. Der Kriminalfall läuft ...

*Gewohnt gute Unterhaltung. Spannung dürfte etwas mehr sein – Kultig vorgelesen von Christian Tramitz*

Das war wieder ein typischer Eberhofer für die leichte Unterhaltung. Der Kriminalfall läuft gemächlich neben dem täglichen Wahnsinn in Niederkaltenkirchen her und die Aufklärung ist recht unspektakulär. Damit konnte ich aber gut leben. Egal ob der Flötzinger, der Simmerl oder der Wolfi, jeder hat diesmal seine eigenen Probleme. Sogar die Susi hat diesmal Probleme, für die mal nicht der Franz verantwortlich ist.

Ich mag die von Christian Tramitz gesprochenen Hörbucher dieser Reihe einfach gerne und daher kann ich über manch inhaltliche Schwäche hinwegsehen.

Veröffentlicht am 27.11.2019

Mensch oder Maschine ? - Transhumanistische Dystopie mit Tiefgang

Die Unvollkommenen
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*Ist eine hochtechnologische Gesellschaft, geführt durch eine KI, eine erstrebenswerte Zukunft?*

Ich kenne den Vorgängerband „Die Optimierer“ nicht und empfehle den wirklich vorher zu lesen. Obwohl alles ...

*Ist eine hochtechnologische Gesellschaft, geführt durch eine KI, eine erstrebenswerte Zukunft?*

Ich kenne den Vorgängerband „Die Optimierer“ nicht und empfehle den wirklich vorher zu lesen. Obwohl alles gut erklärt wird, hatte ich manchmal das Gefühl, dass mir was fehlt. Im Vorgängerband war die Hauptprotagonistin Lila, Anführerin einer Rebellengruppe. Diesen rebellischen Geist hat sie in diesem Buch nur noch zum Teil. Sie wird nach 5 Jahren Verwahrung, das heißt sie ist 5 Jahre im künstlichen Koma gelegen, geweckt und sie bekommt die Chance auf Bewährung. Es braucht seine Zeit bis sie sich in der stark weiterentwickelten Gesellschaft zurechtfindet. Menschenähnliche Roboter leben Tür an Tür mit Menschen, die in das KI-System vollkommen integriert sind und es gibt Menschen, die sich verweigern und als Unvollkommene bezeichnet werden.

Dieses Buch lebt nicht von einer spannenden Heldenreise der Protagonisten. Es fordert die Leser zum Nachdenken heraus. Wie viel persönliche Freiheit bin ich bereit aufzugeben, für Bequemlichkeit und schnelle Hilfe durch Technik? Ist eine zentralistische Organisation wünschenswert? …

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, dank dem sich das Buch wirklich gut lesen lässt.

Ein Extralob verdient das Cover. Ich finde es sehr aussagekräftig. Es zeigt einen sich auflösenden Menschen oder aus einer anderen Perspektive gesehen, Puzzleteile, die sich zu einem Menschen ( Roboter / Cyborg) zusammenfügen.

Veröffentlicht am 24.11.2019

Der neue 'Kalte Krieg' fordert die Geheimdienste heraus - - Spannender Spionagethriller

Der russische Spion
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*Gabriel Allon wird auch in seinem 18. Einsatz nicht müde*
Ich bin mit den Bänden 16 und 17 in diese Agentenreihe eingestiegen und entwickle mich zum Fan. In diesen beiden Bänden ging es um die Gefahr ...

*Gabriel Allon wird auch in seinem 18. Einsatz nicht müde*
Ich bin mit den Bänden 16 und 17 in diese Agentenreihe eingestiegen und entwickle mich zum Fan. In diesen beiden Bänden ging es um die Gefahr durch islamistischen Terror.
Hier in dieser Geschichte schickt der Autor den israelischen Geheimdienst, mit ihrem legendären Direktor/Agenten Gabriel Allon, und den britischen Auslandsgeheimdienst MI6 in eine heikle Mission. Sie suchen einen Doppelagenten, der für die Russen spioniert. Die Geschichte hat einen historisch interessanten Hintergrund. Sie orientiert sich an Kim Philbys Leben und Arbeiten, ergänzt mit einer fiktiven Geschichte. Das hat mir sehr gut gefallen. Herr Silva packt die Romanhandlung sehr geschickt in die aktuelle Weltpolitik und daher könnten für manche Leser die Grenzen fließend sein. Statt neuester Technik, nutzen die Agenten diesmal tote Briefkästen, klassische Beschattungen und verschiedene Identitäten. Spionage nach der alten Schule.

Was mir nicht gefallen hat, war die Anmerkung des Verfassers am Ende des Buches. Er macht darin deutlich, dass es sich um einen Unterhaltungsroman handelt und es auch so gelesen werden soll. Da bin ich ganz bei ihm. Einige Absätze später macht er seine persönliche Haltung gegenüber Russland und ihrem Präsidenten deutlich. Das fand ich unpassend und gerade nach so einer emotionalen Romanhandlung, schon fasst meinungsbildend. Dafür ziehe ich einen Punkt von der Bewertung ab.