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Veröffentlicht am 15.09.2016

Ich finde Dich, ich finde Dich nicht

Ich finde dich
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Inhalt:

Nachdem Natalie, die Liebe seines Lebens, ihn verlässt, ist für Jake Fisher nichts mehr so wie es einmal war. Er musste ihr schwören, sie zu vergessen und niemals nach ihr zu suchen.
6 Jahre ...


Inhalt:

Nachdem Natalie, die Liebe seines Lebens, ihn verlässt, ist für Jake Fisher nichts mehr so wie es einmal war. Er musste ihr schwören, sie zu vergessen und niemals nach ihr zu suchen.
6 Jahre später jedoch, als er die Todesanzeige des Mannes, den Natalie heiratete, entdeckte, keimte in ihm wieder Hoffnung auf und er begibt sich auf die Suche nach seiner Liebe.
Doch diese Suche gestaltet sich nicht nur als schwierig sondern bringt ihn auf die Spur unglaublicher Wahrheiten.


Meine Meinung:

"Ich finde Dich" von Harlan Coben ist mein erster Thriller des Autors. Ich war einfach extrem gespannt wie er es schafft, seine Leser in seinen Bann zu ziehen.
Die Spannung, die sich gleich am Anfang des Buches ergibt, hielt für mich dann aber nicht all zu lange, denn für mich war nach einer gewissen Weise klar, worauf die Geschichte hinauslaufen würde. Leider war für mich vieles vorhersehbar und verlor dadurch natürlich gleich an Spannung und Interesse, das Buch in einem Rutsch fertig zu lesen. Was so vielversprechend begann, endete nach kurzer Zeit des Lesens.
Der Schreibstil des Autors hat eine gewisse Ironie entwickelt, oftmals in einigen Kapiteln kam ich mir daher vor, als lese ich gerade ein "ich möchte so witzig sein" Roman, das aber leider, meiner Meinung nach, etwas fehl schlug. Ich kann nicht in einem Thriller, der mich aufschrecken soll, erwarten, dass es mich noch zum Lachen bringt. Aber vielleicht muss man sich einfach nur an die Schreibweise gewöhnen, um dies einfach zu überlesen.


Fazit:

Ich hatte mir wesentlich mehr von dieser Geschichte erwartet, doch ich bin ein wenig enttäuscht worden. Für mich war einfach zu vieles vorhersehbar, die Sprache des Autors hat mich an manchen Stellen im negativen verblüfft und der Spannungsbogen lies von Kapitel zu Kapitel nach. Natürlich sollte man sich von meiner Meinung nicht abschrecken lassen, schließlich kann sich meine Meinung beim nächsten Buch des Autors wieder ändern und allen, die gerne Thriller lesen, kann man "Ich finde Dich" dennoch empfehlen.

Da mich dieser Thriller stellenweise aufgewühlt hat und anfangs sogar irre spannend begann, vergebe ich daher noch sehr gute

3 Sterne !!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gefühlloser Erotik-Thriller

Maestra
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Inhalt:

Judith Rashleigh arbeitet in einem Londoner Auktionshaus. Um sich ihren hohen Anspruch leisten zu können nimmt sie zudem einen Job als Hostess in einer Bar an.
Als Judith Tage später einen millionenschweren ...

Inhalt:

Judith Rashleigh arbeitet in einem Londoner Auktionshaus. Um sich ihren hohen Anspruch leisten zu können nimmt sie zudem einen Job als Hostess in einer Bar an.
Als Judith Tage später einen millionenschweren Betrug eines gefälschten Bildes näher kommt wird sie fristlos entlassen. In ihrer Verzweiflung nimmt sie das Angebot eines Kundes der Bar an, der sie an die Riviera mitnehmen möchte. Zusammen mit ihrer Freundin Leanne machen sich die 3 auf und davon. Doch die Nähe des Mannes wird Judith zuviel und als Leanne vorschlägt ihn doch mit Beruhigungsmitteln ruhig zu stellen, willigt sie ein. Doch dies endet in einer Katastrophe und verändert Judiths Leben von Grund auf.


Meine Meinung:

Die Autorin L.S. Hilton hat eine Welt der Reichen geschaffen, in der nur Luxus und Sex zählt, nichts anderes. Und so liest sich diese Geschichte auch für mich. Oberflächlich, emotionslos, nur nach Luxus haschend, egal welche Konsequenzen sich ergeben. Auf der einen Seite liest man ein Buch welches in Richtung Thriller tendiert, dann wieder in Richtung ordinären Porno.
Auf der einen Seite wollte ich unbedingt weiterlesen, dann wurde ich wieder wachgerüttelt und konnte meinen Ekel kaum verbergen. Doch irgendwas muss diese Story ja an sich haben, sonst hätte ich schon längst nach den ersten Kapiteln aufgegeben.
Der Schreibstil der Autorin hatte eine solide Basis, so dass das Lesen doch stellenweise Spaß machen konnte. Doch die vielen Morde, die vielen ordinären Spielchen und die Protagonistin, die sich zunehmends in ein Monster verwandelte, haben mich nicht überzeugen können und so komme ich zu dem Schluss, dass ich auf diese Geschichte hätte verzichten können.


Fazit:

Oberflächliche, emotionslose Geschichte und Protagonistin. Was sich vielversprechend anhört kommt zu keinem guten Ergebnis. Stellenweise ordinäre Aussagen und Sexszenen, anderseits wieder Passagen die an einen Thriller erinnern, der vielleicht sogar hätte klasse werden können. Da ich dennoch das Buch zu Ende lesen wollte, vergebe ich

2 Sterne !!