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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2019

Die Geschichte der Zukunft

Zukunft - Eine Biografie
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Da ich großes Interesse an Geschichte, Philosophie und Religion habe, fand ich die Idee dieses Buches spannend.
Was treibt den Menschen an, in die Zukunft zu schauen?

Früher war es der Ausgang von Schlachten, ...

Da ich großes Interesse an Geschichte, Philosophie und Religion habe, fand ich die Idee dieses Buches spannend.
Was treibt den Menschen an, in die Zukunft zu schauen?

Früher war es der Ausgang von Schlachten, später das Warten auf das Weltende. Die Apokalypse war nah. Biblische Prophezeiungen versprachen die Erlösung der Gläubigen.
Im Mittelalter war die Astrologie eine angesehene Kunst und Wissenschaft.
Mit der Zeit der Aufklärung löste sich die Gesellschaft von der Religion und erkannte, dass die Zukunft frei gestaltbar war. Aber was ist eine attraktive Zukunft?
Zahlreiche Schriftsteller und intellektuelle Freigeister haben utopische Visionen erschaffen, die heute, rückblickend, erstaunlich modern scheinen.

Das Buch spannt einen weiten Bogen von alten Opferkulten in Mesopotamien bis zu den Anti-Atomkraft Bewegungen der 70er und 80er Jahre. Für mich war da einiges interessant und lehrreich.

Ich habe einige Impulse zum Nachdenken durch dieses Buch gewonnen.

Wer sich für einen Blick in unsere nähere und weitere Zukunft interessiert, der sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Darüber spricht der Autor nicht

Veröffentlicht am 10.02.2019

Erster Erster 2018 - Der Tag an dem Henning in einen grausamen Spiegel schaut

Neujahr
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Das ist das erste Buch das ich von Juli Zeh gelesen habe und meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.

Ich habe mich für dieses Buch entschieden, weil mir die Autorin von Bekannten empfohlen wurde ...

Das ist das erste Buch das ich von Juli Zeh gelesen habe und meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.

Ich habe mich für dieses Buch entschieden, weil mir die Autorin von Bekannten empfohlen wurde und weil mir das Cover richtig gut gefallen hat. Zusätzlich haben mich die vielen guten Bewertungen neugierig gemacht.

Bei mir ist der Funke aber leider nicht übergesprungen. Weder die Sprache noch der Protagonist konnten mich emotional fesseln oder berühren.
Vielleicht liegt es daran, dass ich in einer anderen Umgebung und Situation als Henning lebe.
Er ist der Prototyp des modernen Mannes der alles richtig und gleichberechtigt machen möchte.

Die Themen 'Kindheitstrauma' und 'Verlassenheitsgefühle von Kindern' aus der Sicht eines Kindes zu beschreiben ist herausfordernd und erfordert viel Einfühlungsvermögen. Das ist für meinen Geschmack recht gut gelungen. Man spürt dass die Autorin selber Mutter ist.

Veröffentlicht am 07.02.2019

Perfekt für die Handtasche

Januarrot
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Die 30jährige Deborah, lebt und arbeitet in Berlin, in der Zeit kurz nach der Wende. Sie ist selbständig im Bereich Steuer und Finanzen und engagiert sich ehrenamtlich für einen Frauenhilfsverein. Ihre ...

Die 30jährige Deborah, lebt und arbeitet in Berlin, in der Zeit kurz nach der Wende. Sie ist selbständig im Bereich Steuer und Finanzen und engagiert sich ehrenamtlich für einen Frauenhilfsverein. Ihre zwei großen Leidenschaften FRAUEN und SCHUHE führen sie in eine nervenaufreibende Geschichte.

Eines Tages fällt ihr eine Frau mit extravaganten Stiefeln auf. Sie fühlt sich magisch angezogen und ist neugierig. Daher folgt sie der Frau durch die Stadt. Später lernt sie die Frau kennen. Louise, Inhaberin einer exklusiven Schuhboutique.

