Schattenbrüder
Spiel des Lügners"Sie lassen alle an Ihren Zauberfäden tanzen wie Puppen, aber sie sind nicht auf unsere Geheimnisse, unsere Lügen oder unsere Wahrheiten aus. Sie wollen nur unseren Schmerz."
Lola St. James hat eine komplizierte ...
"Sie lassen alle an Ihren Zauberfäden tanzen wie Puppen, aber sie sind nicht auf unsere Geheimnisse, unsere Lügen oder unsere Wahrheiten aus. Sie wollen nur unseren Schmerz."
Lola St. James hat eine komplizierte Vergangenheit. Als Tochter eines Gansterbosses wurde sie einst entführt. Seitdem teilt sie mit dem Meisterdieb Enzo ein Herz. Denn auf Enzo liegt ein Fluch. Nur durch das geteilte Herz ist er noch real und kann fühlen. Um ihn von dem Fluch zu befreien, gilt es ein magisches Artefakt zu stehlen. Und zwar ausgerechnet aus dem Casino von Enzos Bruder, der stets nur der Lügner genannt wird. Unter einer falschen Identität gerät Lola in eine Welt, in der Lüge und Wahrheit ständig verschwimmen und sie in einem übernatürlichen Turnier bestehen muss. Doch welchem der Brüder kann Lola überhaupt trauen?
Die fantasievolle Grschichte hat mich immer wieder verzaubert. Die träumerisch-unwirkliche Atmosphäre des Casinos verleiht der Geschichte ein besonderes Flair, ebenso wie die schönes Optik des Covers und des Farbschnitts. Wie Lola schwankt man immer wieder, wem man trauen kann, was das Buch wunderbar unvorhersehbar macht. Das Magiesystem ist originell, hätte aber für meinen Grschmack noch viel detaillierter ausgearbeitet werden können. Die Story enthält noch manche lose Fäden, wodurch ich am Ende dieses ersten Teils teilweise etwas in der Luft hing. Ich bin gespannt, wie sich das im nächsten Band der Dilogie auflösen wird.