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Veröffentlicht am 12.05.2019

Gefühlvoller Zeitvertreib

Love Play
0

Inhalt:
Die Eishockey-Karriere von Ethan ist auf dem Nullpunkt angekommen, als er in seine Heimatstadt zurückkehren muss - und plötzlich vor seiner alten Liebe Lilah steht. Acht Jahre ist es her, dass ...

Inhalt:
Die Eishockey-Karriere von Ethan ist auf dem Nullpunkt angekommen, als er in seine Heimatstadt zurückkehren muss - und plötzlich vor seiner alten Liebe Lilah steht. Acht Jahre ist es her, dass er mit ihr Schluss machte (am Telefon!) und sie bis heute doch nicht vergessen konnte. Alte Gefühle flammen auf, und Ethan setzt alles daran, seinen Fehler von damals wiedergutzumachen. Doch Lilah hat gar keine Lust, ihn so leicht davonkommen zu lassen. Sie will nicht nur der Glücksbringer für sein Eishockey sein. Sie will ihr Leben nicht wieder in Scherben sehen. Ethan muss jetzt in das härteste Spiel seines Lebens einsteigen - und es geht um nicht weniger als Lilahs Herz ...

Meinung:
Das Buch „Love Play" von Helena Hunting ist ein klasse Roman für zwischen durch.
Das Cover lässt bereits erahnen, dass es heiß hergehen wird. Es ist stimmig und passt perfekt zur Geschichte.
Es ist mein erstes Buch der Autorin gewesen, und ich bin froh, dass der erste positive Eindruck nicht getäuscht hat. Es ist wunderbar geschrieben, der Schreibstil ist leicht und die Handlung ist mit Leichtigkeit zu folgen.
Die Charaktere sind tiefgründig, haben ein eigenes Leben und doch eine gemeinsame Vergangenheit mit viel Liebe, aber auch tiefen Schmerz. Die Autorin hat es geschafft, daraus ein wunderbaren Roman zu verfassen, der Lust auf mehr gibt.
Dennoch lässt sich anmerken, dass die Geschichte in der zweiten Hälfte zu schwächeln anfing. Nur knapp konnte das Ende als gelungen erscheinen. Ob es jetzt an der zu raschen Handlung, der doch eher oberflächlichen Beschreibung jeder Handlung oder dem zu raschen Happy End liegt, bleibt offen.

Fazit:
Ein netter Zeitvertreib für zwischen durch, doch leider kein Dauerrenner.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzähstil
  • Gefühl
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2018

Romanze mit Biss

Queen of Blood
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Inhalt:
Seit Jahrzehnten wird das Volk der Vidari grausam von den Athoniten unterdrückt. Durch einen Zufall gelangt die junge Gänsemagd Seri an den Hof der geheimnisvollen Herrscher. Dort soll sie für ...

Inhalt:
Seit Jahrzehnten wird das Volk der Vidari grausam von den Athoniten unterdrückt. Durch einen Zufall gelangt die junge Gänsemagd Seri an den Hof der geheimnisvollen Herrscher. Dort soll sie für den Widerstand der Vidari spionieren. Als sie den Blutprinzen Graeme kennenlernt, kommen Seri Zweifel an ihrer Mission. Doch in dem heraufziehenden Krieg ist kein Platz für Zweifel oder Gefühle - und schon bald muss sich Seri entscheiden, ob sie ihr Volk oder ihre Liebe verraten soll.

Meinung:
Das Buch "Queen of Blood" von Jill Myles ist Fantasy-Roman, dessen Idee nicht dauerhaft überzeugen konnte.
Das Cover ist traumhaft gestaltet, spiegelt die Geschichte jedoch nur teilweise wieder. Schließlich wird in dem Buch immer wieder die Hauptfarbe und deren Status in der Gesellschaft aufgegriffen, doch auf dem Cover sehe ich das Mädchen als Seri, die jedoch hier genauso bleich ist, wie die Adligen.
Der Leser ist dank der kleinen Geschichte zu Beginn darüber in Kenntniss, wie der Fluch entstand und wobei es genau dabei handelt.
Auch die wechsenden Sichtweisen im Laufe der Handlungen sind sehr gut. Dadurch wird die Geschichte nicht irgendwan eintönig sondern bietet abwechslung und bringt auch die anderen Charaktere näher an den Leser.
Der Hauptgrund, warum mich das Buch nicht vollkommen überzeugen konnte war, dass die Charaktere, besonders Seri, so schwankend waren. In vielen Momenten hatte ich das Gefühl, dass direkt in der nächsten Sekunde, sie eine ganz andere Person wäre, da sie ihre Meinuung und Gedanken so schnell verändert hatte.
Auch empfand ich die Zeitspannen zu anstrengend, denn manchmal wurden mehrere Tage übersprüngen und dann anschließend alles in kleinste Detail beschrieben. Dabei hatte ich dann ziemlich am Ende das Gefühl, es werden 2 Bücher daraus, doch es wurde am Schluss alles zu sehr gequetscht. Schade eigentlich.