Bei der Arbeit kommt sie der jungen engelsgleichen Katrin näher.

Deborah fühlt sich zu beiden Frauen hingezogen und ihre Gefühle werden erwidert. Doch beide Frauen haben eine Leiche „im Gepäck“. Hat sich Deborah in eine Mörderin verliebt?

Um das zu klären nimmt sie einiges auf sich und ermittelt auf ihre eigene Art.

Der Autorin ist es gelungen auf 118 ! Seiten eine gut durchdachte und nicht alltägliche Geschichte zu erzählen. Da das Buch als Thriller beworben wird, hätte ich mir ein bisschen mehr Spannung gewünscht, daher nur 4 Sterne.

Veröffentlicht am 07.02.2019

Schöner Ratgeber mit hilfreichen Rezepturen

Aromatherapie für Kinder
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Die Aroma-Therapeutinnen Sabrina Herber und Eliane Zimmermann teilen in diesem liebevoll gestalteten Ratgeber ihren reichen Erfahrungsschatz.

Im ersten Teil werden 20 ätherische Öle und die wichtigsten ...

Die Aroma-Therapeutinnen Sabrina Herber und Eliane Zimmermann teilen in diesem liebevoll gestalteten Ratgeber ihren reichen Erfahrungsschatz.

Im ersten Teil werden 20 ätherische Öle und die wichtigsten Trägeröle ( Jojoba – Mandel – Kokos – Johanniskraut-/ Olivenöl ) vorgestellt. Jedes Öl wird mit Bild, Kurzbeschreibung und Wirkrichtung bei Kindern vorgestellt.

Im zweiten Teil werden verschiedene Rezepte für die häufigsten Beschwerden vom Säugling bis zum Teenager vorgestellt. Die Rezepte sind einfach und gut nachzumachen. Pflegeöle, Balsame, Roll-On, Raumsprays, Kosmetik.... Die Varianten sind vielfältig.

Schön fand ich die Erwähnung von Hydrolaten / Pflanzenwässern. Dazu hatte ich bis jetzt keinen Zugang.

Zum Abschluss liefern die Autorinnen noch einige wissenschaftliche Berichte, die die Wirksamkeit von ätherischen Ölen bestätigen.

Veröffentlicht am 04.02.2019

Dreck und Bakterien sind nicht unsere Feinde

Sind wir noch ganz sauber?
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Die Autorin nähert sich dem Thema "Schmutz - Abfall - Sauberkeit" von verschiedenen Seiten und geht dabei weit in die Geschichte der Menschheit zurück. Sie spannt einen Bogen von den Putztricks der Tiere ...

Die Autorin nähert sich dem Thema "Schmutz - Abfall - Sauberkeit" von verschiedenen Seiten und geht dabei weit in die Geschichte der Menschheit zurück. Sie spannt einen Bogen von den Putztricks der Tiere bis zu Putztypologien der Psychologie. Das war interessant, teils allerdings auch etwas langatmig.

Einen großen Teil im Buch nimmt der 'unsichtbare Schmutz', Bakterien und Mikroben, ein. Seit Ende des 19.Jahrhunderts werden die Mikroben erforscht, mit schweren Medikamenten und Chemie gegen sie gekämpft und bis heute nicht richtig verstanden. Es erwacht langsam ein Bewusstsein, dass die Mikroben durchaus auch einen Nutzen für uns haben und wir besser in Symbiose mit ihnen leben als im Dauerkampf.

Da ich mich schon länger für einen nachhaltigen Lebensstil entschieden habe, bin ich schon sensibilisiert für dieses Thema und hätte mir etwas mehr praktische Anregungen gewünscht.

Zusammenfassend kann man sagen: Wir produzieren zuviel Müll und Dreck und kommen bei der Entsorgung und Reinigung an unsere Grenzen. Ein Teufelskreis, aus dem man nur durch neue nachhaltige Ideen und Lösungen aussteigen kann. Die Autorin schafft dafür einen guten Nährboden.