Intermezzo
Träume aus Salz"Wie sehr mich diese Weltlichkeit manchmal anödet. Ich will nicht, dass der Tag beginnt, kein Bedarf für Realität. Das Intermezzo gefällt mir viel besser; für immer zu Hause sein zwischen den Welten."
Flo ...
"Wie sehr mich diese Weltlichkeit manchmal anödet. Ich will nicht, dass der Tag beginnt, kein Bedarf für Realität. Das Intermezzo gefällt mir viel besser; für immer zu Hause sein zwischen den Welten."
Flo und ihr Freund Matty verbringen einen heißen Sommerurlaub auf einer griechischen Insel. Die beiden sind eigentlich schwer verliebt. Dann begegnet Flo der griechischen Hellseherin Sofia und alle wird.. kompliziert.
Der Prolog beginnt dramatisch und dann folgt ein Spannungsaufbau, als sich die Geschichte im Rückblick entfaltet Wie kam es zu der dramatischen Situation und welches Geheimnis verbirgt Flo vor Matty?
Die Protagonisten mäandern umeinander, es gibt immer wieder Satzperlen, die ich sofort unterschreiben wollte. Matty ist unglaublich sympathisch und bleibt doch nur eine Randfigur, Sofia mysteriös und Flo seltsam unnahbar.
Gelungen sind das sommerliche Inselfeeling und die Atmosphäre, die zwischen Tiefgründigkeit und zeitgemäßer Orientierungslosigkeit schwankt. Leider war die Enthüllung des Geheimnisses für mich wie eine Verpuffung und nicht genug, um die Geschichte angemessen zu tragen. Wie Salz, das sich allzu schnell auflöst.