Fazit:
Eine gute Grundlage, die jedoch auch ire Mängel hat. Ein gutes Buch für zwischendurch.

  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 29.03.2018

Feurig bis zum Schluss

Das dunkle Archiv
1

Inhalt:
Irene Winters beschafft seit Jahren für die unsichtbare Bibliothek die seltensten Bücher aus verschiedenen Welten. Eines Tages wird sie von einer Drachenfrau für einen brisanten Auftrag angeheuert: ...

Inhalt:
Irene Winters beschafft seit Jahren für die unsichtbare Bibliothek die seltensten Bücher aus verschiedenen Welten. Eines Tages wird sie von einer Drachenfrau für einen brisanten Auftrag angeheuert: Sie soll für sie ein seltenes Buch finden und ihr damit zu einem machtvollen Posten verhelfen. Doch Irene weigert sich. Seit Jahrtausenden ist die Bibliothek neutral und darf für niemanden Partei ergreifen. Damit kein anderer Bibliothekar in Versuchung gerät, den heiklen Auftrag anzunehmen, machen sich Irene und ihr Lehrling auf die Jagd nach dem begehrten Buch. Und die führt sie in das New York der 1920er-Jahre, in die Zeit von Prohibition, Gangstern und Verbrechen -

Meinung:
Das Buch "Das dunkle Archiv " von Genevieve Cogman ist ein Fantasy-Roman, den man nicht so schnell wieder aus der Hand legen kann.
Das Cover ist stimmig zu seinen Vorgängern und zeigt auch mein erneuten betrachten immer neue Details. Der Name "Das dunkle Archiv " ist zwar nicht so recht passend gewählt und präsent wie die der anderen Bände, spiegelt aber zum Ende hin die Bedeutung wieder.
Der 4 Band in dieser atemberaumenden Reihe fesselt, wie es kaum sonst ein Buch kann. Der Schreibstil ist leicht verständlich, dennoch mit kräftigen Wörtern, die nicht nur die Handlung aufleben lässt, sonder das Buch so besonders macht. Die Spannungungen im Buch lassen die Handlung immer wieder nue aufleben.
Die Charaktere sind lebensecht und haben jeder seine Geheimnisse und Interessen. Sie wirken wie eigene Persönlichkeiten, die das Leben von Irene und Kai gehörig durcheinander bringen. Über beiden erfahren wir mehr, besonders von Kai und das Leben bei den Drachen. Auch die Beziehung untereinander wird nicht außenvor gelassen. Leider wurde hauptsächlich auf die neuen Charaktere eingegangen. Die alten Bekanntschaften und Verbündeten wurden entweder garnicht oder nur im geringen Maße aufgeriffen.

Fazit:
Ein muss für alle Fans!!!

  • Cover
  • Charaktere
  • Fantasie
  • Geschichte
Veröffentlicht am 11.01.2018

"Der Fluch des Feuers" von Mark de Jager

Der Fluch des Feuers
2

Inhalt:
Als Stratus erwacht, liegt er allein auf einem Feld, Geier kreisen über ihm. Er kann sich an nichts erinnern außer seinen Namen. Doch wo kommt er her? Was hat ihn hierher gebracht? Und was bedeutet ...

Inhalt:
Als Stratus erwacht, liegt er allein auf einem Feld, Geier kreisen über ihm. Er kann sich an nichts erinnern außer seinen Namen. Doch wo kommt er her? Was hat ihn hierher gebracht? Und was bedeutet das Verlangen nach Feuer, das er in sich verspürt? Ist er von dunkler Magie besessen? Stratus ahnt, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist, und macht sich auf die Suche nach Antworten. Schnell muss er die Wahrheit herausfinden, bevor die Macht in ihm ausbricht und ein Feuer entfesselt, das niemand mehr eindämmen kann.

Meinung:
Das Buch „Der Fluch des Feuers“ von Marc de Jager, im November 2017 im Bastei-Lübbe Verlag erschienen, ist ein Fantasy Roman, der sich nicht mehr aus den Händen legen lässt.
Das Cover spiegelt die Stimmung der Geschichte ideal wieder, es ist düster und voller tödlichen Wahrheiten, die das Buch förmlich zum Leben erwecken.
Der Leser ist sofort zu Beginn in dem Handlungsgeschehen drin, wird in den ersten Seiten bereits im Bann der Figur gezogen und muss mit ihr nach und nach selbst diese neue Welt entdecken und die Bruchstücke zusammensetzen. Die Handlung besteht eher aus Monologen und Gedankengänge, was nach einer Weile eher negativ den Lesefluss beeinträchtigt, jedoch durch überraschende Geschehnisse oft neuen Schwung erhält. Es gab aber auch Momente, da hat man den Atem angehalten und konnte die nächsten Sätze gar nicht mehr abwarten und sich später über die Ereignisse Gedanken machen. Auch die Auflösung der Geheimnisse rund um den Hauptcharakter lässt sich nicht mit einem Wort beschreiben, sondern vielmehr durch die ganzen Erlebnisse die dieser durchgestanden hat. Dadurch sollte man keine Seite verpassen, was aber die Geduld auf eine harte Probe stellt. Zum Ende des Buches wird das Geheimnis dann gelüftet und genannt, was Stratus wirklich ist.
Die Charaktere sind super beschrieben und geben auch immer wieder neue Details preis. Das Buch wird durch die unterschiedlichen Personen, deren Stimmungen und Verhalten beinahe lebendig und bebt vor Spannung auf, da die Handlung sich immer wieder in eine neue Richtung wendet, die man nicht erwartet hat.
Der Hauptcharakter Stratus ist eher einer von der groben Sorte. Er hat sich mit dem Handlungsverlauf immer mehr an Sympathie verdient und das zu recht. Zu Beginn schien er eher plump und anstrengend, hat sich aber zum Schluss als wirklicher Held entpuppt, der sich einer Freundschaft auch nicht zu schade ist, obwohl diese nicht gut begonnen hat.
Tatyana dagegen scheint wie Stratus auch zu Beginn geheimnisvoll, ist jedoch sofort verständlich und sympathisch. Sie ist eine starke und mutige Frau und bringt neue Informationen und Emotionen in die Handlung mit ein.
Die Beziehung zwischen den beiden ist am Anfang noch sehr zerbrechlich und wird durch Misstrauen und Zorn auf eine harte Probe gestellt. Doch als es darauf ankommt, kann man sich auf beide Seiten verlassen.
Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen, sodass man sich bereits zu Beginn vollkommen in der Handlung wiederfindet. Der Spannungsbogen ist bis zum Ende geblieben und hat sich immer weiter zugespitzt, welches das abrupte Ende jedoch einen großen Abbruch tat. Durch die immer neuen Erkenntnisse, die in laufe der Handlung gewonnen werden, ist das beinahe offene Ende ziemlich ärgerlich, da viele Fragen offengelassen werden. Eine Fortsetzung ist demnach sehr gewünscht.

Fazit:
Das Buch „Der Fluch des Feuers“ von Marc de Jager ist eine beeindruckende Geschichte und sorgt sicherlich für ein spannendes Erlebnis. Die gefährlichen Handlungen geben der Geschichte eine düstere Stimmung und beeindrucken nicht nur mit der genauen und datierten Beschreibung. Es ist ein spannendes und unterhaltsames Buch, welches ein auch zum Lachen bringen kann. Die Idee der Handlung und der Charaktere ist einfach fantastisch und wirklich gut gelungen und bietet dem Leser einen idealen Zeitvertreib.
Das plötzliche Ende jedoch hinterlässt einen negativen Nachgeschmack und wird dem Buch nicht gerecht.

  • Cover
  • Action
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Idee